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Apostelgeschichte 9,15+16 / 2.Korinther 12,7

Montag 27.6.2022 – Der Fokus: Apostelgeschichte 9,9-20 Saulus wird  in Damaskus belehrt, getauft und verkündet seinen neuen Glauben - Apostelgeschichte 9,15+16 / 2.Korinther 12,7Die Leiden -  Alfred Christlieb

Dem Leiden am Leben als Christ, wie Paulus etwas Positiver abgewinnen, weil es uns Christen erdet und verwurzelt, um nicht abzuheben, sondern auf Augenhöhe mit den Menschen zu sein

Der Lebensstil:

Apostelgeschichte 9,15+16 Der HERR sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, dass er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern von Israel. Ich will ihm zeigen wie viel er leiden muss um meines Namens willen.  
 

Mit dem Wort "muss" weist Ananias prophrtisch auf die Notwendigkeit seines Leidens hin. Es ist nicht eine Last, die ebenso gut auch fehlen könnte. Sie kann und darf nicht fortfallen. Warum? Paulus spricht sich selbst einmal bei der Schilderung eines großen Leidens über die Unentbehrlichkeit desselben aus. Wenn der Pfahl im Fleisch nicht wäre, so würde er in die Gefahr der Überhebung geraten. Ja, ich habe außerordentliche Offenbarungen gehabt. Damit ich mir darauf aber nichts einbilde, hat Gott mir einen Dorn ins Fleisch gedrückt. Ein Engel Satans darf mich mit Fäusten schlagen, damit ich nicht überheblich werde. 2.Korinther 12,7 Darum war der Leidensweg notwendig. - Lasst uns bedenken, welch einen Wechsel Saulus erlebte, als er, der verblendete Feind, auf einmal zu einem erleuchteten Führer der Christenheit wurde! Ein solcher Wechsel bringt seine Gefahren mit sich. Nicht jeder kann ihn ertragen, ohne überheblich zu werden. Da war ein Gewichtstein nötig, der ihn in der Demut und Niedrigkeit bewahrte. - Auch wir werden einmal erkennen, wie notwendig unsere Leidenswege waren, welchen Gefahren wir durch diese entgangen sind, und welche Segnungen wir durch sie empfangen haben. Alfred Christlieb

Ja danke Vater, für die selbst, aber auch durch die fremd verschuldeten Leiden und Tiefgänge meines Lebens, die mich weitergebracht haben, als die großen Momente und Erfolge. Ja es braucht wohl einen dauernden Pfahl im Fleisch oder im Leben, um lieben und leben zu lernen. Danke, was ich da in den letzten Jahren dazugelernt habe. Ich will nun nicht mehr über das Schwere meines Lebens vor Dir und anderen klagen, besonders auch nicht mehr über meine Altersgebrechen, die sich so langsam bemerkbar machen.