Jünger von Jesus vor dem obersten Gericht Israels - Apgostelgeschichte 4,1-31 – Psalm 2,1-12 - Mai 30 nach Christus
Apostelgeschichte 4,1-14 Erweckung in Jerusalem durch die Lehre der Jünger von Jesus -
Apostelgeschichte 4,5-8 – Die Erfüllung mit dem Geist Gottes / Die Fülle des Geistes ausleben - William Barclay BARAPG 50
Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12 – Der Eckstein Jesus - Karsten Loderstädt
Apostelgeschichte 4,12 – Die Liebe umfassend leben - SCHWER 608
Apostelgeschichte 4,15-22 Petrus und Johannes vor dem jüdischen Rat.
Apostelgeschichte 4,18-20 – Die Dynamik des Wortes Gottes - Wilhelm Busch
Apostelgeschichte 4,5-8
Mittwoch 29.4.2026 – Der Fokus: Apostelgeschichte 4,1-14 Erweckung in Jerusalem durch die Lehre der Jünger von Jesus - Apostelgeschichte 4,5-8 – Die Erfüllung mit dem Geist Gottes / Die Fülle des Geistes ausleben - William Barclay BARAPG 50
Voll Geistes - ohne Netz und doppelten Boden - wie Petrus gegen die Feinde von Jesus vollmächtig vorgehen und so seinen Sieg durch unser Leben fortsetzen
Die Faszination:
Apostelgeschichte 4,5-8 Am nächsten Morgen kam der Hohe Rat in Jerusalem zusammen. Dazu gehörten die führenden Beamten, die Ratsältesten und die Gesetzeslehrer, und außerdem der Hohe Priester Hannas, sowie Kajafas, Johannes und Alexander und die anderen Mitglieder der hohepriesterlichen Familien. Sie ließen Petrus und Johannes vorführen und fragten sie: "Mit was für einer Kraft habt ihr diesen Mann geheilt? In wessen Namen habt ihr das getan?" Vom Heiligen Geist erfüllt erwiderte Petrus: "Führer des Volkes, verehrte Ratsälteste!
Das Publikum, zu dem Petrus sprach, setzte sich aus den Reichsten, den Gebildetsten und den Mächtigsten des Landes zusammen, und dennoch stand Petrus, der Fischer aus Galiläa, eher wie ihr Richter als ein Opfer vor ihnen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es sich hier um dasselbe Gericht handelt, das Jesus zum Tode verurteilt hatte. Das wusste auch Petrus, und ebenso wusste er, dass er in diesem Augenblick sein Leben aufs Spiel setzte. Mut kann sich auf verschiedene Weise äußern. Die einen gehen unbekümmert ihren Weg, ohne sich der ihnen drohenden Gefahr voll bewusst zu sein; die anderen erkennen die
Gefahr, in der sie sich befinden, und schrecken dennoch nicht vor ihr zurück, sondern sehen ihr nüchtern ins Auge. Einen solchen Mut bewies auch Petrus vor dem Hohen Rat. Als Achilles, der Held aus der Zeit des trojanischen Krieges, erfuhr, dass er sterben müsse, wenn er in die Schlacht zöge, gab er die unsterbliche Antwort: Dennoch bin ich dafür, weiterzukämpfen." Auch Petrus kannte die Gefahr, in der er sich in diesem Augenblick befand: dennoch entschied er sich dafür, auf seinem Wege weiterzugehen. William Barclay aus „Apostelgeschichte“ Seite 50
Ja mein Gott, lehre mich wieder voll Geistes überzusprudeln, dass das Zeugnis von Dir in meinen Umfeldern Raum finden muss und durch mich ausgesprochen wird.
Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12
Freitag 24.4.2026 – Der Fokus: Psalm 118,1-29 Der Dank des Königs für Gottes Hilfe - Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12 – Der Eckstein Jesus - Karsten Loderstädt
Gott unser Haus, seinen Tempel, um seinen Eckstein Jesus herum weiter bauen lassen, dass es zu seiner Ehre fertig und stabil wird und es ihn verherrlicht
Die Orientierung:
Psalm 118,22+23 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Das hat Jahwe gewirkt, ein Wunder vor unseren Augen.
Apostelgeschichte 4,11-12 Ja, das ist der Stein, der von euch Bauleuten als unbrauchbar verworfen wurde, der nun zum Eckstein geworden ist. In keinem anderen ist das Heil zu finden, denn in der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir Menschen gerettet werden können."
