Paulus und Barnabas treten mit einigen Männern - beauftragt von der Gemeinde in Jerusalem - die zweite Missionsreise an - Apostelgeschichte 15,22-41 - ca. 48 nach Christus

Paulus und Silas wandern von Antiochia aus nach Norden über das Amanus-Gebirge und kommen nach Zilizien, der Heimat des Paulus. Vor ihnen breitet sich jetzt eine fruchtbare Ebene aus, die Gemeinden in der Provinz, die offensichtlich in den Jahren, die Paulus nach seinem letzten Jerusalembesuch dort verbracht hatte, entstanden waren. Doch das war nun auch schon wieder sieben Jahre her. Die Missionare machen den Christen das Schreiben der  Jerusalemer Gemeinde bekannt, das ja ausdrücklich an sie gerichtet ist, dem Herrn treu zu bleiben. VANBC5 79

Apostelgeschichte 15,22-29 Die Beratungen der Apostelversammlung 

Apostelgeschichte 15,25+26 - Leonhard Ragaz RAGBDA 50 - Der Missionar 

Apostelgeschichte 15,28 – Die Gemeindeleitung - Alfred Christlieb  



Foto Fotolia

Apostelgeschichte 15,25+26

Montag 23.8.2018 – Lesung: Apostelgeschichte 15,22-41 - Apostelgeschichte 15,25+26 - Leonhard Ragaz RAGBDA 50 - Der Missionar 

Sich durch Hingabe an Gott zum Missionar bevollmächtigen zu lassen, gute Nachricht in Beziehungsfeldern zu sein und sie für ihn zu gewinnen.

Die Orientierung: Apostelgeschichte 15,25+26 Nachdem wir in dieser Frage zu einer Meinung gekommen sind, haben wir beschlossen, zwei Männer von uns auszuwählen und zu euch zu schicken. Sie reisen zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus, die ihr Leben ganz für unseren Herrn Jesus Christus einsetzen. 

Glaube ist das unmittelbare Verhältnis zu Gott selbst. Er bedeutet die Orientierung an Gott allein, die Abhängigkeit von Gott allein, aus dem das Gute quillt, der alle Selbstgerechtigkeit richtet, aber Sünde vergibt und in der Kraft der Auferstehung den neuen Menschen schafft, wie er die neue Welt herbeiführt. Aus diesem Glauben lebt der Mensch. Leonhard Ragaz RAGBDA 50

Foto Holgus

Apostelgeschichte 15,28

Montag 4.7.2022 – Der Fokus: Apostelgeschichte 15,22-29 Die Beratungen der Apostelversammlung - Apostelgeschichte 15,28Die Gemeindeleitung - Alfred Christlieb  

Dem Heiligen Geist durch unsere Bedürftigkeit in uns und in unserer Zusammenarbeit ein Gefälle und Einflussmöglichkeiten zulassen, dass gute und ermutigende Entscheidungen und Vorgehensweise entstehen

Die Orientierung:

Apostelgeschichte 15,28 Es erschien dem Heiligen Geist nämlich gut - und er führte auch uns zu dieser Überzeugung, euch keine größeren Lasten aufzulegen als die folgenden unerlässlichen Dinge: Esst kein Fleisch, das Götzen geopfert wurde, verzehrt kein Blut und kein Fleisch, das nicht ausgeblutet ist, und haltet euch fern von jeder sexuellen Unmoral. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in acht nehmt, werdet ihr recht tun. Lebt wohl!"

Wie können unvollkommene Menschen mit solcher Bestimmtheit aussprechen, dass sich das Resultat ihrer Verhandlungen mit dem Willen des Heiligen Geistes deckt? Ist es überhaupt möglich, zu erkennen, dass ein menschlicher Beschluss zugleich auch Meinung des heiligen Geistes ist? Allerdings! Wenn auch niemand von uns wagen dürfte, so zu reden, ohne den berechtigten Vorwurf der Anmassung auf sich zu ziehen, so haben doch die in Jerusalem versammelten Apostel ein Recht gehabt, so zu sprechen.
 
An drei Merkmalen können wir erkennen, dass ihr Beschluss tatsächlich dem Willen des heiligen Geistes entsprach: 

1. An der wunderbaren Einigkeit, die ohne jeden Druck und ohne jeden Zwang zustande gekommen war, wie die Worte "Es erschien gut die Apostel und Ältesten, samt der ganzen Gemeinde" es zeigen (V. 22). 

2. An der Übereinstimmung des Beschlusses mit der heiligen Schrift, die Jakobus gezeigt hatte (V. 15). Der Heilige Geist stimmt immer mit dem geschriebenen Wort überein. 

3. An der gesegneten Wirkung, die von diesem Beschluss ausging. Als er in Antiochien gelesen wurde, da wurde die Gemeinde "Er wurde vorgelesen und alle freuten sich über die Ermutigung." (V. 31). Auch andere Gemeinden wurden durch diese Entscheidung "im Glauben befestigt" (Apostelgeschichte 16,5). An der heilenden, aufbauenden, stärkenden Wirkung erkennt man, dass dieser Beschluss den Sinn des heiligen Geistes getroffen hat. Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, Dein Geist soll uns alleine aber auch gemeinsam leiten können. Wo Dein Geist wirkt, da ist Freiheit. Die Argumente und Meinungen sollen zusammen fließen können und sich einen Weg in uns, in unseren Partnerschaften und in unseren Gemeinschaften bahnen können, bis sich daraus Ermutigung ergeben kann. Lehre Du uns doch das persönlich und in unseren Beziehungen.