Der Jesuslauf Mittwoch 8.Juli 2020 nach Christus

Der persönliche  Studiengang, rund um das Leben und die Bibel, um an täglichen, themengeordneten Inspirationen kontinuierlich zu lernen, Jesus besser nachzufolgen und alle dafür Interessierten anzuregen, sich ihm anzuschließen.

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Der Meilenstein Juli 2020: Gottes Mitarbeiter sein

Der Meilenstein: Gottes Mitarbeiter sein - Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre ...

Fasziniert von Gottes Macht uns Auftrag, seine Berufung zur Mitarbeit annehmen und ihn in allem Regie führen lassen, dass er sich durch sein Wesen verwirklichen kann

8.7.

Mittwoch 8.7.2020 – Der Fokus: Prediger 9,7-10 Das Geschenk des Lebens auspacken und nutzen – Prediger 9,8+10Die tägliche Arbeit - Dora Rappard / Blaise Pascal

Kleine und große Arbeit die der Tag mit sich bringt, aber auch die Werke die Gott vorbereitet hat, mit ganzem Einsatz und allen Möglichkeiten ihm zur Ehre verwirklichen

Der Lebensstil:

Prediger 9,8+10 Trag immer freundliche und frische Kleidung und salbe dein Gesicht mit gutem Öl. / Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, dahin du gehst, ist kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!

Das Christsein ist etwas außerordentlich Praktisches. Das neue Leben, das Gott gibt, muss sich in Geist, Seele und Leib ausdrücken. Ja, gerade durch den Körper wird das offensichtlich, was in der Tiefe des Geistes und der Seele gewirkt worden ist. Man erkennt den Baum an seiner Frucht. - Was unser Wort heute anregt, gehört mit zu den Früchten, die man mit Recht bei Töchtern und Söhnen Gottes sucht. Es spricht von der Treue zur Pflicht und gutem Eifer. Was deine Hand vorfindet in deinem alltäglichen Beruf, das nimm freudig auf, als deine dir von Gott verordnete Arbeit, tue es so gut du nur kannst, "mit deiner ganzen Kraft". Es ist so schön und dient zur Ehre Gottes, wenn wir die uns gestellten Aufgaben, ob groß oder klein, mit Lust und darum mit Erfolg erfüllen. Es ist ein großer Unterschied, ob man tut, was man gern möchte, oder ob man gerne tut, was man tun soll. Blaise Pascal sagt: "Tue kleine Dinge, als ob es große wären, um der Größe des Könis Jesus Christus willen, der in dir wohnt. Tue große Dinge, als ob sie ganz klein und leicht wären, um seiner Vollmacht willen." Dora Rappard

7.7.

Dienstag 7.7.2020 – Der Fokus: Johannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem VaterJohannes 5,19+20Die Nachfolge - ENGGOA 240 – Der Meilenstein: Gottes Mitarbeiter sein

Jesus nachfolgen, indem wir wie er am Vater hängen, uns in alles einweisen lassen, um in seinem Sinn, die Werke tun und die Beziehungen leben, die er gestaltet

Der Lebensstil:

Johannes 5,19+20 Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selber tut. Und er wird ihm noch viel größere Dinge zu tun zeigen - Dinge, über die ihr staunen werdet.

Um Mitarbeiter Gottes zu werden, braucht es eine persönliche Berufung in den Dienst. Viele Menschen sind kürzere oder längere Zeit mit Jesus herumgezogen, aber einige hat er klar bereufen: Komm folge mir nach! Was heißt nachfolgen? Es bedeutet auf seinen Ruf antworten; Jesus voraus gehen und den Weg bestimmen lassen; ihn als Lehrer und Modell wählen; in seine Sicht- und Denkweise neintreten; seinen Lebensstil übernehmen; sich nicht mehr auf die eigenen materiellen oder wissensmäßigen Reichtümer verlassen; in die Grundhaltung der Abhängigkeit vom Vater eintreten; ihm freiwillig und aus Liebe dienen, indem man ihm als ganzer Mensch zur Verfügung steht. Manfred Engelie aus „Gottes Angebote“ Seite 240

6.7.

Montag 6.7.2020 – Der Fokus: Prediger 3,9-15 Das Rätsel des ZeitgeschehensPrediger 3,11Gott der Zeitgestalter - Wilhelm Busch – Das Lied: Meine Zeit steht in Deinen Händen

Gott ist der Macher des Lebens, er entscheidet was er aus wem und mit wem, zu welchem Sinn machen will, wenn er/sie sich ihm voll zu seiner Verherrlichung zur Verfügung stellt

Die Faszination:

Sprüche 3,11 Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne dass der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.

Gott denkt aber gar nicht daran, sich von uns vorschreiben zu lassen, wann Er handeln soll: „Er tut alles fein zu seiner Zeit." Und wer Gottes Macht erfahren will, der muss es lernen, seine Uhr wegzulegen und sich nach Gottes Uhr zu richten. Gottes Uhr geht meist langsamer als unsere Uhr. Manchmal auch schneller. Aber jedenfalls meist anders als unsere Uhr. Er hat Seine Zeit. Und Er tut alles nach Seiner Zeit. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Freitag 3.7.2020 – 4.SONNTAG NACH TRINITATIS / ÜBERWINDEN DURCH GUTES - Der Predigttext: Römer 12,17-21Römer 12,17b+18Gutes aus dem Frieden in Christus kreierenHOLGUS - Mahatma Ghandi - mitfühlender gewaltloser Widerstand

Frieden zu verbreiten und Gutes in unsere Beziehungen einbringen, aus unserem Sein in Christus lernen, die zu Lösungen im Alltag, die bis in gesellschaftliche Bereiche hinein wirken können

Der Lebensstil:

Römer 12,17-18 Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Das kann keine Handlungsanweisung sein, solch ein Vorgehen kommt aus einem Sein, das in Gott lebt. Den nur hier entsteht Frieden, der höher ist als alle Vernunft  und nur daraus erwächst Gutes, das wir den Menschen erweisen und anbieten können, genauso wie Jesus. Er hielt sich selbst nicht als gut, sondern nur Gott der in und durch ihm das Gute wirkt. So wie Jesus sein Herz und seine Sinne in Gott bewahren konnte, so können wir ihn in uns bewahren, im Frieden Gottes der höher ist als alle Vernunft. Das Vorgehen Frieden um uns zu verbreiten wie auch immer und Gutes zu bewirken können wir in unserem Alltag, besonders an schwierigen Mitmenschen lernen. Gegenüber dem Bösen solch ein Verhalten zu zeigen gehört zum höheren Studium Menschsein. Dieses Verhalten schließt keinen Widerstand gegen böse Menschen aus, aber gerade dieser muss gewaltlos sein, aber immer mitfühlend mit dem Menschen, der sich uns gegenüber böse verhält. Mahatma Ghandi war da ein großes Beispiel, wie es der Film über ihn zeigt. Die Engländer waren nicht seine Feinde, sondern Menschen, allerdings Unterdrücker, die er mit konsequenten guten Vorgehensweisen dazu bewegen konnte Indien in die Selbstständigkeit zu entlassen. Solch gutes Vorgehen, das zum Ziel führt kann nur Gott initiieren. Holgus 3.7.2020

2.7.

Donnerstag 2.7.2020 – Der Fokus: Prediger 2,24-26 Das beste LebensrezeptPrediger 2,24-26aEssen und Trinken dankbar genießen - LAMBDW 50

Sich gutes Essen und Trinken gönnen können und es voll Dankbarkeit zu genießen, ist ein Geschenk Gottes an diejenigen, die mit ihm leben

Die Faszination:

Prediger 2,24-26a Ein Mensch kann nichts Besseres tun, als zu essen und zu trinken und sich etwas Gutes zu gönnen und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch ich sah, dass auch das von Gott abhängt. Denn wer kann essen, wer kann fröhlich sein ohne Gott?Einem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Erkenntnis und Freude.

Wahrlich, man traut seinen Ohren nicht, wenn man liest und hört, zu welchen überraschendem Resultat dieser seltsame Mann gelangt, der eben noch so tief die „Eitelkeit“ alles irdischen Bemühens durchschaute. – Wenn er das Ja zur Freude finde, dann nicht im gewaltsamen Vergessen, sondern durchaus im Angesicht all dieser Eitelkeit. Um dies zu verstehen, müssen wir darauf achten, dass in diesen Versen zum zweiten Mal der Name Gott gebraucht wird. Es ist als würde in der Dunkelkammer, in welcher der Verfasser den Film vom Leben Salomos entwickelt hat, plötzlich ein Licht an der Decke eingeschaltet. Es kommt ihm zu Bewusstsein, dass ja der Mensch mit seinem Suchen nach dem Lebenssinn nicht auf sich selbst gestellt, nicht allein gelassen ist und der Ratlosigkeit seines Herzens ausgeliefert bleibt. Gott lebt, Gott regiert. – Kein Mensch, auch ein König nicht, kann sich Weisheit und Freude selbst nehmen und an sich reißen. So sehr ist und bleibt Gott der Herr über den Menschen und alle seine Lebensäußerungen, dass keiner ohne ihn auch nur einen Bissen fröhlich essen kann. Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 50

Donnerstag 2.7.2020 – Der Fokus: Prediger 2,24-26 Das beste LebensrezeptPrediger 2,24-26aEssen und Trinken dankbar genießen - LAMBDW 50

Sich gutes Essen und Trinken gönnen können und es voll Dankbarkeit zu genießen, ist ein Geschenk Gottes an diejenigen, die mit ihm leben

Die Faszination:

Prediger 2,24-26a Ein Mensch kann nichts Besseres tun, als zu essen und zu trinken und sich etwas Gutes zu gönnen und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch ich sah, dass auch das von Gott abhängt. Denn wer kann essen, wer kann fröhlich sein ohne Gott?Einem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Erkenntnis und Freude.

Wahrlich, man traut seinen Ohren nicht, wenn man liest und hört, zu welchen überraschendem Resultat dieser seltsame Mann gelangt, der eben noch so tief die „Eitelkeit“ alles irdischen Bemühens durchschaute. – Wenn er das Ja zur Freude finde, dann nicht im gewaltsamen Vergessen, sondern durchaus im Angesicht all dieser Eitelkeit. Um dies zu verstehen, müssen wir darauf achten, dass in diesen Versen zum zweiten Mal der Name Gott gebraucht wird. Es ist als würde in der Dunkelkammer, in welcher der Verfasser den Film vom Leben Salomos entwickelt hat, plötzlich ein Licht an der Decke eingeschaltet. Es kommt ihm zu Bewusstsein, dass ja der Mensch mit seinem Suchen nach dem Lebenssinn nicht auf sich selbst gestellt, nicht allein gelassen ist und der Ratlosigkeit seines Herzens ausgeliefert bleibt. Gott lebt, Gott regiert. – Kein Mensch, auch ein König nicht, kann sich Weisheit und Freude selbst nehmen und an sich reißen. So sehr ist und bleibt Gott der Herr über den Menschen und alle seine Lebensäußerungen, dass keiner ohne ihn auch nur einen Bissen fröhlich essen kann. Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 50

1.7.

Mittwoch 1.7.2020 – Der Fokus: Sprüche zum Thema Aussaat und ErnteSprüche 11,30 / Jesaja 61,3Die Kleingruppenentwicklung - Hugh E. Alexanders

Wunderbare Gärten Gottes werden, die er pflanzt, zu seiner Ehre pflegt und Frucht bringen lässt, um seine Größe und Macht an ihnen zu zeigen

Die Faszination:

Sprüche 11,30 Der Gerechte ist ein Baum des Lebens; und wer Seelen gewinnt, der ist weise. – Jesaja 61,3 Vorbei ist die Leidenszeit der Einwohner Zions! Ihre Mutlosigkeit will ich in Jubel verwandeln, der sie schmückt wie ein Festkleid. Wer sie dann sieht, vergleicht sie mit Bäumen, die Gott selbst gepflanzt hat. Man wird sie »Garten des HERRN« nennen, an dem er seine Größe und Macht zeigt.

Wer durch den Glauben gerechtfertigt ist, gehört nicht mehr sich selber an, sondern einem anderen, der ihn um den Preis Seiner sühnenden Leiden erkauft hat. Von diesem Grundsatz müssen wir völlig überzeugt sein; nach ihm müssen wir unser Leben ausrichten. Das Heil aus Gnade ist keine Wohltat, die wir für uns behalten dürften, kein Ruhekissen, auch keine trügerische Überzeugung von einer eigenen Gerechtigkeit, sondern ein Feuer, das brennen muss, eine Quelle, die fließen muss, ein göttlicher Ansteckungskeim, der sich ausbreiten muss. Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens. Wir sind durch den Glauben gerecht geworden; besitzen wir aber das Leben, sogar Leben im Überfluss? Haben wir wie die Urgemeinde Leben und Sprungkraft, die unserem Zeugendienst die Kraft verleihen, «Seelen zu gewinnen »? Sind wir fruchtbringende Bäume, oder tragen wir nur Blätter? Lasst uns bekennen, dass wir unfruchtbar sind und selbstsüchtig für uns behalten, was wir besitzen! - Hugh E.Alexanders aus Evangeliums.net

Dienstag 30.6.2020 – Der Fokus: Sprüche zum Thema: Das helfende WortSprüche 25,11+12 / Sprüche 15,23 Die Weisheit im Gespräch auf den Punkt zu kommenWilliam MacDonald

Die Weisheit Gottes in Gesprächen, besonders in Konflikten, in uns aufleben lassen, die das rechte und erlösende Wort zur rechten Zeit anbietet.

Der Lebensstil:

Sprüche 25,11+12 Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen ist ein rechtes Wort zur richtigen Zeit.  Wie ein goldener Ring, wie feinster Schmuck ist ein weiser Mahner für ein offenes Ohr. / Sprüche 15,23 Den freut es, wenn er Antwort geben kann; wie gut ist ein Wort zur richtigen Zeit! 

Es gibt die die bekannte Geschichte, wie Ingersoll (Robert Green, 1833-1899, amerikanischer Politiker und berühmt-berüchtigter antireligiöser Redner) vor einem großen Publikum Gott herausforderte, ihn innerhalb der nächsten fünf Minuten zu töten - falls es einen Gott gäbe. Die fünf Minuten vergingen voll drückender Spannung. Die Tatsache, dass lngersoll noch am Leben war, sollte beweisen, dass es keinen Gott gibt. In diesem Augenblick stand ein unauffälliger Christ im Publikum auf und fragte: "Herr Ingersoll, glauben sie etwa, dass sie die Gnade Gottes in fünf Minuten erschöpfen können?" Das Wort traf mitten ins Ziel. William MacDonald aus Evangeliums.net

Montag 29.6.2020 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: Jesaja 6,1-8 Die Vision des Jesaja - Jesaja 6,1-8Als Jünger ausgewählt und bevollmächtigt - ENGGOA 24 – Der Meilenstein: Gottes Mitarbeiter sein - Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre ... - Hingabefähige Menschen kann Gott begaben

Fasziniert von Gottes Macht uns Auftrag, seine Berufung zur Mitarbeit annehmen und ihn in allem Regie führen lassen, dass er sich durch sein Wesen verwirklichen kann

Der Lebensstil:

Jesaja 6,1-8 In dem Jahr als König Usija starb, sah ich den Herrn. Er saß auf einem hoch aufragenden Thron. Die Säume seines Gewandes füllten den ganzen Tempel aus. Umgeben war er von Serafim, majestätischen Wesen. Jedes von ihnen hatte sechs Flügel. Mit zweien bedeckte es sein Gesicht, mit zweien seine Beine, und mit zweien flog es. 3 Eines rief dem anderen zu: "Heilig, heilig, heilig ist Jahwe, der allmächtige Gott. Die ganze Erde bezeugt seine Macht!" Von ihrem Rufen erbebten die Fundamente der Tempeltore und das ganze Haus wurde mit Rauch erfüllt.Da rief ich: "Weh mir! Ich bin verloren! Ich habe den König gesehen, Jahwe, den allmächtigen Gott! Und ich habe doch besudelte Lippen und wohne in einem Volk, das durch seine Worte genauso besudelt ist!" Da kam einer der Serafim zu mir geflogen. Er hatte mit einer Zange eine glühende Kohle vom Altar genommen 7 und berührte damit meinen Mund. Er sagte: "Die Glut hat deine Lippen berührt. Jetzt bist du von deiner Schuld befreit, deine Sünde ist gesühnt." Dann hörte ich die Stimme des Herrn. Er fragte: "Wen soll ich senden? Wer ist bereit, unser Bote zu sein?" Da sagte ich: "Ich bin bereit, sende mich!" 

Wie Gott Menschen in die Mitarbeit beruft, dafür gibt es im Alten und im Neuen Testament viele Beispiele. Er wählt seine Mitarbeiter nicht aufgrund ihrer natürlichen Begabungen oder äußerer Kriterien aus, sondern er sieht auf ihr Herz. Gott sucht nicht begabte, sondern hingabefähige Menschen, diese kann er auch begaben. Die Berufung des Jesaja und was er errlebte, als er in Gottes Gegenwart stand, wollen wir genauer ansehen und daraus die für uns wichtigen Schritte ziehen:

  • Gott beruft immer unwürdige Menschen. Sich dessen bewusst zu sein, bewahrt uns vor Stolz und bewirkt den tiefen Wunsch, für den Dienst gereinigt und geheiligt zu werden.
  • Gott sucht Mitarbeiter, um zu den Menschen zu reden und ihnen das Gute, das er für sie bereithält, anbieten zu können.
  • Wir sind frei, auf Gottes Ruf zu antworten oder nicht. Ihn anzunehmen heißt, uns ihm so zur Verfügung zu stellen, dass er in allem Regie führen und seine Werke durch uns tun kann.
  • Unsere Hingabe geschieht aus Liebe zu Gott und in ganzer Freiwilligkeit: Gott sucht Söhne und Töchter nach dem Vorbild von Jesus, keine Marionetten.

Manfred Engeli aus „Gottes Angebote“ Seite 24

26.6.

Freitag 26.6.2020 – 3.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigttext: Micha 7,18-20Micha 7,18+19 / Jeremia 50,26 – Gott als VergeberDora Rappert – Das Lied: Wo ist solch ein Gott …

Wer ihn zum Gott hat, dessen Sünden haben sich im Meer aufgelöst und er kann umgekehrt völlig befreit leben und sterben

Die Faszination:

Micha 7,18+19 Wer ist solch ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und erlässt die Schuld seines Volkes, der an seinem Zorn nicht ewig festhält denn er ist barmherzig Er wird niedertreten unsere Schuld! Ja, du wirfst all unsere Sünden / in die Tiefen des Meeres hinab. - Wo ist solch ein Gott so wie Du, der die Sünden vergibt und erlässt die Schuld seines Volkes, der an seinem Zorn nicht ewig festhält denn er ist barmherzig, wo ist solch ein Gott so wie Du. Lei, lei, lei, … Denn Jahwe ist barmherzig, und er ist von großer Kraft, vor dem jeder Mensch schuldig ist. Lied von Bruce Clewett  

Von einem Meer spricht die vor uns liegende Stelle. Es ist das Meer, das alle unsere Sünden so völlig verschlingt, dass sie nicht mehr da sind. "Man wird die Sünde Judas suchen", spricht der Herr an einer anderen Stelle, "aber es wird keine gefunden werden; denn Ich will sie vergeben (Jer. 50, 26)." So vollkommen, so göttlich ist die Vergebung, die Jesus Christus uns erworben hat. - Curt von Knobelsdorff lag im Sterben. Schmerzen zerwühlten seinen Leib, aber mit leuchtendem Antlitz sagte er: "Mir ist so wohl! Mit meinen Sünden habe ich gar nichts zu tun; die hat der Herr alle ins Meer geworfen." Selig, selig im Leben und Sterben ist, wer dies weiß. Wenn die Sünde tief innerlich erkannt, wenn sie dem Herrn, und, wo es nötig ist, auch den Menschen offen bekannt wird, da nimmt sie Gott in seine allmächtige erbarmende Hand und wirft sie auf ewig in die Tiefe des Meeres. Das ist gewisslich wahr! - Hallelujah! Welche Höhen, Welche Tiefen seiner Gnade! Wenn wir dem ins Herz sehen, der uns so geliebt hat. Dora Rappard aus Evangeliums.net

25.6.

Donnerstag 25.6.2020 – Der Fokus: Der Lohn der Barmherzigkeit  – Sprüche 28,27 / Lukas 6,38Das Geben / 7.Gebot: Du sollst nicht stehlen - LAMBDW 275 - Geben in unterschiedlichen Facetten

Das Geben in unterschiedlichen Facetten macht nicht arm, sondern die glücklich und reich, die nehmen und besonders die geben können

Die Faszination:

Sprüche 28,27 Wer dem Armen hilft, hat keinen Mangel, doch wer die Augen vor ihnen verschließt, dem mangelt es nicht an Flüchen. – Lukas 6,38 Gebt, und es wird euch gegeben: Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überlaufendes Maß wird man euch in den Schoß schütten. Denn das Maß, mit dem ihr bei anderen messt, wird auch für euch verwendet werden.

Unsere Spruchreihe drückt es nicht so überschwenglich aus wie Lukas, was der Lohn der Barmherzigkeit gegenüber dem Bedürftigen sein wird. Aber in der Sache besteht eine völlige Übereinstimmung. Hergeben macht nicht arm, wie der glaubenslose Sinn befürchtet. Ist doch die Gabe, die dem Armen gegeben wird, dem Herrn in den Schoß gelegt. Er lässt sich von keinem Menschen etwas schenken und weiß den, der den Armen Gutes erweist, vor Mangel und Armut zu bewahren. Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 275

24.6.

Mittwoch 24.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über das sechste Gebot: Du sollst nicht die Ehe und die Treue brechenSprüche 20,27 / 1.Korinther 2,11Die Gemeinschaft mit dem Heiligen GeistSamuel Keller

Durch unseren Geist und den Geist Gottes, wie ein Radar wahrnehmen was in jedem Moment in und um uns abgeht, um dann zu geleitet von ihm vorzugehen

Die Orientierung:

Sprüche 20,27 Der Geist des Menschen ist ein Licht Gottes, er durchforscht das Innere des Menschen. / 1.Korinther 2,11 Wer von den Menschen weiß denn, was im Innern eines anderen vorgeht - doch nur der Geist, der in dem betreffenden Menschen wohnt. Ebenso weiß auch nur der Geist Gottes, was in Gott vorgeht. 

Unser Geist hat nicht nur die Kenntnis aller inneren Vorgänge in uns, als einer, der sie kontrolliert, sondern er ist sich auch seiner Verantwortlichkeit über diese Gott und Menschen gegenüber bewusst. Nur durch seine Schuld können seelische oder sinnliche Eindrücke sich zu solchen Gefahren auswachsen, dass Sünden daraus werden. Wenn er jede von außen anfliegende oder von innen (aus dem Unterbewusstsein) aufsteigende Regung sofort abweist, verliert sie ihre Entwicklungsmöglichkeit. Das kann man an mancher Lust, mancher Verliebtheit, manchem Zweifel, mancher Versuchung sehr deutlich beobachten. Daher muss unser Geist seine Oberleitung vom Geiste Gottes erhalten; anders kann der letztere über unsere Persönlichkeit keine Herrschaft ausüben. Die Vermittlung zwischen dem Heiligen Geist und unserer Persönlichkeit ist unser eigener Geist. Zu einem Geistesmenschen wird man nur dadurch, dass Gottes Geist immer mehr Besitz ergreifen kann von unserem Geist, dass unser Geist dem Geiste Gottes gehorsam ist. Heiligung heißt dann vor allen Dingen, dass man Raum im eigenen Geist für Gottes Geist schafft. Samuel Keller aus Evangeliums.net

Mittwoch 24.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über das sechste Gebot: Du sollst nicht die Ehe und die Treue brechenSprüche 20,27 / 1.Korinther 2,11Die Gemeinschaft mit dem Heiligen GeistSamuel Keller

Durch unseren Geist und den Geist Gottes, wie ein Radar wahrnehmen was in jedem Moment in und um uns abgeht, um dann zu geleitet von ihm vorzugehen

Die Orientierung:

Sprüche 20,27 Der Geist des Menschen ist ein Licht Gottes, er durchforscht das Innere des Menschen. / 1.Korinther 2,11 Wer von den Menschen weiß denn, was im Innern eines anderen vorgeht - doch nur der Geist, der in dem betreffenden Menschen wohnt. Ebenso weiß auch nur der Geist Gottes, was in Gott vorgeht. 

Unser Geist hat nicht nur die Kenntnis aller inneren Vorgänge in uns, als einer, der sie kontrolliert, sondern er ist sich auch seiner Verantwortlichkeit über diese Gott und Menschen gegenüber bewusst. Nur durch seine Schuld können seelische oder sinnliche Eindrücke sich zu solchen Gefahren auswachsen, dass Sünden daraus werden. Wenn er jede von außen anfliegende oder von innen (aus dem Unterbewusstsein) aufsteigende Regung sofort abweist, verliert sie ihre Entwicklungsmöglichkeit. Das kann man an mancher Lust, mancher Verliebtheit, manchem Zweifel, mancher Versuchung sehr deutlich beobachten. Daher muss unser Geist seine Oberleitung vom Geiste Gottes erhalten; anders kann der letztere über unsere Persönlichkeit keine Herrschaft ausüben. Die Vermittlung zwischen dem Heiligen Geist und unserer Persönlichkeit ist unser eigener Geist. Zu einem Geistesmenschen wird man nur dadurch, dass Gottes Geist immer mehr Besitz ergreifen kann von unserem Geist, dass unser Geist dem Geiste Gottes gehorsam ist. Heiligung heißt dann vor allen Dingen, dass man Raum im eigenen Geist für Gottes Geist schafft. Samuel Keller aus Evangeliums.net

23.6.

Dienstag 23.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über das fünfte Gebot - Sprüche 18,19 / Sprüche 10,12Das fünfte Gebot: Du sollst nicht tötenLAMBDW 246 - Kränkungen - Mit Liebe Vergehen zudecken

Die vergangenen, aber auch die zukünftigen Kränkungen in mir durch die Gnade zudecken, um meinen Frieden und zu einem selbstverständlichen Umgang mit den Kränkern wieder zu bekommen  

Die Orientierung:

Sprüche 18,19 Ein gekränkter Bruder verschließt sich wie eine Festung, Zank und Streit sind hartnäckig wie der Riegel am Palast.

Bei jedem Streit fallen böse Worte, kränkende Worte und lassen einen bitteren Stachel zurück. Man wird, auch wenn man im Recht ist mitschuldig, und es ist in den meisten Fällen nicht mehr möglich, sich mit einem Gekränkten wieder zu versöhnen und das geschehene Unheil gut zu machen. Zählebig und hartnäckig sind Zank und Streit, , wie der Riegel an einem Palast, an dem man vergeblich rüttelt. Besonders schön ist es,, dass die Sprüche einen positiven Weg aufzeigt, wie man das Böse entschärfen und überwinden kann: Hass erregt Hader, aber Liebe deckt alle Vergehen zu. Helmut Lamparter aus "Das Buch der Weisheit" Seite 246

22.6.

Montag 22.6.2020 – 2.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigtext: Matthäus 11,25-30 - Matthäus 11,25 / Jesaja 29,14Die Unmündigkeit - Hermann Bezzel / Wilhelm Busch - Komplexität des Lebens - Offenbarungen über Gott

Im Bewusstsein des Kindes leben, das die Komplexität des Lebens verstehen will, aber sie nicht zu beherrschen glaubt, um Offenbarungen Gottes zunehmend erfahren zu können

Die Orientierung:

Matthäus 11,25 Damals rief Jesus aus: "Vater, du Herr über Himmel und Erde, ich preise dich, dass du das alles den Klugen und Gelehrten verborgen, aber den Unmündigen offenbar gemacht hast. Jesaja 29,14 Deshalb will ich auch in Zukunft seltsam handeln an diesem Volk, wunderlich und wundersam, dass die Weisheit seiner Weisen vergeht und der Verstand ihrer Verständigen verfliegt.

