Maria besucht Elisabeth und Joseph wird eingeweiht in das besondere Geschehen um Maria - Matthäus 1,18-25 / Lukas 1,39-80 – ca. 7 vor Christus
Matthäus 1,18-25 Joseph wird eingeweiht in das Geschehen um seine Verlobte Maria
Maria erlebt, wie Gott ihren Verlobten, den Zimmermann Josef, der aus Bethlehem stammt, umstimmt. Er holt sie mit einem öffentlichen Festzug in sein Haus, wodurch sie nach Recht und Gesetz ein Ehepaar werden. Sie vollziehen die Ehe aber noch nicht. VANDJC 25
Matthäus 1,19-21 – Mit Jesus und seinen Jüngern lernend unterwegs / Josef der nicht leibliche Vater von Jesus - Holgus
Matthäus 1,23 / Matthäus 28,20 – Jesus der Begleiter – GRÜWZL 32
Der Evangelist Lukas hat etwas von der Kraft, die in Liedern steckt gewusst. In seinem Weihnachtsevangelium finden wir vier Lieder.
Es beginnt mit dem Gesang des Zacharias, als dessen Sohn Johannes geboren wird – später Johannes der Täufer. Dieses Lied ist das sogenannte „Benediktus“ (Lukas 1, 67-79). Dann folgt der Lobgesang des Simeon („Nunc dimittis“, Lukas 2,29-32). Im Tempel in Jerusalem erkennt Simeon im neu geborenen Jesuskind den erwarteten Heiland. Damit geht für Simeon die Verheißung Gottes in Erfüllung. Als nächstes folgt das Lied der Engel, das „Gloria in Excelsis“: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2,14). Dieser himmlische Gesang erklang damals den Hirten auf den Feldern bei Betlehem. Heute singen wir dieses Gloria im Gottesdienst, und J.S. Bach komponierte 1742 dazu eine Weihnachtskantate.
Und schließlich überliefert Lukas uns das „Magnificat“, das Lied Marias, (Lukas 1,46-55).
Diese vier Lieder des Lukasevangeliums werden seit rund 2000 Jahren in verschiedenen Vertonungen und Varianten gesungen. Sie haben bis heute ihren Platz in der Messe und in den Stundengebeten der Klöster. Sie klingen in vielen Advents- und Weihnachtsliedern mit, die wir aus unserem Gesangbuch kennen. Und sie alle lassen uns fühlen, was die Menschen vor vielen Generationen und bis heute erwarten und hoffen: Veränderungen sind möglich. Gott selber greift ein. Pfarrerin / Studienrätin Stephanie Kscheschinski, Lörrach in ihrer Predigt zum 4.Advent 2024
Lukas 1,46-56 Der Lobgesang Marias
Lukas 1,49 – Das Wachstum von Christus in uns - Thomas Merton MERCHK 241+242
Lukas 1,50-53 – Das Singen - Pfarrerin / Studienrätin Stephanie Kscheschinski
Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen
Lukas 1,66 – Die Hand Gottes / Die vorbereiteten Werke Gottes ausführen - Holgus
Lukas 1,67-80 Der Lobpreis des Zacharias Lukas
Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18 – Die Furcht / Furchtlos Gott alleine dienen - Samuel Keller - Jesus Du bist König in unserer Mitte
Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18 – Jesus der Erlöser - Samuel Keller
Matthäus 1,19-21
Montag 27.11.2023 – Der Fokus: Matthäus 1,18-25 Joseph wird eingeweiht in das Geschehen um seine Verlobte Maria - Matthäus 1,19-21 – Mit Jesus und seinen Jüngern lernend unterwegs / Josef der nicht leibliche Vater von Jesus - Holgus
Menschen werden die sich und anderen, vor allem aber Gott treu bleiben, um in schwierigen Zeiten bewahrt und sicher geführt werden können
Das Bibliodrama:
Matthäus 1,19-21 Josef, der schon als ihr Ehemann galt und ein aufrechter Mann war, nahm sich vor, den Ehevertrag stillschweigend rückgängig zu machen, um sie nicht zum Gespött werden zu lassen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. "Josef", sagte er, "du Sohn Davids, zögere nicht, Maria als deine Frau öffentlich zu dir zu holen. Denn das Kind, das sie erwartet, wurde vom Heiligen Geist gezeugt. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus, Retter, nennen sollst, denn er wird sein Volk von seinen Sünden retten.
