Was Nachfolgern von Jesus kurz und bündig klar sein sollte - Lukas 17,1-10 - Jan.30 nach Christus

Lukas 17,5-6 Die Kraft des Glaubens 

Lukas 17,6 / Matthaus 21,19 – Der Glaube der Berge versetzt - Chiara Lubich 

Foto Holgus

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Lukas 17,3+4 / Galater 6,1

Sonntag 3.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 17,1-10Lukas 17,3+4 / Galater 6,1HolgusDie Sünden gegenseitig bereinigen

Die Sünden an sich und an anderen - insbesondere in Konflikten - erkennen, um sich zu korrigieren und auf dem Weg der Nachfolge zu bewahren.

Der Lebensstil:

Lukas 17,3+4 Habt acht auf euch selbst! Wenn aber dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn es ihn reut, so vergib ihm. Und wenn er siebenmal des Tages wider dich sündigte und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich! - so sollst du ihm vergeben. - Galater 6,1 Liebe Freunde, wenn ein Mensch einer Sünde erlegen ist, dann solltet ihr, deren Leben vom Geist Gottes bestimmt ist, diesem Menschen liebevoll und in aller Demut helfen, wieder auf den rechten Weg zurückzufinden. Und pass auf, dass du nicht in dieselbe Gefahr gerätst. 

Dieses selten ausgelegte Aussage von Jesus und die von Paulus an die Galater scheint uns Christen wohl zu überfordern. Es scheint uns fast unmöglich, unsere Glaubensgeschwister auf Sünde anzusprechen und ihn auf den rechten Weg zu führen, besonders wenn diese Sünde gar nichts mit uns zu tun hat. Um diesen Auftrag auszuführen, müssen wir erst mal die Sünde des anderen erkennen. Wenn an uns gesündigt wird, wissen wir das sofort. Wissen wir es auch, wenn eine Glaubensschwester oder –bruder an anderen  oder gar an Gott direkt sündigt? Erforsche uns Gott, dieses Gebet müssen wir erst Mal für uns selbst beten, dann aber auch für unsere Geschwister. Viel zu wenig Sünden identifizieren wir als solche, insbesondere dann wenn wir sie nicht an uns entdeckt und gelernt haben uns von ihnen zu lösen. Auf die Schliche kommen wir uns am Besten, wenn wir den Aversionen uns gegenüber nachgehen, die immer auch etwas mit unseren Sünden zu tun haben. Erst wenn wir umkehren und uns mit unserem Nächsten  versöhnen konnten, können wir geistlich reif auf andere zugehen, um sie zurecht und auf den richtigen Weg bringen. Holgus 3.3.2019

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Lukas 17,6 / Matthaus 21,19

Mittwoch 18.3.2026Der Fokus: Lukas 17,5-6 Die Kraft des Glaubens - Lukas 17,6 / Matthaus 21,19Der Glaube der Berge versetzt - Chiara Lubich 

Unseren Glauben allein auf Jesus und seinen Willen gründen, dann ist uns durch unser Gebet alles möglich, auch wenn er wie aus dem Nichts kommt

Die Orientierung:

Jesus antwortet auf diese Bitte seiner Jünger: Lukas 17,6 Da sagte der Herr: "Wenn euer Vertrauen nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum hier sagen: 'Zieh deine Wurzeln aus der Erde und pflanze dich ins Meer!' Er würde euch gehorchen." 

Jesus geht es nicht so sehr um die Größe unseres Glaubens. Er soll vielmehr aufrichtig sein und auf Jesus allein gründen. Von ihm können wir alles erwarten, müssen also nicht nur auf unsere eigenen Fähigkeiten setzen.
 Wenn wir glauben, wenn wir an einen Gott glauben, der Liebe ist, dann kann Unmögliches möglich werden: Wir dürfen daran glauben, dass Gleichgültigkeit und Selbstbezogenheit, die uns umgeben, aber auch in unserem Herzen wohnen, samt ihren Wurzeln ausgerissen werden; dass sich schwierige Situationen in unseren Familien lösen; dass sich unsere Welt auf die Einheit der Generationen und sozialen Schichten hinbewegt; dass die seit Jahrhunderten getrennte Christenheit zueinander findet; dass die weltumspannende Geschwisterlichkeit unter Gläubigen verschiedener Religionen sowie zwischen Rassen und Völkern aufblüht. Und wir können schließlich daran glauben, dass die Menschheit in Frieden leben wird. Ja, alles wird möglich, wenn wir Gott die Chance geben zu handeln; ihm, dem Allmächtigen, ist nichts unmöglich. Chiara Lubich aus dem Wort des Lebens Oktober 2004