Wo ein armer Mensch nach Trost verlangt und eine Seele aus ihrer Angst nach Hilfe begehrt, wo die Worte sich nicht mehr einstellen wollen und alle Begriffe weichen und zerrinnen, da treten die Offenbarungen ein und zeigt die ewigen Friedensgedanken als von ihm bereitete und vor ihm bereitete. So lässt er sich nieder zu denen, die ihn nicht verstehen, und redet mit ihnen, dass sie verstehen mögen. Aller „Trost“ anderer Religionstraditionen trägt nicht Mitleid mit den Armen; „aus der Höhe“ sind seine Kenner und Forscher, „die Vornehmen im Geiste“ sind seine Freunde, aber das arme, geknechtete, heimatfremde und trostbedürftige Volk geht leer aus. Hier ist das Wort, das mit den Müden zu rechter Zeit zu reden weiß, hier ist das Wort, das zu Herzen spricht, weil es selber ein Herz voll Leid und Not getragen hat. Hermann Bezzel aus Evangeliums.net

Achtet darauf, was Jesus hier als Gegensatz gegen „die Weisen und Klugen" herausstellt. Nicht „den Dummen" wird es offenbart, sondern „den Unmündigen". „Unmündig" sind seltsamerweise die ganz kleinen Kinder und ganz alte Menschen. „Unmündige" das sind Menschen, die in keiner Weise allein fertig werden können. Unmündige, das sind die völlig Hilflosen. Wilhelm Busch aus Evangeliusm.net

18.6.

Donnerstag 18.6.2020 – Der Fokus: Sprüche zum Amt des RegierendenSprüche 21,1 / Sprüche 25,34.Gebot: Du sollst Deine Eltern und Vorgesetzten ehren / Die RegierendenLAMBDW 239

Am Geschehen des Lebens, aber auch der Politik, lernen dass Gott alle Figuren lenkt oder zulässt und dass wir seine Kinder freie Beteiligte des Dramas sind, als Gegner oder als seine Figuren, durch die er sich verherrlicht

Die Orientierung:

Sprüche 21,1 Wie ein Wasserlauf ist das Herz des Königs in Jahwes Hand;  er lenkt es, wohin er auch will. Sprüche 25,3 Der Himmel an Höhe, die Erde an Tiefe, und die Gedanken der Könige - unerforschlich sind sie.

Gott die Herzen der Könige „wie Wasserbäche“, das setzt sie mit müheloser Überlegenheit für seine Pläne ein. Wenn die Regierenden vor den Menschen geheim halten, was sie in ihrem Herzen planen, Gott erforscht auch ihr Herz. Ob sie es wissen oder nicht, ob sie es wollen oder nicht, alle sind sie Figuren auf dem Schachbrett Gottes. Ihre Gedanken und Entscheidungen sind seine Schachzüge. Er, der Herr aller Herren, überträgt den Regierenden seine Macht. Daraus ergibt sich, dass ein Thron im selben Maß befestigt wird, als das Regiment des Regenten mit dem Willen Gottes in Einklang steht. Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 239

17.6.

Mittwoch 17.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über die Eigenarten des Narren - Sprüche 29,11 / Psalm 46,10Der Geist / Du sollst den Feiertag heiligen  – HolgusUnser Leben sei ein Fest ...

Unseren Geist besonders sonntags, aber auch während der Woche, an und mit Gott in der Stille feiern lassen, dass wir aus einer Feierlaune heraus leben und im Alltag nicht trübsinnig werden müssen

Die Orientierung:

Sprüche 29,11 Seinen ganzen Geist schüttet ein Narr aus, aber ein Weiser macht ihn still – Psalm 46,10 Seid still und erkennt, dass ich Gott bin

Die innere Stille des Geistes lässt Gott zur Wirkung kommen. Der Geist kann vor jeder  Herausforderung, vor einer Sorge und einem persönlichen Angriff gestillt werden. Wer seinen Geist nicht in die Stille führen kann, der lässt ein Chaos in sich zu, das nur dadurch kompensiert werden kann, dass er auf Umstände nur reagieren kann. Agieren können, wir, wenn Gott unseren Geist in der Stille für alle Aufgaben organisieren kann und das aus unserem Herzen aufsteigen kann, was uns und anderen gut tut. Wir dürfen uns durch unseren ruhelosen Geist nicht zum Narren machen lassen. Die Zeit mit Gott am Sonntag und morgens, soll unseren Geist immer wieder über die Gegenwart Gottes zum Feiern kommen lassen und kann unser Leben eindrucksvoll bestimmen. Holgus 17.6.2020

16.6.

Dienstag 16.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über die Freude am Herrn - Sprüche 15,13+15 / Philipper 4,42.Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, Deines Gottes nicht vergeblich führen / Der Mut - LAMBDW 220 - Ein fröhliches Herz ist ein Gottesgeschenk

Uns immer wieder mit Jesus zurück z- iehen, nicht nur um ermutigt zu werden, sondern um vor allem Freude an unserer Beziehung zu haben

Die Orientierung:

Sprüche 15,13+15 Ein fröhliches Herz macht ein strahlendes Gesicht, bei Herzenskummer ist der Mut gebeugt.Wer bekümmert ist, hat keinen guten Tag, wer guten Mut hat, ist ein tägliches Fest. 

Die Freude muss von innen kommen; das Aufheitern erreicht oft das Gegenteil. – Besonders treffend ist die Beobachtung, dass die Lebensfreude nicht davon abhängt, ob einer gute oder schlimme Tage hat: Wer guten Mut hat, ist ein tägliches Fest. Sprüche 15,15 Ein immer fröhliches Herz – das ist keine Gabe der menschlichen Natur, etwa eine besondere Veranlagung. Es ist ein Gottesgeschenk, das nur der Mensch erfährt, der an der Freude am Herrn seine Stärke hat. Philipper 4,4 Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 220

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Foto Holgus - Breitachklamm bei Oberstdorf

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15.6.

Montag 15.6.2020 – 1.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigttext: Apostelgeschichte 4,32-37Apostelgeschichte 4,32 - Die Gemeinschaft unter Christen - VANGEM 24 - Geheimnis des Menschseins - Anruf der eigenen Tiefe

Die Ströme des Geistes in der Tiefe unseres Herzens strömen lassen, um so auch in der Tiefe mit anderen Menschen verbunden werden zu können, in denen derselbe Geist wohnt

Die Faszination:

Apostelgeschichte 4,32 Die ganze Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete etwas von seinem Besitz als privates Eigentum.

In Gemeinschaft leben heißt, das Geheimnis des Menschseins zu lieben und die eigene Einzigartigkeit zu entdecken. Auf diese Weise werden wir frei. Wir leben nicht mehr nach unseren eigenen Wünschen oder nach den Wünschen anderer, oder nach einer Rolle, die wir uns selbst zurecht gelegt haben, sondern aus dem Anruf der eigenen Tiefe. Damit sind wir frei, auch den anderen in der Tiefe zu entdecken. Jean Vanier aus „Gemeinschaft“ Seite 25

Freitag 12.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über die Hingabe des Herzens – Sprüche 23,261.Gebot: Du sollst Gott lieben / Das Herz - Hermann Bezzel

Unser Herz Gott zur Verfügung stellen, indem wir Gefallen finden an unseren Wegen, durch die er uns erzieht und führt

Die Orientierung:

Sprüche 23,26 Gib mir dein Herz, mein Sohn, und lass dir meine Wege gefallen. 

Wie steht dein Herz zu Gott? Wie steht es überhaupt zu göttlichen Dingen? Das ist die erste Frage für den der Umkehr sucht: Wer ist dein Gott? Sage nicht der Dreieinige; denn sonst könnte dein Leben nicht so klein, deine Gedanken nicht so eng und dein Planen und Sinnen nicht so ärmlich sein. Was dein Herz erfüllt, das ist dein Gott, und wovon du wünscht, dass es dir bleibt, das ist dein Gott. Und was erfüllt unser Herz? Ehrsucht, Bitterkeit, Ruhmbegierde, Neid, Streit, kleinliche Sorgen, tägliche Wiederholung und Betonung unseres eigenen Ichs, obwohl wir uns kaum ertragen können. – Ich fürchte, wenn der Herr die Hülle wegreißt, wird sich ein großer Mangel zeigen. Man wird alt und gewöhnt sich an sich selbst, man nimmt die Jahre und Tage wie sie kommen und tauscht unter sich nicht aus, was der Tag lehrt und spricht, sondern was an seiner Oberfläche war. Wo ist nun dein Gott? Hermann Bezzel aus Evangeliums.net

10.6.

Mittwoch 10.6.2020 – Der Fokus: Sprüche 5,1-23 Über die erfrischenden und giftigen Quellen der Sexualität und ErotikSprüche 5,18+19 - Sexualität und Erotik lebenDie Schönheit des Symplexen - Der Meilenstein: Sexualität und Erotik in der Ehe leben

Nur aus einer Quelle erfrischende Sexualität und Erotik trinken, indem wir zunehmend in die Quelle des Ehepartners - aus der Kraft der Liebe - investieren

Die Orientierung:

Sprüche 5,18+19 Deine Quelle sei gesegnet! Freue dich an der Frau deiner Jugend! Die liebreizende Gazelle, das anmutige Reh - ihre Brüste sollen dich immer berauschen, ihre Liebe bezaubere dich stets! 

Man kann sagen, dass Wasser hier das vorherrschende Bild ist: frisches Wasser, Brunnen, Zisternen, Quellen und Wasserbäche sind im Grunde alle dasselbe Bild. Dennoch geht es nicht um Wasser sondern um die Beziehung zu seiner eigenen Frau. - Der Sohn wird angehalten, der eigenen Frau treu zu bleiben, aus der eigenen Quelle zu trinken und nicht aus einer fremden. - Die eigene Frau soll also gesegnet sein, es soll ihr gut gehen. Wieder ein europäisches Sprichwort, diesmal ein englisches: happy wife, happy life – eine glückliche Frau bedeutet ein glückliches Leben. Das kann man so verstehen, als solle man sein Leben leben und die Sorge um seinen Partner Gott überlassen, der schon segnen wird. So passiv kann das aber nicht gemeint sein. Es geht darum, die eigene Quelle zu pflegen, damit es ihr gut geht. Du wirst Deine Ehe nur in dem Maße genießen können indem Du sie vorher gepflegt hast. Gerade einen so wichtigen Bereich des Leben darf man nicht dem Zufall überlassen. Aus die Schönheit des Simplexen

Mittwoch 9.6.2020 – Der Fokus: 1.Könige 11,14-40 Salomo erntet Widerstand durch Widersacher - 1.Könige 11,30-32Die Vererbung von Segen und Fluch / Der Staat - Jakob Kroeker

Regierungen und Parteifamilien in Land und Bund wählen, segnen und fördern, dass sie ein Segen durch gerechtes regieren für ein Land werden können

Die Mahnung:

1.Könige 11,30-32 Da nahm Ahija seinen neuen Mantel und zerriss ihn in zwölf Stücke. Dann sagte er zu Jerobeam: "Nimm dir zehn Stücke, denn so spricht Jahwe, der Gott Israels: 'Pass auf! Ich will Salomo die Herrschaft entreißen und dir zehn Stämme geben. Nur einen Stamm lasse ich ihm, meinem Diener David zuliebe und meiner aus allen Stämmen Israels erwählten Stadt Jerusalem. 

Noch durfte Jerusalem "glänzende Paraden bewundern". In den Steinbrüchen Judas stöhnten jedoch bereits tausende Unglückliche, und "in den Wäldern des Libanon oder auf den Galeeren des Omansees", trugen tausende schwere Lasten, "um einigen Glücklichen bequeme Wohnungen zu verschaffen und den Markt von Jerusalem mit Spielzeug für die Haremsdamen zu versorgen." - Auf dieser Grundlage konnten jedoch weder das Reich Salomos noch die späteren Staaten jene Zukunft finden, die sie zu allen Zeiten das Glück ihres Volkes erträumten. Was in einem jeweiligen Staatsleben nicht aus der Wahrheit und der Gerechtigkeit zum Gemeinwohl des ganzen Volkes gestaltet wurde, wo aller Gewinn und aller Fortschritt und alle Machtentfaltung nur dem Glanz und dem Wohlleben einzelner privilegierter Kreise diente, da kam es von Zeit zu Zeit zu jenen Erschütterungen, die eines Tages begruben, was die Vergangenheit erbaut hatte. - So wurde die Weltgeschichte immer wieder zum Weltgericht. Denn sie trägt eine Gerechtigkeit in sich, die sich nie dauernd durch äußeren Glanz und durch paradierende Machtentfaltung unterdrücken lässt. Jakob Kroeker aus Evangeliums.net

8.6.

Samstag 14.1.2012 – Der Fokus: 1.Könige 10,1-13 Die Königin von Saba besucht Salomo und staunt1.Könige 10,6+7Weisheit suchen und ausleben - BEYKÖS 202 - Christoph Blumhardt

Neugierig wie die Königin von Saba, die Reichtümer – insbesondere die Weisheit – des Königs aller Könige in größerer Nähe zu ihm wahrnehmen, entgegennehmen und in der Welt austeilen

Die Faszination:

1.Könige 10,6+7 Sie sagte zum König: "Es ist tatsächlich alles wahr, was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe! 7 Ich wollte es nicht glauben, bis ich es mit eigenen Augen gesehen hatte. Und nun sehe ich: Man hat mir nicht einmal die Hälfte gesagt. Deine Weisheit und dein Reichtum übertrifft alles, was ich je über dich gehört habe.

Ich begehre Weisheit, und mein Herz sucht Erkenntnis, denn ich bin getroffen von der Liebe der Weisheit und wurde gezogen von den Seilen der Erkenntnis. Denn Weisheit ist besser als alle Schätze von Gold und Silber; die Weisheit ist besser als alles, was auf Erden geschaffen ist. Mit was unter dem Himmel soll man die Weisheit vergleichen? Sie ist süßer als Honig und erfreulicher als Wein, sie ist leuchtender als die Sonne und begehrenswerter als kostbare Edelsteine. Wohin der Fuß tritt, steht er nicht fest ohne die Weisheit. Aus dem Kebra Nagast dem äthiopischen Nationalepos. In ihm wird die Königin Saba - nicht König Salomo -  als Liebhaberin der Weisheit vorgestellt. Rolf Beyer aus „König Salomo“ Seite 202

Seine Person suchen, seine Personkraft wieder wünschen und erflehen, das heißt ihn suchen. Man muss ihn anrufen, dass man ihn als Person ganz wieder haben kann. Ich will nicht sagen sichtbar, denn das geht nicht; aber so, dass man die felsenfeste Gewissheit bekommt, dass man ihn hat, auch durch Zeichen und Wunder und plötzliche Hilfen, die man erhält. Glaubt ernstlich daran, dass ihr ihn nicht habt, wie ihr ihn haben solltet. Glaubet aber auch, dass er wieder zu haben ist, wie ihr ihn braucht. Christoph Blumhardt

1.Könige 10,6+7

Samstag 14.1.2012 – Der Fokus: 1.Könige 10,1-13 Die Königin von Saba besucht Salomo und staunt1.Könige 10,6+7Weisheit suchen und ausleben - BEYKÖS 202

Neugierig wie die Königin von Saba, die Reichtümer – insbesondere die Weisheit – des Königs aller Könige in größerer Nähe zu ihm wahrnehmen, entgegennehmen und in der Welt austeilen

Die Faszination:

1.Könige 10,6+7 Sie sagte zum König: "Es ist tatsächlich alles wahr, was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe! 7 Ich wollte es nicht glauben, bis ich es mit eigenen Augen gesehen hatte. Und nun sehe ich: Man hat mir nicht einmal die Hälfte gesagt. Deine Weisheit und dein Reichtum übertrifft alles, was ich je über dich gehört habe.

Ich begehre Weisheit, und mein Herz sucht Erkenntnis, denn ich bin getroffen von der Liebe der Weisheit und wurde gezogen von den Seilen der Erkenntnis. Denn Weisheit ist besser als alle Schätze von Gold und Silber; die Weisheit ist besser als alles, was auf Erden geschaffen ist. Mit was unter dem Himmel soll man die Weisheit vergleichen? Sie ist süßer als Honig und erfreulicher als Wein, sie ist leuchtender als die Sonne und begehrenswerter als kostbare Edelsteine. Wohin der Fuß tritt, steht er nicht fest ohne die Weisheit. Aus dem Kebra Nagast dem äthiopischen Nationalepos. In ihm wird die Königin Saba - nicht König Salomo -  als Liebhaberin der Weisheit vorgestellt. Rolf Beyer aus „König Salomo“ Seite 202

Seine Person suchen, seine Personkraft wieder wünschen und erflehen, das heißt ihn suchen. Man muss ihn anrufen, dass man ihn als Person ganz wieder haben kann. Ich will nicht sagen sichtbar, denn das geht nicht; aber so, dass man die felsenfeste Gewissheit bekommt, dass man ihn hat, auch durch Zeichen und Wunder und plötzliche Hilfen, die man erhält. Glaubt ernstlich daran, dass ihr ihn nicht habt, wie ihr ihn haben solltet. Glaubet aber auch, dass er wieder zu haben ist, wie ihr ihn braucht. Christoph Blumhardt

5.6.

Freitag 5.6.2020 – SONNTAG TRINITATIS – Der Predigttext: 4.Mose 6,22-27 Der aaronitische Segen4.Mose 6,25Andreas WeidleDas Gebet als Zeit mit Gott

Gott im Glauben wahrnehmen, zum Beispiel wie eine Mutter, die sich zärtlich über ihr Kind beugt und für es sorgt, um dadurch immer mehr für ihn ein Du ein Gegenüber zu werden

Die Ermutigung:

4.Mose 6,25 Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

So wie eine Mutter sich zärtlich über ihr Kind beugt, wie ein Vater, der sein Kind anschaut, um es zu trösten, oder um es anzulachen, so wird uns die Zuneigung, die Zuwendung Gottes zugesprochen. - Anselm Grün, der katholische Mönch und Theologe, hat einmal erzählt: "Wenn ich bete, dann mache ich zuerst keine Worte. Dann setze ich mich auf einen Stuhl und stelle mir vor, dass Gott mich jetzt sieht, dass Gott mich anstrahlt, dass er mich anlacht. Das gehört für mich zum Beten." Das heißt doch: Du angesehen. Du beachtet. Du von Angesicht zu Angesicht ein Gegenüber zum Herrn der Welt, der über beide Backen strahlt, dass es dich und mich gibt. Du im Werden. Du geliebt. Du - gesegnet. Andreas Weidle aus seiner Predigt zum Trinitatisfest am 26.5.2013

4.6.

Donnerstag 4.6.2020 – Der Fokus: 1.Könige 8,22-53 Das Gebet Salomos zur Einweihung des Tempels1.Könige 8,27 / Johannes 14,23Der Christ als Tempel / Gott als SchöpferWilhelm Busch

Unser Leben von Gott zu einem Tempel machen lassen, indem wir auf ihn hören, dass er sich wohl fühlen und sich in unseren Umfeldern durch uns verwirklichen kann

Die Faszination:

1.Könige 8,27 Aber will Gott wirklich bei den Menschen auf der Erde wohnen? Selbst der Himmel und das ganze Universum können dich nicht fassen, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe!

Da war in uralter Zeit der junger König Salomo. Der hat mit ganzer Liebe und großem Eifer ein „Gotteshaus" gebaut. Aber bei der Einweihung dieses wundervollen Tempels sprach er es klar aus: Dieser Tempel kann niemals Gottes Wohnung sein. Er ist nur Opfer- und Gebetsstätte. Denn „der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen, wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebaut habe!" Salomo hatte Recht. Unser Gott ist so unendlich groß, herrlich und gewaltig, dass die ganze Schöpfung Ihn nicht fassen und beherbergen kann. Und doch – und das ist wunderbar! – diesem großen Gott hat es gefallen, sich eine Wohnung zu suchen im kleinsten Raum, der nur denkbar ist: im Herzen von Menschen. - Der Sohn Gottes, Jesus, hat gesagt: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen." Johannes 14,23 Das ist ein wunderbares und anbetungswürdiges Ding, dass unser Herz sein soll, was der schönste Tempel nicht sein konnte: Gottes Wohnung. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, danke dass Du in mein Leben eingetreten bist, Dich einrichtest und in mir hoffentlich mehr recht als schlecht wohnen kannst. Dir soll es in mir gut gehen und das durch mich tun können, was Du willst und Dich verherrlichen können. Dann geht es auch mir gut und auch Menschen um mich herum. Du sollst mich mit Deinem Geist erfüllen können, wie den Tempel damals. Das geht anscheinend ganz einfach: Wir lieben ihn, indem wir sein Wort zunehmend an uns und durch wirken lassen!

3.6.

Mittwoch 3.6.2020 – Der Fokus: 1.Könige 6,1-13 Salomo baut dem Gott Israels den Tempel - 1.Könige 6,7 / 1.Petrus 2,5Die Gemeinde als Tempel Gottes - Frederick Brotherton Meyer - Jesus will uns baun zu einem Tempel

Gott vertrauen, dass er seinen unsichtbaren Tempel aus uns zusammensetzt, jeden Stein individuell geformt, bis er fertig ist

Der Lebensstil:

1.Könige 6,7 Am Bau des Hauses wurden Steine verwendet, die man schon im Steinbruch fertig behauen hatte. So waren weder Hämmer noch Meißel oder sonstige eiserne Werkzeuge auf der Baustelle zu hören. 1.Petrus 2,5 Und auch ihr, als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichen Hause und zum heiligen Priestertum, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesus Christum.

Die Stille, während des Baues des Tempels ist ein treffendes Bild des Wachstums der Kirche Christi, von ihrer Grundlegung an, in den Tagen der Apostel, bis zu den letzten Steinen, die das Gebäude vollenden. Mitten unter dem Emporsteigen und dem Zerfall der Weltreiche, wird die Kirche ruhig weiter gebaut. Eine Seele nach der andern wird, behauenen Natursteinen gleich, den Mauern eingefügt, und eines Tages wird die Welt staunen, wenn sie das neue Jerusalem vom Himmel herabfahren sehen. Die mächtigsten Taten Gottes geschehen in der Stille. - Du und ich, wir sind jetzt noch im Steinbruch, wo wir ausgehauen, gemeißelt und geschliffen werden; aber wir dürfen guten Mutes sein! Es wird nicht mehr lange währen, so wird die vorbereitende Arbeit vollendet sein, und wir werden in den ewigen Tempel eingefügt. Im Himmel wird weder Hammer, noch Beil, noch irgendein eisernes Werkzeug gebraucht werden. Dann wird die Prüfungszeit ihren Zweck erreicht haben, – Schmerz und Seufzer wird der Vergangenheit angehören. Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

2.6.

Dienstag 2.Juni 2020 – PFINGSTMONTAG – Der Predigttext: Johannes 20,19-23 - Johannes 20,21-22 / Matthäus 11,29Gesendet wie Jesus leben - Holgus - Der Meilenstein: Dieselbe Sendung wie Jesus leben

Sich von Jesus senden lassen wie er und dazu mit Heiligem Geist angehaucht werden, um dann von ihm zu lernen, ihm zu folgen, von ihm zu lernen und unsere besondere Sendung zu leben

Der Lebensstil:

Johannes 20,21-22 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist!

Unser Auftrag als Jünger von Jesus Christus geht immer von dem Frieden aus, den er gibt. In diesem Moment hat Jesus nach einem langen Kampf Frieden gefunden. Er hat die Bestimmung seines Lebens erfüllt und so kann ihn sein Vater zu sich nehmen. Nun sendet Jesus seine Jünger damals und uns auch heute in diesem Kampf. Unsere Sendung soll von seinem und unserem Vater ausgehen, wie bei ihm. Seine Vorgehensweise seinem Sohn gegenüber ähnelt, der wie er mit uns vorgehen wird, wenn wir diese Sendung annehmen. Wir sollen von seinem Sohn lernen, der zu uns sagt: Lernet von mir! Wir können von ihm lernen, weil er in uns lebt und weil wir in ihm alles haben, was wir zu dieser unnachahmlichen Nachfolge brauchen. Da haben wir sehr viel zu lernen. Wer hier noch nicht begonnen hat zu lernen, der ist Jesus wohl noch nicht auf seiner Spur. Die Nachfolge beginnt wohl erst damit, dass wir dieselbe Sendung leben, wie er sie mit seinem Vater gelebt hat. In der Nachfolge bleiben wir, wenn wir unserer allgemeinen aber auch individuellen Bestimmung folgen und sie unter allen Umständen erreichen wollen. Er hat auch eine individuelle Bestimmung für uns, wie er sie für seinen Sohn hatte. Dieses Ziel hat er während unseres Lebens verfolgt und uns auf seinen seltsamen Wegen mit uns gelehrt. Diesem noch undeutlichen Bild können wir folgen, um es dann immer klarer zu sehen und es so immer konsequenter gestalten zu können. Holgus 2.6.2020

Dienstag 2.Juni 2020 – PFINGSTMONTAG – Der Predigttext: Johannes 20,19-23 - Johannes 20,21-22 / Matthäus 11,29Gesendet wie Jesus leben - Holgus - Der Meilenstein: Dieselbe Sendung wie Jesus leben

Sich von Jesus senden lassen wie er und dazu mit Heiligem Geist angehaucht werden, um dann von ihm zu lernen, ihm zu folgen, von ihm zu lernen und unsere besondere Sendung zu leben

Der Lebensstil:

Johannes 20,21-22 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist!

Unser Auftrag als Jünger von Jesus Christus geht immer von dem Frieden aus, den er gibt. In diesem Moment hat Jesus nach einem langen Kampf Frieden gefunden. Er hat die Bestimmung seines Lebens erfüllt und so kann ihn sein Vater zu sich nehmen. Nun sendet Jesus seine Jünger damals und uns auch heute in diesem Kampf. Unsere Sendung soll von seinem und unserem Vater ausgehen, wie bei ihm. Seine Vorgehensweise seinem Sohn gegenüber ähnelt, der wie er mit uns vorgehen wird, wenn wir diese Sendung annehmen. Wir sollen von seinem Sohn lernen, der zu uns sagt: Lernet von mir! Wir können von ihm lernen, weil er in uns lebt und weil wir in ihm alles haben, was wir zu dieser unnachahmlichen Nachfolge brauchen. Da haben wir sehr viel zu lernen. Wer hier noch nicht begonnen hat zu lernen, der ist Jesus wohl noch nicht auf seiner Spur. Die Nachfolge beginnt wohl erst damit, dass wir dieselbe Sendung leben, wie er sie mit seinem Vater gelebt hat. In der Nachfolge bleiben wir, wenn wir unserer allgemeinen aber auch individuellen Bestimmung folgen und sie unter allen Umständen erreichen wollen. Er hat auch eine individuelle Bestimmung für uns, wie er sie für seinen Sohn hatte. Dieses Ziel hat er während unseres Lebens verfolgt und uns auf seinen seltsamen Wegen mit uns gelehrt. Diesem noch undeutlichen Bild können wir folgen, um es dann immer klarer zu sehen und es so immer konsequenter gestalten zu können. Holgus 2.6.2020

Ja es sehr spät in meinem Leben diesen Meilenstein zu setzen. Aber es ist nie zu spät diese Herausforderung anzunehmen. Danke mein lieber Rabbi für alle Vorbereitung dafür. Ich habe den Eindruck, dass ich wie Jesus in Nazareth oder in der Wüste noch viel in meinem Alltag lernen und Prüfungen bestehen muss, bis die Stunde Gottes schlägt, ab der er mich wie Dich mein lieber Rabbi gebrauchen kann. INJVBZVFDA!

Dienstag 2.Juni 2020 – PFINGSTMONTAG – Der Predigttext: Johannes 20,19-23 - Johannes 20,21-22 / Matthäus 11,29Gesendet wie Jesus leben - Holgus - Der Meilenstein: Dieselbe Sendung wie Jesus leben

Sich von Jesus senden lassen wie er und dazu mit Heiligem Geist angehaucht werden, um dann von ihm zu lernen, ihm zu folgen, von ihm zu lernen und unsere besondere Sendung zu leben

Der Lebensstil:

Johannes 20,21-22 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist!

