Foto Fotolia

.

Esther 6,6-12 / Galater 6,7

Mittwoch 17.12.2025 – Der Fokus: Nehemia 6,1-14 Haman muss Mordechai die höchste Ehre erweisen. - Esther 6,6-12 / Galater 6,7 – Die Wertschätzung Gottes - Holgus

Von Gott vor Menschen überraschend geehrt werden, weil wir konsequent mit ihm gelebt haben

Die Orientierung:

Esther 6,6-12 Als Haman eintrat, fragte ihn der König: "Wie kann man einen Mann ehren, den der König auszeichnen will?" Haman dachte: "Das gilt mir! Wen sonst könnte er meinen?" Deshalb erwiderte er: "Wenn der König jemand auszeichnen will, soll man ein Gewand herbringen, das der König schon getragen hat, und ein Pferd, auf dem er schon geritten ist, mit dem königlichen Diadem auf dem Kopf. Man soll Pferd und Gewand einem der Fürsten übergeben, damit dieser den Mann, den der König auszeichnen will, mit dem Gewand bekleidet und auf dem Pferd über den großen Platz der Stadt führt. Dabei soll er ausrufen: 'So ehrt der König einen Mann, den er auszeichnen will!'" Da sagte der König zu Haman: "Nimm das Gewand und das Pferd und mache es so mit dem Juden Mordechai, der im Palastbezirk Dienst tut. Beeile dich und lass nichts von dem weg, was du vorgeschlagen hast!" Haman nahm das Gewand und das Pferd, bekleidete Mordechai, ließ ihn über den großen Platz der Stadt reiten und rief vor ihm aus: "So ehrt der König einen Mann, den er auszeichnen will!" Dann kehrte Mordechai wieder zum Palastbezirk zurück. Haman aber lief nach Hause, traurig und mit verhülltem Gesicht.

Was der Mensch sät, das wird er ernten. (Galater 6,7) Nirgendwo in der Bibel verwirklicht sich dieses geistliche Gesetz so, wie in der Geschichte um den Juden Mordechai und seinem Intimfeind Hamann. Ein Traum des Königs über die gute Tat von Mordechai, der einen Anschlag gegen ihn verhindern konnte, löst das Geschehen aus. Träume sind etwas irreales und wir können uns nicht vorstellen, dass sie göttliche Geschichten einleiten. Die Bibel nennt viele solcher Träume, die wir kennen sollten, weil sie übernatürliches und in diesem Fall Recht und Gerechtigkeit auslösen können. Hamann hat nur seine Interessen und seine Ehre im Sinn, als er dem König mitteilt, wie er jemand auszeichnen kann. Er bezieht diese Frage sofort auf sich und leitet so einen Triumpf ein, den seine Erniedrigung auslöst. Es geschieht in der Zeit des Fastens von Esther und den Juden für ihr Überleben. Unser stilles Warten auf und erwarten von Gottes Eingreifen, ist auch solch eine Art Fasten, das Gottes Handeln zu seiner Zeit auslösen kann. Nur ein Geschehen toppt wohl diese Geschichte, die ähnlich strukturiert ist. Satan verführt die Juden zur Zeit von Jesus ihn zu kreuzigen. Er wird zwar an seinem Galgen aufgehängt, aber nach drei Tagen steht er auf und wird durch seinen Vater auf einzigartige Weise geehrt, der auch dem Triumphzug von Mordechai gleicht und den Sturz Satans als Machthaber über uns Menschen ausgelöst hat. Diese Geschichte kann uns Mut machen, dass sich solche Geschichten auch in unserem Leben oder in unserem Land abspielen können und Gott dafür geehrt bzw. gepriesen wird.  Holgus

Ja mein Gott, die Wertschätzung durch Dich will ich in Christus suchen und finden, weil es keine bessere gibt. Wenn Du dies vor Menschen zu Deiner stattfinden lassen willst, dann gehört trotzdem Dir alleine die Ehre