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Jeremia Klagelieder 3,1-9+38-40

Freitag 8.8.2025 – Der Fokus: Jeremia Klagelieder 3,1-66 Hoffnung trotz tiefster Not Jeremia Klagelieder 3,1-9+38-40Die Erziehung Gottes - Holgus 

Die Erziehung Gottes unseres Lebens annehmen, auch wenn es qualvoll und finster wird, indem wir unser Leben zunehmend reflektieren und tiefgehender erneuern lassen

Die Orientierung:

Jeremia Klagelieder 3,1-9 Ich bin der Mann, der viel gelitten hat unter den zornigen Schlägen des HERRN. Ich bin es, den er vor sich hertrieb, immer tiefer in die dunkelste Nacht. Immer nur mich traf seine Faust, Tag für Tag, ohne einzuhalten. Er lässt meine Haut und mein Fleisch zerfallen und zerbricht mir alle meine Knochen. Von allen Seiten schließt er mich ein, er umstellt mich mit Bitterkeit und Qual. In Finsternis lässt er mich wohnen wie die, die schon seit Langem tot sind. Er hat mich ummauert und in Ketten gelegt, aus diesem Gefängnis gibt  es keinen Ausweg. Ich kann um Hilfe schreien, soviel ich will – mein Rufen dringt nicht durch bis an sein Ohr. Er hat mir den Weg mit Steinen versperrt, sodass ich ständig in die Irre gehe. 

Jeremia Klagelieder 3,38-40 Wenn Glück oder Unglück über uns kommt, hat nicht der Höchste es angeordnet? Mit welchem Recht beklagt sich der Mensch bei Gott? Gegen seine Sünde soll er Klage erheben! Lasst uns unser Leben überprüfen und wieder umkehren zu dem HERRN! Übersetzung Gute Nachricht

So oder ähnlich kann es auch einem Christen oder Mann Gottes ergehen. Joseph wurde von seinen Brüdern geschlagen und dann an Ägypter verkauft. Hiob ein erfolgreicher Mann wurde durch seine Krankheit immer tiefer in die dunkle Nacht getrieben, wohin ihm niemand folgen konnte, um ihn zu trösten. Das Fleisch von Jesus zerfiel und seine Knochen zerbrachen am Kreuz. Gott hatte mit diesen Menschen etwas vor und führte sie in kaum aushaltbare Qualen. Immer wieder wurde ihnen Steine in den Weg gelegt, den sie gehen wollten. Das Leben ist so unplanbar geworden, weil keine gangbaren Wege aufgezeigt wurden, die aufrichtig eingeschlagen werden konnten.   Unsere Hilferufe werden dann lange nicht erhört. Das Unglück, genauso wie das Glück hat Gott angeordnet. Wir sollen beginnen uns selbst anzuklagen und unser Leben zu überprüfen. Das braucht seine Zeit, Gott kürzt sie nicht ab, sondern erwartet von uns, uns immer tiefer erforschen und erneuern zu lassen. Holgus

Ja mein Gott, wir klagen schon auf hohem Niveau, wenn unser Leben durch Herausforderungen schwierig wird. Lass uns das als Chance erkennen, wenn sich unsere Lebensplanungen nicht so erfüllen, wie wir es uns vorgestellt haben. Du hast andere Pläne mit uns, die Du konsequent umsetzt und auf die wir uns dann einzulassen haben. Wenn unser Leben nicht grundlegend erneuert wurde, nimmt man uns und unser Leben nicht als Dein Werk ab.