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5.Mose 32,4

Donnerstag 19.5.2022 – Der Fokus: 5.Mose 32,1-32,43 Das Lied von Moses - 5.Mose 32,4 – Der vollkommene Gott Elias Schrenk 

Gelassen sich auf den Fels Gottes Christus stellen, um konkrete Erfahrungen damit zu machen, dass man sich auf ihn völlig verlassen kann

Die Orientierung:

5.Mose 32,4 Der Fels: Vollkommen ist sein Tun, ja, alle seine Wege sind recht! Ein treuer Gott, der niemals betrügt, gerecht und gerade ist er! 

Es ist ein herrliches Ding, Gott nicht nur aus der Natur, oder aus der Geschichte, oder aus seinem Worte zu kennen, was alles nötig und gut ist, sondern aus Erfahrung im eigenen Leben. Wenn Mose in seinem Lied Gott besingt, so tut er es aus reicher Lebenserfahrung heraus. Er hat ihn erfahren als Felsen, der nicht wankt, auf den man sich verlassen kann. Sein Gott ist unser Gott, der nicht wechselt; er ist heute noch der Fels. Menschen sterben und sind neben ihrer Vergänglichkeit oft recht unzuverlässig, täuschen und lassen im Stich. Selig ist der Mensch, der seinen Fuß auf den Felsen der ewigen unwandelbaren Treue seines Gottes gesetzt hat. Da ist Sicherheit auch im Sturm und in allem uns umgebenden Wechsel. Gott sei Dank! Wir dürfen es erfahren, so gut wie Mose. Seine Werke sind unsträflich; denn alles, was er tut, das ist recht. So sagt nicht jedermann; wie viele sind mit Gottes Tun unzufrieden, er kann es ihnen nicht recht machen. Ja, wenn der arme Mensch es verkehrt macht und die schlimmen Folgen kommen, dann meint er in seiner Blindheit, Gott mache es nicht recht und versündigt sich an ihm. Unser Gott kann gar nichts anderes tun, als was recht ist; denn er ist gerecht, heilig und gut; er ist die Liebe. Sind wir in der rechten, demütigen Stellung, so haben wir Wohlgefallen an seinem Tun und rühmen es. Wir tun es auch dann, wenn wir etwas verkehrt gemacht haben, und der Herr uns dafür züchtigen muss. Mose stand am Ende seiner Laufbahn und wusste, dass er Kanaan nicht betreten durfte; dennoch sagte er: „Alles, was der Herr tut, das ist recht.“ Willst du deine Liebe und dein Vertrauen zum Herrn kennen lernen, so siehe, ob du an allem Tun deines Gottes in deinem Leben und in deinem Hause Freude hast und loben und danken kannst. Elias Schrenk aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, wie gut geht es mir doch eigentlich, weil ich Dich wirklich als meinen Fels wahrnehme, dessen Treue und Verlässlichkeit ich erfahre und diese Tugenden auch an meine Mitmenschen weiter geben kann. Ja ich will es auch noch mehr wahrnehmen wie herrlich Du Dich durch die Natur und die Geschichte zeigst. Du hast das Beste mit uns Menschen im Sinn, lehre uns doch mehr darauf einzugehen.