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Jeremia Klagelieder 1,12 / Lukas 13,34

Donnerstag 7.8.2025 – Der Fokus: Jeremia Klagelieder 1,1-22 Jerusalem als von Gott verlassene, einsame Witwe - Jeremia Klagelieder 1,12 / Lukas 13,34Jerusalem / Die Erneuerung - Tim Ruthven RUTEAT 1011

Das Volk Gottes als ein Leib verstehen, über den Jeremia und Jesus weinte, was uns zur Besinnung über seinen Gesamtzustand bringen und unseren Willen zur Erneuerung hervorbringen sollte

Die Mahnung:

Jeremia war ein Mann, der Gott persönlich kannte. Ihn persönlich zu kennen bedeutet, dass man im eignen Geist den Willen des Herzens Gottes spürt und kennt. Denn Gott verlangt nach einem Volk, das ihn kennt. Man nannte Jeremia den weinenden Propheten, denn er klagte vor dem Herrn. Als Jesus über das Volk Gottes weinte, äußerte er ähnliche Gefühle wie Jeremia, denn er sagte: Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt werden. Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!"" (Luk. 13,34). Jeremias Klage über das Volk Gottes soll auch unsere Klage sein. Das bedeutet zwar nicht, dass wir uns nicht über sein Volk freuen dürfen oder dass wir mit langen Gesichtern herumlaufen und ständig seine Sünde beklagen müssen. Aber wir brauchen ein geistliches Verständnis dafür, was Gott wichtig ist, Wir sollen ein Verantwortungsgefühl für seinen Leib besitzen. „Ihr, die ihr vorübergeht, schaut doch und seht.“ Jeremia Klagelieder 1,12 Wenn wir uns nach Gott ausstrecken und bereit sind, Verantwortung für seinen Leib zu tragen, indem wir dessen Sünde als eigene Sünde bekennen, dann werden wir zu einem Teil der Antwort Gottes und nicht zu einem Teil des Problems. 

Wenn wir uns in dieser Stunde mit der Not des Gottesvolkes identifizieren. kann Gott uns als Glieder an seinem Leib gebrauchen, damit Reinigung und Heilung geschieht Wenn es unser Wunsch ist, reifere Christen zu werden, wird dies nur möglich sein, wenn wir dem Beispiel von Jeremia und Jesus folgen. In ihrem Rückzug weinten sie über das Volk Gottes, und ihre Tränen flossen, weil Sie durch ihre Hingabe und ihre Offenheit dem Heiligen Geist gegenüber spürten, wonach Gott sich sehnte. Tim Ruthven aus „Edelstein – Altes Testament“ 1011

Ja mein Gott, wir waren lau und sind lau geblieben, wir haben unser Leben nicht zunehmend vollständig erforschen und erneurn lassen! Vergib uns! Lass wieder eine Erneuerungsbewegung entstehen, die uns aufrüttelt und uns wieder als Volk erfahrbar macht.