Unser Auftrag als Jünger von Jesus Christus geht immer von dem Frieden aus, den er gibt. In diesem Moment hat Jesus nach einem langen Kampf Frieden gefunden. Er hat die Bestimmung seines Lebens erfüllt und so kann ihn sein Vater zu sich nehmen. Nun sendet Jesus seine Jünger damals und uns auch heute in diesem Kampf. Unsere Sendung soll von seinem und unserem Vater ausgehen, wie bei ihm. Seine Vorgehensweise seinem Sohn gegenüber ähnelt, der wie er mit uns vorgehen wird, wenn wir diese Sendung annehmen. Wir sollen von seinem Sohn lernen, der zu uns sagt: Lernet von mir! Wir können von ihm lernen, weil er in uns lebt und weil wir in ihm alles haben, was wir zu dieser unnachahmlichen Nachfolge brauchen. Da haben wir sehr viel zu lernen. Wer hier noch nicht begonnen hat zu lernen, der ist Jesus wohl noch nicht auf seiner Spur. Die Nachfolge beginnt wohl erst damit, dass wir dieselbe Sendung leben, wie er sie mit seinem Vater gelebt hat. In der Nachfolge bleiben wir, wenn wir unserer allgemeinen aber auch individuellen Bestimmung folgen und sie unter allen Umständen erreichen wollen. Er hat auch eine individuelle Bestimmung für uns, wie er sie für seinen Sohn hatte. Dieses Ziel hat er während unseres Lebens verfolgt und uns auf seinen seltsamen Wegen mit uns gelehrt. Diesem noch undeutlichen Bild können wir folgen, um es dann immer klarer zu sehen und es so immer konsequenter gestalten zu können. Holgus 2.6.2020

Ja es sehr spät in meinem Leben diesen Meilenstein zu setzen. Aber es ist nie zu spät diese Herausforderung anzunehmen. Danke mein lieber Rabbi für alle Vorbereitung dafür. Ich habe den Eindruck, dass ich wie Jesus in Nazareth oder in der Wüste noch viel in meinem Alltag lernen und Prüfungen bestehen muss, bis die Stunde Gottes schlägt, ab der er mich wie Dich mein lieber Rabbi gebrauchen kann. INJVBZVFDA!

29.5.

Freitag 29.5.2020 – PFINGSTSONNTAG - Der Predigttext: Apostelgeschichte 2,1-21  - Apostelgeschichte 2,11Die Gemeinde als Instrument Gottes - Jakob Kroeker - Lobe den Herrn den mächtigen König der Ehren

Uns von der besten Komposition Gottes anstecken der Geistausgießung anstecken lassen und sich als Christen im Kleinen und auf der ganzen Welt wie eine Orgel von ihm bespielen zu seiner Ehre bespielen lassen

Die Faszination:

Apostelgeschichte 2,11 Selbst Kreter und Araber sind hier. Wie kann es nur sein, dass wir sie in unseren eigenen Sprachen von den großen Taten Gottes reden hören?"

Es war jene Stunde in ihrem Leben gekommen, wo sie nicht nur heiligen Geist hatten, sondern wo der Heilige Geist sie hatte. Denn sobald der heilige Geist uns hat, dann erfüllt er uns, dann durchdringt er uns, dann leitet er uns, dann trägt er uns in unserer Schwachheit. Wir singen dann nicht Loblieder über uns, wir singen dann, wie am ersten Pfingsttag, das große Lob des lebendigen Gottes.

Vor einiger Zeit wurde ich auf ein, wie mir scheint, sehr treffendes Bild geführt, was es bedeutet, ob wir den heiligen Geist haben oder ob der heilige Geist uns hat. Eine Orgel hat keine Musik. Sobald jedoch der Künstler sich an die Orgel setzt und als Meister über ihre vielen Stimmen verfügen kann, was trägt sie dann alles in sich! Sie kann weinen, sie kann schluchzen, sie kann triumphieren, sie kann in ein mächtiges Halleluja ihre Stimmen ausklingen lassen. Es lebt in ihr alles, was in dem Meister der Orgel lebt. - Alles wurde in ihnen gewirkt durch die Kraft des heiligen Geistes, durch den großen Schöpfer eines neuen Psalms innerhalb der Menschheit. Jakob Kroeker aus Evangeliums.net

28.5.

Donnerstag 28.5.2020 – Der Fokus: 1.Könige 4,7-19 Salomo teilt Israel in Regierungsbezirke ein1.Könige 4,7Voraussetzungen für Gemeindeleiter / Der Staat - RAGBDI 178 / KOLHEA 9

Leitung in der Gemeinde, aber auch in der Politik, lebt von der Abhängikeit Gott gegenüber und vom Charisma der Leitung

Die Mahnung:

1.Könige 4,7 Salomo hatte Israel in zwölf Bezirke eingeteilt, die von Vögten verwaltet wurden. Diese hatten reihum je einen Monat lang die Versorgung des königlichen Hofs zu übernehmen.

Salomo geht den Weg, den David als tiefen Irrweg erkannt hatte. Denn er ist nicht unter Gott. Die Theokratie ist vorüber. Er lässt das Land in Regierungsbezirke einteilen, was Volkszählung voraussetzt. Diese Einteilung geschieht zunächst um der Steuern willen. Von solchen hat man unter Saul und David nichts gehört. Da begnügte man sich mit Geschenken an den König. Die Steuern ist das spezifische Zeichen der Staatlichkeit. Und welch ein Grundelement der Geschichte ist sie, zum Teil verbunden mit dem Zehnten der Kirche geworden. Welch eine Last für die Völker! Welch ein Werkzeug ihrer Aussaugung und Unterdrückung! Diese ganze Organisation zerstört vollends den demokratischen Förderaliasmus, welcher unter Gott Israels echte, ursprüngliche Lebensform ist. An der Stelle des Anarchismus der Unmittelbarkeit unter Gott tritt die Bürokratie. Leonhard Ragaz aus „Die Bibel eine Deutung / Die Geschichte Israels / Die Propheten“ RAGBDI Seite 178

Die Kirche krankt ja nicht primär an der Basis; die ist quicklebendig. Sie krankt an ihrer Spitze; die ist schwerfällig, basisfern, evangeliumsfremd. Die Gemeinden leiden nicht am Phänomen des Laien; dieses stimmt hoffnungsvoll. Sie kranken am Phänomen des Amtsträgers; hier liegt das Hemmnis. Die Amtsträger leiden am krankmachenden Amt. Die Erneuerung des geisttlichen Amts bedeutet, dass es Platz macht für das Charisma der Leitung. Nur wer diese selbstlose Gnadengabe der Kybernese besitzt, sollte in einen Leitungsdienst berufen werden. Dietrich Koller aus „Heilige Anarchie“ Seite 9

27.5.

Mittwoch 27.5.2020 – Der Fokus: Hohelied 7-14 Das Liebespaar im Zwiegespräch  - Hohelied 7,11 / Jakobus 4,5Die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist - Frederick Brotherton Meyer

Dem Verlangen des Geistes nachgeben, der nach unserer Aufmerksamkeit und nach seiner liebevollen Führung verlangt, wie Verliebte bei der Vereinigung beim Tanz

Die Faszination:

Hohelied 7,11 Ich gehöre meinem Geliebten, und sein Verlangen gilt mir. 

Bist du Dir darüber klar geworden, dass dein Freund nach dir verlangt? Du liebst Ihn; aber Er liebt dich unendlich mehr. Du verlangst nach Ihm; aber sein Verlangen nach dir ist so viel stärker, als das Sonnenlicht glänzender ist, als der Mondschein. „Wisst ihr nicht,“ sagt Jakobus, „dass der Geist, der in euch wohnt, nach euch begehrt und eifert?“ Jakobus 4,5  Jesus verlangt nach unserer ganzen Liebe, Er will unsere ganze Energie haben, alles, was wir besitzen, damit wir ewig, einzig, völlig sein Eigentum sind. Wie haben wir diesem Verlangen entsprochen? Ach, auf sehr unbestimmte, unbefriedigende Weise. Zuweilen haben wir eine Flamme reiner Gegenliebe empfunden; aber gar bald haben Wolken von Rauch sie erstickt, oder sie ist ausgegangen vor Mangel an Öl.

Unser Geliebter will mehr von unserer Zeit für sich haben; wir sollen uns öfters zurückziehen von dem geschäftigen Treiben des Alltags und den Interessen unseres Lebens, die uns ganz in Anspruch nehmen wollen, damit Er ungestört mit uns verkehren kann. Er verlangt mehr Liebe von uns, dass Er uns lehren könne seine Liebe zu erwidern. Er will uns, als seine Miterben lehren, Anteil zu haben an seinem Reichtum, mit Ihm an himmlischen Orten zu sitzen, in der Kraft seines Geistes zu arbeiten. Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

Montag 25.5.2020 – Der Fokus: Hohelied 4,1-7 Der Geliebte rühmt die Schönheit seiner FreundinHohelied 4,7 / Psalm 45,14Jesus der Liebhaber / Die Gemeinde als Geliebte und Braut - Charles H.SpurgeonSchönheit aus der Asche ...

Sich von unserem Geliebten verwöhnen und schön machen lassen, dass sich in seiner Liebe unsere Liebe zu ihm und zueinander sich immer wieder entzünden kann

Die Faszination:

Hohelied 4,7 Alles an dir ist schön, meine Freundin, kein Makel ist an dir. / Psalm 45,14+15 Ganz herrlich steht die Königstochter drinnen, aus Goldgewebe ist ihr Gewand. In gestickten Kleidern wird sie zum König geführt,

Es ist zum Staunen, wie der Herr seine Braut – die Gemeinde - bewundert; seine Schilderung ihrer Schönheit ist warm und glühend. Er betrachtet sich in ihr, denn Er hat sie gekleidet durch seine Gerechtigkeit, und Er schaut sie an, und rühmt ihre Anmut und Lieblichkeit. Kein Wunder, dass dies geschieht, weil Er ja in ihr nur seine eigne Vollkommenheit bewundert; denn die Heiligkeit, Herrlichkeit und Vollkommenheit seiner Gemeinde sind nichts anders als seine eignen herrlichen Kleider, womit Er seine innig geliebte Braut schmückt. Sie ist nicht nur rein und wohlgestaltet; sie ist wahrhaft lieblich und schön! Sie hat wirkliche Vorzüge! Ihre Sünden sind völlig geheilt und spurlos verschwunden; aber noch mehr, sie hat durch den Herrn eine Gerechtigkeit voller Tugend empfangen, durch welche ihr eine wirkliche Schönheit zu eigen geworden ist. Charles H.Spurgeon

23.5.

SONNTAG EXAUDI 28.5.2006 – Der Predigttext: Jeremia 31,31-34Jeremia 31,33+34Als Jünger auserwählt und bevollmächtigt 

Unser Herz vom Geist Gottes programmieren lassen, dass es automatisch das tut was Gott verherrlicht und Wege zu ihm für andere Menschen eröffnet

Die Faszination:

Jeremia 31,33+34 Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: «Erkenne den HERRN!».

Diese Verheißung spricht Gott in eine Zeit, in der der alte Bund in seine größte Krise kam. Die Stadt Jerusalem und der Tempel sichtbares Zeichen des alten Bundes waren in Gefahr und die Juden konnten die Prophetien Jeremias nicht hören. Zu radikal waren Jeremias Aufforderungen zur Umkehr. Er verlangte nicht nur eine radikale Umkehr zu Gott, sondern auch soziale Maßstäbe ernst zu nehmen und umzusetzen. Zudem verlangte er den Juden eine Übung ab, die die meisten nicht bereit waren durchzuführen, nämlich sich dem Joch Nebukadnezars dem König der Babylonier zu ergeben. An Pfingsten wurde diese Verheißung dann Wirklichkeit: Der Herzensbund den Gott mit seinem Volk schloss. Die exoterische, die von außen inspirierte Spiritualität hatte der esoterischen Spiritualität Platz gemacht. Von einem Moment auf den anderen – so schien es – schrieb Gott sein Gesetz in die Herzen die auf diese Verheißung warteten. Die christliche Revolution begann von innen her die Nationen und Kulturen zu durchdringen, sie war stärker als die Religionen, die sich um Äußerlichkeiten drehten und war dann auch stärker als alle Ideologien die die Religionen ablösten. Verfasser unbekannt

22.5.

Freitag 22.5.2020 – Der Fokus: Markus .2,1-12 Die Heilung des Gelähmten - Markus 2,3+4 / Johannes 15,5Das Gebet als SchwachheitHALBET 17f – Der Meilenstein: Aus der Schwäche zur Stärke

Schwach vor Gott werden können, der dies als Einladung annimmt auf sie einzugehen und daraus Stärke zu generieren

Der Lebensstil:

Markus 2,3+4 Und man brachte einen Gelähmten zu ihm, der von Vieren getragen wurde. Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, ließen sie das Bett, darauf der Gelähmte lag, herab.

Die Hilflosigkeit beim Beten ähnelt sehr dem Zustand, indem sich der Lahme und Gichtbrüchige befand. – Zu allem braucht er Hilfe. Das ist demütigend. Aber beachte auch, wie die Demütigung ihn gewandelt hat. Sein Bitten um Hilfe – still und anspruchslos – ist beinahe ein Bitten um Verzeihung dafür, dass er Hilfe in Anspruch nehmen muss. Wie dankbar ist er für die geringste Hilfe! Alle seine Gedanken und Pläne sind von der Hilflosigkeit her bestimmt. – Genauso soll uns unsere Hilflosigkeit an Gott knüpfen, wobei unsere Abhängigkeit von ihm nicht stark genug betont werden kann. Denke nur an Worte von Jesus wie dieses: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ Johannes 15,5. Hier sagt er in einem Satz, woran wir unser ganzes Leben lernen. Ole Hallesby aus „Vom Beten“ Seite 17f

20.5.

Mittwoch 20.5.2020 – CHRISTI HIMMELFAHRT – Der Predigttext: Johannes 17,20-26Johannes 17,24Leben in der Ewigkeit - Samuel Keller

Zunehmend von der Herrlichkeit von Jesus Christus leben, die in uns Christen ist und uns verbindet, bis wir sie im Himmel voll erleben werden  

Die Faszination:

Johannes 17,24 Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen nämlich meine Herrlichkeit sehen können, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast - schon vor Erschaffung der Welt.

Hat uns der Heilige Geist innerlich das Zeugnis gegeben, dass das wirklich uns gilt: "die du mir gegeben hast", dann soll das "Wo" des Heilands auch unser "Wo" werden. Seine Bitte klingt an dieser Stelle so eigentümlich befehlend: "Ich will", dass wir den Eindruck bekommen, als bitte er jetzt nicht mehr, sondern zeige nur an, was er beschlossen hat. Und diese feste Tatsache bezieht sich auf unser Glück, dass wir nahen, lebendigen Anteil bekommen sollen an Jesu ewiger Herrlichkeit. Wir können uns das nicht vorstellen, unsere stärkste Phantasie hat keine Farben, das Bild zu malen, und doch können wir uns darauf freuen, weil wir Zutrauen zu Jesus haben und wissen, was wir an ihm haben. Samuel Keller aus Evangeliums.net

19.5.

Dienstag 19.5.2020 – Der Fokus: Hohelied 2,1-17 Das wunderbare Liebesspiel des LiebespaaresHohelied 2,16 / Epheser 3,19Jesus der LiebhaberHolgus / DEIAGD 72 - Der Meilenstein: Als Geliebte Gottes erkannt werden

Das Umwerben von Jesus zulassen und immer wieder genießen, um als umfassend Geliebte von unseren Mitmenschen erkannt zu werden

Die Fazination:

Hohelied 2,16 Der Geliebte ist mein und ich bin sein; er weidet in den Lilien. Epheser 3,19 die Liebe Christi erkennen, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf dass ihr erfüllt werdet mit der Fülle Gottes

Unsere Beziehung zu Jesus gleicht der Liebe eines Liebespaares, das sich in der Fülle der Natur trifft. Vor der ersten Liebe, die wir erwidern können, sucht er uns schon, um uns zu werben. Die erste Liebe ist wohl das Höchste, was wir bisher in unserem Leben erfahren haben. Nach der ersten Liebe kommen unendlich viele, immer wieder neue und andersartige auf. Seine Liebe sollen wir ja erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt, um ihn zunehmend mehr lieben zu können. Diese Lieben sollen uns zu seinem Eigentum machen und ihn zu unserem. Leider entwickelt sich dieser Prozess – sein Eigen zu sein - nur langsam, obwohl wir am Anfang glauben, dass dies schon geschehen ist. Alle unsere Lebensbereiche will er lieben können. Wollen wir das zulassen? Er freut sich nur an "Jungfrauen", die alleine von seiner Liebe leben wollen und sich dafür schön machen. Es tut gut, sich von ihm immer wieder umwerben zu lassen, mit jedem Wort, das aus seinem Mund kommt und mit jeder Tat, die er damals getan hat und heute noch an uns tut. Holgus 19.5.2020

Ich möchte nur ihn haben und ganz sein Eigentum sein. Bruder Lorenz, zitiert von Reinhart Deichgräber aus “All meine Gedanken sind bei Dir” Seite 72

18.5.

Montag 18.5.2020 – SONNNTAG ROGATE – Der Predigttext: Matthäus 6,5-15 Das Vater unser - Matthäus 6,9 / 1.Korinther 12,3Unser Vater - Söhne und Töchter des Vaters im Himmel - KELVAT 157

Von der Liebe des göttlichen Vaters leben, dass wir als seine Söhne und Töchter diese Liebe verkörpern können, auch gegenüber unseren Kindern und Geschwistern

Die Orientierung:        

Matthäus 6,9 Ihr sollt vielmehr so beten: Unser Vater im Himmel!

Eine apostolische Gemeinde ist eine Gemeinde, die mehr an Liebe hat. Paulus hat im 1.Korintherbrief nach dem wunderbaren Kapitel 12, wo er von den Geistesgaben spricht und dem Gewaltigen, was Gott zum Aufbau der Gemeinde für uns bereit hat – gesagt: „Ich zeige euch noch einen besseren Weg.“ 1.Korinther 12,31 – Dieser höhere Weg ist die Liebe! Die leidenschaftliche Liebe zuerst zu Gott, unserem Vater, aber auch die Liebe zu unseren Schwestern und Brüdern. Wenn wir eine apostolische Gemeinde sein woillen, wird diese Gemeinde ausgezeichnet sein durch die Liebe des Vaters und des Sohnes, die durch uns hindurch fließt und nicht durch seelische Liebe. Geri Keller aus „Vater“ Seite 157

15.5.

Freitag 15.5.2020 – Der Fokus: Sprüche 8,1-36 Die attraktive WeisheitSprüche 8,30-31 -  Die Weisheit GottesLAMBDW 172+173 – Der Meilenstein: Die Weisheit aufspielen lassen

Die Weisheit Gottes zur Wirkung auffordern  und dann erleben, wie ihre Genialität uns und andere entzückt

Die Faszination:

Sprüche 8,30-31 Ich war bei ihm, seiner Werke Meister, da war ich sein Entzücken Tag und Nacht. Ich spielte auf dem Erdball, und es war meine Freude, bei den Menschen zu sein.

Die Weisheit hatte, wie es in einem tiefsinnigen Bild heißt, ihr „Spiel“ vor seinem Thron. Damit soll beides gesagt sein: Einmal, dass Gott mit heller Freude auf sie blickte, zum anderen, dass ihm mit Hilfe der Weisheit seine gewaltigen Werke mit einer spielenden Leichtigkeit gelangen. Während Gott ihrem eifigen Walten mit Lust zusieht, hat sie ihr helles Entzücken . woran? An den Menschen, genau wie Gott selbst. Daraus geht hervor, dass die Weisheit ein Recht hat, bei den Menschen Gehör zu finden. Helmut Lamparter „Das Buch der Weisheit“ Seite 172+173

14.5.

Donnerstag 14.5.2020 – Sprüche 4,1-27 Die Weisheit muss erworben werden - Sprüche 4,20-22Aus der Weisheit Gottes leben - LAMBDW 184

Sich immer wieder intensiv die Weisheit an sich wirken lassen, dann entstehen herrliche Erquickungs- und Gesundheitsgetränke, die uns rundum guttun

Die Orientierung:

Sprüche 4,20-22 Mein Sohn, achte auf meine (die Weisheit) Worte und hör mir gut zu! Lass sie nicht aus den Augen, bewahre sie in Herz und Sinn! Denn sie sind Leben für die, die sie finden, und Gesundheit für den ganzen Leib. 

Die Beschäftigung mit der Weisheit ist eben alles andere als eine nur intellektuelle Angelegenheit. Wer sich im Ernst mit ihr befasst, dem wird sie ein Erfrischungs- und Gesundheitsgetränk für seinen ganzen Körper. Die Weisheit besitzt heilende Kraft. Gott bedient sich ihr, um an dem Menschen als ein guter Arzt für Leib und Seele zu handeln und ihn neu zu organisieren. Wir werden in einer Zeit, welche die enge Wechselwirkung von Leib und Seele neu entdeckt hat, gerade diesem Gedanken besondere Beachtung schenken. Nicht weniger wichtig ist der Gedanke, dass das Eingehen auf die Weisheit wiederum den ganzen Menschen, gerade auch seinen Körper mit all seinen Gliedern in Anspruch nimmt. Was not tut, ist dies, dass alle Glieder – Mund  und Lippen, Augen und Ohren, Hände und Füße unter die Regie der Weisheit kommen. Helmut Lamparter etwas modernisiert aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 184

13.5.

Mittwoch 13.5.2020 – Der Fokus: Sprüche 1,20-33 Die klagende und ermutigende Weisheit - Sprüche 1,20-24Die Weisheit und die TorheitHOLGUS

Die Weisheit in sich an allen Nöten wirken lassen, dass sie sich auflösen und Vorgehen auslösen, die segensreich für unsere Umfelder sind

Die Faszination:

Sprüche 1,20+24 Die Weisheit ruft auf der Straße, auf den Plätzen erschallt ihre Stimme. Man hört sie im lärmenden Gewühl und auch an den Toren der Stadt: "Wie lange noch, ihr Einfältigen, liebt ihr die Einfalt, wie lange gefällt den Spöttern ihr Spott und verschmähen die Narren Erkenntnis? Nehmt doch endlich meine Mahnung an! Dann lass ich sprudeln meinen Geist und öffne den Schatz meines Wissens.

Die Weisheit will ihren Geist sprudeln lassen und sich wie ein Schatz für uns Menschen öffnen, bei dem wir uns bedienen können. Wer will sich so eine Erquickung und solch einen Reichtum entgehen lassen, vor allem dann, wenn sie sich in uns entfalten will? Es reicht, sich nach ihr zu sehnen, sie zu suchen, sich von ihr ermahnen zu lassen und sie zu erbeten. Jeder Mensch muss sich mit Nöten der Innen- und Außenwelt herumschlagen und versucht sie irgendwie zu lösen. Je älter der Mensch wird, desto mehr wird ihm klar, dass die eigene Weisheit keine nachhaltigen Lösungen, sondern nur kurzfristige Auswege ermöglicht. Unsere Nöte können wir in uns von der Weisheit Gottes durchdringen lassen, bis sich ein Vorgehen eröffnet, dass gesegnet ist, dann uns und anderen Menschen gut tut, wenn wir sie verwirklichen. Holgus 13.5.2020

12.5.

Montag 11.1.2016 - Der Fokus: 1.Könige 3,4-11 Salomo wünscht sich nach einem Traum von  Gott Weisheit  - 1.Könige 3,11+12 / Kolosser 2,3Aus der Weisheit Gottes leben - LAMBDW 173

Die Weisheit Gottes, die umfassend in Christus verborgen ist, durch Gebet und Nachsinnen sich mehr in und durch uns zur Wirkung kommen lassen

Die Orientierung:

1.Könige 3,11-12 Deshalb sagte er zu ihm: "Weil du gerade um diese Sache gebeten hast und nicht um ein langes Leben, Reichtum oder den Tod deiner Feinde, sondern um Verstand zum Hören auf das Recht, darum werde ich deinen Wunsch erfüllen. Pass auf! Ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, sodass kein Mensch vor oder nach dir mit dir verglichen werden kann.

Kolosser 2,3 In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Gott selbst hat die Weisheit zur Führerin der Menschen gemacht seit Anbeginn. Sie kommt nicht als eine Fremde, nicht als Eindringling zu den Menschen, sondern deckt ihnen nur ihren wahren Ursprung auf und leitet sie dazu an, ihre eigentliche Bestimmung zu erkennen. Daraus geht zugleich hervor, dass es der Weisheit eine Lust ist, die Menschen auf dem rechten Weg zu leiten, damit sie das Leben haben. – Weisheit gewinnen heißt an der Weisheit Gottes Anteil gewinnen. Denn sie ist so sehr sein Werk, dass sie geradezu ein Teil seines Wesens ist. Helmut Lamparter aus „Das Buch der Weisheit“ Seite 173

11.5.

Montag 11.5.2020 – SONNTAG KANTATE – Der Predigttext: 2.Chronik 5,2-14 - 2.Chronik 5,10 / Matthäus 5,18Als Jünger auserwählt und bevollmächtigt - Watchman Nee – Der Meilenstein: Das ausgetauschte Leben

Das Gesetz der Liebe, in sich durch Christus erfüllen lassen, dass ich das tun kann, was ich will, nämlich Gott zu gefallen

Der Lebensstil:

2.Chronik 5,10 In der Lade waren nur die beiden Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als Jahwe den Bund mit den Israeliten bei deren Auszug aus Ägypten schloss.  

Das auf die beiden steinernen Tafeln geschriebene Gesetz war ein ständiges Zeugnis gegen das Volk Gottes gewesen. Das Volk war unfähig, die Forderungen des Gesetzes zu erfüllen; wären die beiden Tafeln nicht in der Lade verborgen gewesen, dann hätte es das Gefühl gehabt, das Gesetz sei bloß dazu da, es zu verdammen und ihm das Gericht zu bringen. Für uns versinnbildlicht die Lade Christus, unseren Erlöser. Aber er steht nicht nur zwischen uns und Gottes Gericht, sondern er kam, um in seiner Person das Gesetz für uns "zu erfüllen" ; was also von den steinernen Tafeln in der Lade gegen uns war, ist nun zu etwas geworden, was für uns ist. Deshalb ist die Lade des Zeugnisses auch die Lade des Bundes. Matthäus 5,18 "Nicht ein Jota oder ein Strichlein vom Gesetz soll vergehen, bis alles geschehen ist." Watchman Nee aus Evangeliums.net

8.5.

Freitag 8.5.2020 – Die Artikelstudie: „Vom Glück des Loslassens“ Johannes 17,25+26 / Johannes 5,20 Jesus als Sohn Gottes -  Kerstin und Ulrich Wendel

Von der Liebe vom Vater zu seinem Sohn Jesus genauso erfüllt werden wie er, um zunehmend so leben zu können wir er  

Die Faszination:

Johannes 17,25-26 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht, aber ich kenne dich; und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde das auch weiterhin tun. Ich tue das, damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin."

Warum kann Jesus sich Gott so vollkommen überlassen? Weil er ihm rückhaltlos vertraut. Vertrauen ist der Schlüssel für ein Leben des Loslassens. Doch  wie entsteht Vertrauen? Bei Jesus kam es daher, dass er tief in sich wusste, wer der Vater für ihn ist. Als er davon spricht, wie viel Gott ihm gegeben hat und wie sehr er Gottes Willen sucht, erwähnt er auch, was er vom Vater empfängt: Johannes 5,20 Der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles was er selbst tut. – Jesus ist was das Liebes-Quantum angeht, nicht sein exklusiver Lieblingssohn. Dasselbe Maß schüttet er über uns aus. Wie wir da so sicher sein können? Jesus selbst hat diesen atemberaubenden Satz gesagt: Johannes 17,26b … damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin." Die Liebe zwischen Gott und Jesus wird also in voller Breite auf uns übertragen. Das ist mehr als wir zu träumen wagen. Kerstin und Ursula Wendel aus dem Artikel „Vom Glück des Loslassens“.

7.5.

Montag 12.6.2017 – Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs - Der Fokus: Das Glück Gott selbst Psalm 16 - Psalm 16,7-9 - DEIAGD 63 -  Leben in der Gegenwart Gottes - Der Meilenstein: In der Gegenwart Gottes leben

Gott nicht aus den Augen verlieren, seine Gegenwart ununterbrochen wahrnehmen und die guten Nachwirkungen genießen, im Leben nicht mehr zu wanken, sondern in ihm sicher zu leben.

