.

Johannes 20,21-23

Donnerstag 1.6.2023 – Der Fokus: Johannes 20,19-23 Jesus erscheint seinen Jüngern - Johannes 20,21-23 Der Christ als Priester - Samuel Keller

Den Versöhnungsstrom in uns durch permanente Umkehr mit Jesus als Priester wahrnehmen, um anderen Menschen vergeben zu können und auch wie er priesterlich leben zu können, indem wir Vergebung zusprechen können oder eben nicht

Der Lebensstil: 

Johannes 20,21-23 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben." 

Welch ein herrliches Vorrecht, wenn man's kindlich-unmittelbar versteht und ausübt. Seit wir selbst Vergebung unserer Sünden erfahren, stehen wir in einem himmlischen Versöhnungsstrom drin. Jetzt wissen wir, dass wir es ringsum mit Menschen zu tun haben, denen eigentlich ihre Sünden durch das Werk von Jesus am Kreuz schon gesühnt sind: sie wissen es nur nicht. Da sollen wir ihnen durch die Art, wie wir ihnen vergeben, was sie uns angetan haben, Lust machen, sich auch das Grössere, was sie Gott schuldig sind, vergeben zu lassen. An uns sollen sie die priesterliche Vermittlung spüren: diese Menschen können wahrhaft verzeihen. Lassen sich die Leute aber durch uns nicht helfen, so gibt es keine andere Hilfe für sie. Unvergeben - das heißt weil sie die Vergebung nicht annehmen - bleiben ihre Sünden hier auf Erden und droben vor Gott als ihr Ankläger stehen. Das wird zu einem furchtbaren Ernst für sie und, weil sie das jetzt gar nicht glauben und begreifen, für uns, dass wir unsere Beziehungen zu ihnen in solchem Licht der Ewigkeit ansehen. Wie muss da alles unpriesterliche Kleinliche, alle persönliche Empfindlichkeit, alles alberne Gekränktsein verwehen, wenn wir als Gottes Botschafter mit ihnen zu handeln haben in Gottes Namen Samuel Keller aus Evangeliums.net.

Ja mein lieber Rabbi, priesterlich sollen wir werden und leben, ein Versöhnungsstrom soll durch uns zu anderen fließen, weil wir am Leben und unseren Sünden lernen zu Dir umzukehren. Wie schön ist es, dass Du in unsere Mitte kommst und wir uns von Dir mit Heiligem Geist anhauchen lassen können. Danke dass Du mir heute so nahe bist, wie den Jüngern damals, lass es mich noch erleben, dass ich dies auch mit Mitchristen erlebe. Du bist heute mein Priester, der mir Brot und Wein reicht, weil ich vorher so weit es geht aufgeräumt habe mit meinen Sünden. Lehre Du uns anderen Menschen so zu verzeihen, dass sie diesen Versöhnungsstrom erleben und umkehren.