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Nehemia 8,9+10 / Johannes 15,11

Dienstag 6.1.2026 – Der Fokus: Nehemia 8,1-10 Esra führt das Volk in das Gesetz Gottes ein.Nehemia 8,9+10 / Johannes 15,11 Die Freude GottesMartin Schleske SCHWER 439

Die Freude Gottes an seinem Wirken an uns mehr zulassen, uns von ihr anstecken und unser Wirken durch sie inspirieren lassen

Der Lebensstil:

Nehemia 8,9+10 Und Nehemia, der Landpfleger, und Esra, der Priester, der Schriftgelehrte, und die Leviten, welche das Volk lehrten, sprachen zu allem Volk: Dieser Tag ist dem HERRN, eurem Gott, heilig! Darum seid nicht traurig und weinet nicht! Denn das ganze Volk weinte, als es die Worte des Gesetzes hörte. Darum sprach er zu ihnen: Gehet hin, esset Fettes und trinket Süßes und sendet Teile davon auch denen, die nichts für sich zubereitet haben; denn dieser Tag ist unserm HERRN heilig; darum bekümmert euch nicht, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke!

Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei. (Johannes 15,11) - Im Zusammenspiel zwischen der Gnade und dem Glauben geht es um ein seelisches Spiel von Freude und Lebensenergie. Es ist kein Konzept, sondern erfahrbare Wirklichkeit. Die Gottesfreude sucht einen Raum in uns, in dem wir nichts erzwingen, wir werden dabei weder fest noch hart.

Wo immer wir mit der Gegenwart der göttlicher Gnade zu tun haben, ist keine aggressive Energie, kein verbissenes Wollen oder verkrampftes Machen; es ist viel eher ein Zulassen, damit sich die Bewegungen, die Fügungen, die Zuwendungen, das Angebot der Gnade

unter unserem Glauben zum Schwingen bringen können. Die Seele geht in Resonanz mit der Freude und dem Wohlwollen Gottes. Darum heißt es in einem der Prophetenbücher: Die Freude am Herrn ist eure Stärke (Nehemia 8,10). Der Glaube lasst uns spüren, dass wir mit der Freude Gottes spielen dürfen und sie so mehren. Er ist höchste Aufmerksamkeit.

Du erzwingst nichts, sondern du nimmst Energie auf, um sie auszuspielen in deinem aktuellen Tun. Manchmal soll unser Gebet nur ein Ruhen, nur ein Ausruhen in der Freude Gottes sein. Da darf die Seele ungeschützt sein, sich dehnen, sich strecken - denn sie vertraut. Martin Schleske aus „Werkzeuge“ Seite 439

Ja mein Gott, Deine Freude an Deinem gnädigen Wirken an uns möchte ich erleben, indem ich mich ihr öffne und mich von Deiner Freude zu dem Leben, dass Du für mich vorgesehen und vorbereitet hast, anstecken lasse. Diese Freude an Dir soll zunehmend meine Stärke werden.