Der Lebensstil:

Psalm 16,7-9 Ich preise Jahwe, der mich immer berät! Auch nachts mahnt mich mein Inneres. Ich habe ihn ständig vor mich gestellt. Und er steht mir bei. So bleibe ich fest. Ich freue mich sehr: Mein Inneres wird von Jubel erfüllt, und auch mein Leib ist geborgen in ihm.

Ach, wenn wir wüssten, wie unentbehrlich die Gnadengaben Gottes und sein Beistand sind, wir würden ihn niemals, auch nicht einen Augenblick lang, aus den Augen lassen. Glauben sie mir, fassen sie  von jetzt an den heiligen und festen Entschluss, dass sie sich niemals mit Absicht hiervon entfernen; dass sie den Rest ihres Lebens  mit dieser heiligen Übung (Leben in der Gegenwart Gottes) zubringen, und dass sie, falls Gott dies als nützlich ansieht, auf alle himmlischen und irdischen Tröstungen um seiner Liebe willen verzichten. Legen sie die Hand ans Werk! Wenn sie es so tun, wie es sich gehört, werden sie bestimmt bald die Früchte sehen. Bruder Lorenz zitiert aus "All meine Gedanken sind in Dir" Seite 63

Donnerstag 7.5.2020 - Der Meilenstein

Danke für diesen Meilenstein, den ich am 12.6.2017 gesetzt habe, obwohl ich es damals noch nicht wusste, was ein Meilenstein ist und wie man ihn setzt. Heute mache ich diese Inspiration nun zu einem Meilenstein von mir, an den ich mich noch mehr erinnern will. Ja ich will Dich vor Augen haben und nicht mehr von Deiner Site weichen, mein lieber Rabbi. Schön, dass ich heute morgen wieder eine innere Freiheit wahrnehmen kann, diesen Weg weiter zu gehen, obwohl er nicht einfach ist.

6.5.

Mittwoch 6.5.2020 – Die Artikelstudie: „Vom Glück des Loslassens“ Johannes 3,31-34Mit Gott als Vater wie Jesus leben - Kerstin und Ulrich Wendel

In der Fürsorge und in der Übereinstimmung mit Gott wie mit dem eigenen Vater leben, geborgen wie ein Kind, aber auch als Sohn von ihm wie Jesus herausgefordert

Die Faszination:

Johannes 4,31-34 Inzwischen drängten die Jünger Jesus: "Rabbi, iss doch etwas!" 32 Aber Jesus sagte: "Ich lebe von einer Nahrung, die ihr nicht kennt." "Wer hat ihm denn etwas zu essen gebracht?", fragten sich die Jünger. Da erklärte Jesus: "Meine Nahrung ist, dass ich den Willen Gottes tue, der mich gesandt hat, und das Werk vollende, das er mir aufgetragen hat.

Wenn man mich (Ulrich Wendel) fragte, was ich bei Jesus am großartigsten finde und was meine Bewunderung und Anbetung am Stärksten hervorruft, dann würde ich antworten: das Maß, wie sehr Jesus mit seinem Vater verbunden ist, ihm hingegeben ist. - Es macht Jesus zutiefst satt, in Übereinstimmung mit dem Vater zu leben. Wenn er es einmal so richtig krachen lassen will, dann tut er etwas, das dem Gebet „Nicht mein Wille, sondern deiner soll geschehen“ entspricht. Was mich dabei fasziniert: Jesus hat keinerlei Verlustängste. Er fürchtet nicht, sich zu verlieren, wenn er Gott sucht. Er braucht keine heimliche eiserne Reserve – keinen kleinen Sektor, den er zurückbehält, um sich dorthin zurückzuziehen, wenn ihn das Leben nach Gottes Willen vielleicht doch einmal zu viel kosten sollte. Jesus isst sich an Gottes Willen so richtig satt. Kerstin und Ulrich Wendel aus dem Artikel der Zeitschrift Aufatmen Herbst 2019  „Vom Glück des Loslassens“

5.5.

Dienstag 5.5.2020 – Der Fokus: 1.Chronik 28,1-21 David gibt Salomo Anweisungen für den Tempelbau1.Chronik 28,20Der Lebensauftrag - Frederick Brotherton Meyer

Die kleinen Aufgaben, aber auch das Lebenswerk erkennen und Gott durch uns verwirklichen lassen

Die Ermutigung:

1.Chronik 28,20 Dann sagte David zu seinem Sohn Salomo: Sei mutig und stark! Geh ans Werk! Fürchte dich nicht und verzage nicht! Denn der Herr, mein Gott, wird mit dir sein. Er wird dich nicht erlahmen lassen und dich nicht im Stich lassen, bis alle Arbeiten für den Dienst des Hauses des Herrn zu Ende geführt sind.

Es ist sehr tröstlich, wenn wir diese Worte auf uns anwenden; besonders wenn wir sie verbinden mit dem Vorhergehenden, wo von dem Vorbild zum Tempel die Rede ist. Einem jeden von uns ist in ein Vorbild, ein Ideal, ein Plan vorgestellt, je nach den verschiedenen Verhältnissen, die Gott für uns verordnet hat. Jesus ist das vollkommene Ideal allen menschlichen Lebens. Gehe hin und folge seinem Beispiel nach und verwirkliche Gottes Plan in seinem Sinn!

Aber mitten im Lauf unsers Lebens kann es zuweilen vorkommen, dass Leib und Seele verzagen. - Er, der unseren Vätern bis ans Ende hindurchgeholfen hat, wird auch uns helfen; Er, der sie getragen hat, wird uns niemals verlassen, noch versäumen, bis der ganze, von Ihm geplante Zweck unseres Lebens vollendet ist. Wahrscheinlich wirst du von jetzt an bessere und nachhaltigere Arbeit ausrichten, als in den Tagen Deiner jugendlichen Kraft, wenn du Gott durch dich wirken lässt, Du brauchst nicht zu verzagen, Gott genügt dir. Wir können es zu Herzen nehmen: Gott lebt; Gott ist hier, Gott entspricht jedem Bedürfnis; Gott hat begonnen, Er wird es auch vollenden. Gott hat verheißen, dass Er uns niemals verlassen noch versäumen wird, darum können wir getrost sagen: „Der Herr in mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?“ Frederick Brotherton Meyer etwas verändert aus Evangeliums.net

4.5.

Montag 4.5.2020 – SONNTAG JUBILATE – Der Predigttext: Johannes 15,1-8Johannes 15,8Gott als Landwirt und GärtnerHOLGUS

Von Gott allein abhängen lernen, wie eine Weinrebe am Weinstock, um seinen Geist viel Frucht durch uns wirken lassen zu können

Der Lebensstil:

Johannes 15,8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht hervorbringt und meine Jünger werdet.

Unser Vater ist wie ein Weingärtner, der durch seinen Weinstock Jesus und durch jede Rebe so viel Frucht wie möglich hervorbringen will. Auf ihn dürfen wir vertrauen, weil er genial ist, auch als Weingärtner. Genauso genial betreut er jeden von uns als Rebe. Er kennt alle Kniffe. Voraussetzung für sein Handeln ist allerdings, dass wir am Weinstock bleiben. Das ist wie das Hängen einer Rebe, ein abhängen. Sobald wir von ihm abhängen und nicht von anderen Möglichkeiten, strömt wieder der Geist durch uns, der seine Früchte in uns hervorbringt. Das können wir nicht durch den Verstand, sondern nur durch unser Leben, das sich in ihn reinhängt, wie in einen Hängesessel. Das braucht immer wieder Zeit, bis der Geist die Verbindung in uns wieder herstellen kann, weil der Weinstock Christus in uns ist. Auch das lehrt er uns, dass unsere Früchte zunehmen und voll ausreifen können. Holgus 4.5.2020

30.4.

Donnerstag 30.4.2020 – Der Fokus: Das Geheimnis der Schöpfung Psalm 19,1-7 - Psalm 19,2Gott als Schöpfer - C.H.Spurgeon - Der Meilenstein: Die Himmel Gottes mehr wahrnehmen

Die Himmel Gottes immer tiefgründiger als seine Schöpfung, aber auch als seine grundsätzlich Fürsorge für uns Menschen wahrnehmen, um ihn zunehmend dafür preisen zu können

Die Faszination:

Psalm 19,2 Der Himmel rühmt die Herrlichkeit Gottes, / und seine Wölbung bezeugt des Schöpfers Hand.

Die Himmel erzählen von Gottes Herrlichkeit. Sie liefern uns so unumstößliche Beweise für das Dasein eines selbstbewussten und anweisen Schöpfers, der dies wunderbare Weltall geplant hat und es am Zügel hält und regiert, dass jeder, der nicht in Vorurteilen befangen ist, dadurch überzeugt werden muss. Das Zeugnis der Himmel ist nicht ein bloßer Wink, sondern eine deutliche, unmissverständliche Verkündigung: Sie erzählen als lebendige Zeugen die Schöpferehre Gottes und zwar beständig, ununterbrochen. Aber was für Nutzen hat auch das lauteste Zeugnis für einen Tauben oder der deutlichste Hinweis für einen geistlich Blinden? Der Heilige Geist muss uns erleuchten; sonst werden alle die Millionen von Sonnen, die die Milchstraße dem Auge durchs Fernrohr zeigt, uns Gott nicht näher bringen. C.H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Donnerstag 30.4.2020 – Der Fokus: Das Geheimnis der Schöpfung Psalm 19,1-7 - Psalm 19,2Gott als Schöpfer - C.H.Spurgeon - Der Meilenstein: Die Himmel Gottes mehr wahrnehmen

Die Himmel Gottes immer tiefgründiger als seine Schöpfung, aber auch als seine grundsätzlich Fürsorge für uns Menschen wahrnehmen, um ihn zunehmend dafür preisen zu können

Die Faszination:

Psalm 19,2 Der Himmel rühmt die Herrlichkeit Gottes, / und seine Wölbung bezeugt des Schöpfers Hand.

Die Himmel erzählen von Gottes Herrlichkeit. Sie liefern uns so unumstößliche Beweise für das Dasein eines selbstbewussten und anweisen Schöpfers, der dies wunderbare Weltall geplant hat und es am Zügel hält und regiert, dass jeder, der nicht in Vorurteilen befangen ist, dadurch überzeugt werden muss. Das Zeugnis der Himmel ist nicht ein bloßer Wink, sondern eine deutliche, unmissverständliche Verkündigung: Sie erzählen als lebendige Zeugen die Schöpferehre Gottes und zwar beständig, ununterbrochen. Aber was für Nutzen hat auch das lauteste Zeugnis für einen Tauben oder der deutlichste Hinweis für einen geistlich Blinden? Der Heilige Geist muss uns erleuchten; sonst werden alle die Millionen von Sonnen, die die Milchstraße dem Auge durchs Fernrohr zeigt, uns Gott nicht näher bringen. C.H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Mittwoch 29.4.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 24,1-25 Davids Fallstrick die Volkszählung - 2.Samuel 24,1-3Die Macht der Gefolgschaft - HOLGUS

Vertrauen auf die Anzahl von Menschen die hinter uns stehen oder vor uns paradieren als Versuchung erkennen und in allen Umständen allein mit Gott  stehen lernen

Die Mahnung:

2.Samuel 24,1-3 Da flammte der Zorn Jahwes wieder gegen Israel auf. Er verleitete David, Israel und Juda zu zählen, und zwar zum Schaden seines Volkes. Der König sagte also zu Joab, seinem Heerführer, der gerade bei ihm war: "Zieh doch durch alle Stämme Israels, von Dan bis Beerscheba, und lass die wehrfähigen Männer zählen. Ich will wissen, wie viele es sind." Doch Joab sagte zum König: "Jahwe, dein Gott, möge das Volk noch hundertmal zahlreicher machen, als es schon ist, und dass du es noch mit eigenen Augen siehst, mein Herr und König! Aber warum nur willst du so etwas tun?"

Gott führt uns nicht in Versuchung, er überlies wohl David seinem Größenwahn. Für einen Moment, vielleicht während einer Zeit, in der er sich fürchtete was aus seinem Leben und seinem Volk wohl werden würde, wusste er nicht mehr, wer ihn und sein Volk entwickelt und groß gemacht hatte. Er vergaß, dass alles Gnade war, die ihn so weit kommen ließ. Er hörte nicht auf seinen erfahrenen Feldherrn Joab, der sich dessen bewusst war. Er brauchte die Anzahl der Männer 130000, die mit dem Schwert in den Krieg für ihn ziehen konnten, um sich stark zu fühlen. Wenn wir uns innerlich nicht stark fühlen, dann kommen wir auf ungute Gedanken. Wenn jedoch Gott unsere Stärke ist, dann können wir auch über unüberwindliche Mauern springen. Dir Voraussetzung dafür, dass wir schwach werden und ihn stark werden lassen können. Wer diese Kunst nicht einübt, der wird von vielen möglichen Absicherungen des eigenen Lebens versucht und muss die Konsequenzen tragen. Ein gutes Gebet von Bruder Lorenz ist Gott immer wieder zum Gestalter unseres Lebens machen: Mein Gott! Ich bin ganz bereit für Dich! Mach mit mir was Deinem Herzen gefällt! DEIAGD 59 HOLGUS 29.4.2020

Montag 27.4.2020 – SONNTAG MISERICORDIAS DOMINI - Der Predigttext: 1.Petrus 2,21b-251.Petrus 2,21bJesus durch das Leid folgen - Hugh E.Alexanders

Sich mit Christus vereinigen, indem wir durch die Leiden unseres Lebens so hindurchgehen wie er, um dann umso mehr, uns an der Gemeinschaft mit ihm freuen zu können

Der Lebensstil:

1.Petrus 2,21b Auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Fußspuren folgt.

Wir sind berufen, zu dienen und Frucht zu bringen, aber es gibt dafür eine Bedingung: daß wir unserem Herrn Jesus Christus in den Spuren Seiner Leiden nachfolgen. Wie oft versuchen wir aber, das zu umgehen! Und doch, der Dienst, der allein für Christus angenehm ist, geht vom Kreuz aus. Die einzig bleibende Frucht ist die eines Lebens, das mit Christus zusammengewachsen, einsgemacht ist durch die Gleichgestaltung mit Seinem Tod, und dadurch auch mit Seiner Auferstehung. Das ist die Richtschnur für unseren Dienst, welch ein Licht wirft das auf die Aktivitäten von so vielen Christen! - Der Weg, den unser Herr ging, wird nie allgemein beliebt sein; er umgeht, was in die Augen fällt. Wenn wir aber Seinen Fußspuren in der Gemeinschaft Seiner Leiden folgen, dann lernen wir in unserem Dienst ein Leben kennen, einen Frieden und einen Trost, die vollkommen göttlich sind, die ihre Wirkungen auf die Welt um uns her haben werden. Hugh E.Alexanders aus Evangeliums.net

24.4.

Freitag 24.4.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 20,1-26 Die Revolte von Seba wird zurück geschlagen2.Samuel 20,16-19 / Kolosser 2,3Wir in Christus - HOLGUS

In Christus Weisheit zur Verwirklichung von Intentionen beziehen, die sich positiv auf andere Umfelder und Städte auswirken

Der Lebensstil:

2.Samuel 20,16-19 Da rief eine kluge Frau aus der Stadt den Belagerern zu: "Hallo, hört her! Hört her! Sagt Joab, er soll herkommen, ich muss mit ihm reden!" Als dieser kam, fragte die Frau: "Bist du Joab?" - "Ja, der bin ich", erwiderte er. Da sagte sie zu ihm: "Bitte hör die Worte deiner Sklavin an!" - "Ich höre", erwiderte Joab. Sie begann: "Früher pflegte man zu sagen: 'Man frage nur in Abel, schon ist man am Ziel!' Meine Stadt gehört zu den Friedlichen und Treuen in Israel. Warum willst du diese Stadt, eine Mutter in Israel, töten? Warum willst du ein Erbstück Jahwes verschlingen?" – Kölosser 2,3 In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Nur eine weise Frau brauchte es in dieser Stadt in Israel, die sich couragiert dem angreifenden Heer entgegenstellen konnte. Solch eine Weisheit brauchen die Städte unserer Welt, dass keine Fehler gemacht werden und dass sie sich weiter entwickeln können. In Christus haben wir alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Das Lernen in ihm zu bleiben und von seiner Weisheit zu lernen, tut jedem Christen gut und unter Umständen – wenn Gott ein Werk vorbereiten konnte – auch einer Stadt, wenn es umgesetzt wurde. Holgus 24.4.2020

22.4.

Mittwoch 22.4.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 15,13-16,14 David flieht aus Jerusalem2.Samuel 15,20-22Jesus leben und lieben - Dein Wille geschehe - REDLHG 200+201

Jesus dem König folgen und mit seinem Willen verschmelzen, auch wenn er nicht bejubelt wird, weil er schlussendlich der Sieger sein wird und als Einziger der Anbetung würdig ist

Der Lebensstil:

2.Samuel 15,20-22 Gestern erst bist du gekommen und heute sollte ich dich schon wieder aufscheuchen, dass du mit uns ziehst? Ich muss gehen, wohin ich eben gehe. Aber du, kehr um und nimm auch deine Landsleute mit. Erweise ihnen Güte und Treue!" Aber Ittai erwiderte dem König: "So wahr Jahwe lebt und mein Herr und König lebt: Dort, wo mein Herr und König sein wird, werde auch ich sein, im Leben oder im Tod!" Da sagte David zu Ittai: "Dann komm und zieh weiter!" So zogen Ittai und seine Männer mit ihrem ganzen Tross am König vorbei.

Als David die Stadt verließ, war es diese Schar allein – alles wilde Krieger -, die sich an der Sache des Königs und an seinen Willen auslieferten. Davids halbherzige Anhänger wählten die siegreiche, beliebte Seite. In aller Freundlichkeit möchte ich ihnen sagen, dass Jesus nur dann König ist, wenn ihr Wille und sein Wille übereinstimmen. Wo sich sein Wille mit dem Ihrigen deckt, da liegt die Kraft und die Würde eines Lebens mit Gott. Wo das nicht der Fall ist, da begegnet uns Schwäche. Lebendige, christliche Erfahrung ist so einfach: Christi Wille wird ihr Wille. Alan Redpath aus „Leben nach dem Herzen Gottes“ Seite 200+201

21.4.

Dienstag 21.4.2020 – Der Fokus: 2.Sam.14,1-20 Joab vermittelt  Vergebung für Absalom 2.Samuel 14,14Gott als Vergeber - REDLHG 195+196

Als Sohn die Vergebung des Vaters genießen, durch Eingeständnis des Schuld und durch Erziehung zur Gerechtigkeit

Die Orientierung:

Davids Vergebung gegenüber Absalom war völlig unzureichend. Im Gegensatz dazu möchte ich zeigen, wie Gott einem Menschen vergibt. Ich muss auf die Frau von Tekoa hinweisen, weil sie mir einern der besten Evangeliumstexte des Alten Testamentes gibt. Diese kluge Frau sagte zu David: 2.Samuel 14,14 Ja, wir sterben gewiss und sind wie Wasser, das in der Erde verrinnt, das man nicht wieder aufsammeln kann. Aber Gott will das Leben nicht nehmen und möchte auch nicht, dass der Verstoßene von ihm verstoßen bleibt. – Wir Menschen sind verstoßen wegen unserer Sünde, aber nicht nur verstoßen, sondern wir sind auf der Flucht vor Gott, wie Absalom auf der Flucht vor David war. Wie David sich nach Absalom sehnte, so sehnt sich Gott weit mehr noch nach der verstoßenen Seele. – Gott kann vergeben, aber nur dann, wenn an der Gerechtigjkeit nicht gerüttelt wird. Er vergibt nur, wenn keine Neigung vorhanden ist zu sagen: „Was ich getan habe ist nicht so schlimm. Alan Redpath aus „Leben nach dem Herzen Gottes“ Seite 195+196

20.4.

Montag 20.4.2020 – SONNTAG QUASIMODOGENITIDer Predigttext: Jesaja 40,26-31 - Jesaja 40,28+31Den Sieg in allen Kämpfen erleben Die Meilensteine - MURWAG 72

Sich jeden Tag in die Gegenwart Gottes in seiner Kraft hinaufschwingen lernen, um dann die Übersicht zu behalten und jedes Werk der Liebe und der Arbeit - wie ein Adler seine Beute – zu finden und souverän zu bewältigen  

Die Ermutigung:

Jesaja 40,28-31 Weißt du es denn nicht, oder hast du es noch nie gehört? Jahwe ist ein ewiger Gott, der die ganze weite Erde schuf. Er wird nicht müde, seine Kraft lässt nicht nach und seine Weisheit ist unerschöpflich tief. Er gibt dem Müden Kraft, und die Schwachen macht er stark. Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und brechen zusammen. Doch die auf Jahwe hoffen, gewinnen neue Kraft. Wie Adler breiten sie die Flügel aus. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.

Der Adler ist der König der Vögel, er schwingt sich am höchsten in den Himmel auf. Gläubige sollten ein himmlisches Leben in der direkten Gegenwart der Liebe und Freude Gottes. Sie sollen leben, wo Gott lebt. Um dorthin aufzusteigen brauchen sie Kraft. Sie wird denen gegeben, die auf ihn warten. – Jeder weiß, wie man ein Adler wird; nur auf eine Weise: indem man als Adler geboren wird. Du bist aus Gott geboren, Du besitzt die Flügel eines Adlers. Vielleicht wusstest Du es noch nicht und hast sie noch nie benutzt; aber Gott kann und will dich lehren, sie einzusetzen. Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 72

17.4.

Freitag 17.4.2020 – OSTERMONTAG – Der Predigttext: Lukas 24,36-45 - Lukas 24,39 / Kolosser 3,1-3  – Jesus der Auferstandene - Die Ganzheit des Christen - GRÜWZL 403

Zunehmend wahrnehmen mit Christus auferstanden zu sein, um verwandelt zu werden ganz wir selbst zu sein und nachdem zu trachten, was Gott will

Die Faszination:

Lukas 24,39 Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie er es bei mir seht. – Kol 3,1-3 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.

Auferstehung heißt auch für uns, ganz wir selbst zu werden, frei zu werden von den Oberflächlichkeiten des Alltags, frei zu werden von der Macht anderer Menschen, von ihren Ansprüchen und Urteilen, aufzustehen vom Uneigentlichen zum Eigentlichen, einzutreten in das innere Heiligtum, in dem Gott in uns wohnt und indem wir in Berührung kommen mit dem unverfälschten und unberührten Bild Gottes von uns. Anselm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 403

16.4.

Donnerstag 16.4.2020 – OSTERSONNTAG – Der Predigttext: 1.Korinther 15,12-281.Korinther 15,25+26 / Offenbarung 21,4- Der König Jesus - SCHWZM 250  

Die Herrschaft Jesus wahrnehmen, der alle Feinde Gottes – auch den Tod - besiegt, den Herrn der Ernte und der uns Mitarbeiter in ihr einsetzt

Die Faszination:

1.Korinther 15,25+26 Denn Christus muss herrschen, bis er alle Feinde unter seinen Füßen hat. Als letzten Feind vernichtet er den Tod, … - Offenbarung 21,4 Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei."

Nun ist kein Abstand mehr zwischen Gott und seiner Gemeinde. Alle Folgen der Sünde sind weggetan. Das Leben Jesu ist in allen zum vollen Durchbruch gekommen. Nun kann der Urplan Gottes Wirklichkeit werden, dass er mitten unter uns wohnt. – Das Sterben hat aufgehört. Das Leben Gottes ist als ewiges Leben eingezogen. Es wird eine Freude zu sein, zu leben und zu schaffen. Die Mächte von unten sind verschwunden. Das Leben Gottes regiert alles. Erich Schnepel aus „Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus“ Seite 250

15.4.

Mittwoch 15.4.2020 – KARFREITAG - Der Predigttext: 2.Korinther 5,15-21 - 2.Korinther 5,15  / Johannes 12,24 – Jesus leben und lieben - HOLGUS 15.4.20

Im Humus des Sterbens von Jesus Christus zunehmend aufgehen und wurzeln, wie ein lebendiger Organismus, dass so durch sein Leben aufwachsen und für ihn leben kann

Der Lebensstil:

2.Korinther 5,15 Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.

Jesus Christus ist unter anderem dafür gestorben, dass wir nicht mehr für uns selbst oder für andere leben, sondern für ihn. In seinem Tod, löst sich alles Eigene, Gottlose auf, wenn wir uns in ihn hinein begeben. Nur hier werden wir von uns selbst erlöst, die wichtigste Erlösung. Es ist gut in diesem Tod Zeit zu verbringen und sich weiter verwandeln zu lassen. Immer wieder, noch besser ist es jeden Tag, in diesem Tod, aber auch in seinem Leben zunehmend aufzugeben. Das ist wie das Sterben eines Menschen, der von seinem Leben erlöst wird. Das braucht seine Zeit, bis alle Motive sterben bzw. durchdrungen werden von dem einen Motiv für Jesus zu leben. Das ist wie das Sterben eines Weizenkorns und sein Aufgehen im Humus. Erst dann wenn der Trieb durch die Erde ins Licht tritt, können wir diesen Tod und dieses Leben genießen und diesen Prozess weiter fördern. Holgus am 15.4.2020

9.4.

GRÜNDONNERSTAG 9.4.2020 – Der Predigttext: 2.Mose 12,1-142.Mose 12,3+4 / 1.Petrus 1,18-20 -  Das Lamm Gottes - MACFBM 302+303

Der Schöpfer dieser Welt und des Menschen war und ist seiner Aufgabe gewachsen, er hatte die Erlösung durch ein vollkommenes Lamm schon erfunden, bevor er es den Menschen durch Jesus angeboten hat

Die Orientierung:

2.Mose 12,3+4 Sagt der ganzen Gemeinschaft Israels: Am 10. dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie auswählen, ein Lamm für jedes Haus. Ist die Familie zu klein, um ein ganzes Tier zu essen, dann soll sie sich mit der Nachbarsfamilie zusammentun. Es sollen so viele Menschen von dem Lamm essen, dass es für alle reicht und nichts übrig bleibt.

Die Erlösung nimmt in den Gedanken Gottes den ersten Platz ein; sie ist nicht erst in späterer Zeit von ihm beschlossen worden. - Dass dieses Lamm ein Bild von Christus ist, steht außer Zweifel, denn wir lesen im 1.Petrusbrief 1,18-20 Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen wie Silber oder Gold von dem sinnlosen Leben befreit worden seid, wie ihr es von euren Vorfahren übernommen hattet, sondern mit dem kostbaren Blut eines reinen, makellosen Opferlammes, dem Blut von Christus. Schon vor Erschaffung der Welt ist er zu diesem Opfer ausgesucht worden, wegen euch aber ist er erst in dieser letzten Zeit erschienen. - Wenn das Lamm ohne Fehl und Tadel schon vor der Grundlegung der Welt existent war, dann muss die Erlösung sicher schon vor Grundlegung der Welt in den Gedanken Gottes gewesen sein. Er brauchte nur aus dem unerforschlichen Reichtum seiner Weisheit die Ratschlüsse in Bezug auf das Lamm zu enthüllen, welches von Ewigkeit her erdacht war und am Ende der Zeiten wegen uns offenbart werden sollte. …. C.H.Mackintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 302+303

8.4.

Mittwoch 8.4.2020 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Makus.14,55-66 Die Verurteilung von Jesus vor dem jüdischen Rat - Markus 14,60-62 / Daniel 7,13+14Der Menschensohn - DREMEZ 539+542

Radikale Menschlichkeit wie Jesus leben, im Leiden daran, aber auch in deren Praxis im Alltag und in der Kirchengemeinde

Die Orientierung:

Markus 14,60-62 Da erhob sich der Hohe Priester, trat in die Mitte und fragte Jesus: "Hast du nichts zu diesen Anklagen zu sagen? Wie stellst du dich dazu?" Aber Jesus schwieg und sagte kein Wort. Darauf fragte ihn der Hohe Priester noch einmal: "Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?" "Ich bin es!", erwiderte Jesus. "Und ihr werdet den Menschensohn sehen, wie er an der rechten Seite des Allmächtigen sitzt und mit den Wolken des Himmels kommt." / Daniel 7,13+14 Doch ich sah noch mehr in meiner Vision: Mit den Wolken des Himmels kam einer, der aussah wie ein Mensch. Man führte ihn zu dem, der von alters her ist, und dieser verlieh ihm Macht, Ehre und königliche Würde. Die Menschen aller Länder, Völker und Sprachen dienten ihm. Für immer und ewig wird er herrschen, sein Reich wird niemals zerstört!

