Unverführt und Unvereinnamt reines kräftiges Wirkungsfeld Gottes werden - Luk.14,25-35 - Jan.30 nach Christus
Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38 - SANHVG 262 - Die lebenslange Reise bis zum Ziel - Das Leben in der Familie
Lukas 14,28-32 Lebensgestaltung als Turmbauer
Lukas 14,28-30 – Der Lebensauftrag - Anselm Grün GRÜJAT 36+37
Unvereinnahmt von Menschen, in Beziehung mit ihnen bleiben, indem wir in Christus bleiben und ihn zur Wirkung kommen lassen, um die Ablehnung aushalten zu können.
Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38
Montag 27.11.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 14,25-35 - Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38 - SANHVG 262 - Die lebenslange Reise bis zum Ziel - Das Leben in der Familie
Die Herausforderung:
Lukas 14,25+26 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern hasst, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein. - Lukas 5,37+38 Niemand fasst neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um; sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten.
Es ist undenkbar, dass Jesus uns die Erlaubnis gegeben haben könnte, irgendjemand in falscher Weise zu hassen. Er meint, dass wir diesen fortwährenden fleischlichen Einfluss aus unseren Familien und uns selbst hassen sollen, der die Lebensart des alten Weinschlauchs dem neuen überstülpen möchte. Die verschiedenen erlernten Möglichkeiten, all die guten Familiendinge zu tun, müssen gehasst werden und am Kreuz sterben, damit der neue Weg Jesu unser Weg werden kann. John und Paula Sanford aus "Heilung des verwundeten Geistes" Seite 262
Lukas 14,28-30
Mittwoch 11.3.2026 – Der Fokus: Lukas 14,28-32 Lebensgestaltung als Turmbauer - Lukas 14,28-30 – Der Lebensauftrag - Anselm Grün GRÜJAT 36+37
Die Gestaltung unseres Lebens, mit der Gestaltung und dem Bau eines Turmes oder Wolkenkratzers vergleichen, der auf sicherem Fundament steht und sich geradlinig am Himmel ausrichtet
Der Lebensstil:
Lukas 14,28-30 Wenn jemand von euch ein hohen Turm bauen will, muss er sich doch vorher hinsetzen und die Kosten überschlagen, um zu sehen, ob sein Geld dafür reicht. Sonst hat er vielleicht das Fundament gelegt, kann aber nicht weiterbauen. Und alle, die das sehen, fangen an zu spotten. „Das ist der“, sagen sie, „der ein hohes Haus bauen wollte und es nicht weitergebracht hat.“
Der Turm ist seit jeher ein Bild für die Menschwerdung. Er ist rund und weist so auf die Ganzheit des Menschen hin. Er hat seine Fundamente in der Erde und reicht doch hoch in den Himmel hinein. Der Mensch braucht ein tiefes Fundament in der Erde, in seiner Lebensgeschichte, um sich dann aufzurichten und auch ein Mensch des Himmels zu werden.
Jesus sagt nun wir sollen das Material genau anschauen. Das was uns zur Verfügung steht, das Material sind unsere Begabungen, die Erfahrungen unseres Lebens, aber auch die Verletzungen und Wunden. Unsere Lebensgeschichte ist das Material, das es zu formen gilt. Wir müssen materialgerecht arbeiten, wir sollen uns nicht mit anderen vergleichen und sollten nicht von abstrakten Bildern unseres Selbst ausgehen, sondern von der Realität unseres Lebens und von der inneren Ahnung, welche Form unserem Turm angemessen ist. Wir sollen unseren ganz persönlichen Turm bauen, ohne uns mit anderen zu vergleichen.
Jeder Turm hat seine eigene Schönheit, wenn seine Gestalt das Material gut verwendet, aus dem er gebaut wird. So sollen wir nicht nach den Türmen der anderen schauen und uns weder von Angst noch von Größenphantasien leiten lassen, sondern von dem inneren Bild, das Gott sich von uns gemacht hat, und von dem Material, das uns zur Verfügung steht. Wenn wir in unsere Seele und in unsere Lebensgeschichte schauen, lernen wir das Material kennen, mit dem wir bauen können: unsere Begabungen, unsere Begrenzungen, unsere Ressourcen. unsere Gefährdungen, die Erfahrungen von Liebe und die Verletzungen unserer Lebensgeschichte. All das ist das Material, das es zu formen gilt. In diesem selbst gebauten Turm können wir wohnen. Er entspricht unserem Wesen. Mit diesem kurzen Gleichnis vom Turmbau lädt uns Jesus ein, uns von Illusionen oder Selbstentwertungen zu verabschieden und am Bau unseres eigenen Turmes Lust zu entwickeln. Er wird inmitten der anderen Türme unser Wesen wiederspiegeln. Und er hat seine Berechtigung. Unser Turm muss nicht größer oder kleiner sein als die anderen. Er soll so werden, wie er unserem inneren Wesen und unserer Lebensgeschichte entspricht. Anselm Grün aus „Jesus als Therapeut“ Seite 35+36