Seit dem lichtvollen Ostertag wissen wir: Der lebendige Jesus hält unser Lebenshaus zusammen. Er gibt ihm Bestand und garantiert diesen über den Tod hinaus Am Eckstein hängt das Leben. Man kann auf ihn nicht verzichten. Alles würde einstürzen. Ein Trümmerhaufen. Und der Wind trüge die Staubwolke davon. Gott hat das vorausgesehen und seinen Sohn in die klaffende Lücke gesteckt.
In diese Lücke, die entsteht, weil ich von Gott abrücke. Weil ich mir mein Glück schmieden will. Aber die Eisen, die ich im Feuer habe, erweisen sich nur als bedingt haltbar. Die Ziegel, die ich brenne, sind brüchig. Aber zusammengefügt und auf einem tragenden Grund halten sie dennoch. Schon das ist ein Wunder.
Wenn allerdings der Eckstein fehlt, dann weist das Lebenshaus eine entscheidende Schwachstelle auf. Denn dann fehlt es an Verständigung, an Vertrauen, an Versöhnung. Dann ist der Frieden dahin. Dann versuchen wir die Sache hinzubiegen, damit es uns irgendwie passt. Aber es bleibt schief. Die Lücke klafft. Zwischen Gott und uns. Genauso zwischen mir und meinen Nächsten. Nur eine Erschütterung reicht aus und, was wir aufgerichtet haben, sackt zusammen. Gott weiß Bescheid. Er kommt. Schickt Jesus zu uns. Den Eckstein, der uns verbindet. Der uns mit dem Vater im Himmel zusammenbringt. Was für ein Wunder! Und welche großes Glück!
Jesus nimmt auf sich, was wir hingebogen haben und richtet es aus. Er füllt diese fatale Lücke mit Liebe. Auf den ersten Blick erscheint das so nebensächlich wie der Umstand, dass eine ganze Heizungsanlage nur wegen eines porösen Dichtringes ihren Dienst versagt.
Oder, um im Bild des Psalmbeter zu sprechen: Dass nur wegen eines einzigen Steines, der vergessen wurde, ein Haus einstürzen kann Aber es ist so. Nun kommt es auf uns an, zu erkennen, dass Gott die Panne behoben hat. Dafür lasst uns danken. Wir wollen den Herrn loben, weil er allein uns am Leben erhält. Karsten Loderstädt aus ERF Plus
Danke Vater, dass Du mein Lebenshaus stabilisiert hast durch Deinen wundervollen Eckstein, den Du eingebaut hast und auf den sich die Wände und Decken, ja das Dach stützen kannst. Ja lass mein Lebenshaus fertig werden, dass es wahrgenommen wird und Dich verherrlichen kann
Apostelgeschichte 4,12
Mittwoch 14.5.2025 – Der Fokus: Apostelgeschichte 4,1-14 Erweckung in Jerusalem durch die Lehre der Jünger von Jesus - Apostelgeschichte 4,12 – Die Liebe umfassend leben - SCHWER 608
Die Liebe leben, die wir von unserem Retter Jesus empfangen natürlich ausleben, uns aber gleichzeitig vor zu hohen eigenen und fremden Ansprüchen schützen
Der Lebensstil:
Apostelgeschichte 4,12 In keinem anderen ist das Heil zu finden, denn in der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir Menschen gerettet werden können."
Manchen Menschen - nicht allen - wird der Geist sagen: Du überfeine Seele! Du bist nicht die Retterin der Welt. Du musst nicht jeden Menschen heilen. Erlaube Menschen, Erwartungen an dich zu haben, aber lerne zu glauben, dass du diese nicht alle erfüllen musst. Mute ihnen zu, ihr Leben zu leben. Was verteidigst du - aussichtslos gegen dich selbst - dass du genug gibst? Wer misst das Maß? Tu es nicht, Du feine Seele, du gibst zu viel. Die Liebe, die du hast, bleib niemandem schuldig! Aber wenn sie dir fehlt - dann achte auf deine Quellen. Gib dich nicht über deine Liebe hinaus. Sonst wirst du in den Ansprüchen einer verletzten Welt nicht gut geschützt sein. Verliere nicht den Schutzmantel der Liebe, die du hast. Was du sein zu müssen glaubst, kann dich nicht schützen. Darum bescheide dich.