Eine Form reiner Menschlichkeit, wie der Prophet Daniel (Dan 7,13) sie in der Person des kommenden Menschensohns am Ende der Zeit verheißen hatte, schwebte Jesus als Anspruch und Hoffnung vor; und gerade darin scheint die todwürdige „Lästerung“ in den Augen des hohen Priesters bestanden zu haben. Es ist die ganze Art und Weise, wie Jesus alles, statt auf die Machenschaften und Institutionen von Menschen zu gründen auf Gott setzt. In der Tat bringt Jesus mit seiner provozierenden Vision des Menschensohns alles durcheinander. Er hält das unglaublich erscheinende für möglich: eine Machtausübung ohne Unterdrückung und ohne das Verrechnen von Menschen; ein Königtum der Liebe und der Menschlichkeit, gegründet allein auf das Vertrauen auf Gott; und deer glaubt an die Möglichkeit nicht in einer fernen, sondern in unmittelbar naher Zukunft. Eugen Drevermann aus „Das Markusevangelium, zweiter Teil“ Seite 539+542

7.4.

Dienstag 7.4.2020 – Die aktuelle Studie – Psalm 89,39-43 / Johannes 13,3Der Schmerzensmann JesusSCHEVA 475+476

Versinken und ertrinken im Todeskampf, obwohl Jesus schwimmen kann, das war der Wille seines Vaters

Die Tragik:

Rechts und links und hinter sich alle Türen offen zu einem Entrinnen, dennoch vorwärtszugehen und hindurchzuschreiten. Am Schluss des Psalms 89 schildert der Prophet diese agonia von Gethsemane, diesen Todeskampf und dieses Versinken in seinen Wogen:

Psalm 89,39-43 Und doch hast du verstoßen und verworfen; du wurdest zornig auf deinen Gesalbten, hast den Bund mit deinem Diener widerrufen, seine Krone in den Schmutz getreten. All seine Mauern hast du eingerissen, / seine Burgen in Trümmer gelegt. Alle, die vorbeikommen, plündern ihn aus. Den Nachbarn dient er zum Gespött. Seinen Bedrängern gabst du den Sieg, / alle seine Feinde hast du erfreut.

Dieser ganze Kampf würde kein ehrlicher Kampf sein, wenn jenes letzte „Warum“ am Kreuz nicht furchtbare Wirklichkeit wäre. Auf wen Gott so herniederbricht wie auf den Mann in Gethsemane, dem muss das Ende gekommen scheinen; der muss am Sinn alles Seins verzweifeln; - Nicht vorüber gehen, nein, mittenhindurch, das ist das Geheimnis dieser Stunde. Das ist es was der Vater will. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 475+476

Johannes 13,3 Jesus aber wusste, dass der Vater ihm uneingeschränkte Macht über alles gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und bald wieder zu Gott zurückkehren würde.

Dienstag 7.4.2020 – Die aktuelle Studie – Psalm 89,39-43 / Johannes 13,3Der Schmerzensmann JesusSCHEVA 475+476

Versinken und ertrinken im Todeskampf, obwohl Jesus schwimmen kann, das war der Wille seines Vaters

Die Tragik:

Rechts und links und hinter sich alle Türen offen zu einem Entrinnen, dennoch vorwärtszugehen und hindurchzuschreiten. Am Schluss des Psalms 89 schildert der Prophet diese agonia von Gethsemane, diesen Todeskampf und dieses Versinken in seinen Wogen:

Psalm 89,39-43 Und doch hast du verstoßen und verworfen; du wurdest zornig auf deinen Gesalbten, hast den Bund mit deinem Diener widerrufen, seine Krone in den Schmutz getreten. All seine Mauern hast du eingerissen, / seine Burgen in Trümmer gelegt. Alle, die vorbeikommen, plündern ihn aus. Den Nachbarn dient er zum Gespött. Seinen Bedrängern gabst du den Sieg, / alle seine Feinde hast du erfreut.

Dieser ganze Kampf würde kein ehrlicher Kampf sein, wenn jenes letzte „Warum“ am Kreuz nicht furchtbare Wirklichkeit wäre. Auf wen Gott so herniederbricht wie auf den Mann in Gethsemane, dem muss das Ende gekommen scheinen; der muss am Sinn alles Seins verzweifeln; - Nicht vorüber gehen, nein, mittenhindurch, das ist das Geheimnis dieser Stunde. Das ist es was der Vater will. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 475+476

Johannes 13,3 Jesus aber wusste, dass der Vater ihm uneingeschränkte Macht über alles gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und bald wieder zu Gott zurückkehren würde.

6.4.

Montag 6.4.2020 – PALMSONNTAGDer Predigttext: Markus 14,1-9Markus 14,6-8Jesus lieben - SCHEVA 451-453

Von Jesus mit seinem Geist gesalbt sein, dass wir ihm unser Leben widmen können, ohne Maß, aus der Fülle schöpfen und austeilen können

Die Faszination:

Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.

Da kommt eine Frau herein, als er am Tisch sitzt, und salbt seinen Leib. Salbt ihn zu seinem Tod. Die ahnende Seele einer Frau hat es gewusst. Der Männer Sinn ist von den Ereignissen verwirrt, von den eigenen Befürchtungen und Hoffnungen durchkreuzt, ganz im Vordergrund der Dinge gefangen.– Sie steht schon auf der anderen Seite. Sie steht schon im Licht des Auferstandenen. Mitstreiterin wider den Tod. Nur den Leib erreicht die Hand. – Christus stellt sich nicht zu den Jüngern, den Ethikern, den Sozialen, den Humanitären, den Philantropen, den Altruisten. Christus steht bei der Frau, das den Balsam vergeudet über seinem Haupt, in einem kurzen Augenblick. Das ist das Charisma und im Charisma der Geist, der nicht nach dem Maß gegeben wird. Diese Fülle, dieses Überschwengliche, dieses Vergeuden, dieses ganz-bei-der-Sache-Sein, und dieses sich ganz verströmen in die Stunde. – Eins ist not: Ihn lieben, Ihn lieben ohne Maß. Darin ist alle Tat getan. Das ist der Taten Saat. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 451-453

2.4.

Donnerstag 2.4.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 18,19-32 - David erfährt vom Sieg seiner Truppen und trauert über den Tod seines Sohnes Absalom - 2.Samuel 18,27+28 / 2.Korinther 2,14Den Sieg in allen Kämpfen erleben - HOLGUS

An Souveränität zunehmen, indem wir zunehmend in Christus bleiben lernen, um in allen Umständen und Angelegenheiten den Sieg davon tragen, den Gott alleine verherrlicht

Der Lebensstil:

2.Samuel 18,27+28 Da sagte der Wächter: "So, wie ich sehe, läuft der erste wie Ahimaaz Ben-Zadok." Der König sagte: "Das ist ein guter Mann. Er kommt gewiss mit einer guten Nachricht!" Ahimaaz rief: "Schalom!", und warf sich vor dem König nieder, mit dem Gesicht zur Erde. "Gepriesen sei Jahwe, dein Gott!", stieß er hervor. "Er hat alle, die sich gegen dich erhoben haben, ausgeliefert." 2.Korinther 2,14 Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbaret den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten.

Ahimaaz war ein guter Mann des Königs und für gute Botschaften bekannt. Er wollte unbedingt, dass der König schnell vom Sieg seines Heeres hörte. Er wusste, dass der Tod Absaloms den König in tiefe Trauer stürzte. Wenn wir Christen die Kämpfe führen, zu denen unser König uns berufen und ausgesendet hat, um den Sieg davon zu tragen, dann sollten wir auch die Ersten sein, die zu unserem König gehen, ihn darüber informieren und Gott preisen. All unser Sehnen und Trachten sollte es sein, dass wir wieder Siege feiern, die im Gebet vorbereitet sind, die von den Strategien und Anweisungen unseres Königs geprägt sind und die wir in seiner Kraft vollbringen. Wenn wir nicht den Drang haben unseren König zu preisen, dann haben wir wohl nicht richtig oder eigenmächtig gekämpft. Die Verheißung aus 2.Korinther 2,14 ist Ermutigung und Messlatte für unsere mehr oder weniger lang dauernden Kämpfe. Holgus 2.4.2020

31.3.

Freitag GEDENKTAG DER HEILIGEN 1.11.2013 - Der Fokus: 2.Samuel 5,1-10 David erobert Jerusalem und wird Hauptstadt - 2.Samuel 5,10 - Jesus als König - REDLHG 140 - ROHPUP 20  

Ströme lebendigen Wassers - den Einfluss Jesu Christi - in alle Lebensbereiche in uns einfließen lassen, dass sie unseren Alltag und unsere Beziehungen durchdringen können.

Die Faszination:

Die Herrschaft Davids wurde nicht nur durch die Eroberung der Burg Zion bestätigt, sondern auch dadurch, dass Davids Macht immer mehr zunahm. - 2.Sam 5,10 Und David wurde immer mächtiger, und der HERR, der Gott der Heerscharen, war mit ihm. – Mit anderen Worten: die Herrschaft Davids zeigte sich in der stetigen räumlichen Ausbreitung seines Königreiches. – Was von Davids Königreich gilt, gilt auch im Leben eines Christen. Jesus Christus auf dem Thron, das bedeutet den ersten Schritt in ein Leben, in dem wir entdecken, wie seine Herrschaft immer mehr zunimmt und sich immer weiter ausbreitet und zu einer immer mehr gesegneten Erfahrung wird. Alan Redpath REDLHG 140 

Reife Transzendenz bedeutet tatsächlich in Gott hineinzufallen, ihn zu „durchleben“, wie es der britische Theologe und Autor James Alison brillant formuliert. Gott „wiederfährt“ uns und wir können nichts tun, als das zuzulassen. – Wir spüren, dass wir weniger etwas dazu getan haben, als dass es uns widerfahren ist. Wir fühlen uns gehalten und geborgen, stürzen zugleich hilflos in ein beängstigendes Geheimnis. – Nach der Wandlung hat man selten das Gefühl, man hätte etwas gefunden. Es fühlt sich viel mehr so an, dass jemand dich gefunden hat. – Du weißt dass Dich jemand gepackt hat. Richard Rohr ROHPUP 20 

30.3.

Montag 30.3.2020 – SONNTAG JUDICAPredigttext: Hebräer 13,12-14Hebräer 13,12+13 - Den Leidensweg von Jesus mitgehen - LAUHEB 123

Das Leiden und Sterben von Jesus Christus tiefer wahrnehmen, um von seiner Liebe erfasst, ihn überallhin zu begleiten, wo er uns auch hinführt

Die Herausforderung:

Hebräer 13,12+13 Darum hat auch Jesus außerhalb der Stadtmauern gelitten, um das Volk durch sein Blut zu heiligen. - Jesus hat die wahre Erfüllung der alttestamentlichen Opfer gebracht und sich im Vollzug der Selbsthingabe ganz unter die Ordnungen des Alten Bundes gestellt. Aber die freiwillige Hingabe seines Lebens war mehr als ein Tieropfer, die je erbracht wurden. Er starb außerhalb der Tore der Gottesstadt, der Stadt des großen Königs. Nach dem Alten Testament wird der Schuldige außerhalb des Lagers zu Tode gebracht. Hier aber stirbt der rechte Hohepriester selbst außerhalb des Tores; um das schuldige Volk zu heiligen. Sein Blut hat reinigende und heilende Kraft für die Menschen, die sich unter die Besprengung mit seinem Blut stellen. Niemand kann aber Vergebung, Reinigung und Heiligung empfangen, das heißt in die Lebensgemeinschaft mit Christus eintreten, der nicht auch in die Gemeinschaft seiner Leiden kommen will. Das drückt der Apostel in den Worten aus: Lasst uns also zu ihm hinausgehen, vor das Lager, und die Schande tragen, die er getragen hat! Fritz Laubach aus „Der Brief an die Hebräer – Wuppertaler Studienbibel“ Seite 283

27.3.

Freitag 27.3.2020 – Die aktuelle Studie - Der Fokus: Johannes 12,23-50 Jesus sagt seine Kreuzigung voraus - Johannes 12,24Das Ego sterben lassen - Martin Schleske

Im Alltag zunehmend lernen, das sich verselbstständigende Leben absterben zu lassen, um in Verbindung mit Jesus das tun zu können, was Gott für uns vorsieht

Die Orientierung:

Johannes 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, so bringt es viele Frucht.

Wir sollen nicht durch eine weltflüchtige Sehnsucht nach Vollkommenheit unser Leben zerstören. Wir sollen vielmehr durch Widrigkeiten und Enttäuschungen hindurch unsere heutige Berufung erfüllen. Es sind die Geburtswehen der zukünftigen Welt. Wir sind immer Werdende. Selbst unser Vergehen wird ein Werden sein. Das Weizenkorngleichnis sagt: Dein Leben ist kein Sterben, das seinem Tod entgegen lebt. Wäre es so, dann wären wir unentwegt Getriebene. Wir müssten in unserem weizenkornkurzen und -kleinen Leben alles erleben, alles herausholen, alles perfektionieren, müssten uns verewigen. – Die Nähe zu Gott, in der wir heute schon leben können, entfaltet eine andere Freiheit; Wir leben nicht unserem Tod entgegen, sondern wir sterben unserem Leben entgegen Nicht erst in unserer letzten Hingabe (dem Tod), sondern auch in jeder alltäglichen Hingabe an das, worin wir heute schon Sinn erahnen und Freude erfahren, wird stets etwas Schlummerndes zum Leben erweckt. Es ist die Schönheit der Gnade , die das tut. Martin Schleske aus dem Artikel der Zeitschrift Aufatmen 1/2020 „Heilsame Gegensätze“.

26.3.

Dienstag 15.8.2017 – Der Fokus: 2.Samuel 12,1-12 Davids bereut seinen Ehebruch und erfährt von dem Gericht über seine Familie - 2.Samuel 12,5-9 / 1.Korinther 12,10 - Die Gabe der Prophetie - BITBSS 79

Den Geist Gottes an uns wirken lassen, dass wir uns selbst, aber auch anderen auf die Schliche ihrer Sünde kommen und sie aufdecken können

Die Umkehr:

2.Samuel 12,5-9 David wurde sehr zornig über diesen Mann und sagte zu Natan: "So wahr Jahwe lebt: Der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes! Dazu muss er das Lamm vierfach ersetzen. Das ist die Strafe dafür, dass er diese Untat beging und kein Mitleid hatte." Da sagte Natan zu David: "Du bist der Mann! So spricht Jahwe, der Gott Israels: 'Ich habe dich zum König über Israel gesalbt, ich habe dich aus der Hand Sauls gerettet, ich habe dir den ganzen Besitz deines Herrn gegeben und die Frauen deines Herrn in deinen Schoß gelegt. Ich habe dich zum König über Israel und Juda gemacht. Und wenn das noch zu wenig war, hätte ich dir noch dies und das dazu gegeben. Warum hast du das Wort Jahwes verachtet und getan, was ihm missfällt? Du hast Urija, den Hetiter, mit dem Schwert erschlagen, und dann hast du dir seine Frau genommen! Ihn selbst hast du ja durch das Schwert der Ammoniter umgebracht.

Wenn wir selbst unsere Sünden nicht mehr erkennen können – und das kann durchaus auch bei Christen der Fall sein – dann kann es geschehen, dass Gott von außen her die Sünden aufdeckt. – Bei David spricht er ein prophetisches Wort durch einen Menschen. Nathan hat die Fähigkeit bekommen, die Zusammenhänge zu durchschauen und den eigentlichen Kern des Versagens und der Sünde bloßzulegen. – Dass es in der Gemeinde Gottes die Gabe der diagnostischen Prophetie gibt, wird nicht nur im Alten Testament bezeugt, sondern ist auch eine Erfahrung, die im Verlauf der Geschichte der Gemeinde Jesu immer wieder gemacht wurde und gemacht wird. Die diagnostische Prophetie ist ein Charisma besonders deutlich bei Jesus. Johannes 4,15+16. Im 1.Korintherbrief spricht Paulus in Kap.14 davon, dass in der Gemeindeversammlung Propheten sind, die das Verborgene des Herzens offenbaren und zwar mit der Absicht, Menschen zu Gott zu führen. Arnold Bittlinger aus "Biblische Seelsorge Seite 79 

25.3.

Mittwoch 25.3.2020 – Der Fokus; 1.Chronik 17,16-27 Die Anbetung Davids nach der Prophetie Natans - 1.Chronik 17,23-24Das Gebet bezogen auf eine Verheißung - Frederick Brotherton Meyer

Die Verheißungen Gottes für unser Leben, wie unser Land wahrnehmen, das wir uns im Gebet zur Ehre Gottes erschließen

Die Orientierung:

1.Chronik 17,23+24 Und nun, Jahwe, lass die Zusage, die du deinem Sklaven und seinem Königshaus gemacht hast, für immer gültig sein, und tu, was du versprochen hast! 24 Dann wird dein Name als zuverlässig gelten und groß für alle Zeiten sein, und man wird sagen: 'Jahwe, der Allmächtige, Israels Gott, ist Gott über Israel!'

Dieses Gebet erhört Gott gerne. Oft bitten wir um Dinge, die uns nicht verheißen sind.  Zu anderen Zeiten sind wir völlig überzeugt, wie es in diesem Fall im Leben Davids vorkam, dass wir nach dem Willen Gottes bitten. Wir werden auf irgend eine Verheißung der Heiligen Schrift aufmerksam und stützen uns darauf, unter dem Eindruck, dass sie eine besondere Botschaft für uns enthält. In zuversichtlichem Glauben bitten wir alsdann: „Tue, wie du geredet hast!“ Es gibt keine schönere Stellung im Gebet, keine, die uns mehr Kraft und Sicherheit gibt, als einfach den Finger auf eine Verheißung des göttlichen Wortes zu legen und ihre Erfüllung zu erwarten. Da bedarf es keines Ringens und Kämpfens; wir halten Gott seine Verheißung vor und beanspruchen ihre Erfüllung, und es kann dabei kein Zweifel über den günstigen Ausgang sein. Unser Gebet würde viel lebendiger, wenn es bestimmter wäre; es ist besser, wenige Bitten vorzutragen, mit ausdrücklicher Erwartung der Erhörung, als viele unbestimmte. Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

24.3.

Dienstag 24.3.2020 – Der Fokus: 1,Chronik 14,1-17 Davids Einfluss nimmt zu - 1.Chronik 14,14+15Auf die Strategien Gottes eingehen - Frederich Brotherton Meyer

Die Prioritäten entschieden setzen und dann darauf vertrauen, dass Gott uns in unserem Alltag benutzt, um sich zu verherrlichen

Die Orientierung:

1.Chronik 14,14+15 David fragte Gott, was er tun solle, und dieser antwortete: "Greif sie nicht direkt an, sondern umgehe sie und fall ihnen von den Bakabäumen her in den Rücken. Sobald du ein Geräusch hörst, als ob jemand durch die Wipfel der Bakabäume schreitet, dann schlägst du los! Denn Gott ist vor dir her in die Schlacht gezogen, um das Heerlager der Philister zu schlagen."

Warten wir auf Gottes Führungen! Lasst uns Ihm nicht vorauseilen! Es wird nichts nützen, zum Streit auszuziehen, wenn Er nicht vorausgezogen ist. Wir könnten uns viel Enttäuschung ersparen, wenn wir still auf das Eingreifen Gottes warten würden. Es wird nicht lang dauern, so wird der Gott, auf den wir warten, uns vorangehen zum Streit gegen unsere Feinde, sei es das Heer der Versuchungen, die unser eigenes inneres Leben bedrohen, oder das Heer geistlicher Mächte, die dem Fortschritt des Reiches Gottes im Wege stehen. Frederick Brotherton Meyer

23.3.

Montag 23.2.2020 – SONNTAG LAETARE - Der Predigttext: Jesaja 66,10-14 - Jesaja 66,12-14Der Christ als TempelDer Tempel in Jerusalem - HOLGUS

Als Gottes Wohnungen und Tempel, innerlich voll gesättigt, Trost und Frieden in unseren Umfeldern – besonders in Krisenzeiten – verbreiten, bis der eine Tempel Gottes in Jerusalem voll zur Wirkung kommt

Die Ermutigung:

Jesaja 66,12-14 Denn so spricht Jahwe: "Seht, wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr, den Reichtum der Völker wie einen überfließenden Bach. Trinkt euch an dieser Fülle satt! Auf den Armen werdet ihr getragen, und auf den Knien wird man euch wiegen. Ich will euch trösten, wie nur eine Mutter trösten kann. Und an Jerusalem findet ihr Trost. Wenn ihr das erlebt, werdet ihr voll Freude sein, wie frisches Gras sprosst euer Lebensmut." Seinen Dienern offenbart Jahwe seine Macht, aber seine Feinde sind von ihm bedroht.

Diese Verheißung für Jerusalem wird sicher in der Zukunft erfüllt werden. Diese Stadt wird zu seiner Bestimmung finden, nach einem Kampf um sie während Jahrhunderten ja Jahrtausenden. Was Gott beruft und verheißt, das erfüllt er auch, darauf dürfen wir uns verlassen. Wie gut ist es heute in Christus schon Tempel Gottes sein zu können, den Gott versorgt wie eine Mutter sein Baby und aus dem zunehmend Frieden herausströmt. Dies ist das Markenzeichen von Gottes Tempeln, voll gesättigt sein und aus Frieden heraus zu agieren. Unfassbar ist es, was einmal in Zukunft Gott aus einer Stadt Jerusalem machen wird. Holgus 23.2.2020

20.3.

Freitag 20.3.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 17,1-14 Huschai überlistet  Ahitophel2.Samuel 17,14Der Wille GottesCARBDL 116

Das tägliche Geschehen, aber auch wichtige Entscheidungszeiten, als ein Werk bzw. eine Zulassung Gottes wahrnehmen und gleichzeitig sich darauf konzentrieren, seinen Willen zu tun, dass er gute Weichenstellungen vornehmen kann

Die Orientierung:

2.Samuel 17,14 Da riefen Abschalom und alle Männer Israels: "Der Rat des Arkiters Huschai ist besser als der Rat Ahitofels." Doch Jahwe hatte es so kommen lassen, um den guten Rat Ahitofels zunichte zu machen und Unheil über Abschalom zu bringen.

Der Wille Gottes ist ein unheimlich kompliziertes Gewebe, das immer wieder durch den freien Willen des Menschen durchkreuzt wird, das aber darum doch nie reißt. Jeden Augenblick ändert Gott seinen Willen, je nachdem, wie sich die Umstände durch das Dazwischentreten des Menschen wandeln. In jedem Fall beachtet Gott aber auch die unendlichen Wirkungen, die eine Abänderung seines Willens für alle anderen Fälle und Umstände des Universums zur Folge haben können. – Der Wille Gottes ist die Koordinierung aller dieser Wirkungen, die er mit unendlicher Weisheit und unendlicher Liebe kombiniert. Darum sollen wir mit Freuden alles annehmen, was geschieht, so widrig es im Augenblick auch sein mag, weil alles zu unserem besten geschieht, weil es uns zuträglich ist. Ernesto Cardenal aus „Das Buch von der Liebe“ Seite 116

19.3.

Donnerstag 19.3.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 22,1-51 Davids Lied nach seinen Siegen - 2.Samuel 22,32-33 / Psalm 18,32+33 / Epheser 3,16  - Die Kraft des GeistesHolgus – Das Lied:  Denn wer ist Gott…

Gott als unsere Stärke erleben, die uns in die Lage versetzt im Alltag unsere Herausforderungen zu bestehen, die er für unser Leben vorgesehen hat

Die Faszination:

2.Samuel 32+33 / Psalm 18,32+33 Denn wer ist Gott außer dem HERRN, wer ist ein Fels als nur unser Gott? Der Gott  der mich mit Macht umgürtet hat, untadelig all meine Wege macht, Er stellte meine Füße auf den festen Grund, Herr mein Fels meine Stärke!

An Kraft zunehmen, können wir nur, wenn wir mit Mächten und Kräften zu tun haben, die gegen uns gerichtet sind. In unserem Alltag heute brauchen wir keine körperlichen Kräfte mehr, um unseren Alltag zu bestehen, außer dass wir körperlich fit sind. Wir brauchen seelische und geistige Kräfte, die bilden sich aber nur langsam heraus. David lernte das als Hirtenjunge und konnte so Goliath besiegen, aber auch als König, indem er Kriege gegen seine Feinde führte. Als Ehemann und als Vater aber versagte er, weil sich auch da Kräfte herausbilden müssen und untadelige Vorgehensweisen gefragt sind. Wenn Gott zu unserem Gott werden kann, dem wir vertrauen, dem wir dienen und dessen Verherrlichung wir suchen, dann findet er Mittel und Wege uns zu stärken. Holgus 19.3.2020

18.3.

Mittwoch 18.3.2020 – Die Chronik: Der erste Theokrat Israels - Der Fokus: Psalm 63,1-12 Der Durst nach Gott - Psalm 63,2Der Durst nach Gott - MALGBK 109  

Den Durst unserer Seele wahrnehmen und zulassen, das uns Gott von seinem prickelnden Lebenswasser anbieten kann und wir unseren inneren Durst immer wieder löschen können

Die Orientierung:

Psalm 63,2 Gott, du bist mein Gott! Ich suche nach dir! Nach dir hat meine Seele Durst, nach dir sehnt sich mein Körper in einem trockenen, erschöpften Land, wo kein Wasser mehr ist.

Ein um das andere Mal finden wir diesen Ruf in der Bibel: Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Es ist ein Fehler, anzunehmen, dass dieser Durst nur der Ruf eines Menschen vor einem stummen Gott ist, damit dieser ihm seine Quelle öffne. Bereits im Durst wirkt der Geist der Liebe im Menschenherzen, um es zu Gott zu ziehen und vorzubereiten für seine Gabe. – Dieser Durst ist die Art des Geistes, uns lebendig und offen für Gott zu halten. Der „übersättigte, „fertige“ Mensch ist geistlich schon halb tod, unempfindlich für Gottes Stimme und träge, ihm zu gehorchen. Und wer versucht, seinen Durst mit anderen Dingen zu stuillen, kann zum Schluss auch nicht mehr Gottes Lebenswasser entgegennehmen. Wollen wir Gottes Geist nicht in den Dürrezeiten erkennen, werden wir ihn schließlich auch nicht mehr im Frühlingsregen finden. Magnus Malm aus „Gott braucht keine Helden“ Seite 109

17.3.

Dienstag 17.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Joh.6,45-59 Jesus das Lebensmittel vom Himmel - Johannes 6,55+56Versorgt von Jesus - Dora Rappard

Von Jesus, durch den Genuss von ihm, leben und sich ernähren, wie von ganz besonderen Speisen, die er uns durch sein Wort vorsetzt

Die Faszination:

Johannes 6,55+56 Denn mein Fleisch ist wirkliche Speise und mein Blut wirklicher Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt innerlich mit mir verbunden und ich mit ihm.

Dies tiefinnerliche Wort unseres göttlichen Meisters bezieht sich nicht allein auf das Heilige Abendmahl, wiewohl es in jener gesegneten Handlung gleichsam ein Gewand anzieht, durch welches wir es fassen und geistlich verstehen lernen. Essen und Trinken bedeutet die völligste Vereinigung, die sich denken lässt. Was ich esse und trinke, nehme ich völlig in mich auf. Es wird ein Teil meiner selbst. Jesu Fleisch essen und sein Blut trinken heißt, ihn selbst im Glauben so innig umfassen, aus seinem Leben so wahrhaftig schöpfen, dass sein Geist und Wesen in uns übergeht. - Das muss die  tägliche Übung von Kindern Gottes sein, wenn das Leben frisch und gesund bleiben soll. Sagt doch der Heiland: Wie ich lebe durch den Vater, also wer mich isset, der wird auch leben durch Mich. So wenig wir physisch leben können ohne Nahrung und Luft, so wenig können wir geistlich leben ohne Verbindung mit Jesus. - Dies wird uns, wie oben gesagt, im Heiligen Abendmahl ganz besonders veranschaulicht. Wenn wir das gesegnete Brot essen und vom heiligen Kelche trinken, spricht der Glaube: Ich nehme Dich auf, o Jesu; ich geniese Dich. Du bist in mir und ich bin in Dir. Dora Rappard aus Evangeliums.net

16.3.

