Apostelgeschichte 13,1-52 – Die Aussendung von Paulus und Barnabas, deren Reise über Zypern und Pisidien nach Antiochia, wo sie in der Synagoge das Evangelium den Juden verkündigten - ca. 37 nach Christus
Paulus und Barnabas wollten auf ihrer 1.Missionsreise zunächst auf die Insel Zypern, die Heimat des Barnabas. Es ist anzunehmen, dass sie im Frühjahr zu ihrer Reise aufbrachen. Als sie in Seleuca, dem Hafen von Antiochia das Handelsschiff bestiegen, hatten sie einen weiteren Begleiter bei sich. Es war ein junger Mann namens Johannes Markus, angeblich ein Neffe des Barnabas. Er soll später das nach ihm benannte Markusevangelium verfasst haben. Alois Prinz aus "Der erste Christ" PRIDER 88
Apostelgeschichte 13,1-3 Die Aussendung von Saulus und Barnabas
Apostelgeschichte 13,2 - Der Heilige Geist als Gestalter der Mission –Richard Foster FOSNAF 153
Apostelgeschichte 13,2
Donnerstag 28.11.2013 - Der Fokus: Apostelgeschichte 13,1-3 Die Aussendung von Saulus und Barnabas - Apostelgeschichte 13,2 - Der Heilige Geist als Gestalter der Mission – Richard Foster FOSNAF 153
Den Heiligen Geist als Gestalter der Mission durch Fasten und Beten annehmen, um sein wunderbares und fruchtbares Wirken zur Ehre Gottes zu erleben
Der Lebensstil:
Apostelgeschichte 13,2 Als sie einmal für einige Zeit fasteten und sich ganz dem Gebet widmeten, sprach der Heilige Geist: "Stellt mir doch Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe."
Eines der erstaunlichsten Merkmale der ersten Gemeinden war ihr Empfinden für gemeinsame Führung durch den Herrn. Dafür gibt es ein wunderbares Beispiel der Berufung von Paulus und Barnabas, die das römische Reich durchziehen und dort die gute Nachricht vom Reich Gottes verkündigen sollten. Diese Berufung kam zustande, als eine ganze Anzahl von Christen über längere Zeit hindurch beisammen waren. Sie hatten miteinander gebetet und gefastet und den Herrn gelobt. Auf diese Weise vorbereitet, empfingen sie gemeinsam den Ruf: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu welchem ich sie berufen habe! - Wir täten wohl daran, einzelne dafür offene Gruppen dazu zu ermutigen, gemeinsam zu fasten, anzubeten und zu flehen, bis sie in der Lage sind, den Willen Gottes zu erkennen und seinen Ruf zu hören. Richard Foster aus „Nachfolge feiern“ Seite 153
Apostelgeschichte 13,46-49
Dienstag 3.12.2013 - Kursstudie: Der erste Christ von Alois Prinz: Kapitel 6 Von Zauberern und falschen Götzen S.87-94 – Apostelgeschichte 13,46-49 - PRIDEC 92 - Die Bekehrung
Sich von Christus ergreifen lassen und endlich in ihm wir selbst werden, um als Freier in unseren Beziehungsfeldern leben zu können.
Die Faszination:
Apostelgeschichte 13,46-49 Da sprachen Paulus und Barnabas freimütig: Euch mußte das Wort Gottes zuerst gepredigt werden; da ihr es aber von euch stoßet und euch selbst des ewigen Lebens nicht würdig achtet, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. Denn also hat uns der Herr geboten: «Ich habe dich zum Licht der Heiden gesetzt, daß du zum Heil seiest bis an das Ende der Erde!»Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden gläubig, soviele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.
Jesus war aber kein Zauberer, das will Lukas mit seiner Geschichte sagen. Er hat zwar auch Wunder gewirkt, doch das war die Folge einer inneren Verwandlung, die Menschen widerfahren ist, als sie Jesus begegnet sind – Obwohl Gott Menschen so nahe ist, dass Paulus sagen kann, er ist in ihnen, zwingt er ihnen nicht seinen Willen auf, sondern verhilft ihnen dazu, sie selbst zu sein. Das geschieht paradoxerweise gerade dadurch, dass sie nicht auf ihrer Eigenständigkeit beharren, sondern sich öffnen, sich ergreifen lassen. Das ist die Erfahrung, die Paulus mit diesem Gott gemacht hat: Er wurde von sich selbst erlöst. Alois Prinz PRIDEC 92