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Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20

Dienstag 27.1.2026 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20Das Gebet als Hören auf GottWilhelm Busch

Vor Gott, erfasst von seiner Gegenwart offen werden für sein Reden, ja für ein Gespräch mit ihm, um sein Wirken in der Gegenwart und in der Zukunft wahrzunehmen und dann gleich unser Lob zu ihm aufsteigen lassen

Die Orientierung:

Lukas 1,63-65 Durch Zeichen fragten sie den Vater, wie das Kind heißen sollte. Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes." Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben. Alle, die in jener Gegend wohnten, wurden von einem ehrfürchtigen Staunen ergriffen, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war. 

Lukas 1,18-20 „Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?", fragte Zacharias. "Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung."  "Ich bin Gabriel!", erwiderte der Engel. "Ich stehe unmittelbar vor Gott und bin extra zu dir geschickt worden, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen! Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen. Aber du wirst stumm sein, weil du mir nicht geglaubt hast! Du wirst so lange nicht mehr sprechen können, bis alles geschehen ist, was ich dir angekündigt habe." 

So, nun hat es Zacharias begriffen! Das war eine seltsame Stunde gewesen, wo ihm im Tempel der Engel Gottes erschien und ihm die Erhörung seiner Gebete verhieß: „Zacharias, dein Gebet ist erhört; dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, … der wird groß sein vor dem Herrn…" Das war mehr, als Zacharias zu erbitten gewagt hatte. Nicht nur einen Sohn soll er haben, sondern einen Sohn, der vor dem verheißenen Heiland und Herrn hergeht als dessen Bote. Und was tat nun Zacharias? Statt anzubeten und zu loben, fragte er ängstlich und zweifelnd: „Wobei soll ich das erkennen?" Da kam Gottes Ernst und Gericht zutage. Der Mund, der nicht loben wollte, musste verstummen. Als stummer Mann musste er nach Hause ziehen. Als stummer Mann musste er die Erfüllung des göttlichen Versprechens erleben. Aber dann kam die Stunde, da sein Mund aufgetan ward. Und was tat nun Zacharias? Er lobte Gott. Jetzt hat er es verstanden: Die großen Taten Gottes sollen wir nicht begreifen, sondern loben. Gott will nicht unseren armseligen Zweifel und unsere kümmerliche Kritik, sondern unseren Dank und unsere Anbetung. Größer als Johannes der Täufer ist Jesus. Wie viele stehen vor Jesus, vor Seinem Kreuz und Seinem Auferstehen – zweifelnd, kritisch, fragend – wie Zacharias damals im Tempel. Anbeten dürfen wir! Danken dürfen wir! Loben und preisen und nehmen und reich werden dürfen wir in Ihm, der arm war um unsretwillen. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, ich möchte Dir mehr Zeit geben zu mir in Deiner Gegenwart zu sprechen! Was Du mir wohl alles konkret zu sagen hast wie Zacharias. Lass mich darauf eingehen und Dich anschließend loben lernen. 

Montag 27.2.2023 – Der Fokus: Johannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem Vater  - Johannes 5,19 – Völlige Übergabe / Die Freiheit - ENGMAK 59 

Wie ein Bergsteiger die Herausforderungen meistern, indem ich mich Gott völlig hingebe und auf ihn vollständig vertrauen lerne, um seine Verherrlichung zu erleben

Der Lebensstil:

Die 100%ige Hingabe und die Abhängigkeit vom Vater heben Jesus aus der sozialen Hängematte heraus – er ist nicht angewiesen auf seine Mitmenschen. Weil er vom Vater empfängt was er braucht, kann er die Menschen freigeben und bleibt ihnen gegenüber auch frei. Die einzige Freiheit, die wir als Menschen gewinnen können, ist Freiheit durch die Abhängigkeit von Gott. Diese 100%ige Abhängigkeit vom Vater soll unser Ziel sein; aber erreichen werden werden wir es – im Gegensatz zu Jesus – auf dieser Erde wohl nicht. Wenn wir uns danach ausstrecken, wird der Vater und tiefer in die Abhängigkeit von ihm hineinführen. – Wer solch Gott ganz hingibt, bekommt von ihm die wieder geschenkt, die der Mensch vor dem Sündenfall besaß: Die Freiheit zu wählen und zu lieben. Nun kann er sich aus Liebe Gott mit seinem Willen, seinem Verstand und allen seinen Kräften freiwillig unterordnen, wie es Jesus getan hat. Johannes 5,19 Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn. 

Ja mein Gott diese Freiheit will ich, die aus der zunehmenden Abhängigkeit von Dir lebt. Wieder neu mache ich mich bei Dir fest und löse mich von meiner sozialen Hängematte, die mich abhängig von Menschen macht. Danke für die Freiheiten, die ich in Dir schon erlebe. Lass mich aber auch erkennen, welche Freiheiten ich mir einfach nur herausnehme, sondern welche ich aus Dir heraus bewusst lebe.