Hesekiel 29,20
Freitag 28.10.2022 – Der Fokus: Hesekiel 29,17-21 Nebukadnezar bekommt Ägypten als Lohn für seine Dienste - Hesekiel 29,19+20 – Gott der Herr - Frederick B.Meyer
Die Aufträge Gottes inspiriert und organisiert durch ihn ausführen, dann wird der Lohn darüber nicht ausbleiben
Der Lebensstil:
Hesekiel 29,19+20 Darum spricht Jahwe, der Herr: Passt auf! Ich gebe König Nebukadnezzar von Babylon das Land Ägypten. Der ganze Reichtum Ägyptens wird ihm zufallen. Er wird das Land ausplündern, und sein Heer wird reiche Beute machen. Das wird ihr Lohn sein. Weil sie für mich gearbeitet haben, gebe ich ihnen das Land Ägypten als Lohn, spricht Jahwe der Herr.
Der König von Babylon war gegen Tyrus gesandt worden. Die Belagerung dauerte lang und die Armee litt unter großen Entbehrungen. Die brennende Sonnenhitze, die schweren Lasten auf ihren Schultern hatten alle Häupter kahl gemacht und alle Schultern wund gerieben. Für diesen großen Dienst sollte Nebukadnezar belohnt werden, weil er Gottes Zwecken gedient hatte.
Der Gedanke wird hier angeregt, dass Gott, obgleich wir für unsere Arbeit durchaus nichts verdienen, dennoch unsers Werkes im Glauben und unserer Arbeit in der Liebe nicht vergessen wird, wenn es nur für Ihn geschieht. Wenn Er einem heidnischen Könige, für seinen Dienst an Tyrus, Ägyptenland schenkte, so dürfen auch alle einen Lohn erwarten, die zum Bau seines heiligen Tempels Gold, Silber und Edelsteine beigetragen haben. Der Knecht, der mit seinen fünf Zentnern zehn gewann, soll mit zehn Städten belohnt werden. Diejenigen, die gewartet und gewacht haben die ganze, lange Nacht, werden mit besonderen Ehren bedacht werden am Hochzeitsfest. Gott wird uns für unsere Mühsal eine Entschädigung geben, – freilich alles aus Gnade; aber doch nach dem Maßstab des für Ihn ausgerichteten Dienstes. Die Übertragung von Ländern von einer Weltmacht auf die andere, mag nur als Ergebnis politischer Erwägungen oder als Zeichen größerer militärischer Geschicklichkeit angesehen werden. „Die Vorsehung ist auf Seiten der stärksten Bataillone,“ hat Napoleon gesagt; und diese Bemerkung stimmt mit der landläufigen Denkweise der Menschen überein. Aber hier lüftet der Prophet den Schleier und erklärt es als eine Erfüllung göttlicher Absicht, dass Ägypten unter die Oberhoheit des Königs von Babylon zu stehen kommt. Wenn wir die Welt überblicken, sehen wir wie die großen Veränderungen, die sie erleidet, dem Evangelium Christi Bahn machen. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net
Ja mein Gott, danke dass Du mich meiner Wahrnehmung nach immer wieder eingesetzt und mich für die Arbeit, die ich für Dich getan habe, belohnt fühlte. Du sollst als der Herr meines Lebens erkannt werden, weil ich Dir zunehmend durch mein ganzes Leben diene. Schenke Du mir dazu noch mehr Gnade.