Mittwoch 22.6.2011 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Markus 6,45-52 Jesus steigt ins Boot der Jünger und stillt den SturmMarkus 6,48-51Mit Jesus in einem Boot - DREMEE 449

In allen Stürmen des Lebens, sich als Jünger mit Jesus gemeinsam in einem Boot wahrnehmen, um täglich in der Ruhe Kraft für ein tragfähiges Leben zu finden und unsere Gemeinschaften so über Wasser zu halten

Die Faszination:

Mk 6,48-51 Er sah, wie sich seine Jünger beim Rudern abmühten, weil sie gegen den Wind ankämpfen mussten. Zwischen drei und sechs Uhr in der Nacht kam er dann zu ihnen. Er ging über den See, und es schien, als wollte er an ihnen vorüberlaufen. Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf, denn alle sahen ihn und wurden von Furcht gepackt. Sofort rief er sie an: "Erschreckt nicht! Ich bin's! Habt keine Angst!" Dann stieg er zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Da gerieten sie vor Entsetzen ganz außer sich,

Das Geheimnis des Seewandels Jesu besteht darin, dass wir selbst in den wenigen Jahren unserer irdischen Existenz nur Bestand haben können, wenn wir aus der Ewigkeit, aus dem Grenzenlosen, uns tragen lassen durch den Strom der Zeit. Das wahre Wunder unseres Lebens ist das einer Begegnung, die trägt über die Endlichkeit hinweg in das Unendliche. In dem Moment, da Jesus in das Boot kommt, legt sich der Wind, und es ist keine Grenze mehr zwischen Dieseits und Jenseits, zwischen dem Leben in der Zeit und dem Leben in der Ewigkeit. Eugen Drevermann aus „Das Markusevangelium Erster Teil“ Seite 449    

13.3.

Freitag 13.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Mar.6,33-44 Jesus organisiert für fünftausend Menschen Essen - Markus 6,40-42Die Verwandlung - SCHEVA 293

Die Chronik: Coronavirus - Winziger Partikel, große Wirkung Sars-CoV-2 ist eine Herausforderung für die Gesundheitssysteme und die Wirtschaft in aller Welt. Ein Überblick.

In zunehmender Berührung mit Jesus, in großer Freiheit, dieselben Lösungen wie er in unseren Umfeldern anregen und so ihn verherrlichen

Die Orientierung:

Markus 6,40-42 Als sie sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig zusammengesetzt hatten, nahm Jesus die fünf Brote und die zwei Fische in die Hand. Er blickte zum Himmel auf und dankte Gott dafür. Dann brach er die Fladenbrote in Stücke und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter alle verteilen. Und alle aßen sich satt.

Die alten Ordnungen, die die Welt zusammenhalten, die lösen sich jetzt, verlieren ihre Dichtigkeit und werden durchlässig. Sie verlieren ihre Starrheit und werden willig. Sie verlieren den Knechtszwang und beseelen sich mit helfender Freiheit. Nur dort begibt sich dieses Lösen, wo er mit seinem Finger daran rührt. Und dieses Lösen ist so, dass da nicht der Sturz in die Tiefe folgt wie überall dort, wo wir Menschen uns an diese Ordnungen zu rühren vermessen. Sie löst sich in die Fülle, in die Seligkeit, sie löst sich aus der Klammer der toten Form in Gottes freie Schöpferhand hinein. Auch der Raum verliert seine Starre. In der Verwandlung wird alles wieder flüssig. – In dem kleinen Raum der fünf und zwei wächst jetzt das Brot aus dem Himmel. Er wächst über die Fünftausend hinaus und kommt in zwölf Körben wieder zurück zu dem, von dem es ausging. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 293

13.3.

Mittwoch 11.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Markus 6,7-13 Die Aussendung der 12 Jünger - Markus 6,7Die Macht des Geistes - SCHEVA 287

Die Macht des Geistes voll zuschalten, um dem Bösen gewachsen zu sein und es überwinden zu können

Die Orientierung:

Mk 6,7 Dann rief er die Zwölf zu sich und fing an, sie zu zweit auszusenden. Er gab ihnen Vollmacht über die bösen Geister

Nur der Mächtige kann erobern. Nur der Mächtige kann Gewalt verleihen denen, die er gesendet hat. Mit dem Akt der Machtspendung beginnt die Stiftung der Kirche. Der erste Artikel der Stiftungsurkunde heiß: „Und gab ihnen Macht.“. Er gab ihnen genau die Macht, die er selbst besaß, die Macht über den Bösen. Er gab ihnen den Geist. Die Macht ist der Geist. Der Feind ist der Böse. Die Beute ist die Welt. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 287

10.3.

Dienstag 8.5.2012 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Matthäus 10,1 -10,15 Die zwölf Jünger werden ausgesandt - Matthäus 10,12 - GRÜWZL 56/58 - Die Mission - Der Friede

Den Frieden Gottes unsere Herzen immer mehr ergreifen lassen, um ihn an andere Menschen - als Mission - weitergeben zu wollen und zu können.  

Die Orientierung: Matth.10,12 Wenn Ihr in ein Haus kommt, wünscht seinen Bewohnern Frieden.

Zwölf steht für die Beziehungsfähigkeit und für die Gemeinschaft. Die Jünger treten als Gemeinschaft auf, sie repräsentieren das neue Israel. Jesus brachte es fertig unterschiedliche Menschen  miteinander zu einer Gemeinschaft zu formen. Diese Kunst Jesu, unterschiedliche Menschen zu einem gemeinsamen Auftrag zu verbinden, bräuchten wir heute in unserer Kirche, da die verschiedenen Strömungen eher gegeneinander als miteinander arbeiten. - Mit unserer Botschaft sollen wir den Frieden verkünden, und Frieden in die Häuser der Menschen bringen. Wir wollen die Menschen nicht überfordern, sondern denen, die in sich zerrissen sind, die in Unfrieden sind mit sich selbst und mit ihrer Umgebung einen Weg des Friedens zeigen. Doch wenn Menschen diesen Frieden nicht wollen, sollen wir uns nicht den Kopf zerbrechen und alle Schuld bei uns suchen. Wir sollen sie lassen. „Dann wird der Friede zu Euch zurückkehren.“ Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 56/58

9.3.

Dienstag 17.7.2018 – Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Matthäus 13,54-58 Der letzte Besuch von Jesus in seiner Vaterstadt – Matthäus 13,54-56 - HESWMJ 25 - Mit Jesus leben

In großem Vertrauen mit Jesus leben, ohne ihn durch unsere Vorstellungen zu entstellen und dadurch die Beziehung zu ihm zu verlieren.

Die Orientierung:

Matthäus 13,54-56 Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, so daß sie erstaunten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Kräfte? Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joses und Simon und Judas? Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher kommt ihm das alles?  –

Jesus sehen heißt, ihn als den begreifen, der unseren gegenwärtigen Mangel ausfüllt, und ihn als solchen in Anspruch nehmen. Jesus wird immer nur durch unsere Bedürftigkeit hindurch richtig gesehen. Er wird uns in der Schrift vor Augen, nicht für unseren akademischen Denksport, sondern weil wir Sünder und Schwächlinge ihn verzweifelt notwendig brauchen. Deshalb ist immer der erste Schritt dazu, ihn zu sehen, dass wir unsere Bedürftigkeit anerkennen und die Sünde bekennen. Roy Hession HESWMJ 25 - Wir haben Jesus immer wieder neu zu empfangen und müssen darauf gefasst sein, dass er anders ist, als wir ihn uns vorstellen. Unsere Vorstellungen begrenzen ihn in seinem Wirken an uns. Er ist immer wieder überraschend anders bis heute. Er fügt den Erfahrungen mit ihm in der Geschichte seines Lebens und dann bis heute immer etwas Neues hinzu, um ihn vollständiger erfassen und wahrnehmen zu können. Holgus 180717

6.3.

Donnerstag 3.2.2011 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Matth.9,18-26 Jesus heilt unbewusst eine Frau im Vorbeigehen  - Matthäus 9,20 - In Beziehung leben - GRÜWZL 215

In Berührung mit Jesus bleiben, um gute Beziehungen mit Gott und Menschen  leben zu können, die heilsam und inspirierend sind

Die Faszination:

Matthäus 9,20 Unterwegs drängte sich eine Frau von hinten heran und berührte einen Zipfel seines Gewandes. Sie litt seit zwölf Jahren an starken Blutungen

Die Frau, die seit 12 Jahren an Blutfluß leidet, deren Regelblutungen nicht aufhören möchte, hat Probleme mit ihrem Frausein, mit ihrer Sexualität. Man kann die Zahl 12 auch symbolisch auslegen. Sie drückt einmal die Ganzheit des Menschen aus, aber sie meint zugleich auch seine Beziehungsfähigkeit. Der Mensch kommt erst zu seinem wahren Wesen, wenn er beziehungsfähig ist. Die blutflüssige Frau möchte Beziehung eingehen. Aber es gelingt ihr nicht, weil sie den verkehrten Weg geht. Sie gibt immer nur um Zuwendung zu bekommen. Sie gibt ihr Blut, das heißt: ihre Kraft, ihre Lebendigkeit, ihre Vitalität, nur um bei anderen beliebt zu sein. Der Wendepunkt tritt bei der Frau ein, als sie ihr Geben aufgibt und sich stattdessen einfach den Zipfel von Jesu Gewand nimmt. Damit bekommt sie einen Teil Jesu in ihre Hand, seine Spiritualität; SEINE Beziehung ZU Gott: Sie gibt nicht mehr, um zu bekommen, sondern sie nimmt sich einfach was sie braucht. Anselm Grün auch "Jesus, Wege zum Leben" Seite 215

5.3.

Donnerstag 26.11.2015 – Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Markus 4,35-41 Jesus stillt den Sturm - Markus 4,38  - Das Gebet als Stille - Daniel Zindel aus einem Artikel der Zeitschrift Aufatmen

Im Sekunden- oder Stundenschlaf in Gottes Ruhe an Vollmacht zunehmen, dass wir wie Jesus leben und gebieten können, wenn wir wach sind.

Die Entspannung:

Markus 4,38 Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir umkommen?

Mehrmals täglich kommt es vor, dass ich die Rücklehne meines Sessels zurückstelle und für Momente die Augen schließe. Ich brauche diesen „Sekundenschlaf in den Armen Gottes“, um mich zu vergewissern, dass er in allem dabei ist und jene Übersicht hat, die ich selber nicht haben muss und kann. – Für Paul Gerhard war es überlebensnotwendig  in der äußerst unsicheren Zeit des 30-jährigen Krieges mit ihren kaum erdenklichen Risiken und Planungsunsicherheiten ein paar sichere Stellen zu kennen, auf die er treten konnte: BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. Daniel Zindel aus dem Artikel „Im Regen tanzen lernen" in der Zeitschrift Aufatmen 1511 

4.3.

Mittwoch 4.3.2020 – Die aktuelle Studie Der Fokus: Jes.43,14-28 Gott bereitet die Heimkehr seines Volkes vor - Jesaja 43,18+19Das Neue Gottes wirken sehen -  ACK-Arbeitspapier

Vorausahnen, sich darauf vorbereiten und dann erleben, wie kleine und größere Ströme in ausgetrockneten Umfeldern einfließen und sie fruchtbar machen

Die Orientierung:

Jesaja 43,18+19 Denkt nicht an das, was früher war, / achtet nicht auf das Vergangene! Seht, ich wirke Neues! Es wächst schon auf. Merkt ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste, lege Ströme in der Einöde an.

Man könnte es deutlicher nicht ausdrücken: „Siehe, ich schaffe ein Neues, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ Sehen und erkennen, was Gott schafft und was unabhängig vom Betrachter wächst – das muss genügen. Gott wirbt hier geradezu dafür, angesichts der größeren Weltgeschichte die eigene Lebensgeschichte nicht als Ohnmachts- und Demütigungsgeschichte zu sehen, sondern den Blick auf unscheinbar aufkeimende Veränderungen zu richten. Aus dem Gottesdienst und Materialheft der ACK zum Schöpfungstag 2012

3.3.

Mittwoch 11.7.2018 – Lesung: Matthäus 13,24-30+36-53Matthäus 13,28+29GRÜWZL 71 – Der Umgang mit dem Bösen

Das Böse im Herrschaftsbereich Gottes, also auch in uns, nicht gewaltsam eleminieren wollen, sondern durch Gnade deaktivieren.

Die Orientierung: Matthäus 13,28+29 Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan! Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber sprach: Nein! damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut zusammenleset, zugleich mit ihm den Weizen ausraufet. –  Man kann das Gleichnis aber auch als Bild für die menschliche Seele sehen. Die Seele ist dann der Acker. In der Nacht, in der wir schlafen, in der wir unbewusst dahin leben, sät der Feind das Unkraut aus. Sobald wir am Tag bewusst auf den Acker unserer Seele schauen, bemerken wir, dass da Weizen neben dem Unkraut wächst. Wenn wir das Unkraut ausreißen möchten, würden wir den Weizen mit herausziehen. Dann würde gar nichts wachsen. Wir sollen nicht perfektionistisch auf unsere Fehlerlosigkeit fixiert sein, denn der Preis für diesen Perfektionismus ist die Unfruchtbarkeit. Da wird auch kein Weizen wachsen, und zuletzt haben wir nichts, das wir ernten können. Nur wenn der Weizen und das Unkraut zusammen wachsen, wird der Weizen aufblühen. Allerdings dürfen wir das Unkraut auch nicht wuchern lassen. Er muss beobachtet, notfalls zurück geschnitten werden. Nur ausreißen können wir es nicht. Tief in unserer Seele ist eine Tendenz, alles Fehlerhafte in uns auszuradieren. Doch dann wird unsere Seele unfruchtbar, kann auch das Gute nicht mehr wachsen. Es braucht viel Geduld und Gelassenheit, um beides in uns gedeihen zu lassen. Und es bedarf der Freiheit vom inneren Zwang, alles bewerten zu müssen. Ich verzichte darauf, den Weizen und das Unkraut zu bewerten. Ich lasse es wachsen und überlasse Gott, dem Herrn der Ernte, das Urteil über Weizen und Unkraut. Anselm Grün GRÜWZL 71

2.3.

Montag 2.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matth.13,18-23 Die Erklärung des Gleichnisses vom vierfachen AckerfeldMatthäus 13,23Das Wort Gottes wirken lassen / Die Prophetie - HARIMH 92

Das Wort Gottes in seinen unermesslichen Tiefen erleben, um Gott durch uns – auch prophetisch - wirken lassen zu können

Die Faszination:

Matthäus 13,23 Die Menschen schließlich, die dem guten Boden entsprechen, hören die Botschaft und verstehen sie und bringen auch Frucht, einer hundertfach, einer sechzig- und einer dreißigfach."

Das geschriebene Wort Gottes und das gehörte, prophetische Wort Gottes gehören eng zusammen, so Andy. Denn schließlich sei es der gleiche Gott, der spricht. Das geschriebene Wort Gottes müsse immer der Maßstab jedes prophetischen Wortes sein. Doch er habe herausgefunden, dass er mehr und klarer von Gott hört, wenn er sein geschriebenes Wort liebt und „verdaut“. Deshalb verabreden sich einige Freunde und er , um täglich vier Stunden lang einen Psalmvers zu meditieren. Wie bitte?! Vier Stunden Er sagt das mit der Selbstverständlichkeit eines Kochrezeptes: Einfach vier Stunden in den Ofen oder so. Jedenfalls erklärt er uns, wie er vorgeht. Nur ein Vers. Diesen betend langsam durchkauen. Ihn zu Gott zurückbeten, also al persönliches Gebet umformulieren. Und singen. Und aufschreiben. Und immer wieder neu kauen. Vier Stunden lang. Ja, er habe herausgefunden, dass das Wort viel tiefer sei als lang. Also auch kurze Verse hätten wahre Tiefendimensionen und verborgene Stockwerke von geistlicher Wahrheit. Johannes über Andy einen jungen Christen aus Neuseeland aus „In meinem Herzen Feuer“ Seite 92

28.2.

Dienstag 21.5.2013 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Matth.12,33-38 An ihren Reden kann man sie erkennen - Matthäus 12,34-35 / Lukas 6,45 – Das Sprechen - CRASOT 27

Unsere Seele so oft wie möglich vom Geist Gottes tränken lassen, dass sich in uns das Sprechen herausbildet und aus uns heraus fließen kann, das verbindet und heilt, das nicht spaltet oder zerstört.

Die Faszination:

Mt 12,34+35 Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat. 

Die Liebe und Freude des wahren Lebens können wir nicht erfahren, solange wir nicht auf der Ebene der Seele miteinander in Verbindung treten. Von der Freiheit, die zu sein, die wir wahrhaftig sind, können wir nichts wissen, solange wir nicht dieses wahrhaftige Selbst einem anderen Menschen hinhalten und von diesem Menschen angenommen werden. Wir können nicht mit einer auf andere gerichtete Energie und edlen Absichten in die Welt hinausgehen, solange wir innerlich allein bleiben – unerkannt, unerforscht, unentdeckt und unberührt. Das Leben Gottes strömt nicht von uns zu anderen über. Nur selten sprechen wir mit Vollmacht in das Leben eines Menschen hinein. Und wenn wir es versuchen, erweist sich unser Wort meist als spaltende, zerstörerische Macht. – Das Fundament alles anderen Guten, das wir tun, muss darin bestehen, dass wir uns auf der Ebene der Seele mit jener Kraft begegnen, die nur Jesus Christus gibt. – Das ist SoulTalk: Das, was in uns wahrhaft lebendig ist, in einen anderen Menschen hineinsprechen und dieses Leben empfangen, wenn es von einem anderen her zu uns kommt. Lawrende Crabb aus "Soultalk" Seite 27

27.2.

Mittwoch 4.7.2018 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 11,2-19 Jesus über JohannesMatthäus 11,17-19HOLGUS 140115 - Jesus der Unterhalter

Zur fetzigen oder traurigen Musik von Jesus oder des Alltags vor Gott in Bewegung bleiben und die Lebendigkeit tanzen, die er schenkt

Die Faszination:

Matthäus 11,17-19 Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben geklagt, und ihr habt nicht geweint! Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! Und die Weisheit ist durch ihre Kinder gerechtfertigt worden.

Für viele ist heute der Gottesdienst und die Gemeinde der Dreh‐ und Angelpunkt ihres Glaubens, wo sie Impulse für ihr Glaubensleben bekommen. Wie lange sind wir aber in unserer stillen Ecke, in unserer Kammer, um Gott allein und persönlich zu begegnen? Ich möchte das damit vergleichen, wie ich tanzen gelernt habe. Ich fand Musik die mich faszinierte, damals Songs von den Beatles, von Ten Years After und Chicago. Da konnte ich dann nicht mehr sitzen bleiben, sondern tanzte vor einem Glasschrank, so dass ich mich sehen konnte und bewegte mich nach der Musik, nach meinem ganz persönlichen Stil. Die Musik ist heute noch in mir und deshalb tanze ich gerne frei, wenn ich die Gelegenheit habe. In der Einsamkeit muss das Feuer brennen und die Musik spielen, die mich in Bewegung bringt. Das Feuer, das Gott in uns entzündet hat, muss täglich geschürt und Holz nachgelegt werden. Unseren ganz besonderen Tanz einzuüben, unsere Berufung als Christ und als einzigartiges Individuum zu leben, muss aus uns selbst kommen, das kann uns niemand lernen, außer Gott allein, weil er uns durch und durch kennt. Richard Foster der Autor des Buches Nachfolge feiern hält das tägliche Studium der Bibel, die Anschauung ihrer Akte in der Kontemplation, als wichtige Übungen zu einem ansteckenden Christsein. HOLGUS 140115

21.2.

Donnerstag Neujahr 1.1.2015 – Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Matthäus 7,1-6 Über das schädliche Richten - Matthäus 7,3+4ROHZSH 18 - Die Sünde Richten - Selbstbetrug

Freie Sicht für die Wirklichkeit bekommen, indem sich der Balken vor unseren eigenen Augen in der tiefen Abhängigkeit von Gott auflöst. Foto Fotolia

Die Ermahnung:

Matthäus 7,3+4 Was kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders, bemerkst aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: 'Halt still, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!' -, und dabei ist der Balken doch in deinem Auge?

Das gesamte Spiel des Selbstbetrugs wird in diesem großartigen Satz von Jesus entlarvt. Offenbar brauchen wir Zwang, um uns mit dem Balken zu beschäftigen. Für viele, wenn nicht für die meisten Menschen ist der einzige Zwang, der dazu stark genug ist, die Erfahrung einer Sucht, eines moralischen Scheiterns, eines Absturzes, dem gegenüber sie machtlos sind. – Bei Alkoholikern ist die Machtlosigkeit lediglich allgemein sichtbar. Wir anderen verbergen sie auf verschiedene Weise und kompensieren unsere verborgenen, subtileren Süchte und Anhaftungen – vor allem unsere Abhängigkeit von einer bestimmten Art zu denken. – Wir glauben wir seien identisch mit unserem Denken, und wir halten unser Denken tatsächlich für ganz und gar wahr, was uns mindestens zwei Schritte von der Realität entfernt. In Wirklichkeit sind wir selbst unsere schlimmsten Feinde und daher brauchen wir vor allem Erlösung von uns selbst. Richard Rohr ROHZSH 18  

20.2.

Samstag 28.4.2012 - Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 6,9-13 Das Gebet mit Gott dem VaterMatthäus 6,9+10Dein Name werde geheiligtDer lebendige Mensch - GRÜWZL 49 -  Expedition JWZL

Gottes Herrlichkeit in uns als Mensch im Gebet ersehnen und wahrnehmen, um ihn dann durch unser Leben auszudrücken, dass er durch uns erkannt und verherrlicht wird

Die Herausforderung:

Matth.6,9-10 Unser Vater im Himmel, offenbare uns immer mehr, wer Du bist. Errichte deine Herrschaft in unserer Welt; denn wo du herrschst, da ist der Himmel. Fred Ritzhaupt RITWDA24

In dieser Bitte wird Gott gebeten, selbst einzugreifen in diese Welt, in der nichts mehr von Gott sichtbar ist, dass er seine Heiligkeit und Herrlichkeit offenbaren möge. Die Herrlichkeit Gottes aber wird sichtbar im Menschen, wenn er Gottes Bild in sich entfaltet. So hat es schon Irenäus gesehen: „Gloria die – homo vivens: Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch.“ Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 49

19.2.

Mittwoch 19.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 5,43-48 Die Liebe zu den Feinden macht vollkommenMatthäus 5,44-45Die Feindesliebe - RAGDBJ 99

Tochter und Sohn Gottes bleiben, indem wir niemandem mehr Feind oder Gegner werden, sondern im Vergeben den Segen Gottes erleben

Der Lebensstil:

Matthäus 5,44+45 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Von einem Jünger Christi darf, ja muss Feindesliebe verlangt werden. Gott verlangt sie von dir, wenn du sein Sohn sein willst, dass du sein Sohn wirst. Es geht im Reich Gottes nicht anders. Sei sein Sohn, tue das Außerordentliche als selbstverständlich. – Höre wenigstens auf der Feind deines Feindes zu sein und warte bis der andere es auch nicht mehr ist. Wenn du es nicht mehr bist, so ist das vielleicht das Mittel dafür, dass er es auch nicht mehr sein wird. Fange du an. Du spürst den Segen dieses Anfangs als Befreiung. - Der Feind kann dir nicht schaden, wenn du ihn dir nicht schaden lässt. Er muss dir zuletzt dienen. Es muss alles gut werden. Er dachte es böse zu machen. Gott aber gedachte es gut zu machen. Denen, die Gott lieben, müssen auch Feinde zum Besten dienen. Glaube daran! Leonhard Ragaz aus „Die Bergpredigt Jesu“ Seite 99

18.2.

Dienstag 18.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 5,2-12 Die Seligpreisungen der Bergpredigt - Matthäus 5,3Selig sind die Armen - Holgus - Reichtum - Armut - Haben als hätte ich nicht

Arm werden an Sicherheitsdenken, Zweckdenken und Erfolgsdenken, um durchlässig und aufnahmefähig zu werden für den Reichtum Gottes

Die Faszination:

Matthäus 5,3 Wie glücklich sind die, die ihre Armut vor Gott erkennen! / Ihnen gehört das Reich, das der Himmel regiert.

Nur wenn ich arm bin, wenn meine Hände leer sind, kann ich annehmen und weitergeben, geistliches, materielles und seelisches. Also ein Leben von der Hand in den Mund! Dadurch soll ich reich werden, dass ich viel empfange und weitergebe? Nichts für mich soll ich behalten, nichts auf Vorrat anlegen und mich absichern. Was besitze ich, ist also nun die Frage, die mich für den eigentlichen Reichtum aufschließen will. Was habe ich noch nicht gegeben? Gott sei Dank lässt er mir ja einiges, aber nur wenn ich es habe als hätte ich es nicht. Spürst Du die bittere Armut nichts zu haben, den Rohstoff aus dem Gott etwas Kleines oder Großes zu seiner Verherrlichung machen will. Ja Armut ich begrüße Dich, Du bist mehr wert als aller Reichtum, der vor Menschen gilt. Ich halte es aus, mit Dir zusammen zu sein, den Ekel zu ertragen, der Dich umgibt. Ja ich will beginnen Dich zu lieben, wenn ich nichts habe auch nichts weitergeben und wenn ich etwas habe es auch weitergeben können. Leer sein wie ein leerer Sack und wie ein stromloses Kabel, gefüllt und angeschlossen wie Gott es in seiner Weisheit fügt, um sich wieder zu entleeren und allen Strom abzugeben. Ja dieses Leben will ich Vater, ununterbrochen arm und gleichzeitig reich. Ich preise Dich Armut, ich kann nichts mehr verlieren, weil ich dadurch reich bin vor Gott. Holgus in einem Brief 29.6.2005

17.2.

Montag 17.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende König –  Der Fokus: Markus 3,13-19 Jesus wählt zwölf Jünger  - Markus 3,13-15 / Johannes 15,5Als Jünger ausgewählt / Der Auftrag Dienst an der Welt - SCHEVA 243/244

Als Jünger von Jesus eingestellt wie eine Angestellte, der Welt wie Kunden zu dienen, um sie für ihn zu gewinnen und ihnen Gutes zu tun

Die Orientierung:

Markus 3,13-15 Dann stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er bei sich haben wollte. Sie traten zu ihm, und er wählte zwölf von ihnen aus, die er ständig um sich haben und später aussenden wollte, damit sie predigten und in seiner Vollmacht Dämonen austrieben. Johannes 15,5 Ich, ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt und ich dann auch mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts ausrichten.

Jesus wählte nicht nach dem, was vor Augen lag. Er wählte die zwölf nicht zu Großen in der Geschichte. Ihre Wahl geschah im geheimnisvollen Erblicken des verborgenen Wesens hinaus in die himmlische Zeit. Er wählte nicht wie wir Menschen auswählen. Denen die sichtbare Leistung das Wichtigste ist. Wählte er doch auch abgründig geheimnisvoll den Jünger, der ihn verriet. Auch der war gewählt. – Er wählte die Zahl zwölf. Er der Stock, und zwölf Reben aus ihm. Das ist das Urbild der Gemeinde, das er hineinsetzt in das wogende Chaos des Volkes. Er setzt es hinein als den Fruchtbaum, den Weinstock, aus dem der Saft des Heils in die Traube perlt. Damit alle genesen und leben, die von ihm nehmen. So ordnet er die Zwölf, dass sie bei ihm sein sollten, nicht für ihn, nicht für sich, sondern für die draußen, für die Welt. Das ist der Anfang seiner Kirche. Hier liegt ihr Grundgesetz. Das Grundgesetz aber ist Dienst an der Welt. Predigen, Heilen, Bannen. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 244

12.2.

