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1.Thessalonicher 5,24 / Philipper 2,13 / Römer 5,10

Freitag 11.7.2025 – Die aktuelle Studie - 1.Thessalonicher 5,24 / Philipper 2,13 / Römer 5,10Christus die Dynamik unseres Lebens - Major Ian Thomas THOCIE 9-11 

In der Erwartungs- und Empfangshaltung bleiben lernen, Wollen und Vollbringen des Christseins in allen Lebensbereichen durch Christus in und durch uns zu erleben

 Die Orientierung:

Christsein ist mehr als das Ausüben einer Religion, mehr als das Streben nach Moral und weit mehr als sentimentale Träumerei von hohen Idealen. Die Tatsache, dass Jesus Christus selbst Leben und Inhalt des christlichen Glaubens ist, hebt das Christentum über all dies weit hinaus. Es macht den Glauben zu einem gegenwärtigen persönlichen Erlebnis. Durch Jesus Christus wird das Christsein eine lebendige Erfahrung, durch Ihn allein kann es funktionieren: “Treu ist er, der euch ruft: er wird es auch tun (1, Thess. 5,24). Er selbst, der dich ruft, vollbringt, wozu Er dich gerufen hat. „Denn Gott ist es, der beides, das Wollen und das Vollbringen, in euch wirkt, nach seinem Wohlgefallen“ (Phil. 2,13) Christus selbst ist die Triebkraft zur Erfüllung seiner Forderungen. 

Christus ist Gottes letzte Anrede an die Menschheit und Gottes letztes Wort an dich. Gott verlangt eine Antwort. Es genügt nicht, nur mit dem Verstand „Ja“ zu sagen. Es bedarf einer Entscheidung, die deine gesamte Existenz betrifft. Darum ist das Evangelium so zwingend. Deine Antwort auf Gottes Anrede in Jesus Christus wird deine Stellung vor Gott bestimmen, deine Erlösung oder deine Verdammnis. 

Trotzdem aber ist dies alles nur der Anfang, denn „wenn wir mit Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir selig werden (eine fortlaufende Handlung) durch sein Leben, da wir nun versöhnt sind (eine abgeschlossene Handlung) (Römer 5,10) . Das ist der springende Punkt: Sobald ein Mensch Gottes Ruf zur Versöhnung folgt, empfängt er den Heiligen Geist, weil die Sünde als Hindernis zum Empfang des Heiligen Geistes vergeben ist. Dieses Wiederaufnehmen einer geistlichen Beziehung zu

Weil wir durch Christus mit Gott versöhnt sind, kann er uns nun selig machen, indem Christus durch uns leben kann. Er hat uns dazu gerufen und wir sind gekommen, weil er dieses Leben auch selber in und durch uns führt. Das Wollen und Vollbringen können wir aber nicht von selbst aufbringen. Es muss uns geschenkt werden, wir aber haben es für alle Herausforderungen des Lebens in Empfang zu nehmen. Wir haben zu lernen in einer Erwartungshaltung zu leben. Dies kann nur durch eine existentielle und umfassende Entscheidung weiter eingeleitet werden, die immer wieder erneuert wird. Es ist ein entspannendes sich entleeren und ein sich erfüllen lassen von Wollen und Vollbringen, allein zu seinem Wohlgefallen. Unser Willen, den wir aufbringen ist selbstgefällig, den Willen den er schenkt gefällt ihm, weil wir das annehmen, was er schenkt. Major Ian Thomas aus "Christus in Euch Dynamik des Lebens" Seite 7

Ja mein Gott, in diesen Prozess steige ich nun wieder ein. Dazu will ich mir in erster Linie Wollen und Vollbringen schenken lassen, bewahre mich in diesem Prozess!