Als Gastgeber, als Gast und als Eingeladener von Jesus lernen - Luk.14,1-24 - Jan.30 nach Christus
Lukas 14,3+4 - GRÜWZL 337 - Die Maximen des Menschseins: Die Gesundheit
Lukas 14,7-14 Einladung zum ungewöhnlichen Essen
Lukas 14,13+14 / Sprüche 16,3 – Die besonderen Beziehungen mit den Schwachen - RUTENT 1304
Lukas 14,15-24 Das Gleichnis vom großen Fest
Lukas 14,21-24 / Matthäus 22,21-24 – Die Einladung ins Reich Gottes - Leonhard Ragaz RAGDGJ 215+216
Immer wieder in Christus ins innere Gleichgewicht kommen und dadurch so umfassend wie möglich Gesundheit verkörpern.
Lukas 14,3+4
Dienstag 13.11.2012 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 14,1-24 - Lukas 14,3+4 - GRÜWZL 337 - Die Maximen des Menschseins: Die Gesundheit - EJWZL
Die Orientierung:
Lukas 14,3+4 Und Jesus begann zu den Schriftgelehrten und Pharisäern zu sprechen: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht? Sie aber schwiegen. Da rührte er ihn an und machte ihn gesund und entließ ihn.
Nach rabbinischer Auffassung ist der Mensch aus Wasser und Blut zusammengesetzt. Wer sein Gleichgewicht verliert, weil er aus der Tugend herausfällt, der wird entweder wassersüchtig oder aussätzig. - Wir würden heute sagen: Wenn der Mensch sein Maß verliert, wenn er sich überfordert, dann reagiert auch sein Körper chaotisch. Der Mensch ist gesund, wenn er seinem Wesen entsprechend lebt. Wenn er maßlos wird, wird er krank. Heilung heißt, das richtige Maß wieder zu entdecken und zu leben. Heilung bedeutet auch Befreiung aller Gebundenheit an Lebensmuster, Gewohnheiten, Zwängen, auch jedes Gebundensein an Menschen löst in uns eine negative Energie aus, uns selbst und den anderen gegenüber. - Heilung bedeutet Befreiung von aller Gebundenheit und so das Auflösen der inneren Negativität. Dieses Freisein von gebundenheit befähigt uns zu einer guten Beziehung, zur Freundschaft. Die Beziehungsfähigkeit, die Fähigkeit in guter Weise verbunden zu sein, grhört wesentlich zur Gesundheit. Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 337
Lukas 14,13+14 / Sprüche 16,3
Freitag 27.11.2009 – Der Fokus: Lukas 14,7-14 Einladung zum ungewöhnlichen Essen - Lukas 14,13+14 / Sprüche 16,3 – Die besonderen Beziehungen mit den Schwachen - RUTENT 1304
Der Lebensstil:
Lukas 14,13+14 Wenn du ein Gastmahl machst, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde ein, so wirst du selig sein; denn weil sie es dir nicht vergelten können, wird es dir vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.
Dieser Vers bietet Dir an Jesus zu gefallen. Es wird Dich etwas kosten, aber die Möglichkeit ist da. Um zu tun was hier steht, kannst Du zuerst einmal in Deinem Kämmerlein mit Jesus über diesen Grundsatz sprechen: „Befiehl dem Herrn Deine Werke, so wird Dein Vorhaben gelingen.“ Sprüche 16,3 Wenn Du Dich im Glauben näher mit dieser Sache befasst, wirst Du Dich wahrscheinlich fragen, wann und wo Du Menschen zu einem Essen einladen wirst. Wie viel wirst Du einladen, und soll es im Verborgenen geschehen? Will der Herr, dass Du Dein Haus öffnest für solch ein Abenteuer? Sollst Du die Gäste bewirten aus Mitleid, als arme Leute, oder sollst Du sie behandeln wie Deine reichsten Freunde? Wessen Gäste sind sie, Deine oder Jesu Gäste? Wenn Du zu der Schlussfolgerung kommst, dass es seine, Jesu Gäste sind, dann behandle sie als solche und lade sie in seinem Namen ein. Tim Ruthven aus „Edelsteine Neues Testament“ Seite 1304
Lukas 14,21-24 / Matthäus 22,21-24
Dienstag 10.3.2026 – Der Fokus: Lukas 14,15-24 Das Gleichnis vom großen Fest - Lukas 14,21-24 / Matthäus 22,21-24 – Die Einladung ins Reich Gottes - Leonhard Ragaz RAGDGJ 215+216
Als von Gott Berufener, seine Einladung zu seinem Fest annehmen, aber auch die Aufgaben übernehmen, um im Reich Gottes mit dem Hochzeitsgewand Christus auftreten und das Fest mitfeiern zu können
Die Orientierung:
Lukas 14,21-24 Als der Sklave zurückkam und das seinem Herrn berichtete, wurde dieser zornig. Er befahl ihm: 'Lauf schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hole die Armen, die Behinderten, die Blinden und die Gelähmten herein!' Bald meldete der Sklave: 'Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast, aber es ist noch Platz für weitere Gäste.' Da befahl ihm der Herr: 'Geh schnell auf die Landstraßen und an die Zäune und dränge alle, die du dort findest, hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. Denn das eine sage ich euch: Keiner von denen, die ich zuerst eingeladen hatte, wird an meinen Tisch kommen!'"
Matthäus 22,11-14 Als der König hereinkam, um zu sehen, wer da gekommen war, fand er einen, der kein Festgewand anhatte. 'Mein Freund', sagte er zu ihm, 'wie bist du überhaupt ohne Festgewand hereingekommen?' Der Mann wusste darauf nichts zu antworten. Da befahl der König seinen Dienern: 'Fesselt ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die Finsternis.' Da wird das große Weinen und Zähneknirschen anfangen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige sind erwählt."
Wenn das Reich Gottes von den Pharisäern weg zu den Zöllnern und Sündern geht, wenn es von den Juden weg zu den Heiden geht, wenn es von den „Gläubigen“ weg zu den „Ungläubigen“ geht, wenn, anders gesagt, das Neue des Reiches Gottes an die Stelle von Religion, Christentum, Kirche tritt, dann könnte leicht ein Missverständnis entstehen. Dann möchte man vielleicht meinen, man könne dieses große Neue haben und im Übrigen bleiben wie man sei; man könne das Reich Gottes als Gabe haben ohne seine Aufgabe; man könne die Gerechtigkeit des Reiches Gottes haben ohne Gott; man könne die Gnade haben ohne das Gesetz, in der Zügellosigkeit einer falsch verstandenen Freiheit. Wenn dieses Missverständnis aufkommt, dann geht alles wieder verloren. Dann sinkt das Heidentum. das zu Christus gekommen ist, eben wieder in das Heidentum zurück. Dann geht ohne Gott, ihrem Quell und Hort, auch die Herrlichkeit des Reiches Gottes wieder zugrunde. Dann verliert sich, ohne das Gesetz, die Freiheit in den Sumpf. Nein, die neuen Geladenen müssen auch das Hochzeitsgewand anziehen, das ihnen ja geschenkt wird. Leonhard Ragaz „Die Gleichnisse Jesu“ Seite 215+217