4.Mose 28,24 / Epheser 5,2 / Hebräer 13,15+16 / Hohelied 5,1
Montag 8.6.2026 – Der Fokus: 4.Mose 28,16-31 Zu bringende Opfer am Passahfest – 4.Mose 28,24 / Epheser 5,2 / Hebräer 13,15+16 / Hohelied 5,1 - Gott jeden Tag ihm wohltuende Opfer bringen - Frederick B.Meyer
Gott jeden Tag mit Liebe mit gut zubereiteten Opfergaben wie Lob und Dank voller Leidenschaft bekochen und bedienen, dass er deren Duft wahrnehmen und sie genießen kann, wie ein wunderbares Menü
Der Lebensstil:
4.Mose 28,24 Dieselben Opfer sollt ihr jeden Tag sieben Tage lang bringen, als eine Feueropferspeise, zum angenehmen Geruch für Jahwe.
Gott spricht hier, als wäre die Ihm im Feuer dargebrachte Opfergabe Seines Volkes Seine Speise. Ohne Zweifel war der Gehorsam seines Sohnes Jesus bis zum Tod am Kreuze, eine angenehme Speise für das hungernde Herz des Vaters - Werdet also Nachahmer Gottes – ihr seid doch seine geliebten Kinder –, und lasst euer Verhalten von Liebe bestimmt sein! Denn auch Christus, der Messias, hat seine Liebe bewiesen, als er sein Leben für uns hingab. Das war wie eine Opfergabe, deren Duft zu Gott aufsteigt und ihn sehr erfreut. (Epheser 5,2), und in einem gewesen Sinne können auch unsere Bitten, unser Dank, die Gaben, die wir Ihm darbringen, besonders die Aufopferung unserer selbst auf dem Altar von Jesus Gott wohlgefällig, ja Seine Speise sein. So wollen wir durch Jesus Christus Gott jederzeit ein Dankopfer bringen. Denn mit dem Lob aus unserem Mund bekennen wir uns zu ihm. Vergesst auch nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen! Denn solche Opfer gefallen Gott (Hebräer 13,15+16).
Wir reden oft von unserem Hunger nach Gott; ist es uns auch genügend klar, dass Er hungert nach unserer Liebe, der Hingabe unsers ganzen Herzens, nach unserer Gemeinschaft mit Ihm? Könnte uns das nicht anspornen zum Gebet, wenn wir uns bewusst werden, dass wir am Morgen unser Schlafzimmer verlassen haben, ohne Gottes Verlangen zu befriedigen? Er hatte darauf gewartet, dass wir unsere Seele, voll Lob und Andacht, zu Ihm aufschwingen, und es ist unterblieben. Heute noch, wie ehemals, kommt der Gott der Herr am Morgen hungernd zu Seinen Bäumen, um Frucht zu suchen; aber wie oft findet Er nur Blätter! Selten nur wird Er sagen können; Ich komme in meinen Garten, meine Schwester, meine Braut. Ich pflücke meine Myrrhe samt meinem Balsam, ich esse meine Wabe samt meinem Honig, ich trinke meinen Wein samt meiner Milch. „Esst, meine Freunde, und trinkt und berauscht euch an der Liebe!“ (Hohelied 5,1).
Wenn wir Jesus wirklich liebten, so wäre es uns ein Herzensanliegen, Ihm die Speise unserer Gebete, unserer Sehnsucht nach Ihm, unserer Arbeit für Ihn zu bereiten; mit brünstigem Verlangen würden wir danach trachten, dass Er befriedigt wird, wenn auch nicht gerade wir Ihm die festliche Tafel decken dürften. Es würde uns genügen, zu wissen, dass Sein Hunger gestillt wird, durch die Liebe von uns oder durch die Freude über neugewonnene Seelen, wenn auch nicht gerade wir das eine oder das andere vermittelt hätten. Wie wunderbar ist diese selbstlose Liebe zu Jesu, die alles von Seinem Standpunkt aus betrachtet und ganz von sich selbst absieht! Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net
Danke Vater, dass Du mich geschaffen hast und mich als Dein Kind angenommen hast, dass ich Dir jeden Tag bis an mein Lebensende Dir durch mein Leben wohltue und mich genießen kannst!