Dankbares Bekenntnis für die Hilfe Gottes - Psalm 118,1-29 - ca. 1000 vor Christus

Psalm 118,1-29 Der Dank des Königs für Gottes Hilfe 

Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12 – Der Eckstein Jesus Karsten Loderstädt

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Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12

Freitag 24.4.2026 – Der Fokus: Psalm 118,1-29 Der Dank des Königs für Gottes Hilfe - Psalm 118,22+23 / Apostelgeschichte 4,11+12 Der Eckstein Jesus Karsten Loderstädt

Gott unser Haus, seinen Tempel, um seinen Eckstein Jesus herum weiter bauen lassen, dass es zu seiner Ehre fertig und stabil wird und es ihn verherrlicht 

Die Orientierung: 

Psalm 118,22+23 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Das hat Jahwe gewirkt, ein Wunder vor unseren Augen.

Apostelgeschichte 4,11-12 Ja, das ist der Stein, der von euch Bauleuten als unbrauchbar verworfen wurde, der nun zum Eckstein geworden ist. In keinem anderen ist das Heil zu finden, denn in der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir Menschen gerettet werden können." 

Seit dem lichtvollen Ostertag wissen wir: Der lebendige Jesus hält unser Lebenshaus zusammen. Er gibt ihm Bestand und garantiert diesen über den Tod hinaus Am Eckstein hängt das Leben. Man kann auf ihn nicht verzichten. Alles würde einstürzen. Ein Trümmerhaufen. Und der Wind trüge die Staubwolke davon. Gott hat das vorausgesehen und seinen Sohn in die klaffende Lücke gesteckt.

In diese Lücke, die entsteht, weil ich von Gott abrücke. Weil ich mir mein Glück schmieden will. Aber die Eisen, die ich im Feuer habe, erweisen sich nur als bedingt haltbar. Die Ziegel, die ich brenne, sind brüchig. Aber zusammengefügt und auf einem tragenden Grund halten sie dennoch. Schon das ist ein Wunder.

Wenn allerdings der Eckstein fehlt, dann weist das Lebenshaus eine entscheidende Schwachstelle auf. Denn dann fehlt es an Verständigung, an Vertrauen, an Versöhnung. Dann ist der Frieden dahin. Dann versuchen wir die Sache hinzubiegen, damit es uns irgendwie passt. Aber es bleibt schief. Die Lücke klafft. Zwischen Gott und uns. Genauso zwischen mir und meinen Nächsten. Nur eine Erschütterung reicht aus und, was wir aufgerichtet haben, sackt zusammen. Gott weiß Bescheid. Er kommt. Schickt Jesus zu uns. Den Eckstein, der uns verbindet. Der uns mit dem Vater im Himmel zusammenbringt. Was für ein Wunder! Und welche großes Glück!

Jesus nimmt auf sich, was wir hingebogen haben und richtet es aus. Er füllt diese fatale Lücke mit Liebe. Auf den ersten Blick erscheint das so nebensächlich wie der Umstand, dass eine ganze Heizungsanlage nur wegen eines porösen Dichtringes ihren Dienst versagt.

Oder, um im Bild des Psalmbeters zu sprechen: Dass nur wegen eines einzigen Steines, der vergessen wurde, ein Haus einstürzen kann  Aber es ist so. Nun kommt es auf uns an, zu erkennen, dass Gott die Panne behoben hat. Dafür lasst uns danken. Wir wollen  den Herrn loben, weil er allein uns am Leben erhält. Karsten Loderstädt aus ERF Plus