Die Gemeindeleitung

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Jeremia 3,14+15

Dienstag 3.12.2024 – Der Fokus: Jeremia 3,14-18 Hoffnung für Juda über die Katastrophe hinaus - Jeremia 3,14+15Die Gemeindeleitung - Alfred Christlieb

Vollmächtige Seelenführer durch unsere Umkehr, unsere Sehnsucht nach Führung und unsere Gebet von Gott zu uns und zu den Völkern der Welt senden lassen

Die Verheißung:

Jeremia 3,14+15 "Kehrt doch um, ihr abtrünnigen Kinder!", spricht Jahwe, "denn ihr gehört doch zu mir! Ich hole euch - einen aus einer Stadt und zwei aus einer Sippe und werde euch nach Zion bringen. Dann werde ich euch Hirten geben, die nach meinem Herzen sind. Sie werden euch hüten mit Einsicht und Verstand."

Diese Verheißung hat Gott in der Reformationszeit herrlich erfüllt. Amtsträger und Machthaber gab es in der christlichen Kirche übergenug, aber keine rechten Seelsorger und Hirten nach dem Herzen Gottes. Da weckte Gott einen Luther und einen Calvin und alle ihre treuen Helfer und erfüllte seine Verheißung herrlich. - Wir wollen nie bei der Bewunderung großer Zeugen stehenbleiben, sondern immer an den denken, der sie uns beschert hat und der gesprochen: "Ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen." Lasst uns daraufhin mit neuem Ernst flehen, dass Gott selbst Arbeiter in seine Ernte sende, denn "die von selbst herzulaufen, die taugen meist nicht viel." - Die von Gott gesandten Hirten sollen die Seelen weiden mit "Lehre und Weisheit". Wie die Schafe auf die richtigen Weideplätze geführt werden müssen, so muss man auch den Menschen zeigen, wo sie die rechte Speise finden und ihren Hunger stillen können. Welch ein Verlangen nach Gottes Wort bestand in der Reformationszeit. Jahrhundertelang hatte man dem Volke die gesunde Weide des göttlichen Wortes vorenthalten und die Seelen schmachten lassen. Gesetzeswerke und Ablass konnten den Hunger nicht stillen. Gott ließ nun die Reformatoren zuerst für das eigene, arme, hungernde Herz die rechte Weide im Wort Gottes entdecken. Und als sie da ihren inneren Hunger gestillt hatten, konnten sie auch andere auf die rechte Weide führen. Nun bekamen die Menschen Klarheit über die Gnade und das Heil Gottes. Sie wurden geweidet "mit Lehre". Und wo etliche in überschwenglicher Begeisterung zu weit gingen und in Schwärmerei gerieten, da konnten diese gottgesandten Männer sie "mit Weisheit" wieder in die rechten Bahnen zurückführen. - Gott schenke den Orten, die nur trockene "Beamte" haben, Hirten und Seelsorger nach seinem Herzen! Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

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Apostelgeschichte 15,28

Montag 4.7.2022 – Der Fokus: Apostelgeschichte 15,22-29 Die Beratungen der Apostelversammlung - Apostelgeschichte 15,28Die Gemeindeleitung - Alfred Christlieb  

Dem Heiligen Geist durch unsere Bedürftigkeit in uns und in unserer Zusammenarbeit ein Gefälle und Einflussmöglichkeiten zulassen, dass gute und ermutigende Entscheidungen und Vorgehensweise entstehen

Die Orientierung:

Apostelgeschichte 15,28 Es erschien dem Heiligen Geist nämlich gut - und er führte auch uns zu dieser Überzeugung, euch keine größeren Lasten aufzulegen als die folgenden unerlässlichen Dinge: Esst kein Fleisch, das Götzen geopfert wurde, verzehrt kein Blut und kein Fleisch, das nicht ausgeblutet ist, und haltet euch fern von jeder sexuellen Unmoral. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in acht nehmt, werdet ihr recht tun. Lebt wohl!"

Wie können unvollkommene Menschen mit solcher Bestimmtheit aussprechen, dass sich das Resultat ihrer Verhandlungen mit dem Willen des Heiligen Geistes deckt? Ist es überhaupt möglich, zu erkennen, dass ein menschlicher Beschluss zugleich auch Meinung des heiligen Geistes ist? Allerdings! Wenn auch niemand von uns wagen dürfte, so zu reden, ohne den berechtigten Vorwurf der Anmassung auf sich zu ziehen, so haben doch die in Jerusalem versammelten Apostel ein Recht gehabt, so zu sprechen.
 
An drei Merkmalen können wir erkennen, dass ihr Beschluss tatsächlich dem Willen des heiligen Geistes entsprach: 

1. An der wunderbaren Einigkeit, die ohne jeden Druck und ohne jeden Zwang zustande gekommen war, wie die Worte "Es erschien gut die Apostel und Ältesten, samt der ganzen Gemeinde" es zeigen (V. 22). 

2. An der Übereinstimmung des Beschlusses mit der heiligen Schrift, die Jakobus gezeigt hatte (V. 15). Der Heilige Geist stimmt immer mit dem geschriebenen Wort überein. 

3. An der gesegneten Wirkung, die von diesem Beschluss ausging. Als er in Antiochien gelesen wurde, da wurde die Gemeinde "Er wurde vorgelesen und alle freuten sich über die Ermutigung." (V. 31). Auch andere Gemeinden wurden durch diese Entscheidung "im Glauben befestigt" (Apostelgeschichte 16,5). An der heilenden, aufbauenden, stärkenden Wirkung erkennt man, dass dieser Beschluss den Sinn des heiligen Geistes getroffen hat. Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, Dein Geist soll uns alleine aber auch gemeinsam leiten können. Wo Dein Geist wirkt, da ist Freiheit. Die Argumente und Meinungen sollen zusammen fließen können und sich einen Weg in uns, in unseren Partnerschaften und in unseren Gemeinschaften bahnen können, bis sich daraus Ermutigung ergeben kann. Lehre Du uns doch das persönlich und in unseren Beziehungen.