Ein Sohn Davids bin ich Josef ja und so hat mich der Engel heute Nacht angesprochen. Endlich sind die quälenden Tage und Wochen beendet, nachdem mir Maria mitgeteilt hat, dass sie schwanger ist, aber nicht von mir. Ich bin nicht in sie eingedrungen, der Heilige Geist ist also tatsächlich über sie gekommen. Wie lange habe ich mit ihr gehadert. Jetzt weiß ich es und muss es nicht mehr Maria glauben. Wenn ein Engel etwas mitteilt, dann ist es wahr. Heute Nacht kam er wie ein Licht über mich, das mich elektrisierte. Nun muss ich nicht mehr zögern! Ich kann meine große Liebe Maria zur Frau nehmen, dass sie nicht zum Gespött von Nazareth wird. Ein Sohn soll es werden und Jehoshua soll er heißen: „Yahweh ist meine Errettung“. Ich bin gespannt was aus ihm wird. Ich werde sein Vater sein, obwohl ist nicht sein Erzeuger bin! Das Selbstgespräch von Josef nach der Begegnung mit dem Engel von Holgus
Matthäus 1,23 / Matthäus 28,20
Donnerstag 19.12.2019 – Der Fokus: Matthäus 1,18-25 Joseph wird eingeweiht in das Geschehen um seine Verlobte Maria - Matthäus 1,23 / Matthäus 28,20 – Jesus der Begleiter – GRÜWZL 32
In allen Lebenslagen, alles mit Jesus in immer tieferer Verbundenheit mit ihm teilen, dass er durch uns zur Wirkung kommen kann
Die Faszination:
Matthäus 1,23 „Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen. Man wird ihn Immanuël nennen.“ Immanuël bedeutet: Gott ist mit uns.
In Jesus wird Gott selbst bei uns und mit uns sein. Gott wird nicht nur im irdischen Jesus bei seinem Volk sein, sondern auch im erhöhten Jesus, und zwar alle Tage bis zum Ende der Welt. So wird mit der Geburt ein Heilsgeschehen in Gang gesetzt, das bis zur Vollendung der Zeit weiterwirkt. In Jesus hat Gott seine Zusage gegeben, immer und ewig bei und mit uns sein zu wollen. In der Beschreibung der Geburt von Jesus zeigt Matthäus seine Kunst, den Anfang mit dem Ende zu verbinden. Was in der Geburt begonnen hat, wird in der Abschiedsrede des auferstandenen Christus bestätigt: „Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Matthäus 28,20 Anselm Grün aus "Wege zum Leben" Seite 32
Lukas 1,41
Freitag 21.9.2012 - Fokus: Lukas 1,39-56 - Lukas 1,41 - GRÜWZL 319 - Die Beziehung der Christen - Urbild menschlicher Beziehung - Maria - Elisabeth
In der Begegnung mit Kindern Gottes zunehmend hüpfen, weil Christus sich in und durch uns sich bewegen kann, was Freude auslöst und sein Wirken auf der Welt wahrnehmbar macht.