Samstag 7.2.2015 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Lukas 6,6-11 Jesus heilt am Sabbath - Lukas 6,8 - Jesus als Therapeut - GRÜWZL 193 - Anpassung - Stell Dich in Deine Mitte

Uns vor Gott stellen, dass er uns von aller Anpassung heilen und uns zu seinem Werk machen kann, was nachhaltigen Nutzen bringt

Die Herausforderung:

Ich kann mir vorstellen, was das Problem dieses Mannes war: Mit der Hand gestalte und forme ich mein Leben und packe ich etwas an. Mit ihr nehme ich mein Leben in die Hand. Ich nehme mir was ich brauche. Und ich gebe was ich zu geben habe. – Die verdorrte Hand weist auf einen Menschen hin, der sich angepasst hat, der seine Hand zurückgezogen hat. Er will sich nicht die Finger verbrennen, sie sich nicht schmutzig machen. Er hat sich herausgezogen aus dem Lebenskampf und hat sich mit der Zuschauerrolle begnügt. Doch vor lauter Anpassung hat er auch alle Kraft verloren. Von ihm geht nichts mehr aus. Er kann nun nichts mehr in die Hand nehmen, nichts mehr formen und gestalten. Er ist handlungsunfähig geworden. – Jesus befiehlt dem Mann mit der verdorrten Hand: Lukas 6,8 „Steh auf und stell Dich in die Mitte.“ Er der sich immer nur angepasst hat, der alles vom Rand aus beobachtet hat, muss sich nun in die Mitte stellen. – Aber für mich klingt auch mit: „Stell Dich! Stell Dich endlich in Deine Mitte! Du bist nicht in deiner Mitte. Du bist herausgefallen aus Dir selbst.“ Anselm Grün aus "Jesus - Wege zum Leben" Seite 193

11.2.

Donnerstag 3.11.2016 – Die Chronik: Der provozierende KönigJohannes 5,17-24 Die Beziehung zwischen Jesus und Gott seinem Vater - Johannes 5,17+19-21 / Epheser 2,10Die Arbeit Gottes zulassen - ENGGOA 21

Wie Jesus die Werke sehen, die Gott tut und für uns vorbereitet hat, dass wir dort auftauchen, wo sie getan werden sollen, um si so zu tun, wie Gott sie tun würde

Die Orientierung:

Johannes 5,17+19-21 Doch Jesus sagte ihnen: "Mein Vater ist ständig am Werk, und deshalb bin ich es auch."  - Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selber tut. Und er wird ihm noch viel größere Dinge zu tun zeigen - Dinge, über die ihr staunen werdet.

Weil Jesus unser Vorbild ist, wollen wir den Inhalt dieser Aussage genau verstehen und die Schlussfolgerungen für die Seelsorge ziehen. „Mein Vater wirkt bis jetzt“ gilt auch heute noch. Ich kann also davon ausgehen, dass Gott im hilfesuchenden Gegenüber bereits am Wirken ist. - Ich erkenne an, dass ich nichts aus mir selbst heraus tun kann, was Gottes Willen entspricht. Deshalb vertraue ich darauf, dass Gott mir als seinem Mitarbeiter zeigt. Wo und wie er in meinem Gegenüber am Werk ist. – Dort, wo Gott wirkt, lege auch ich Hand an und versuche, mich dabei ganz von seinem Geist leiten zu lassen. – Hingabe an Gott und Liebe zu ihm, sind die Grundlagen für die Mitarbeit am göttlichen Werk. Manfred Engeli aus Gottes Angebote“ Seite 21

10.2.

Montag 7.4.2008 - Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Johannes 5,1-16 Die provokative Heilung - Johannes 5,8+9 - Die Heilung - GRÜWZL 497

Sich mit den eigenen Schwächen von Jesus versöhnen lassen  dann können wir zum wahren Leben aufstehen.

Die Orientierung:

Johannes 5,8+9 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und wandle! Und alsbald wurde der Mensch gesund, hob sein Bett auf und wandelte. Es war aber Sabbat an jenem Tage.

Wir möchten gerne unsere Angst, unsere Unsicherheit und unsere Hemmungen ablegen. Wenn wir uns sicher fühlen, würden wir gerne aufstehen. Aber der Kranke soll mitten aus seiner Schwäche heraus aufstehen. Und der soll die Zeichen seiner Krankheit und Schwäche unter den Arm nehmen und sie mit sich herumtragen. Er soll sich nicht mehr ans Bett fesseln lassen, sondern mit seinen Hemmungen herumgehen. Sie lähmen ihn nicht mehr. Sie dürfen sein. Das ist die wahre Heilung: anders mit den Symptomen umzugehen, die uns oft genug am Leben hindern. Anselm Grün GRÜWZL497

7.2.

Samstag 9.11.2013 - Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Lukas 5,36-39 Das Gleichnis von den WeinschläuchenLukas 5,37+38 - Die Umgestaltung durch Christus - Holgus

In Christus zu wunderbaren Menschen - wie Wein - heranreifen, bis er uns den Menschen zu kosten geben kann und wir eine kräftigende, sowie heilsame Wirkung auf sie ausüben können. Foto Fotolia 

Die Faszination: Lk 5,37+38 Und niemand fasst neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um; sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten. – Wir reifen in Christus, wenn wir uns in ihm bergen können. In unseren alten Zuständen, an die wir uns gewöhnt haben platzen wir irgendwann oder versauern. In Christus und seiner Liebe aber reifen wir zu wunderbarem Wein, so lange bis er uns den Menschen zu kosten gibt. Er ist nicht nur der Weingärtner, sondern auch der Weinspezialist. Jesus ist nicht nur die Weinrebe, sondern auch das neue Fass. Bleiben wir und genießen wir also dieses Reifen. Warten wir wann und wie uns Jesus den Menschen anbieten und Kraft schenken möchte. Holgus 9.11.2013

6.2.

Mittwoch 8.11.2017 – Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Lukas 4,31-37 Jesus zeigt seine Macht gegen das Böse - Lukas 4,35 - Der Arzt Jesus - Christus in uns - GRÜWZL 342 - Freiraum - Fremdbestimmung

Jesus in unserer Seele auftreten lassen, dass alle verstörenden Vorgänge in uns  aufgelöst werden und seine Präsenz fruchtbar in unser Umfeld einwirken kann. Foto Fotolia

Die Faszination: Lk 4,35 / Lukas 7,36-50 Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Da warf ihn der Dämon mitten unter sie und fuhr aus von ihm und tat ihm keinen Schaden.

Wo Jesus auftritt, da werden Sklaven freigelassen, da können in sich versklavte Menschen aus dem inneren Gefängnis ihrer Angst und Fremdbestimmung ausbrechen und ihre menschliche Würde wieder finden. – (Lukas 7,36-50) Wo Jesus auftritt, da entsteht ein Freiraum, in dem die Menschen wieder aufatmen können. Das ist wohl mit dem Bild gemeint, dass man die Felder brach liegen lässt. Jesus vermittelt den Menschen, dass sie nicht ständig an sich arbeiten müssen, sondern dass sie den Acker ihrer Seele auch einmal brach liegen lassen, dass sie vertrauen sollen, dass Gott seinen guten Samen da hinein sät. Dann wird von Gottes Gnade her der Acker hundertfache Frucht bringen. Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 342 

5.2.

Mittwoch 14.6.2017 – Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Markus 1,16-20 Die ersten Jünger von Jesus - Markus 1,17+18 -  Die Mission - Hugh E, Alexanders - Ich bin entschieden zu folgen Jesus ...

Gemeinsam wie ferngesteuerte Fische werden, indem wir wie ein Schwarm  vom Geist gelenkt werden, dem sich Menschen gerne anschließen können. Foto Fotolia 

Die Faszination: Mk 1,17+18 Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach, so will ich euch zu Menschenfischern machen! Da verließen sie alsbald ihre Netze und folgten ihm nach.

Wir können bei unserer täglichen Arbeit Menschenfischer sein. Das ist keine Anstrengung. Wir folgen einfach dankbar dem Ruf, der an uns erging, und angetan mit der Anmut und Gnade des Herrn Jesus, nützen wir weise jede Gelegenheit aus, ohne irgend etwas zu erzwingen und ohne die Menschen abzustoßen. Er ist es, der wirkt! Es ist eine der schönsten Erfahrungen, die man machen kann, wenn man erlebt, dass der Herr uns Menschen in den Weg führt, die Frieden suchen. Sie begegnen uns ganz einfach in dem von Gott gewählten Moment. Ein Menschenfischer muss immer bereit und lenkbar sein in der Hand seines Meisters, und bestimmt wissen, daß er von Ihm geleitet wird und mit Ihm zusammenarbeitet. Er braucht als besondere Tugenden viel Ausdauer und Geduld, und der Meister will sie uns schenken, wenn wir Ihm treu nachfolgen und bereit sind, von Ihm zu lernen. Welche Freude erfüllt dann unser Herz, wenn wir jemand zu Ihm führen dürfen! Lasst doch das unser Bestreben und unser Ziel sein! Hugh E, Alexanders aus Evangeliums.net

4.2.

Dienstag 4.2.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Lukas 4,14+15 Jesus wandert durch Galiläa von einem Ort zum anderen - Lukas 4,14Die Kraft des Reiches Gottes - SCHEVA 197 - Es ist die Kraft des Herrn …

In der Kraft des Geistes leben, um wie Jesus in unserem Umfeld helfend und heilend abzugeben wie er, durch unser Sein, aber auch körperlich, durch Gebet auch in der Ferne

Die Faszination:

Lk 4,14 Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach Galiläa; und das Gerücht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Landschaft.

Lukas sagt von Christus, er sei in der Kraft des Geistes nach Galiläa gekommen. Der Gang, den er jetzt tut bis zum Tag seiner Auferstehung, bleibt eine unverständliche Sache ohne dieses: „in der Kraft des Geistes“. Und der Logos war Fleisch. Das darf keinen Augenblick vergessen werden von dem, der diesen Lauf beschreibt. Eine Wolke von Kraft steht unsichtbar um ihn her, wo auch immer er geht. Die alte Christenheit wusste das noch. Für sie war es das schlechthin Selbstverständliche, dass diese Wolke um ihn stand. Sie hat das mit einem einfachen Zeichen zum Ausdruck gebracht, das wir den Heiligenschein nennen. Sie verstanden diese Kraft des Geistes noch so realistisch, wie sie tatsächlich ist. – Nicht einer der ihm nachgefolgt wäre und ohne diesen Glanz geblieben wäre! Auf allen leuchtet er auf, der Königsglanz der Macht. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 197

3.2.

Karsamstag 7.4.2012 – Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Johannes 4,5-30 Jesus und Samaritanerin am Jakobsbrunnen - Johannes 4,7+10Der Heilige Geist als Strom lebendigen Wassers - DUVEZI 232

Die Quelle unserer Seele überströmend sprudeln lassen, dass wir selbst und unsere Nächsten seelisch gut versorgt sind.

Die Faszination:

Johannes 4,7+10 Kurz darauf kam eine samaritanische Frau, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: "Gib mir etwas zu trinken!" Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zu essen zu kaufen. - Jesus antwortete: "Wenn du wüsstest, welche Gabe Gott für dich bereit hält und wer es ist, der zu dir sagt: 'Gib mir zu trinken', dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben."

Erst der Mensch, der Jesus in sein Leben aufnimmt, hat Lebenswasser genug, um selbst zu einem verströmenden Wesen zu werden. Ja mehr noch: Indem er sich verströmt, verströmt er Christus. Denn es ist ja nichts anderes, was wir weitergeben, als das, was Jesus in uns hineingelegt hat. Indem wir Christus verströmen, werden andere Menschen auf Christus hingewiesen und nehmen ihn an. Und erst dann haben wir die Bitte Jesu erfüllt. „Gib mir zu trinken.“ Erst indem durch unsere Mithilfe andere Menschen Christus in ihr Leben aufnehmen, haben wir den Durst Jesu gestillt. Douglass/Vogt aus "Expedition zum ICH" Seite 232

31.1.

Freitag 31.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 3,22-30 Das letzte Zeugnis von Johannes dem Täufer über Jesus - Johannes 3,26+27 / Johannes 1,16Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Adolf Schlatter

Uns nur das herausnehmen, was uns Gott an Gnaden und Gaben gibt, Werk um Werk, Projekt um Projekt, Aussage um Aussage, dass unser Leben zunehmend als Geschenk von oben erkannt wird und Gott verherrlicht

Der Lebensstil:

Johannes 3,26+27 Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel.

Nehmen und empfangen darf ich unbeschreiblich viel, darf aus seiner Fülle Gnade um Gnade nehmen und dies so, wie ich es für jeden Tag bedarf. Ich brauche nicht zu verdursten, sondern darf kommen und trinken, muss mich nicht dem Tod überlassen, sondern darf kommen und trinken, muss mich nicht dem Tod überlassen, sondern darf das Brot des Lebens holen, brauche nicht töricht zu verfahren, sondern darf um Weisheit bitten. Aber nehmen kann ich nur, was mir gegeben wird. Ohne göttliches Geben gibt es kein menschliches Nehmen. Wir Menschen meinen es anders und bilden uns ein, unsere gierigen Griffe reichten aus, um uns reich zu machen. - Nun aber, wenn die göttliche Gabe dich besucht, und nimm, nun gib deiner Hand Kraft, dass sie greife, und Festigkeit, dass sie bewahre. Wenn Gott spricht, nun höre. Wenn Gott dir dein Werk zeigt, dann steh. Wenn Gott dir seine Gnade gibt, dann handle. Dazu gibt Gott, dass du nimmst. Er gab aber nicht deshalb, weil du nimmst oder nehmen möchtest. Darin, dass wir das haben, was wir empfingen, und nichts anderes bekommen, als was uns gegeben wird, ist Gott offenbar. Adolf Schlatter aus Evangeliums.net

29.1.

Mittwoch 29.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 3,13-21 Jesus erklärt Nikodemus seine BerufungJohannes 3,20+21 / 1.Korinther 3,12+13Das Leben im Licht - Hugh E.Alexanders

Das Licht Gottes unser Leben und unsere Beziehungen durchdringen und erforschen lassen, dass alles Dunkle und Gottlose sich verflüchtigen muss

Der Lebensstil:

Johannes 3,20+21 Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.

Das Licht Gottes durchforscht unser Herz und Gewissen und bringt an den Tag, was nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt. So werden unsere Werke offenbar vor dem Herrn, der uns vor der Gefahr warnt, mit Holz, Heu oder Stroh zu bauen (1. Korinther 3,12-13). - Solch ein Offenbarwerden mag unangenehm sein; wir sollten uns aber nicht davor fürchten, denn es gehört zu unserer Heiligung. Zu viele Werke werden angeblich im Namen des Herrn, und doch unabhängig von Ihm getan. Wenn wir unserem Gott erlauben, in Seiner ganzen Vollmacht in uns zu wirken, lässt Er uns eine segensreiche Erfahrung machen: wir bekommen den Beweis, dass die Werke, die wir für Ihn tun, in Ihm getan sind. Darum wollen wir Sein Wort direkt auf uns wirken lassen. Wenn es uns durchdringt, schafft Sein Licht alles fort, was Ihm missfällt; was aber von Ihm stammt, wird gestärkt, beschützt und fruchtbar gemacht. Hugh E.Alexanders aus Evangeliums.net

28.1.

Montag 4.6.2018 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 2,13-22 Die TempelsäuberungJohannes 2,14-16Der Christ als Tempel - GRÜWZL 478

Wunderbarer Tempel Gottes werden, indem Jesus zunehmend unser Leben erfüllen und es Gott zu Gefallen führen kann.

Die Alternativen:

Johannes  2,14-16 Und er fand im Tempel die Verkäufer von Ochsen und Schafen und Tauben und die Wechsler, die dasaßen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Ochsen, und den Wechslern verschüttete er das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, welche die Tauben feilboten: Traget das von dannen! Machet nicht meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus! -

Markthalle oder Tempel Gottes zu sein, das ist die Alternative. Beide Bilder drücken jeweils eine andere Selbsterfahrung des Menschen aus. Die Markthalle erinnert uns an den Lärm, an das vergebliche Bemühen, das innere Chaos zu bändigen. In der Markthalle ist es eng, da ist alles angebunden. Sie verweist auf Menschen, die in sich verkrampft sind, weil das innere Durcheinander sie sonst zerreißen würde. Der Tempel Gottes ist weit. Wenn ich mich unter dem Bild des Tempels meditiere, dann erlebe ich meine Würde, meine Schönheit. Ich weiß dass Gott in mir wohnt und Gottes Herrlichkeit in meinem Leib aufstrahlt. Zu dieser Erfahrung des Menschseins will uns Jesus durch seine Menschwerdung und durch seinen Tod führen. Anselm Grün GRÜWZL 478 

27.1.

Montag 27.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 2,1-11 Die Hochzeit zu Kana - Johannes 2,3+4 / Prediger 3,1+11Auf die Zeitplanung Gottes eingehen - Wilhelm Busch

Gottes Stunden abwarten und erwarten, durch die er unsere Berufung weiter freisetzen und durch uns voll wirken kann

Die Faszination:

Johannes 2,3+4 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen! –  Prediger 3,1+11 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde - Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Gott denkt gar nicht daran, sich von uns vorschreiben zu lassen, wann Er handeln soll: „Er tut alles fein zu seiner Zeit." Und wer Gottes Macht erfahren will, der muss es lernen, seine Uhr wegzulegen und sich nach Gottes Uhr zu richten. Gottes Uhr geht meist langsamer als unsere Uhr. Manchmal auch schneller. Aber jedenfalls meist anders als unsere Uhr. Er hat Seine Zeit. Und Er tut alles nach Seiner Zeit. - Und zwar tut Er alles „fein" zu Seiner Zeit. Ach, was gäbe das für Unheil, wenn Gott sich nach unserer Ungeduld richten würde! Weil Er das nicht tut, darum geschieht alles „fein", was durch Ihn geschieht. Ein Beispiel: Wenn es nach den Jüngern Jesu gegangen wäre, hätte Gott schon im Garten Gethsemane eingreifen müssen. Aber das war nicht Seine Stunde. „Das ist eure Stunde", sagt Jesus zu Seinen Häschern. - Seine Stunde kam erst am Ostermorgen. Und dadurch wurden wir erlöst und erkauft, „von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels". Ja, wahrlich, Er hat es „fein" gemacht zu Seiner Zeit. Das darf uns trösten und gewiss machen in dunklen Nächten, wo wir nichts von Seiner Macht fühlen: „Er tut alles fein zu seiner Zeit." Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

24.1.

Freitag 24.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 1,35-51 Das Berufung der ersten Jünger - Johannes 1,51 / 1.Mose 28,10-12 - Jesus der Mittler zwischen Himmel und Erde - GRÜWZL 472

Eine Öffnung durch die Wolkendecke über der Erde wahrnehmen, durch die Christus in mir und über den Wolken sein Wirken synchronisieren kann

Die Faszination:

Johannes 1,51 Dann fügte er hinzu: "Ja, ich versichere euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und erleben, wie die Engel Gottes vom Menschensohn zum Himmel aufsteigen und wieder herabkommen."

Die Jünger erkennen in Jesus das Lamm Gottes, den Rabbi, den Messias, den Sohn Gottes und König Israels und schließlich den Menschensohn, über dem die Engel auf- und niedersteigen. In dieser Berufungsgeschichte wird zugleich die Berufung des Lesers deutlich. Er soll in den Worten und Taten Jesu, die das Evangelium berichtet, eingeführt werden in das Geheimnis Jesu. Er soll so lesen, dass in Jesus der Himmel offen steht, dass in Jesus Gott selbst sichtbar wird. Jesus ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde wieder hergestellt. Dadurch wird der Mensch gesegnet wie einst Jakob. Dadurch kommt der Mensch erst zu seinem wahren Wesen. Die Engel sind in der Tradition Bilder der Kontemplation. In ihm schauen wir Gott. Alles was Jesus tut, will uns den Himmel öffnen. So wird das Bild von der Himmelsleiter zum Schlüssel, wie wir das Evangelium lesen sollen. Anselm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 472

23.1.

Donnerstag 23.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Matthäus 4,1-11 Die Versuchung von Jesus in der Wüste - Matthäus 4,3+4Die Macht der VersorgungSCHEVA 182/183

Sich nicht gehen lassen in der Versorgung von Lebensmitteln jeder Art, sondern vor allem von und für Gott zu leben, der uns dann auch versorgt

Die Mahnung:

Matthäus 4,1-11 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: "Wenn du Gottes Sohn bist, dann befiehl, dass diese Steine hier zu Brot werden." Aber Jesus antwortete: "Nein, in der Schrift steht: 'Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.‘“

Die schwerste aller Versuchungen kam aus der Geschichte seines Volkes auf ihn zu: Aus der Erwählung, die irdisch verstanden war; aus der Verheißung, die durch Rauch und Flamme kreatürlicher Sucht verdunkelt war. Es war die Versuchung des politischen Messianismus. – Brot sollte er aus den Steinen machen. Das ist die Versuchung durch Magie das Reich zu schaffen. Durch Zauber soll er die Erde in Brot verwandeln. Das ist Macht, Reichtum, Wohlfahrt, Stärke, Gold, Trieb und Samen. Brot, das ist die Quelle aller Energien der Menschheitsbeglückung, des sozialen Friedens, des Völkerfriedens, des Reichs des irdischen Messias. Das soll er schaffen, weil er im Bund steht mit den höchsten Gewalten. – Christus mit ganz anderen Augen als der Versucher. Er sieht vor allem den Menschen ganz anders. – Er sieht den Menschen nicht als Erde essende Kreatur. Er sieht ihn ganz nahe bei Gott. Er sieht ihn als den, der nicht nur vom Brot lebt, sondern von dem Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Hier ist im Anfang des Weges die Entscheidung bereits gefallen gegen das politische Messiassymbol der Juden. Der Mensch ist der Träger des Reiches. Das ist seine Urbestimmung, die alles Politische nur parodiert. Seite 182/183

22.1.

Mittwoch 22.1.2020 - Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Markus 1,9-11 Die Taufe von Jesus durch Johannes dem TäuferMarkus 1,9+10 / Jesaja 66,13Gott als Mutter / Der Heilige Geist als Taube - SCHEVA 376

Gott, auch als Mutter erleben, die uns durch den Heiligen Geist sättigt und tröstet, um alle Tätigkeiten zunehmend in ihm zu tun

Die Ermutigung:

Markus 1,9+10 Damals kam auch Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich im Jordan von Johannes taufen. Noch während er aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel sich öffnete und der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabfuhr.

Nicht als menschliche Taube, sondern als Täubin lässt der Heilige Geist sich auf den Sohn in der Jordantaufe nieder. Christus will nach seiner Abwesenheit den Verwaisten als mütterliche Macht Nahe sein: Er will ihn den Tröster senden. Ich will Euch trösten wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13 Über dieses Wort ist Zinzendorf zum einsamen Erinnerer an die mütterliche Person in Gott in der nachreformatorischen Zeit geworden: „ Denn dafür sollt ihr saugen und satt werden von den Brüsten ihres Trostes. Ihr sollt dafür saugen und euch ergötzen von der Fülle ihrer Herrlichkeit. Denn so spricht der Herr: Siehe ich breite aus den Frieden bei ihr wie ein Strom. Und die Herrlichkeit der Heiden wie einen ergossenen Bach. Da werdet ihr saugen. Ihr sollt auf den Armen getragen werden, und auf den Knien wird man euch halten. Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“ Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 376

21.1.

Dienstag 21.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Markus 1,1-8 Johannes der Täufer ruft zur Umkehr den Weg dem Messias zu ebnenMarkus 1,7 / 1.Johannes 4,4Die Taufe nachvollziehen - Samuel Keller

Untergetaucht mit der Ohnmacht meines Lebens im Wasser der Taufe, immer wieder erfrischt durchatmen in der Stärke des Lebens, das nur Christus gibt

Die Ermutigung:

Markus 1,7 Und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, für den ich nicht gut genug bin, gebückt seinen Schuhriemen aufzulösen.

Gott sei Dank, dass Jesus stärker ist als Johannes, der Bußprediger! Denn, was würde mir im Augenblick, wo ich leiblich und seelisch wie zerschlagen am Boden liege, ein Besuch des Mannes im härenen Prophetenmantel nützen. Soviel Prophet bin ich selbst, dass ich mich selbst richten kann und aus meiner Schwachheit mir selbst Untergang weissagen kann. Jesus ist stärker: er kann auch lösen, was Johannes gefesselt, erlösen, was unsere Sünden gefangen halten. Ja, Jesus ist stärker als ich! – 1.Johannes 4,4 Der in Euch ist größer, als der in der Welt ist. - Neigt er sich heute abend zu mir, weht seines Geistes Kraft mich an, dann ist's mit dem schwächlichen Nachgeben gegen die Stimmung vorbei. Sagt er nicht: Was mein ist, ist dein? Dann muss seine Kraft sich gerade heute meiner so tief empfundenen Schwäche mitteilen. Dann fasse ich im Glauben seine Nähe, und es wird schon ganz still, wo eben noch Schmerzen mich betäuben und lähmen wollten. Jesus ist stärker als meine Schuld, als das Verhängnis meiner Verfehlungen, stärker als die Anfechtungen aus der Tiefe. Gott sei Dank, Jesus ist stärker als ich! - Jetzt will ich mich in deine Kraft hüllen lassen, Jesus, wie in eine warme Schutzdecke. Ich vertraue deiner Stärke! Ich schließe meine Augen, denn du wachest über deinem schwachen Kind. Wie wohl ist mir im Glauben an deine starke Nähe. Lob und Preis sei dir. Amen. Samuel Keller etwas verdeutscht aus Evangeliums.net

20.1.

Mittwoch 4.11.2009 – Die Chronik: Gott wird Mensch - Der Fokus: Lukas 2,41-52 Jesus besucht als Junge mit seinen Eltern JerusalemLukas 2,51Das Wort Gottes wirken lassen - LUBAES 13

Das Wort Gottes in uns zur Wirkung kommen lassen wie Maria Jesus in der Stille, bis es seine Eigendynamik entwickelt und vollmächtig ausgesprochen werden kann

Der Lebensstil: Lk 2,51 Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.

Niemand war ein größerer Apostel als Maria. Keiner hatte je Worte wie sie: Sie gab der Welt das menschgewordene Wort. Zu Recht ist Maria, die Königin der Apostel. - Wie kann ich in meinem Leben das Schweigen Mariens nachahmen, wenn wir doch berufen sind, bisweilen das Wort zu ergreifen, um das Evangelium zu verkünden? Ich lasse das Geschöpf still werden, damit auf diesem Schweigen der Geist Gottes sprechen kann. So lebe ich Maria, so lebe ich Jesus, das Leben Jesu auf dem Hintergrund Mariens. Ich lebe Jesus, indem ich Maria lebe. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 13

10.1.

Freitag 10.1.2020 – Die Chronik: Gotte wird MenschDer Fokus: Matthäus 2,1-12 Der Besuch der Weisen aus dem MorgenlandMatthäus 2,9-11Die lebenslange Reise bis zum Ziel - GRÜWZL 33

Der Sehnsucht nach der Offenbarung Gottes Raum geben, um dann den Stern zu entdecken, ihm unter allen Umständen zu folgen und dann ihn aufleuchten zu sehen, um dann Gott in seiner Offenbarung anzubeten

Die Faszination:

Matthäus 2,9+10 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie bei seinem Aufgang beobachtet hatten, zog vor ihnen her, bis er schließlich genau über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, kam eine sehr große Freude über sie.

Die Frage bleibt wer sucht den Stern, der sich bewegt am Himmel, - Nicht statisch leuchtet in der Nacht, sondern zeigt den Weg für immer. - Denn wer von ihm alleine fasziniert, dessen Leben wird zu einer Reise, - Er weiß genau was ist zu tun, wenn er ihm folgt allein auf Gottes Weise. Autor unbekannt

Wie die Magier folgen wir dem Stern unserer Sehnsucht, der am Horizont unseres Herzens aufgeht. Er führt uns oft verschlungene Wege, bis wir ans Ziel kommen, zu dem Haus, in dem die Mutter mit dem Kind ist, zu dem Haus, in dem wir wahrhaft zu Hause sein können. Die Magier werden in der Legende zu drei Königen, einem jungen, einem alten und einem dunkelhäutigen. Alle Bereiche des Menschen müssen sich auf den Weg machen, um in der Krippe das Kind zu finden und es anzubeten. Wenn die Könige das Kind anbeten, sind sie am Ziel ihrer Pilgerschaft, da sind sie wahrhaft daheim, weil sie vor dem Geheimnis niederfallen. Anaelm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 33

9.1.

