Foto Holgus - Altar auf einem Berg vom Sinai

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1.Mose 22,2+3

Montag 10.1.2013 – Der Fokus: 1.Mose 22,1-19 Gott stellt Abraham auf die Probe – 1.Mose 22,2+3Tode zunehmend sterben können / Der Götzendienst - RAGSIW 83f

Auf dem Altar sich von Menschen, Werken, ja von sich selbst und der eigenen Berufung lösen, dann fällt aller Druck von uns ab und dann können uns die Engel dienen. 

Die Faszination: 

1.Mose 22,2+3 "Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak! Zieh ins Land Morija und opfere ihn als Brandopfer auf dem Berg, den ich dir zeigen werde!" Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf. Er spaltete Holz für das Brandopfer und sattelte seinen Esel. Dann nahm er zwei seiner Leute und seinen Sohn Isaak und machte sich mit ihnen auf den Weg zu dem Ort, den Gott ihm genannt hatte.  

Gott ist größer. Die Forderungen seiner Liebe heißen uns weitergehen. Wir sind, was wir verschenkt haben. Und erst nachdem wir klar und schmerzlich den Sohn, unser Werk, dargebracht haben, werden wir wie Abraham den Sohn in voller Freiheit wiedererhalten. Nur die Liebe zu Gott, dem Absoluten, vermag uns fernzuhalten vom Götzendienst und lässt uns freibleiben. Ohne Liebe zu Gott wird jeder von uns früher oder später zum Sklaven seiner Berufung, zum Sohn seines Sohnes, der ihm durch die unfruchtbare Zweckhaftigkeit des Besitzes den nie vollendeten Weg der unendlichen Liebe verbaut. - Gott ist größer als der Auftrag, den er Dir erteilt. Gott ist größer als Deine Werke. Gott ist größer als das Gute, das wir tun. Was zählt ist, dass wir unseren Weg in seiner Gegenwart gehen und im Glauben gewiss sind, dass er uns führt. Abraham ist das radikalste Beispiel dafür, sein Drama ist unser Drama. Carlo Caretto aus „In deiner Stadt ist deine Wüste“ Seite 83f 

Ja abba Vater, danke für den Druck den ich heute Morgen verspürt habe, den ich im Gebet nicht loslassen konnte und der sich nun beim Lesen dieser Zeilen aufgelöst hat. Deine Gegenwart löst den Druck auf, den wir uns selbst und eigenwillig gemacht haben. Danke, dass Du uns viele Söhne geschenkt hast, Ideen und Werke die wir tun konnten und die wir vorhaben. Wenn ich sie Dir opfere, wenn ich Dir sie widme, wenn ich sie Dir übergebe, dann sendest Du Deine Engel und lässt sie am Leben. In unserer eigenen Hand jedoch gehen sie zugrunde und Du kannst nicht verherrlicht werden.

So knie ich wieder neu vor diesen wunderbaren Altar, den ich im Sinai entdeckt und fotografiert habe und opfere Dir, widme Dir meine Werke, meine Beziehungen und mein Leben mein Gott, der nur meine Liebe und nicht meine Werke ohne sie haben möchte. Es ist schön Dir alles zu überlassen, erst dann können wir Deine Größe erleben und erst dann fällt der Druck ab.