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Erleichtert von Sorgen und Überforderungen leben, indem wir alles empfangen was wir brauchen und zuerst nach dem Einfluß Gottes trachten 

Lukas 12,22+23+28

Mittwoch 20.2.1019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 12,22-40Lukas 12,22+23+28RAGDBJ 140 - Die Bergpredigt: Sorgenfrei leben

Die Orientierung:

Lukas 12,22+23+28 Und er sprach zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch, sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen werdet. Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung. -  Wenn aber Gott das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!

Gott allein vertreibt die Sorge. Er steht über allen anderen Mächten. Darum brauchen wir nicht Angst zu haben. Wir brauchen uns bloß an ihn zu halten. Er allein ist der wahrhaft Unendliche. Darum haben wir in ihm die Unedlichkeit und brauchen nicht nach einer falschen Unendlichkeit zu gieren. Er ist der Herr der Welt, und darum haben wir ihm auch die Welt und brauchen ihre Schätze nicht zu begehren. Er ist der Herr, und darum ist die Sorge sinnlos. Wir können mit unseren Sorgen nichts ausrichten; es hängt doch alles von ihm ab. Wir können unserem Alter keine Elle zusetzen, wir können bloß auf ihn vertrauen. Leonhard Ragaz – Die Bergpredigt Jesu Seite 40


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Markus 13,34+35 / Lukas 12,39+40

Freitag 24.8.2012 - Der Fokus: Markus 13,32-37 Das Gleichnis vom verreisten Hausherr der zurück kommt Markus 13,34+35 / Lukas 12,39+40Die Wachsamkeit - GRÜWLZ 269

Als Jünger zunehmend wachsamer werden, besonders für die letzte Zeit nach der der Meister und König zurückkommt

Die Mahnung: 

Markus 13,34+35 Es ist wie bei einem Mann, der verreist. Er verlässt das Haus und überträgt seinen Sklaven die Verantwortung. Jedem teilt er seine Aufgabe zu. Dem Türhüter schärft er ein, besonders wachsam zu sein. Darum seid auch ihr wachsam! Ihr wisst ja nicht, wann der Herr des Hauses kommt - ob am Abend, mitten in der Nacht, beim ersten Hahnenschrei oder früh am Morgen.  

Lukas 12,39+40 Und das ist doch klar: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welchem Zeitpunkt der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. So solltet auch ihr immer bereit sein, denn der Menschensohn wird dann kommen, wenn ihr es gerade nicht erwartet." 

Was Jesus von seinen Jüngern erwartet, dass sie wachen und nicht schlafen, werden gerade die drei Jünger die er auswählt, damit sie seinen Gebetskampf in Getsemane wachend begleiten nicht erfüllen. Sie schlafen immer wieder ein. So ist diese Mahnung angesichts der drei Jünger umso ernster. Als Jünger und Jüngerinnen von Jesus sollen wir uns durch Wachen auszeichnen. Markus bringt hier zwei verschiedene Worte für wachen „agypneite“, das Schlaflosigkeit bedeutet, und „gregoreite“, was so viel heißt wie „haltet die Augen offen“. – Wir wollen nicht hinsehen, was ist. Wir verschließen die Augen vor der Wirklichkeit, vor der Nähe von Jesus, der jeden Augenblick an unsere Tür klopfen könnte. Wir meinen es würde genügen, anständig zu leben, die Gebote zu erfüllen, nichts Böses zu tun. Doch Christsein heißt: wachsam sein, die Augen aufmachen, um der Wirklichkeit ins Auge zu sehen. Und die Wirklichkeit ist geprägt vom Kommen des Menschensohns. – Wenn er kommt, werden wir wahrhaft zu Hause sein, dann wird unser Haus zur Heimat, weil Christus selbst darin wohnt. Anselm Grün GRÜWZL269 

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Lukas 12,35-37

Donnerstag 5.3.2026 – Der Fokus: Lukas 12,35-38 Ermahnung zur WachsamkeitLukas 12,35-37 - Wachheit in der Nachfolge - Chiara Lubich LUBAES 29

Als Gott dienender, auf das Kommen von Jesus voller Liebe achtsam warten, bis er kommt und dann seinen wunderbaren Dienst an uns erleben

Der Lebensstil: 

Lukas 12,35-37 "Haltet euch bereit und sorgt dafür, dass eure Lampen brennen. Ihr müsst wie Sklaven sein, die auf ihren Herrn warten, der auf der Hochzeit ist. Wenn er dann zurückkommt und an die Tür klopft, können sie ihm sofort aufmachen. Sie dürfen sich freuen, wenn der Herr sie bei seiner Ankunft wach und dienstbereit findet. Ich versichere euch: Er wird sich die Schürze umbinden, sie zu Tisch bitten und sie selbst bedienen. 

Wachet ...' (Lk 12,35). Das Evangelium spricht von Wachen mit gegürteten Lenden und brennender Lampe und verspricht dem wachsamen Knecht, daß sich der Her, wenn er kommt, gürtet und ihn bedient.

Nur die Liebe wacht; zur Liebe gehört wachen. Wenn man einen Menschen liebt. ist das Herz allezeit wach und erwartet ihn. Wenn er nicht da ist, lebt man jeden Augenblick auf ihn hin und wacht. Jesus möchte unsere Liebe; darum tragt er uns auf zu wachen. Auch wer Angst hat, wacht. Jesus spricht in der Tat von Dieben ... Man wacht aus Furcht. und man fürchtet sich, weil man jemanden liebt, den man nicht verlieren will.

Jesus verlangt Liebe, und da er selber auch liebt und uns unbedingt retten möchte, weckt er sogar Furcht. Er macht es wie eine Mutter, die ihren Kindern eine Belohnung verspricht oder mit Strafe droht, die nach ihrem Verhalten. Jesus verlangt nicht nur die reine Liebe, die gibt, ohne an Lohn zu denken. Damit wir nur gerettet werden, weist er uns auch auf Lohn und Strafe hin. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 29