Nehemia 1,10
SONNTAG 4.1.2026 - Der Fokus: Nehemia 1,1-11 Nehemias Trauer um Jerusalem und sein Gebet - Nehemia 1,10 – Das Gebet als Kampf - Alan Redpath REDSHD 15+16
Die geistliche Situation von uns und unseren Gemeinden umfassend wahrnehmen, die mehr oder weniger ruinenhaft aussehen, um dann vollmächtig für uns vor Gott verheißungsorientiert zu beten, indem wir ihm zuerst sein treues Wesen vorhalten.
Der Lebensstil:
Achten wir darauf, dass das Gebet seine Wurzeln in der Vergangenheit hat, wie es folgender Vers aufzeigt: „Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, die du erlöst hast durch deine große Kraft und mächtige Hand.“ (Nehemia 1,10) In diesem Gebet geht Nehemia in Gedanken hunderte von Jahren zurück und wagt Gott an seine große Befreiung des Volkes Ägypten, aus an die Bewahrung durch das Blut, an den erfolgreichen und triumphalen Zug in das Land des Segens und des Sieges zu erinnern. Er wagt, Gott den Bund vorzuhalten, den Gott mit seinem Volk gemacht hat, dass sie eines 'Tages dieses Land besitzen sollten. Nehemia gründet sein ganzes Gebet auf Gottes Taten in der Vergangenheit, und er sieht darin einen Spiegel für Gottes zukünftige Pläne.
Wie immer die Ruinen unserer Seele aussehen mögen; wie auch immer die Ruinen der unterlassenen Zeugnisse der Kirche uns bedrängen, wie groß auch die Not in den ausgedehnten, großen Missionsgebieten sein mag, in denen so viele Stationen unbesetzt sind; und wenn ich nur das Handeln Gottes in der Vergangenheit sehe und meine Gebete im Blut, im leeren Grab. im auferstandenen Herrn verwurzelt sind, dann will ich darin den Spiegel sehen, der Gottes Plan in dieser unserer Welt erhellt.
In unseren Tagen hören wir leider nicht viel von dieser Art des Betens. In vielen Gebeten bitten wir Gott nur, unsere Arbeit zu segnen, unseren Kranken zu helfen, uns selber voranzubringen und unsere Arbeit in Gang zu halten. Aber Gebet ist nicht bloßes Reden, sondern Kampf. Wirkliches Gebet stellt uns in eine Schlacht und ist in den Verheißungen Gottes und in dem Bund mit dem teuren Blut von Jesus Christus Christi verwurzelt, In seinem Wort gewinnen wir die Einsicht. warum es erhört wird. Deshalb wurde auch Nehemias Gebet beantwortet, Es war auf Gottes Verheißungen gegründet. Alan Redpath aus „Sieghafter Dienst“ Seite 15+16
Ja mein Gott, lehre mich die geistliche Situation von uns Christen tiefer wahrzunehmen, um dann den Kampf im Gebet zu verstärken und dann noch zu erleben, dass Gott durch berufene Diener eingreift, die uns aktivieren sein Reich zu bauen.
Montag 27.2.2023 – Der Fokus: Johannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem Vater - Johannes 5,19 – Völlige Übergabe / Die Freiheit - ENGMAK 59
Wie ein Bergsteiger die Herausforderungen meistern, indem ich mich Gott völlig hingebe und auf ihn vollständig vertrauen lerne, um seine Verherrlichung zu erleben
Der Lebensstil:
Die 100%ige Hingabe und die Abhängigkeit vom Vater heben Jesus aus der sozialen Hängematte heraus – er ist nicht angewiesen auf seine Mitmenschen. Weil er vom Vater empfängt was er braucht, kann er die Menschen freigeben und bleibt ihnen gegenüber auch frei. Die einzige Freiheit, die wir als Menschen gewinnen können, ist Freiheit durch die Abhängigkeit von Gott. Diese 100%ige Abhängigkeit vom Vater soll unser Ziel sein; aber erreichen werden werden wir es – im Gegensatz zu Jesus – auf dieser Erde wohl nicht. Wenn wir uns danach ausstrecken, wird der Vater und tiefer in die Abhängigkeit von ihm hineinführen. – Wer solch Gott ganz hingibt, bekommt von ihm die wieder geschenkt, die der Mensch vor dem Sündenfall besaß: Die Freiheit zu wählen und zu lieben. Nun kann er sich aus Liebe Gott mit seinem Willen, seinem Verstand und allen seinen Kräften freiwillig unterordnen, wie es Jesus getan hat. Johannes 5,19 Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn.
Ja mein Gott diese Freiheit will ich, die aus der zunehmenden Abhängigkeit von Dir lebt. Wieder neu mache ich mich bei Dir fest und löse mich von meiner sozialen Hängematte, die mich abhängig von Menschen macht. Danke für die Freiheiten, die ich in Dir schon erlebe. Lass mich aber auch erkennen, welche Freiheiten ich mir einfach nur herausnehme, sondern welche ich aus Dir heraus bewusst lebe.