Warum willst du an der mangelnden Bescheidenheit zerbrechen, zu glauben, du seiest gut? Gut ist nur einer! Warum willst du unter dem Joch Zusammenbrechen, du müsstest besser sein? Versuche nicht, ein Retter anderer Menschen zu sein. Dafür war ein anderer erwählt. Du würdest das Spiel verlieren. Martin Schleske aus „Werkzeuge“ Seite 608
Apostelgeschichte 4,18-20
Montag 19.6.2023 – Der Fokus: Apostelgeschichte 4,15-22 Petrus und Johannes vor dem jüdischen Rat. - Apostelgeschichte 4,18-20 – Die Dynamik des Wortes Gottes - Wilhelm Busch
Das Wort Gottes an uns wirken lassen, bis es aufsteigen kann und inspiriert vom Geist Gottes ausgedrückt werden muss
Die Faszination:
Apostelgeschichte 4,18-20 Als sie die Apostel wieder hereingerufen hatten, untersagten sie ihnen, diesen Namen jemals wieder zu erwähnen oder gar im Namen von Jesus zu lehren. Doch Petrus und Johannes erwiderten: "Entscheidet selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als ihm. Was wir gesehen und gehört haben, können wir unmöglich verschweigen."
Eine erstaunliche Wendung in einem seltsamen Prozess! Der Hohe Rat ist aufgeregt und sorgenvoll: Da wurde dieser Jesus endlich zu Tode gebracht. Es war nicht leicht gewesen. Aber dann hatten sie gesiegt. Jesus war tot! Bewacht im Grabe noch! Nun wird es wohl Ruhe geben! - Aber es gab keine Ruhe. Im Gegenteil! Immer neue Unruhe. Da kamen zuerst die Kriegsknechte mit der ungeheuerlichen Nachricht: „Dieser Jesus hat das Grab gesprengt!" Kaum zwei Monate später bekennen 3000 Menschen in Jerusalem sich zum Gekreuzigten. Und nun stehen hier zwei kleine Handwerker vor Gericht. Sie sind auf frischer Tat ertappt worden, wie sie im offiziellen Tempel diesen Jesus verkündigten. Da muss ernsthaft durchgegriffen werden. „Man wird doch wohl mit diesen kleinen Leuten fertig werden!" Also werden sie ernstlich bedroht, jetzt doch abzulassen von diesem Jesus. Sie kämen damit doch nicht durch. Und man sei zum Äußersten entschlossen.
So, das wird genügen! Da richtet sich Petrus auf und sagt einfach: „Wir können's ja nicht lassen…" Armer, blinder Hoher Rat! Wer will das Wort von Jesus aufhalten?! Dieses Wort – es „läuft den Weg gleich als ein Held". Gewalt, List, Drohung, Überredung, – die ganze Welt und die schwerste Widerstände vermögen nicht, das Evangelium aufzuhalten. Und solange die Welt sein wird, wird es Menschen froh und selig machen und die Gemeinde von Jesus sammeln. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net
Psalm 2,6
Donnerstag 9.5.2019 – Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs – Der Fokus: Die Herrschaft des ewigen Königs Psalm 2 – Psalm 2,6 - Samuel Keller – Der König Jesus
Jesus als König regieren lassen, sich seiner unsichtbaren Regentschaft anvertrauen und die Aufträge durchführen zu denen er bevollmächtigt
Die Faszination:
Psalm 2,6 Ich habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.
Wie die Feinde Gottes toben mögen, wie weit es auch mit der Bosheit Satans kommen wird - sie können kein Reich gestalten, das Bestand hat, zu keiner ordentlich und natürlich wachsenden, einheitlichen Herrschaft. Das Durcheinander, die Regellosigkeit, die Unordnung ist bezeichnend für das Böse. Gott aber hat seinen König, Jesus Christus, eingesetzt auf seinem heiligen Berg Zion. Wir haben einen und denselben König seit bald zwei Jahrtausenden. Das System wechselt nicht, das Grundgesetz des Reiches bleibt dasselbe, die Wirkungen dieses Königs halten seine Herrschaft heute gerade so lebendig, durch 400 Millionen Christen die auf dem Erdball zerstreut leben, wie damals, als er die elf ersten Untertanen in seinen Dienst nahm. Bei anderen Staaten mag mal ein besonderer König drei Jahrzehnte lang viel bedeuten - bei uns bedeutet unser König seit bald zwei Jahrtausenden alles! - Soll ich da nicht heute lernen, mein Alltagsgeschick mit allen Schmerzen und Sorgen diesem großen König vorzutragen, der jeden seiner Untertanen stündlich hört bei Tag und Nacht? Samuel Keller aus Evangeliums.net