Die Sehnsucht des Apostels nach der ewigen Heimat und nach dem selbtlosen, neuen Menschen in Christus - 2.Korinther 5,1-21 - ca. 56 nach Christus

2.Korinther 5,11-15 Die Selbstlosigkeit von Paulus

2.Korinther 5,13 Lukas 10,17+18 / Lukas 12,49 – Wie Jesus von Sinnen sein für Gott / Die Besonnenheit - Holgus

2.Korinther 5,15 / Johannes 12,24Jesus leben und lieben - HOLGUS 15.4.20

2.Korinther 5,17+18 Johannes 1,11-13 / Lukas 15,24 - Versöhnung mit Gott, in der Kindschaft leben – Holgus

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2.Korinther 5,13 / Lukas 10,17+18 / Lukas 12,49

Donnerstag 2.9.2021 – Der Fokus: 2.Korinther 5,11-15 Die Selbstlosigkeit von Paulus - 2.Korinther 5,13 / Lukas 10,17+18 / Lukas 12,49 Wie Jesus von Sinnen sein für Gott / Die Besonnenheit - Holgus

Wie Jesus für Gott brennen und sich danach zu sehnen, dass er sich auf dieser Welt wie  Feuer und Blitz sich verwirklicht, indem wir seine Jünger davon angesteckt Macht über den Satan haben und Menschen besonnen zu Gott führen können

Der Lebensstil:

2.Korinther 5,13 Wenn wir nämlich von Sinnen waren, so geschah es für Gott; wenn wir besonnen sind, geschieht es für euch. 

Wie gut tut es von Jesus zu lernen von Sinnen für Gott zu sein. In einer Situation geriet er völlig aus der Fassung: Lukas 10,17+18 Die Siebzig aber kamen wieder mit Freuden und sprachen: HERR, es sind uns auch die Satan untertan in deinem Namen.  Er sprach aber zu ihnen: Ich sah wohl den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. Ja solche Momente würde ich auch noch in diesem Leben haben und außer mir geraten, weil wir Jünger die Ernte einfahren und der Satan klein beigeben muss. Von Sinnen sollten wir gerne sein für und mit Gott. Das reißt unsere Normalität auf, in der wir uns so gerne verstecken und die uns in der Wirkungslosigkeit vermummt. 

Auf der anderen Seite ist es gut, äußerst besonnen gegenüber Menschen zu sein, weil sie und wir selbst das schlecht vertragen, außer Sinnes miteinander umzugehen. Wir sollen ja das Feuer in uns entfachen lassen und andere nicht verbrennen, sondern einfach nur Licht sein. Lukas 12,49 Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Ja das soll sich in unserem Leben noch verwirklichen, dass wir so starkes und warmes Licht sind, dass viele Menschen für das Reich Gottes aufwachen! Aber gleichzeitig sollen sie erfahren, dass wir so nüchtern sind, weil wir alle Wirkung von Gott erwarten und nicht von uns. Holgus 2.9.2021

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2.Korinther 5,15 / Johannes 12,24

Mittwoch 15.4.2020 – KARFREITAG - Der Predigttext: 2.Korinther 5,15-21 - 2.Korinther 5,15  / Johannes 12,24 – Jesus leben und lieben - HOLGUS 15.4.20

Im Humus des Sterbens von Jesus Christus zunehmend aufgehen und wurzeln, wie ein lebendiger Organismus, dass so durch sein Leben aufwachsen und für ihn leben kann

Der Lebensstil:

2.Korinther 5,15 Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.

Jesus Christus ist unter anderem dafür gestorben, dass wir nicht mehr für uns selbst oder für andere leben, sondern für ihn. In seinem Tod, löst sich alles Eigene, Gottlose auf, wenn wir uns in ihn hinein begeben. Nur hier werden wir von uns selbst erlöst, die wichtigste Erlösung. Es ist gut in diesem Tod Zeit zu verbringen und sich weiter verwandeln zu lassen. Immer wieder, noch besser ist es jeden Tag, in diesem Tod, aber auch in seinem Leben zunehmend aufzugehen. Das ist wie das Sterben eines Menschen, der von seinem Leben erlöst wird. Das braucht seine Zeit, bis alle Motive sterben bzw. durchdrungen werden von dem einen Motiv für Jesus zu leben. Das ist wie das Sterben eines Weizenkorns und sein Aufgehen im Humus. Erst dann wenn der Trieb durch die Erde ins Licht tritt, können wir diesen Tod und dieses Leben genießen und diesen Prozess weiter fördern. Holgus am 15.4.2020

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2.Korinther 5,17+18 / Johannes 1,11-13 / Lukas 15,24

Montag 22.2.2021 – Die Studien: Gottes Angebote - 2.Korinther 5,17+18 / Johannes 1,11-13 / Lukas 15,24 - Versöhnung mit Gott, in der Kindschaft lebenHolgus

Zunehmend in der Versöhnung, in der Liebe des Vaters und des verlorenen Sohnes zu ihm leben, indem wir ihm erlauben zunehmend mehr sein Eigentum zu sein, durch den er in der Welt Versöhnung anbieten kann 

Der Lebensstil:

2.Korinther 5,17+18 Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. – Johannes 1,11+12 Er kam in sein Eigentum, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. – Lukas 15,24 denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.

Versöhnung ist eine tiefe Sehnsucht des Menschen, vor allem sie mit anderen Menschen zu erleben, mit denen eine Entzweiung geschehen ist. Was sich einmal gefunden hatte, hat sich verloren. Sie vermittelte Harmonie und wurde zur Disharmonie. Versöhnung ist dann ein Wunder und ein großes Glück, weil sie nicht machbar scheint. Sie wird meistens mit dem Zauberwort eingeleitet: Entschuldige bitte! Eine Schuld wurde bewusst und sie konnte so entschuldet werden. Die Versöhnung mit Gott scheint uns Menschen kein erstrebenswertes Ziel zu sein. Wir sind uns unserer Schuld ihm gegenüber nicht bewusst genug, auch als Christen. Früher oder später werden wir unserer Verlorenheit bewusst, weil das Leben unseren Erwartungen nicht entsprochen hat. Wir erkennen nicht, dass das die Folge davon war, dass wir Gott unser Leben vorenthalten haben, das eigentlich ihm gehört, als Eigentum, das wir uns angeeignet haben. Er wartet wie der Vater des verlorenen Sohnes darauf, dass wir wieder zu ihm kommen und das zugeben. Wir Christen konnten zu ihm kommen und erlebten, wie er uns in den Arm nahm und uns wieder voll als Sohn oder Tochter annahm. In dieser Sohnschaft, in dieser Versöhnung können wir dann weiterleben, indem wir uns immer wieder bei ihm entschuldigen, weil wir uns ihm nicht voll zur Verfügung gestellt haben. Wenn wir uns wieder ergeben haben ganz sein Eigentum zu sein, dann übernimmt er seine Pflicht für es zu sorgen und sich durch es zu verherrlichen. Wenn wir das erleben und genießen können, dann übernehmen wir gerne die Verantwortung Menschen diese Art von Versöhnung anzubieten. Holgus 22.2.2021