Die Faszination: Lk 1,41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfüllt
Auch Elisabeth kommt in Bewegung. Als Maria sie grüßt, hüpft das Kind in ihrem Schoß. Sie kommt in Berührung mit ihrer Fruchtbarkeit, mit dem Neuen, das in ihr wächst. Und sie wird vom Heiligen Geist erfüllt. Sie wird zur Prophetin, die in Maria das Geheimnis ihrer Mutterschaft erkennt. In dieser wunderbaren Geschichte geht es nicht um das Geschehen damals. Die Szene ist vielmehr Urbild jeder tiefen menschlichen Begegnung. In jeder Begegnung geht es darum, im anderen das Geheimnis Christi zu entdecken. Jeder trägt Christus in sich. Wenn wir das verstehen dann hüpft das Kind in uns auf. Wir entdecken das Geheimnis des anderen und unser eigenes Geheimnis. Wir kommen mit dem Kind in uns in Berührung. Damit solche Begegnung möglich wird, müssen wir wie Maria aufstehen und uns auf den Weg machen. Wir müssen auf eigenen Füßen stehen, um beim Anderen anzukommen. Und wir müssen auf das Gebirge gehen, über die Berge von Hemmungen und Vorurteilen, um den anderen so zu sehen, wie er ist. Anselm Grün - Wege zum Leben Seite 319
Lukas 1,46-53
Mittwoch 18.12.2019 – Die Chronik: Gott wird Mensch – Der Fokus: Lukas 1,46-56 Der Lobgesang Marias – Lukas 1,46-53 – Der Lobpreis - BONBRE 501
Gelehrt vom Geist Gottes, wie Maria ihr Adventslied anstimmen, im Wissen, dass Jesus in uns lebt und als König aller Könige in Gerechtigkeit auftreten wird
Die Faszination:
Lukas 1,46-53 Da sagte Maria: "Meine Seele staunt über die Größe des Herrn und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter! Seiner geringsten Sklavin hat er Beachtung geschenkt! Noch künftige Generationen werden mein Glück preisen! Heilig ist der Mächtige, der Großes an mir getan hat! Sein Erbarmen gilt jedem, der sich ihm unterstellt, in jeder Generation. Hoch hebt er seinen gewaltigen Arm und fegt die Hochmütigen weg. Mächtige stürzt er vom Thron und Geringe setzt er darauf. Hungrige macht er mit guten Dingen satt und Reiche schickt er mit leeren Händen fort.
Dieses Lied der Maria ist das älteste Adventslied. Es ist zugleich das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen worden ist. Maria, die vom Geist ergriffene, die gehorsam und demütig an sich geschehen lässt, was der Geist ihr gebietet, sie spricht aus diesem Geist heraus vom Kommen Gottes in dieser Welt, vom Advent Christi. Sie weiß ja besser als irgendein anderer, was es heißt auf Christus zu warten. Er ist ihr näher als irgendjemand sonst. Sie weiß um den Geist, der hier sein Spiel spielt, um den allmächtigen Gott, der sein Wunder tut. Dietrich Bonhöfer aus „Bonhöfer Brevier“ Seite 501
Lukas 1,49
Montag 26.1.2026 – Der Fokus: Lukas 1,46-56 Der Lobgesang Marias - Lukas 1,49 – Das Wachstum von Christus in uns - Thomas Merton MERCHK 241+242
Wie eine Schwangere, den gezeugten Christus in uns durch unser Vertrauen auf sein Wachstum in uns zunehmen lassen, um ihn auf die Welt zu bringen und Gottes Macht offenbar werden zu lassen
Die Faszination:
„Der Mächtige hat Großes an mir getan" (Lukas 1,49).
Es wird bei der Beurteilung von Maria vergessen, dass ihr größte Herrlichkeit in ihrem Nichtssein besteht. in der Tatsache, dass sie die ,,Magd des Herrn" ist. Eine Frau, die so zur Mutter Gottes wurde, dass sie sich einfach in Liebe und in reinem Glaubensgehorsam seinem Gebot unterworfen hat. Sie ist nicht wegen irgendeines mythischen pseudo-göttlichen Vorzugs ,selig", sondern als eine, die innerhalb aller ihrer menschlichen und weiblichen Beschränkungen ,geglaubt hat" (Lukas 1,45)
Der Glaube und die Treue dieser demütigen Magd voller Gnade (Lukas 1,28) ist es, was sie befähigt hat, zum vollkommenen Instrument Gottes zu werden und zu nichts anderem als seinem Instrument. Das Werk, das in ihr geschehen ist, war rein das Werk Gottes. „Der Mächtige hat Großes an mir getan" (Lukas 1,49). Die Herrlichkeit
