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Jesaja 48,9-11

Montag 11.11.2024 – Der Fokus: Jesaja 48,1-11 Gottes Gnade für das abtrünnige Israel – Jesaja 48,9-11Die Lebensführungen - C.H.Spurgeon

Die Schwierigkeiten unseres Lebens als Reifungsprozesse freudig annehmen, um von eigener Schönheit, Stärke, Macht und Herrlichkeit wie Silber im Feuer erlöst zu werden, um befreit als Gottes Auserwählter allein zu seiner Ehre leben zu können

Die Lebensführung:

Jesaja 48,9-11 Damit mein Name weiter gepriesen wird, halte ich meinen Zorn zurück. Ich beherrsche mich und vernichte euch nicht, denn meine Ehre steht auf dem Spiel. Doch bestrafen musste ich euch. Wie ein Silberschmied bin ich mit euch umgegangen: Er schmilzt das Silber im Feuer, um es von allen Schlacken zu reinigen. So habe ich euch in den Schmelzofen des Elends geworfen. Um meinetwillen will ich euch jetzt retten, nur um meinetwillen! Mein Name soll nicht in den Schmutz gezogen werden. Nein, die Ehre, die mir zusteht, teile ich mit keinem anderen!«

Es ist nichts Geringes, von Gott erwählt zu sein. Gottes Wahl macht auserwählte Menschen zu Auserlesenen. Es ist besser der Erwählte Gottes als der Erwählte eines ganzen Volkes zu sein. Das ist ein so großes Vorrecht, dass wir freudig jeden Nachteil auf uns nehmen, der damit verbunden ist, so wie die Juden bittere Kräuter aßen um des Osterlammes willen. Wir wählen den Schmelzofen, weil Gott uns darin erwählt. 

Wir werden erwählt als Elende, nicht als Glückliche, erwählt nicht im Palast, sondern im Schmelzofen. In diesem Ofen wird die Schönheit entstellt, die Gestalt verunziert, die Stärke geschmolzen, die Herrlichkeit verzehrt, und doch offenbart hier die ewige Liebe ihre Geheimnisse und tut ihre Wahl kund, So ist es mit uns gewesen. In Zeiten der schwersten Leiden hat Gott uns unseren Beruf und unsere Erwählung klargemacht, und wir haben sie festgemacht; dann haben wir den Herrn als unseren Gott erwählt, und er hat uns gezeigt, dass wir ganz gewiss seine Erwählten sind, Wenn darum der Ofen heute noch siebenmal heißer gemacht wird, wollen wir ihn nicht fürchten, denn der herrliche Sohn Gottes wird mit uns über die glühenden Kohlen wandeln. C.H.Spurgeon aus „Kleinode göttlicher Verheißungen“ Seite 244

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Jesaja 45,13 / Jesaja 48,17

Donnerstag 9.12.2021 – Der Fokus: Jes.45,8-13 Kritik an der Überheblichkeit in IsraelJesaja 45,13 / Jesaja 48,17Die gelebte Gerechtigkeit - SCHDKL 106

Von Gott selbst gelehrt, sich von der geschenkten Gerechtigkeit zur gelebten Gerechtigkeit verwandeln lassen, dass das Leben nicht scheitert sondern gelingt 

Der Lebensstil:

Wenn sich Gerechtigkeit erfüllt, entsteht nichts Fremdes, sondern im Tiefsten das wahrhaft Eigene. Bei der biblischen Gerechtigkeit geht es nicht um ein juristisches Urteil, sondern um unseren Lebensweg. Der Glaube kommt nicht als etwas künstliches zum Leben dazu, sondern er ist die Lebensbewegung selbst. Das ist der prophetische Ausdruck der Gerechtigkeit: „Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege will ich eben machen.“ (Jesaja 45,13) und „Ich bin der Herr dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.“ (Jesaja 48,17) Das Ziel der Gerechtigkeit ist das gelingende Leben. Die Weisheit führt den Werdegang. Martin Schleske etwas verkürzt aus „Der Klang“ Seite 10

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Jesaja 48,17 / Johannes 14,6

Montag 12.4.2026 – Der Fokus: Jesaja 48,12-22  Die Stunde der Erlösung Israels ist gekommen - Jesaja 48,17 / Johannes 14,6Gott als Lehrer / Lernfähigkeit in der Nachfolge - Martin Schleske SCHWER 174

Lernen als Lebensaufgabe des Menschen – in allen Umständen - verstehen lernen, weil Gott sich uns als Lehrer vorstellt, der uns lehrt was uns hilft und welchen Weg wir gehen sollen 

Der Lebensstil:

Ich bin der EWIGE, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du weitergehen sollst. Jesaja 48,17

Wir kennen diese frustrierten Phasen, in denen unsere Seele klagt und sagt: >Ich habe den Eindruck, diese Welt ist doch eine gewaltige Fehlkonstruktion!< Wir kommen als Menschheit nicht mit uns klar, wir bekommen die Probleme nicht in den Griff, die wir in dieser Welt verursachen; sind überfordert von unserer Verantwortung und zu stark gesteuert von unseren Ängsten und unserem Ego. Wie kann man da an einen Gott glauben, der uns zu seinem Ebenbild erschaffen hat? Soll ich alles auf die Sünde schieben? Und wo kommt sie her? > Hat Gott nicht absehen können, dass wir uns und den Aufgaben nicht gewachsen sind, die wir für das Gesamte dieses verletzlichen Planeten haben? Sind wir nicht wie Wühlmäuse, die sich sehenden Auges über die Klippen ihrer Selbstsucht in den Abgrund stürzen? Hätte ein Schöpfer sich nicht ein Gegenüber erschaffen können, das weniger von sich selbst überfordert ist? <

