Josua 4,22-24
Samstag 26.10.2013 – Der Fokus: Josua 4,1-24 Die zwei Denkmäler für die Überquerung des Jordan werden aufgerichtet - Jos 4,22-24 - Die Taufe – Alan Redpath REDGEK 40f
Durch die Taufe und an deren Erinnerung, immer wieder den Fluss zu einem siegreichen Leben durchqueren, indem wir unserem ICH ganz gestorben bleiben und Christus so durch uns leben lassen
Die Faszination:
Josua 4,21-24 : "Wenn eure Kinder später ihre Väter fragen, was diese Steine bedeuten, (Josua 4.6) 22 dann sollt ihr es ihnen so erklären: 'Diesen Jordan hat Israel trockenen Fußes durchquert.' 23 Denn Jahwe, euer Gott, hat das Wasser des Jordan vor euch austrocknen lassen, bis ihr hindurchgezogen wart, genauso, wie er auch das Schilfmeer vor uns austrocknete, damit wir durchziehen konnten. (2. Mose 14.21-22) 24 Alle Völker der Erde sollen daran erkennen, wie groß die Macht Jahwes ist, damit auch ihr eurem Gott Jahwe immer mit Ehrfurcht begegnet."
Gilgal wurde für das Volk Israel zum heiligen Boden. Wir finden immer wieder im Buch Josua, dass Gilgal der Ausgangspunkt ins Feindesland hinein war. Es war auch der Ort, zu dem Josua mitten aus allen seinen Kämpfen heraus wiederholt zurückkehrte. Nach seinen Siegen, und gelegentlich auch nach seinen Niederlagen, ging Josua immer wieder zurück nach Gilgal. Es war nicht nur der Ausgangspunkt für Angriffe und oft auch der Sammelpunkt zur Neuausrichtung , sondern es war stets die Verbindungslinie zwischen den Kampffronten. Gilgal musste stets frei gehalten werden. Von hier aus betraten sie das Land, es war sozusagen ihre Nachschubbasis. Wenn Gottes Volk in seinem Kampf den Sieg erringen wollte, musste stets eine freie Bahn zwischen der kämpfenden Truppe und dem Troß sein, zwischen dem verheißenen Land und Gilgal und nichts durfte je die Verbindung blockieren. – Der Ausgangspunkt, das Nachschubzentrum eines Überwinderlebens ist das Verständnis dafür – wenn nicht mit dem Verstand, so doch mit dem Herzen und der glaubensvollen Tatsache, dass Jesus am Kreuz nicht allein war, sondern dass sein ganzes Volk dort mit ihm in den Tod ging. Alan Redpath aus „Geistlicher Kampf“ Seite 40f REDGEK 40 - Gal 2,19+20 Nun bin ich aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, um Gott zu leben, ich bin mit Christus gekreuzigt. Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Ja abba Vater, Deine Fülle möchte ich erleben, mein Leben soll Dein gelobtes Land sein und mein Leben soll für das Land leben, das Du uns Christen verheißen hast und zu dem du mich berufen hast. Gilgal soll auch mein Ort sein, wo die Sklaverei der Abhängigkeiten und die Wüstenwanderung des Unglaubens in Christus aufhört. Danke dass Du mich schon viele Siege hast erleben lassen. Ich muss Dir aber auch immer wieder Niederlagen bringen. Gilgal soll mein Erinnerungsort werden, bis Christus neu wieder voll sein Leben durch mich leben kann. Alles andere ist Nebensache in meinem Leben, das ist die Hauptsache von wo aus die Fülle Deines Lebens in mir zunimmt. Der Tausch soll so lange stattfinden, bis mein Ich tatsächlich an Macht verliert und Christus Deine Macht in mir alles vermag.