Marias ist rein und einfach die Herrlichkeit Gottes in ihr und sie kann wie jeder andere Mensch sagen, dass sie nichts habe, was sie nicht von ihm durch Christus empfangen hätte. Tatsächlich ist genau das ihre größte Herrlichkeit: dass sie nichts aus sich selbst hat, nichts von einem, Selbst" zurückbehält. das sich in irgendeiner Hinsicht um seiner selbst willen rühmen könnte. So stellte sie der Barmherzigkeit Gottes nichts in den Weg und leistete seiner Liebe und seinem Willen keinerlei Widerstand. Von daher empfing sie von ihm mehr als jeder andere Heilige. Maria war fähig, Gottes Willen in sich vollkommen geschehen zu lassen; weil es in ihr keinerlei egoistisches Selbst gab, wurde Gottes Freiheit in keiner Weise in ihrer Absicht behindert oder abgelenkt. Sie war und ist genau deswegen im höchsten Sinn eine Person, weil sie als ,Unbefleckte" von jedem Makel der Selbstsucht frei war, die Gottes Licht in ihrem Wesen hätte verschatten können. Sie verkörperte also eine Freiheit, die ihm vollkommen gehorchte, und in diesem Gehorsam fand sie zur Fülle der vollkommenen Liebe. Thomas Merton aus „Christliche Kontemplation“ Seite 241+242
Lukas 1,50-53
Montag 23.12.2024 – 4.ADVENT - Lukas 1,50-53 – Das Singen - Pfarrerin / Studienrätin Stephanie Kscheschinski
Von Maria lernen zu singen, die von Christus in sich inspiriert, Gott freudig loben kann und so Hoffnung für sich und die ganze Menschheit schöpft
Die Faszination:
Lukas 1,50-53 Seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen
Es ist ungewöhnlich, dass in der damaligen Welt eine junge Frau auftritt und laut singt. Ihre Rolle war eine ganz andere. Sie sollte sich um das Wohl der Familie im Haus kümmern: um Kochen, Backen, Waschen, Säen und Ernten. Dabei hätte sie leise vor sich hin summen können. Das wäre erlaubt gewesen. Aber laut auftreten und ein Lied singen, das hinauszieht in die Welt, das war nun wirklich nicht die Aufgabe einer Frau. Maria, die schwangere junge Frau, sprengt ihre gesellschaftliche Rolle auf. Sie singt kein Lied, das ihre tägliche Arbeit zum Thema hat. Sondern sie singt ein politisches Lied, das über Generationen hinweg das politische Schicksal ihres Volkes in den Blick nimmt. Sie kennt die Geschichte ihres Volkes. Sie weiß, dass Israel von den Römern besetzt und ausgebeutet wurde.
Nun ergreift Maria, die Gottesgebärerin, die junge Frau, ihre Chance. Denn sie weiß, dass sie den Heiland zur Welt bringen wird, der Heil und Segen mit sich bringt. Sie weiß, dass Gott Großes mit ihr vor hat und auch mit ihrem Sohn. Deswegen versteckt sie sich nicht im stillen Kämmerlein, sondern tritt heraus: Mutig und stark singt sie in der Tradition der großen politischen Frauen ihr Lied. Und dieses Lied singen und kennen wir bis heute. Es zieht hinaus in die Welt. “Und Hoffnung bringt es. Wer immer es hört, der versteht, um was es geht.“
Um was geht es nun eigentlich? Marias Lied ist kein Triumphlied. Kein Siegeslied. Sie hat einen klaren Blick auf die Zustände ihrer Zeit und singt ihr Lied aus der Perspektive der leidenden Welt. Sie weiß: Ihr Volk ist noch nicht befreit. Sie weiß: Die Mächtigen sitzen noch auf den Thronen und haben das Zepter noch in der Hand. Sie weiß auch, dass viele Menschen arm sind und hungern nach Brot. Und sie weiß, dass viele Menschen hungern nach Wiederherstellung ihrer Würde und nach Gerechtigkeit. Maria ist eine Seherin. Sie hat eine Vision. Sie weiß, wo es mit der Welt hingehen muss und kann. Und sie vertraut auf Gott. Sie rechnet mit seinem Eingreifen und damit, dass die Macht des Guten am Ende siegt und die dunklen Mächte vom Thron gestoßen werden.
Und so geht es darum, dass Maria uns mit ihrem Lied ermutigen will, an Gott festzuhalten. Ihm alles zuzutrauen und von ihm alles zum Guten hin zu erwarten. Für Maria sind große Veränderungen hin zum Guten möglich. Sie bricht auf, wird zur Gottesgebärerin und gestaltet damit das Leben und die Geschichte neu.