Wie soll unsere Seele da lebensmutig bleiben? Was ich mir in alldem schützend entgegne, wenn ich versuche zu erspüren und zu verstehen, warum dies alles dennoch die Welt eines vollkommenen Schöpfers ist, ist dies: Wir durchlaufen eine Welt, die durch und durch auf Lernfähigkeit gegründet ist. Die Entwicklung der Arten in der Natur, die Entwicklung der Zivilisation durch innere Kultur, die Stärkung des seelischen Lebens auch durch Krisen hindurch: alles ist Lernen. Wenn es aber so ist, dass die Grundbedeutung dieser Welt darin besteht, dass wir >lernendes Leben< sind, dann kann das, was wir erleben, kein paradiesischer Endzustand sein, den wir lediglich genießen. Was wäre dort noch offen? Wir wären am Ziel eines lernbefreiten Endes angekommen und hätten lediglich unsere Vollendung zur Kenntnis zu nehmen. In unserer Welt aber und ihren Enttäuschungen und Härten suhlen wir uns nicht in den Freuden des Zieles, sondern gehen unseren Weg. Wir zehren nicht von flacher Frömmigkeit. >Dazu wurden wir<, wie meine Mitarbeiterin es einmal sagte, >vom Leben viel zu sehr gewaschen.< Unsere Natur und unsere Kultur, unser äußeres und unser inneres Leben: Wir haben einen weiten Weg vor uns.

Ist es nicht die eine große Liebe, in der diese Erkenntnis liegt: Du bist nicht für dich alleine da! Und werden wir nicht in ebendieser Wahrheit beständig gelehrt? Ist nicht dies der Sinn, den diese Welt uns ahnen lässt? Jener Sinn, der ja nichts anderes ist als der Name Gottes, den wir in unserer Welt erlernen und durchleben, da er uns nur so heiligen kann: > Du bist nicht für dich alleine da. Seid füreinander da. Seid einander das, was mein Name bedeutet: Ich bin da! <

Geht es also nicht sogar so weit, dass auch wir für den Himmel da sind in dieser Welt? Dass die Himmel in und durch uns lernen, was es heißt, einen Weg mit einer Welt zu gehen, die nicht am Ziel ist? Eine Welt, deren Erlöser nicht gesagt hat: >Ich bin das Ziel!<, sondern: >Ich bin der Weg!<? Alles Lernen wäre damit nur ein Zeichen dafür. dass wir hörende Ohren haben und der Himmel uns lehrt. All dies ist mit dem großen Prophetenwort Jesajas gesagt: >Ich bin der EWIGE, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du weitergehen sollst.< Lass dich nicht abhalten, meine Seele; lass nicht deine Augen so verklebt und dein Herz so verletzt sein, es nicht zu sehen. Martin Schleske aus “Werkzeuge” Seite 174


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Johannes 10,28+29 / Jesaja 49,15 / Jesaja 54,10

Montag 24.4.2023 –Der Fokus: Johannes 10,22-42 Jesus wird wegen seiner Vaterbeziehung zu Gott abgelehnt - Johannes 10,28+29 / Jesaja 49,15 / Jesaja 54,10Gott der gute Hirte / In der Gewissheit von Gottes Annahme leben - Charles H.Spurgeon

Sich von Gott wie ein Schaf vom guten Hirten immer wieder umarmen und versorgen lassen, wenn wir uns verirrt haben und um wieder eins wie Jesus mit seinem Vater zu werden

Die Orientierung:

Wenn das möglich wäre, wie könnte Gott noch treu sein, der doch gesagt hat: "Kann eine Frau denn ihren Säugling vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen könnte, ich vergesse euch nie!" (Jesaja 49,15) Was hätte denn die Verheißung noch für einen Wert: "Eher weichen die Berge von ihrem Platz und die Hügel stürzen um, als dass meine Gnade von dir weicht und mein Friedensbund wankt, / spricht Jahwe, dein Erbarmer."(Jesaja 54,10) Wie stände es mit der Wahrhaftigkeit der Worte von Jesus: "Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben. Sie werden niemals verlorengehen und niemand wird sie mir entreißen. Denn mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, was es gibt; niemand kann sie ihm entreißen.“ (Johannes 10,28+29). Wie stünde es mit der Lehre von der rechtfertigenden Gnade? Wenn ein einziges Kind Gottes verloren gehen könnte, so hätte sie allen Grund und Boden verloren. Wo bliebe die Wahrhaftigkeit Gottes, seine Ehre, seine Macht, seine Gnade, sein Bund, sein Eid, wenn irgendeines von denen, die ihre Hoffnung auf die Gerechtigkeit Gottes durch Jesus bauen und auf Ihn ihr ganzes Vertrauen setzen, trotzdem verworfen werden könnte?

Legt diese ungläubige Furcht ab, die Gott so sehr verunehrt. Stehe auf, erhebe dich aus dem Staub, und kleide dich in das herrliche Gewand seiner Gerechtigkeit! Bedenke, wie sündhaft es ist, an seinem Wort zu zweifeln, worin Er dir verheißen hat, dass du niemals umkommen wirst. Das ewige Leben, das in dir wohnt, soll sich im Gegenteil in dir durch glaubensvolle Freudigkeit durchsetzen! Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net