Durch das Halten der Gebote Gottes leben

Foto Pixabay

Nehemia 9,29 / Habakuk 2,10

Montag 7.11.2016 – Der Fokus: Nehemia 9,1-38 Die Umkehr des Volkes und das Gebet der Leviten - Nehemia 9,29 / Habakuk 2,10Durch das Halten der Gebote Gottes leben Martin Schleske SCHDKL 125

Durch die Gebote Gottes gestimmt, durch deren Ausleben vom Geist Gottes dirigiert, die Stimmigkeit unseres Lebens ausleben und genießen

Die Orientierung: 

Wenn ich die Gesetze der Akustik achte, so geschieht dies also nicht um ihrer selbst willen, sondern um des Klanges willen, den ich schaffen will. So ist es auch mit der Thora. Ihr geht es nicht um sich selbst, sondern um den Klang, zu dem wir berufen sind: Die Gerechtigkeit durch den Geist zu leben! (Römer 8,4). D.h. die Stimmigkeit unseres Lebens. – Der „klingende“ Mensch ist kein Knecht, sondern ein Diener. Er dient Gott – nicht weil er muss und nicht weil es ihm nützt. Sondern weil er es will. Die Furcht macht uns klein; die Ehrfurcht richtet uns auf: Der Lohn dafür, dass ich die Gebote halte, ist nicht irgendeine Belohnung, auf die man schielen könnte, sondern es ist das Leben selbst! Das ist der Grundtenor. Die Gebote sind es, „durch die der Mensch lebt, wenn er sie tut.“ (Neh.9,29) – Es ist der Klang der Sinnlosigkeit und Unerfülltheit, der in ein Leben ohne Ehrfurcht und Barmherzigkeit einziehen wird! Die Bestrafung für die Sünde ist also die Sünde selbst. Durch sie verletzen wir unser Leben und unsere Mitgeschöpfe. Das bedeutet es, was der Prophet Habakuk sagt. „Du hast gegen Dein Leben gesündigt!“ (Habakuk 2,10) Martin Schleske aus „Der Klang“ Seite 125