Lukas meint, dass die Veränderung der Welt Lieder braucht, die hinausziehen in die Welt. Und so lässt er in seinem Weihnachtsevangelium zwei alte Männer singen, Zacharias und Simeon, dazu die junge Frau Maria und das Heer der himmlischen Heerscharen, die Engel. So macht uns der Evangelist klar, was Weihnachten bedeutet. Wie weit das Weihnachtsgeschehen geht, wenn der Heiland geboren wird.
Ich halte Lukas für einen klugen Geist. Auch er weiß, dass in unseren Lebensgeschichten oft Wehklagen und Trauermusik den Ton angeben. Er weiß, dass wir Menschen oft ratlos sind angesichts der aktuellen Weltgeschichte. Dass wir angstvoll in die Zukunft blicken und uns fragen, wie soll das nur werden? Lukas weiß sicher, dass es uns immer wieder sehr schwer fällt, hoffnungsvoll zu sein und zu bleiben. Und dass uns Veränderungen zum Guten hin sehr unwahrscheinlich erscheinen.
Aber genau darum ermuntert er uns zum Mitsingen! Er will uns herauslocken aus unserer dunklen Verzagtheit und uns ermuntern zum Singen, Beten und Hoffen. Denn Veränderungen sind möglich. Zum Guten hin.
Und so soll dieses Lied der Maria durch uns hinausziehen in die Welt. Es soll Hoffnung bringen. Und wer immer es hört, der versteht dann auch, um was es geht. Pfarrerin / Studienrätin Stephanie Kscheschinski, Lörrach in ihrer Predigt zum 4.Advent 2024
Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20
Dienstag 27.1.2026 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20 – Das Gebet als Hören auf Gott – Wilhelm Busch
Vor Gott, erfasst von seiner Gegenwart offen werden für sein Reden, ja für ein Gespräch mit ihm, um sein Wirken in der Gegenwart und in der Zukunft wahrzunehmen und dann gleich unser Lob zu ihm aufsteigen lassen
Die Orientierung:
Lukas 1,63-65 Durch Zeichen fragten sie den Vater, wie das Kind heißen sollte. Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes." Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben. Alle, die in jener Gegend wohnten, wurden von einem ehrfürchtigen Staunen ergriffen, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war.
Lukas 1,18-20 „Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?", fragte Zacharias. "Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung." "Ich bin Gabriel!", erwiderte der Engel. "Ich stehe unmittelbar vor Gott und bin extra zu dir geschickt worden, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen! Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen. Aber du wirst stumm sein, weil du mir nicht geglaubt hast! Du wirst so lange nicht mehr sprechen können, bis alles geschehen ist, was ich dir angekündigt habe."
So, nun hat es Zacharias begriffen! Das war eine seltsame Stunde gewesen, wo ihm im Tempel der Engel Gottes erschien und ihm die Erhörung seiner Gebete verhieß: „Zacharias, dein Gebet ist erhört; dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, … der wird groß sein vor dem Herrn…" Das war mehr, als Zacharias zu erbitten gewagt hatte. Nicht nur einen Sohn soll er haben, sondern einen Sohn, der vor dem verheißenen Heiland und Herrn hergeht als dessen Bote. Und was tat nun Zacharias? Statt anzubeten und zu loben, fragte er ängstlich und zweifelnd: „Wobei soll ich das erkennen?" Da kam Gottes Ernst und Gericht zutage. Der Mund, der nicht loben wollte, musste verstummen. Als stummer Mann musste er nach Hause ziehen. Als stummer Mann musste er die Erfüllung des göttlichen Versprechens erleben. Aber dann kam die Stunde, da sein Mund aufgetan ward. Und was tat nun Zacharias? Er lobte Gott. Jetzt hat er es verstanden: Die großen Taten Gottes sollen wir nicht begreifen, sondern loben. Gott will nicht unseren armseligen Zweifel und unsere kümmerliche Kritik, sondern unseren Dank und unsere Anbetung. Größer als Johannes der Täufer ist Jesus. Wie viele stehen vor Jesus, vor Seinem Kreuz und Seinem Auferstehen – zweifelnd, kritisch, fragend – wie Zacharias damals im Tempel. Anbeten dürfen wir! Danken dürfen wir! Loben und preisen und nehmen und reich werden dürfen wir in Ihm, der arm war um unsretwillen. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net
Ja mein Gott, ich möchte Dir mehr Zeit geben zu mir in Deiner Gegenwart zu sprechen! Was Du mir wohl alles konkret zu sagen hast wie Zacharias. Lass mich darauf eingehen und Dich anschließend loben lernen.
Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20
Dienstag 27.1.2026 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20 – Das Gebet als Hören auf Gott – Wilhelm Busch
Vor Gott, erfasst von seiner Gegenwart offen werden für sein Reden, ja für ein Gespräch mit ihm, um sein Wirken in der Gegenwart und in der Zukunft wahrzunehmen und dann gleich unser Lob zu ihm aufsteigen lassen
Die Orientierung:
Lukas 1,63-65 Durch Zeichen fragten sie den Vater, wie das Kind heißen sollte. Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes." Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben. Alle, die in jener Gegend wohnten, wurden von einem ehrfürchtigen Staunen ergriffen, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war.
Lukas 1,18-20 „Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?", fragte Zacharias. "Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung." "Ich bin Gabriel!", erwiderte der Engel. "Ich stehe unmittelbar vor Gott und bin extra zu dir geschickt worden, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen! Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen. Aber du wirst stumm sein, weil du mir nicht geglaubt hast! Du wirst so lange nicht mehr sprechen können, bis alles geschehen ist, was ich dir angekündigt habe."
So, nun hat es Zacharias begriffen! Das war eine seltsame Stunde gewesen, wo ihm im Tempel der Engel Gottes erschien und ihm die Erhörung seiner Gebete verhieß: „Zacharias, dein Gebet ist erhört; dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, … der wird groß sein vor dem Herrn…" Das war mehr, als Zacharias zu erbitten gewagt hatte. Nicht nur einen Sohn soll er haben, sondern einen Sohn, der vor dem verheißenen Heiland und Herrn hergeht als dessen Bote. Und was tat nun Zacharias? Statt anzubeten und zu loben, fragte er ängstlich und zweifelnd: „Wobei soll ich das erkennen?" Da kam Gottes Ernst und Gericht zutage. Der Mund, der nicht loben wollte, musste verstummen. Als stummer Mann musste er nach Hause ziehen. Als stummer Mann musste er die Erfüllung des göttlichen Versprechens erleben. Aber dann kam die Stunde, da sein Mund aufgetan ward. Und was tat nun Zacharias? Er lobte Gott. Jetzt hat er es verstanden: Die großen Taten Gottes sollen wir nicht begreifen, sondern loben. Gott will nicht unseren armseligen Zweifel und unsere kümmerliche Kritik, sondern unseren Dank und unsere Anbetung. Größer als Johannes der Täufer ist Jesus. Wie viele stehen vor Jesus, vor Seinem Kreuz und Seinem Auferstehen – zweifelnd, kritisch, fragend – wie Zacharias damals im Tempel. Anbeten dürfen wir! Danken dürfen wir! Loben und preisen und nehmen und reich werden dürfen wir in Ihm, der arm war um unsretwillen. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net
Ja mein Gott, ich möchte Dir mehr Zeit geben zu mir in Deiner Gegenwart zu sprechen! Was Du mir wohl alles konkret zu sagen hast wie Zacharias. Lass mich darauf eingehen und Dich anschließend loben lernen.
Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20
Dienstag 27.1.2026 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,63-65 / Lukas 1,18-20 – Das Gebet als Hören auf Gott – Wilhelm Busch
Vor Gott, erfasst von seiner Gegenwart offen werden für sein Reden, ja für ein Gespräch mit ihm, um sein Wirken in der Gegenwart und in der Zukunft wahrzunehmen und dann gleich unser Lob zu ihm aufsteigen lassen
Die Orientierung:
Lukas 1,63-65 Durch Zeichen fragten sie den Vater, wie das Kind heißen sollte. Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes." Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben. Alle, die in jener Gegend wohnten, wurden von einem ehrfürchtigen Staunen ergriffen, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war.
