Lukas 17,6 / Matthaus 21,19
Mittwoch 18.3.2026 – Der Fokus: Lukas 17,5-6 Die Kraft des Glaubens - Lukas 17,6 / Matthaus 21,19 – Der Glaube der Berge versetzt - Chiara Lubich
Unseren Glauben allein auf Jesus und seinen Willen gründen, dann ist uns durch unser Gebet alles möglich, auch wenn er wie aus dem Nichts kommt
Die Orientierung:
Jesus antwortet auf diese Bitte seiner Jünger: Lukas 17,6 Da sagte der Herr: "Wenn euer Vertrauen nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum hier sagen: 'Zieh deine Wurzeln aus der Erde und pflanze dich ins Meer!' Er würde euch gehorchen."
Jesus geht es nicht so sehr um die Größe unseres Glaubens. Er soll vielmehr aufrichtig sein und auf Jesus allein gründen. Von ihm können wir alles erwarten, müssen also nicht nur auf unsere eigenen Fähigkeiten setzen.
Wenn wir glauben, wenn wir an einen Gott glauben, der Liebe ist, dann kann Unmögliches möglich werden: Wir dürfen daran glauben, dass Gleichgültigkeit und Selbstbezogenheit, die uns umgeben, aber auch in unserem Herzen wohnen, samt ihren Wurzeln ausgerissen werden; dass sich schwierige Situationen in unseren Familien lösen; dass sich unsere Welt auf die Einheit der Generationen und sozialen Schichten hinbewegt; dass die seit Jahrhunderten getrennte Christenheit zueinander findet; dass die weltumspannende Geschwisterlichkeit unter Gläubigen verschiedener Religionen sowie zwischen Rassen und Völkern aufblüht. Und wir können schließlich daran glauben, dass die Menschheit in Frieden leben wird. Ja, alles wird möglich, wenn wir Gott die Chance geben zu handeln; ihm, dem Allmächtigen, ist nichts unmöglich. Chiara Lubich aus dem Wort des Lebens Oktober 2004
Ja mein Gott, reinige meinen Glauben, dann ist ihm nichts möglich. Reinige mich vor allem von meinem Eigenwillen! Wenn es mir nur um Dich und Dein Reich geht, dann wird er während meines oder nach meinem Leben wahrgenommen.