Lukas 1,18-20 „Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?", fragte Zacharias. "Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung." "Ich bin Gabriel!", erwiderte der Engel. "Ich stehe unmittelbar vor Gott und bin extra zu dir geschickt worden, um mit dir zu reden und dir diese gute Nachricht zu bringen! Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen. Aber du wirst stumm sein, weil du mir nicht geglaubt hast! Du wirst so lange nicht mehr sprechen können, bis alles geschehen ist, was ich dir angekündigt habe."
So, nun hat es Zacharias begriffen! Das war eine seltsame Stunde gewesen, wo ihm im Tempel der Engel Gottes erschien und ihm die Erhörung seiner Gebete verhieß: „Zacharias, dein Gebet ist erhört; dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, … der wird groß sein vor dem Herrn…" Das war mehr, als Zacharias zu erbitten gewagt hatte. Nicht nur einen Sohn soll er haben, sondern einen Sohn, der vor dem verheißenen Heiland und Herrn hergeht als dessen Bote. Und was tat nun Zacharias? Statt anzubeten und zu loben, fragte er ängstlich und zweifelnd: „Wobei soll ich das erkennen?" Da kam Gottes Ernst und Gericht zutage. Der Mund, der nicht loben wollte, musste verstummen. Als stummer Mann musste er nach Hause ziehen. Als stummer Mann musste er die Erfüllung des göttlichen Versprechens erleben. Aber dann kam die Stunde, da sein Mund aufgetan ward. Und was tat nun Zacharias? Er lobte Gott. Jetzt hat er es verstanden: Die großen Taten Gottes sollen wir nicht begreifen, sondern loben. Gott will nicht unseren armseligen Zweifel und unsere kümmerliche Kritik, sondern unseren Dank und unsere Anbetung. Größer als Johannes der Täufer ist Jesus. Wie viele stehen vor Jesus, vor Seinem Kreuz und Seinem Auferstehen – zweifelnd, kritisch, fragend – wie Zacharias damals im Tempel. Anbeten dürfen wir! Danken dürfen wir! Loben und preisen und nehmen und reich werden dürfen wir in Ihm, der arm war um unsretwillen. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net
Ja mein Gott, ich möchte Dir mehr Zeit geben zu mir in Deiner Gegenwart zu sprechen! Was Du mir wohl alles konkret zu sagen hast wie Zacharias. Lass mich darauf eingehen und Dich anschließend loben lernen.
Lukas 1,66
Mittwoch 23.12.2020 – Der Fokus: Lukas 1,57-66 Johannes der Täufer wird geboren und bekommt seinen Namen - Lukas 1,66 – Die Hand Gottes / Die vorbereiteten Werke Gottes ausführen - Holgus
Gottes Hand in unserem Leben wahrnehmen lernen, wie sie uns berührt und führt, dass wir in der Lage sind, die Werke zu tun, die er für uns vorgesehen hat
Die Faszination:
Lukas 1,66 Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein (Johannes) werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
Eine Hand kann uns berühren, drücken, umarmen, wunderbar massieren, führen und vor allem segnen. Es ist gut zu wissen, dass Gott auch eine Hand hat, die uns durch unser Leben begleitet. Erst recht gut ist es zu wissen, dass sie uns auch berühren, drücken, umarmen, wunderbar massieren, führen und segnen will. Es wäre gut zu wissen, wie diese Hand mit Johannes dem Täufer verfahren ist. Es begann schon während seines Heranwachsens im Bauch seiner Mutter, er nahm unbewusst wahr, dass Jesus in seiner Nähe ist und musste dabei außer sich geraten. Sie war bei seiner Namensnennung, die ungewöhnlich war. Mehr wissen wir nicht, bis er am Jordan auftauchte, die Israeliten zur Umkehr aufforderte und zu taufen begann. So können wir auch wir dieser Hand vertrauen und sie wahrnehmen, sie suchen, bis wir sie fühlen und wahrnehmen können. Apostelgeschichte 17,27
Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18
Dienstag 15.12.2020 – 3.ADVENT – Der Predigttext: Lukas 1,67-79 – Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18 – Jesus der Erlöser - Samuel Keller
Uns von allem, was uns verstimmt von Jesus Christus erlösen und neu stimmen lassen, dass wir ohne Furcht ihn in unseren Umfeldern wirkungsvoll verkörpern können, indem wir ihm allein dienen
Der Lebensstil:
Lukas 1,74+75 dass wir, erlöst aus der Hand der Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen.
Welche schroffen Gegensätze! Ohne Jesus sind wir Sklaven der Sünde unser Leben lang, und dazwischen sind all die kleinen Nebengötzen der Furcht: Sorge, Ängstlichkeit, Gedrücktheit, bange Spannung des Augenblicks. Und dann kam die Wasserscheide; jetzt geht's mit dem Antlitz ihm zugewendet, den unsere Seele liebt: ohne Furcht unser Leben lang! Wir brauchen in Augenblicken, wo die alte Furcht ihre Fangarme nach uns ausstreut, uns nur zu besinnen darauf, dass Er uns liebt, dass Er uns nahe ist, dass nichts uns schaden kann, und der törichte Alpdruck weicht. Vor wem sollte uns denn grauen? Ist Jesus denn nicht derselbe? Der Nahe, Barmherzige, Freundliche, der sich um uns kümmert wie ein Vater um sein Kind. Furcht ist nicht in der Liebe, Furcht ist stets ein Symptom einer Seelenverstimmung. Je kindlicher wir uns dem nahen Heiland anvertrauen, desto völliger treibt die Freude an ihm alle Furcht aus. 1.Johannes 4,18. Furcht ist die Folge der kleinen Blicke in die irdischen Dinge. Sobald wir den großen Blick tun in die herrliche Zukunft der Kinder Gottes, ist die Furcht verscheucht. Nein! Furcht ist eine Stimmungssache. Gib deine verstimmte Harfe in die Hände des Meisters: der wird neue Saiten des Dankens und Lobens aufziehen. Samuel Keller aus Evangeliums.net
Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18
Dienstag 28.12.2021 – Der Fokus: Lukas 1,67-80 Der Lobpreis des Zacharias Lukas - Lukas 1,74+75 / 1.Johannes 4,18 – Die Furcht / Furchtlos Gott alleine dienen - Samuel Keller - Jesus Du bist König in unserer Mitte
Befreit von der Gefangenschaft der Furcht und ihren Nebenwirkungen durch unseren Liebhaber, der durch sein Liebe alle Furcht vertreibt, dass wir – in allen Umständen zu unserem Besten - ihm allein dienen zu können
Die Faszination:
Lukas 1,74+75 Befreit aus der Hand unserer Feinde dürfen wir ihm nun ohne Furcht dienen, in Heiligkeit und Gerechtigkeit, so lange wir am Leben sind.
Welche schroffen Gegensätze! Ohne Jesus sind wir Gefangene der Furcht unser Leben lang, und dazwischen all die kleinen Nebengötzen der Furcht: Sorge, Ängstlichkeit, Gedrücktheit, bange Spannung des Augenblicks. Und dann kam die Umkehrung; jetzt geht's mit dem Blick ihm zugewandt, den unsere Seele liebt: ohne Furcht unser Leben lang! Wir brauchen in Augenblicken, wo die alte Furcht ihre Fangarme nach uns ausstreut, uns nur darauf zu besinnen, dass Er uns liebt, dass Er uns nahe ist, dass nichts uns schaden kann, und der törichte Alpdruck weicht. Vor wem sollte uns denn grauen? Ist Jesus denn nicht derselbe? Der Nahe, Barmherzige, Freundliche, der sich um uns kümmert wie ein Vater um sein Kind. Furcht ist nicht in der Liebe, die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht (1.Johannes 4,18), Furcht ist stets ein Symptom einer Seelenverstimmung. Je kindlicher wir uns dem nahen Heiland anvertrauen, desto völliger treibt die Freude an ihm alle Furcht aus. Furcht ist die Folge der kleinen Blicke in die irdischen Dinge. Sobald wir den großen Blick tun in die herrliche Zukunft der Kinder Gottes, ist die Furcht verscheucht. Nein! Furcht ist eine Stimmungssache. Gib deine verstimmte Harfe in die Hände des Meisters: der wird neue Saiten des Dankens und Lobens aufziehen. Samuel Keller aus Evangeliums.net