Donnerstag 9.1.2019 – Die Chronik: Gott wir MenschDer Fokus: Lukas 2,25-38 Anbetung und Prophetie SimeonsLukas 2,28-31Das Wort Gottes sich erfüllen lassen - HOLGUS

Alle Erwartungen auf das Wort Gottes und seine Zusagen setzen, um dessen Erfüllung - nach und nach - voller Freude in den Arm nehmen zu können.

Die Orientierung:

Lukas 2,28-31 Da nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach: Nun, Herr, entlasse du deinen Diener in Frieden nach deinem Wort! Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, welches du angesichts aller Völker bereitet hast,

Gott erfüllt sein Wort, darauf können wir uns verlassen, ja noch mehr, das sollten wir erwarten, bis sich jedes seiner Worte erfüllt. Was können wir als Christen mehr erwarten, als dies? Viele Enttäuschungen entstehen, weil wir die falschen Erwartungen und Personen haben, auf die wir unser Vertrauen setzen. Es braucht meist mehr oder weniger lange, bis sich eine Zusage Gottes in unserem Leben erfüllt. Simeon musste lange warten, bis sich das Wort Gottes, in vollem Umfang, durch Jesus verwirklichte. Genauso, wie er die Erfüllung seiner Erwartungen in den Armen halten konnte, dürfen wir erwarten, dass sich die Zusagen Gottes in unserem Leben verwirklicht, dass wir darüber nur staunen können. Holgus 9.1.202

8.1.

Mittwoch 8.1.2020 – 2.SONNTAG NACH DEM CHRISTFESTDer Fokus: Jes.61,1-10 Auftrag und Botschaft des ProphetenJesaja 61,1-3 / Matthäus 11,28Die Umgestaltung durch ChristusHOLGUS – Das Lied: Er gab mir Schönheit statt Asche 

Ein Gnadenjahr erleben, indem wir uns von Jesus befreien und beleben lassen und uns dann als Pflanzung Gottes wahrnehmen, der zu einem schönen und fruchtbaren Baum heranwächst 

Die Faszination:

Jesaja 61,1-3 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise. - Matthäus 11,28 Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!  

Christen sind Pflanzungen Gottes in seinem Garten und sie sollen zu Bäumen heranwachsen, die Gerechtigkeit durch ihr alltägliches Handeln leben. Sie werden Gott und seinem Anspruch gerecht, aber auch Menschen in ihren Bedürfnissen und auch sich selbst, ihrem Wert und ihren Begabungen. Alles was sie tun gerät zunehmend gut und sie bringen Frucht zu ihrer Zeit. Jedes Jahr soll ein Gnadenjahr werden, in dem Gott durch seinen Propheten Jesus uns in allem Elend, immer wieder eine gute Nachricht bringt, alle Traumen heilt, zunehmend in die Freiheit führt. Der Prophet Jesus verwandelt Menschen wahrnehmbar, dass sich ihre Mitmenschen wundern. Ihr Vorgehen ist wohltuend, eine innere Freude zeichnet sie aus. Das wirkt für viele anziehend, aber nicht für wenige auch abstoßend. Ihr einziges Bestreben ist Gott durch ihr Leben zu verherrlichen, was nicht ohne Weiteres von Menschen erkannt werden kann, aber vor Gott allein zählt. Holgus 8.1.2020

20.12.

Mittwoch 4.11.2015 – Die Chronik: Gott wird Mensch - Der Fokus: Lukas 2,15-20 Die Hirten besuchen Maria und erzählen von ihrer Himmelserscheinung - Lukas 2,15-17 - Die Geburt von Jesus - HESWMJ 21

Gott auch als das Kind Jesus wahrnehmen, liebesbedürftig und abhängig von der Mutter, weil er so auf die Welt kommen und sich zeigen wollte

Die Faszination:

Lukas 2,15-17 Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 

Jesus ist das Kind Gottes, ihm gleich, aber nie unabhängig von ihm und ein vollkommener Ausdruck seines Wesens, in einer Art, die wir leicht begreifen können. Nirgends sonst als im Angesicht Jesu Christi können wir Gott ganz schauen. Roy Hession aus „Wir möchten Jesus sehen“ Seite 21

19.12.

Donnerstag 19.12.2019 – Die Chronik: Gott wird MenschDer Fokus: Matthäus 1,18-25 Joseph wir eingeweiht in das Geschehen um seine Verlobte Maria - Matthäus 1,23 / Matthäus 28,20Jesus der BegleiterGRÜWZL 32

In allen Lebenslagen, alles mit Jesus in immer tieferer Verbundenheit mit ihm teilen, dass er durch uns zur Wirkung kommen kann

Die Faszination:

Matthäus 1,23 „Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen. Man wird ihn Immanuël nennen.“ Immanuël bedeutet: Gott ist mit uns.

In Jesus wird Gott selbst bei uns und mit uns sein. Gott wird nicht nur im irdischen Jesus bei seinem Volk sein, sondern auch im erhöhten Jesus, und zwar alle Tage bis zum Ende der Welt. So wird mit der Geburt ein Heilsgeschehen in Gang gesetzt, das bis zur Vollendung der Zeit weiterwirkt. In Jesus hat Gott seine Zusage gegeben, immer und ewig bei und mit uns sein zu wollen. In der Beschreibung der Geburt von Jesus zeigt Matthäus seine Kunst, den Anfang mit dem Ende zu verbinden. Was in der Geburt begonnen hat, wird in der Abschiedsrede des auferstandenen Christus bestätigt: „Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Matthäus 28,20

Mittwoch 18.12.2019 – Die Chronik: Gott wird MenschDer Fokus: Lukas 1,46-56 Der Lobgesang MariasLukas 1,46-53Der Lobpreis - BONBRE 501 - Das leidenschaftlichste wildeste und revolutionärste Adventslied

Gelehrt vom Geist Gottes, wie Maria ihr Adventslied anstimmen, im Wissen, dass Jesus in uns lebt und als König aller Könige in Gerechtigkeit auftreten wird

Die Faszination:

Lukas 1,46-53 Da sagte Maria: "Meine Seele staunt über die Größe des Herrn und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter! Seiner geringsten Sklavin hat er Beachtung geschenkt!  Noch künftige Generationen werden mein Glück preisen! Heilig ist der Mächtige, der Großes an mir getan hat! Sein Erbarmen gilt jedem, der sich ihm unterstellt, in jeder Generation. Hoch hebt er seinen gewaltigen Arm und fegt die Hochmütigen weg.  Mächtige stürzt er vom Thron und Geringe setzt er darauf. Hungrige macht er mit guten Dingen satt und Reiche schickt er mit leeren Händen fort.

Dieses Lied der Maria ist das älteste Adventslied. Es ist zugleich das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen worden ist. Maria, die vom Geist ergriffene, die gehorsam und demütig an sich geschehen lässt, was der Geist ihr gebietet, sie spricht aus diesem Geist heraus vom Kommen Gottes in dieser Welt, vom Advent Christi. Sie weiß ja besser als irgendein anderer, was es heißt auf Christus zu warten. Er ist ihr näher als irgendjemand sonst. Sie weiß um den Geist, der hier sein Spiel spielt, um den allmächtigen Gott, der sein Wunder tut. Dietrich Bonhöfer aus „Bonhöfer Brevier“ Seite 501

17.12.

3.SONNTAG im Advent 12.12.2010 - Predigttext: Luk.3,1-14Lukas 3,5 / Micha 2,13Der Durchbrecher - BONBRE 492

Jeden Tag Christus den angenehmeren Zugang in unsere Umfelder ermöglichen, indem wir wie Baumaschinen ihm einen geraden und breiten Weg planieren 

Die Orientierung:

Lukas 3,5 Jedes Tal wird ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme wird zum geraden Wege und die höckerichen zu ebenen Wegen werden; - Zwar bahnt sich Christus, wenn er kommt seinen eigenen Weg, er ist der Durchbrecher aller Bande (Micha 2,13)

Sein Einzug ist ein Siegeszug über alle seine Feinde. Damit aber die Gewalt seines Kommens  die Menschen nicht im Zorne niederschlage, sondern sie als die demütig Wartenden treffe, darum geht dem Einzug der Ruf zur Wegbereitung voran. Wenn Christus kommen soll, dann  muss alles Stolze und Hohe sich beugen. – Der Weg Christi ist ein gerader Weg. Es gibt ein  Mass der Verstrickung in die Lüge, in die Schuld, in das eigene Werk, in die Selbstliebe, das das Kommen der Gnade besonders schwer macht. Dietrich Bonhöfer BONBRE491 – Denn die Wahrheit ist nur dem zugänglich, den sie verwandelt. Eugen Rosenstock-Huessy ROSSDM631

13.12.

Donnerstag 20.9.2012 – Die Chronik: Gott wird MenschDer Fokus: Lukas 1,13-25 Die Ankündigung und das Erleben der Geburt von Johannes dem TäuferLukas 1,24+25 / Sprüche 3,12Die Arbeit Gottes zulassen - HOLGUS - Demütigungen - Gottes Erziehung

Sich in Demütigungen immer mehr auf Gott konzentrieren und für leibliche, geistliche oder berufliche Kinder beten, sie erwarten, um dann deren Zeugung, deren Geburt und Aufwachsen erleben zu können.

Die Faszination:

Lukas 1,24+25 Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und zog ch fünf Monate völlig zurück. Sie sagte:"Der Herr hat mir geholfen. Er hat meinen Kummer gesehen und die Schande meiner Kinderlosigkeit von mir genommen."

Es scheint, so, dass gerade dort, wo Gott etwas tun will, er dies mit Demütigungen vorbereitet. Nur so werden wir dafür geöffnet, uns nach Gott auszustrecken, um dann sein Wirken zu erleben. Das sind sicher lange Prozesse, bis wir so weit sind und auf Gott ausgerichtet bleiben können. Elisabeth und Zacharias waren alt geworden, genauso wie Sara und Abraham, wobei Sara Gottes Wirken nicht abwarten konnte, sondern lieber ein Kind von Abraham durch ihrer Magd wollte und deshalb weitere Demütigungen erleiden musste. So kann unter Umständen eine regelrechte Demutsspirale entstehen, bis wir endlich nicht mehr uns, sondern Gott zur Wirkung kommen lassen wollen. Demütigungen, die wir als Kinder Gottes erleben, sind deshalb keine Schicksalsschläge, sondern Erziehungsmethode Gottes für unser Leben, um ihn durch unser Leben erleben zu können, dass es über unser Leben verherrlicht wird. So bewahrheitet sich das Bibelwort von Sprüche 3,12 Denn wen der Herr liebt, den erzieht er, und zwar wie ein Vater den Sohn, an dem er seine Freude haben will. Holgus 13.12.2019

12.12.

Donnerstag 12.12.2019 – Die Chronik: Gott wird Mensch - Der Fokus: Joh.1,1-14 Christus das mächtige und den Menschen suchende Wort Gottes - Johannes 1,14 -– Gott der Menschensucher - SCHEVA 48

Gottes Suchen nach den Menschen in Jesus Christus zutiefst wahrnehmen, eine zunehmend inniger werdende Beziehung mit ihm leben und davon erfüllt sein Werkzeug seines Suchens werden

Die Orientierung:

Johannes 1,14 Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat.

Gott hat sich in Jesus von Nazareth herausgezeugt aus seiner überschwenglichen Gottheit. Herausgezeugt und in unsere eigene Gestalt hinein gefangen gegeben. Er ist nicht Gott an sich. Er ist der Gebundene, der sich selbst bindende und gefangen gebende Gott: für uns- Christus ist der ist der uns Menschen zugewandte Gott. Er ist der uns im Menschenwesen, in Menschengestalt, das heißt in der Weise unseres eigenen verweslichen Fleisches und Blutes zugewandte Gott. Der Menschwerdende ist kein anderer als der Menschsuchende. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 48

11.12.

Mittwoch 11.12.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehend - Der Fokus: Judas 3+4 Vom Wort Gottes als Lebensbasis nicht abweichen - Judas 1,3Das Wort Gottes als Lebensbasis - John F.MacArthur - Vermächtnis - Apostel

Das uns Christen anvertraute Wort Gottes, betend lesen und so immer tiefer erfassen, um es dann auszuleben, durch geistgewirkte Worte und Taten

Der Lebensstil:

Judas 1,3 Liebe Brüder, da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen: Kämpft für den überlieferten Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist.

Als der Apostel Johannes gestorben war, hörte die apostolische Offenbarung auf. Aber ihr schriftliches Vermächtnis bleibt das Maß, an dem wir jeden Lehrer und jede Lehre zu messen haben, die vorgeben, von Gott zu sein (1.Thess. 5,21; 1. Joh. 4,1). Wenn eine Lehre nicht mit der Heiligen Schrift übereinstimmt, so ist sie zu verwerfen. Stimmt sie aber überein, so ist sie keine neue Offenbarung. In beiden Fällen brauchen wir keine zusätzliche Offenbarung. John F.MacArthur aus Evangeliums.net

10.12.

Dienstag 10.12.2019 – Der Advent: 2.AdventDer Predigttext: Lukas 21,25-33Lukas 21,25-28 / Offenbarung 6,2Katastrophen - Holgus - Klimakatastrophen - Apokalypse

Eins mit dem Wort Gottes werden, wie mit einem Pferd, das uns durch die letzte Zeit mit zunehmendem Schrecken – auch vor Klimakatastrophen – trägt und immer die Aufmerksamkeit nach oben, nach dem der alldem ein Ende setzt, gerichtet hält

Die Orientierung:

Lukas 21,25-28 An Sonne, Mond und Sternen werden Zeichen erscheinen, und auf der Erde werden die Völker in Angst und Schrecken geraten und nicht mehr aus und ein wissen vor dem tobenden Meer und seinen Wellen. In Erwartung der schrecklichen Dinge, die noch über die Erde kommen, werden die Menschen vor Angst vergehen, denn sogar die Kräfte des Himmels werden aus dem Gleichgewicht geraten. Dann werden sie den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. Wenn das alles anfängt, dann hebt den Kopf und richtet euch auf, denn dann ist eure Erlösung nicht mehr weit."

Die Apokalypse hat mit der Klimakrise begonnen. Sie ist nicht mehr aufzuhalten! Das Toben der Meere und die sengende Hitze nehmen auf der Welt zu. Alle Pressemitteilungen darüber sind Zeichen genug. Vielleicht gelingt es der Menschheit, sie hinaus zu zögern. Und dafür sind noch mehr Kraft, Weisheit und Verstand einzusetzen, als bisher, wenn uns die wunderbare Schöpfung Gottes und der Auftrag sie zu bewahren auf dem Herzen liegt. Diesen Auftrag hat Gott nicht zurückgenommen. Wir Christen haben und aufzurichten, den Kopf zu erheben und das Kommen des Menschensohns zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass uns nur dieser Blick uns vor der Angst und dem Schrecken bewahren wird, die sich auf der ganzen Erde ausbreiten werden. Zudem müssen wir fest im Sattel auf dem weißen Pferd, dem ersten apokalyptischen Reiter sitzen, um bis ans Ende den Sieg davon tragen zu können. Holgus 10.12.2019

6.12.

Freitag 6.12.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehend - Der Fokus: 3.Joh.1-4 Die Grüße an einen Freund - 3.Johannes 1+2Die gesunde SeeleHOLGUS

Freundschaft unter Menschen genießen und fördern, deren Seelen gesund sind und wohltuend Beziehungen leben können

Die Faszination:

3.Johannes 1+2 Dieser Brief ist von dem Ältesten Johannes. Er richtet sich an meinen lieben Freund Gajus, den ich aufrichtig liebe. Lieber Freund, ich bete, dass es dir in jeder Hinsicht gut geht, und dass dein Körper so gesund ist, wie ich es von deiner Seele weiß.

Seelische Gesundheit lässt sich am Besten erkennen, wenn ein Mensch seine körperliche Gesundheit verliert und sein Menschsein dann trotzdem aufleuchtet. Der Körper muss sterben, die Seele aber kann gesund sein. Sie kann dies aber nur, wenn sie schon zuvor Tode gestorben ist und Christus zunehmend ihr Leben geworden ist. Wer mit solch einer Seele befreundet sein kann, dessen Seele ist auch gesund. Gajus und Johannes haben eine gesunde Freundschaft, die trägt. So können wir auch Freunde von Johannes und Gajus sein. Wir können die Gemeinschaft mit ihnen genießen, weil sie von seelischer Gesundheit strotzt, obwohl sie schon lange tot sind. Holgus 6.12.2019

5.12.

Donnerstag 5.12.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehend - Der Fokus: 2.Joh.1-3 Der Gruss an die Gemeinde als Herrin - 2.Johannes 1+2 / Kolosser 3,12Die Gemeinde als HerrinBOOJOB 177

Als Gemeinde – wie eine gereifte, führungsstarke Frau – die Liebe ihres Mannes Gott genießen, viele Kinder großziehen und ihm zur Ehre leben

Die Faszination:

2.Johannes 1+2 Dieser Brief ist von dem Ältesten Johannes. Er richtet sich an die auserwählte Herrin und ihre Kinder, die ich aufrichtig liebe, wie es alle tun, die Gottes Wahrheit kennen, die Wahrheit, die in uns lebt und für immer in unseren Herzen sein wird. / Kolosser 3,12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

Die Gemeinde ist eine erwählte Herrin, Was sie ist, das verdankt sie nicht sich selbst, nicht ihrer eigenen Frömmigkeit und Tüchtigkeit. Überall im Neuen testament ist es klar, dass über dem Christwerden, die „Erwählung“ Gottes steht. Die Freiheit der Gnade Gottes, die allen Verdienst auf unserer Seite ausschließt, wird dadurch hervorgehoben. Wer sich nach Kolosser 3,12 zu den „Auserwählten Gottes“ zählt, ist also gerade nicht hochmütig, sondern bezeugt ein Geschenk, das ihm ohne jeden Verdienst in wunderbarer Weise zuteil geworden ist. Die Gemeinde, an die Johannes schreibt, ist zwar eine „Herrin“, aber sie wurde dies nur, weil sie eine „Erwählte“ ist. Werner der Boor aus „Die Briefe des Johannes“ Seite 177

4.12.

Mittwoch 4.12.2019 - Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehend - Der Fokus: 1.Joh.5,1-8 Der Glaube, der zu Überwindern macht - 1.Johannes 5,3 / Johannes 18,11Dein Wille geschehe - Adolf Schlatter

Sich dem Strom des Willens Gottes ganz aussetzen und sich dorthin treiben lassen, wo er sich von selbst, ganz selbstverständlich verwirklicht

Die Orientierung:

1.Johannes 5,3 Gott zu lieben heißt, seine Gebote zu befolgen, und das ist nicht schwer.

Johannes, der der Christenheit zuruft: Gottes Gebote sind nicht schwer, gehörte zu jenen Jüngern, die den Kampf Jesu in Gethsemane in der Nähe sahen. Das Gebot des Vaters, das den Sohn nicht schonte, sondern ihn an das Kreuz sandte, verlangte unfassbar Schweres und Jesus war von der Entsagung, die das Gebot von ihm forderte, bis zum Tod erschüttert und rang deshalb betend um die Gewissheit, dass ihm der Vater den Kelch reiche und ihn nicht vorbeigehen lasse. Als er aber durch sein Gebet in diese Gewissheit hinaufgehoben war, trat er nicht gebückt, nicht verwundet, nicht seufzend vor die, die ihn gefangen nahmen, und sagte seinen Jüngern: Sollte ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater reicht? Johannes hatte begriffen, was Jesus damals den Jüngern zeigte, und darum sagt er der Kirche: Gottes Gebote sind nicht schwer. Adolf Schlatter aus Evangeliums.net

3.12.

Dienstag 3.12.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Johannes 4,7-15 Gottes Liebe zu uns und die Liebe zu Glaubensgeschwistern1.Johannes 4,9Christus in uns - Holgus - Verkrampfung - Leistungsdruck

Jesus erleben, indem wir zu ihm kommen, bei ihm bleiben, ihm alle Lebensbereiche zur Verfügung stellen und ihn durch uns leben lassen

Der Lebensstil:

1.Johannes 4,9 Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.

Jesus ist unser Lebensmittel, er möchte in allen Bereichen unseres Lebens Einfluss ausüben. Wenn wir ihn überall hineinlassen, besonders in die Bereiche, in denen Not vorherrscht, dann lösen sich die Verkrampfungen und der Leistungsdruck. Er möchte in und durch uns leben, er möchte durch uns Gestalt gewinnen. Er möchte alle unsere Lebensvorgänge vorbereiten und uns führen. Er ist gestorben, auferstanden, zu Gott aufgefahren, dass wir durch ihn leben. Welch ein Freund ist unser Jesus, wenn wir zu ihm kommen, bei ihm bleiben und mit ihm gehen. Holgus 3.12.2019

2.12.

1.Advent 2.12.2019 – Der Fokus: Röm.13,8-14 Leben im Licht - Römer 13,12 / Römer 8,31 – Liebe leben - Pfarrer Christoph Dinkel - Die Nacht ist vorgedrungen

In den Dunkelheiten des Lebens, Christus immer wieder anziehen, um als Sohn des Lichts auftreten und Liebe in allen Zusammenhängen des Alltags fruchtbar leben zu können

Die Ermutigung:

Römer 13,12 Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe. So lasset uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anziehen die Waffen des Lichts;

Der Macht der Dunkelheit tritt Paulus mit den Waffen des Lichts entgegen und mit kühnem Mut sagt er den Gefahren ins Gesicht: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ (8,31) Der Apostel weiß die Liebe Gottes auf seiner Seite. Sie erfüllt ihn und gibt ihm den Mut zum Leben in aller Gefahr. Paulus schreibt: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (8,38f)“ - Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen. Dieses Vertrauen gibt dem Apostel Paulus die Kraft für das Gute einzutreten und mit den Waffen des Lichts der Dunkelheit zu trotzen. „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“  – Mit diesem Mut im Herzen sieht Paulus die Dunkelheit schwinden. Die Nacht vergeht. Der Tag kommt. Es ist Advent. Und wir feiern mit: Gottes Licht kommt. Pfarrer Christoph Dinkel aus seiner Predigt zum 1.Advent

Ja mein Gott, heute Morgen ziehe ich mich nackt aus vor Dir, weil in allem was ich tue etwas finsteres mit dabei ist. Ich ziehe neu Dich an mein Christus, das Licht, dass ich neu aufleuchten kann und mit meinem Schwert des Lichts, die Liebe kämpfen kann. Wie unorganisiert wir Christen doch sind und dabei die Würde von anderen verletzen. Das wurde mir nach einem Gespräch nach dem Gottesdienst klar. Danke für die Inspiration heute Morgen, die meinen inneren Widerstand mit Dir zu leben wieder neu auflöst.

29.11.

Freitag 29.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Johannes 3,4-24 Das Bleiben der Kinder Gottes in der Liebe - 1.Johannes 3,14  /  Markus 4,25Gemeinde als Liebesgemeinschaft - LUBAES 96

Als Kind Gottes leben, in der Gemeinschaft und in der Liebe, weil jeder nach Störungen wieder neu als Erster beginnt zu lieben

Die Orientierung:

1.Johannes 3,14 Wir sind ja aus dem geistlichen Tod ins Leben übergewechselt. Das wissen wir, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, ist noch immer tot.

Die Seele darf sich keine Liebe erwarten, solange sie nicht liebt. Sie empfängt Liebe in dem Maß, wie sie Liebe hat. Gott hat sie nach seinem Bild erschaffen und achtet die Würde, mit der er sie bekleidet hat. Man muss die Initiative ergreifen und als Antwort auf die Gnade, gleichsam als erster lieben. Dann kommt Gott, offenbart sich dem, der ihn liebt, gibt dem der hat (Markus 4,25) und dieser wird in der Fülle bleiben. – Der Mensch der liebt, hat Teil an Gott und spürt seinen Adel. Er fürchtet nichts. Alles erhält Wert für ihn. Wer liebt, geht vom Tod zum Leben über. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 96

28.11.

Donnerstag 26.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Joh.2,18-29 Christsein auch in Zeiten des Abfalls von Gott leben1.Johannes 2,27 - Die Führung und Begleitung durch den Heiligen Geist - SANHVG 117-156

Dem Heiligen Geist zunehmend Raum und Zeit geben, dass er zunehmend unsere Persönlichkeit und alle Lebensbereiche durchfluten und führen kann

Die Orientierung:

1.Johannes 2,27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, dass euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin!

Der Heilige Geist ist da, er durchströmt den Sinn, das Herz, die Emotionen und den Körper des Menschen; somit kann er auch hervorragend predigen, Wunder wirken und mächtige Prophetien aussprechen. Durch die Inspiration des Heiligen Geites springen einem die Worte der Bibel förmlich ins Auge, durch die sanfte Kraft des Heiligen Geistes durchfluten Gedanken und Bilder unaufgefordert die Gedankenwelt. – Der Mensch, dessen Geist erweckt ist, fühlt die aufbauende Gegenwart des Herrn in einem Anbetungsgottesdienst. Er fühlt Jesu Salbung auf sich herunterströmen. Sein Geist wird angerührt und neu mit Gottes Geist erfüllt. John und Paula Sandford aus Heilung des verwundeten Geistes aus dem Kapitel „Der schlummernde Geist“ Seite 117-156

27.11.

Freitag 26.11.2010 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Johannes 1,3-7 Gemeinschaft mit Gott im Licht1.Johannes 1,7Das Leben im LichtCHAÄHN 568 - Im Licht der Einsicht leben

Im Licht Gottes Jesus Christus geläutert, aufgeladen und geführt, ununterbrochen Gemeinschaft mit ihm und Durchleuchteten erleben

Der Lebensstil:

1.Johannes 1,7 wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

Du musst im Licht der Einsicht wandeln, die Dir gegeben worden ist. Vergleiche Dich nicht mit anderen und beurteile sie nicht, was sie tun, es geht nur Gott und sie selbst etwas an. Man kann nie derselbe bleiben, wenn man eine Tatsache neu erkannt hat. Der Augenblick des Erkennens entscheidet darüber, ob Du noch treuer mit Jesus mitgehst oder ob Du Dich abwendest oder desertierst. Oswald Chambers aus "Mein Äußerstes für sein Höchstes" Seite 568

26.11.

Mittwoch 24.11.2010 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 2.Petrus 2,1-14 Warnungen vor falschen Lehrern und das Gericht über sie - 2.Petrus 2,9-11Die Gnade - Holgus - Ungerechtigkeit - Machtlosigkeit

Machtlosigkeiten und Ungerechtigkeiten nicht zu einem Feuerball der Verurteilung über andere werden lassen, sondern das Feuer im See der Gnade versinken und löschen lassen

Der Lebensstil:

2.Petrus 2,9-11 Der Herr kann die Frommen aus der Prüfung retten; bei den Ungerechten aber kann er warten, um sie am Tag des Gerichts zu bestrafen, besonders die, die sich von der schmutzigen Begierde ihres Körpers beherrschen lassen und die Macht des Herrn verachten. Diese frechen und anmaßenden Menschen schrecken nicht davor zurück, die überirdischen Mächte zu lästern, während die Engel, die ihnen an Stärke und Macht überlegen sind, beim Herrn nicht über sie urteilen und lästern.

Wir Menschen urteilen und lästern mehr oder weniger über andere, oder klagen zumindest über sie. In uns Menschen ist wie ein mehr oder weniger starker Feuerball, der ausbrechen und andere niedermachen möchte. Er ballt sich in uns zusammen, aus erfahrener Ungerechtigkeit oder Machtlosigkeit. Wenn unsere Seele erfüllt ist von Gnade, dann kann er auskühlen und muss nicht ausbrechen, er kann dann auch die Beziehungen nicht vergiften. Holgus 26.11.2019

25.11.

Dienstag 25.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 2.Pet.1,3-14 Aus göttlicher Natur, christliche Tugenden wirken2.Petrus 1,4-7 - Die geistliche Entwicklung - Carl Eichhorn - Glaubensenergie

Zeit nehmen, in der göttlichen Natur Christus aufzutanken, um in ihr zu bleiben und über die Erkenntnis die Liebe zu allen Menschen zu verwirklichen

Der Lebensstil:

2.Petrus 1,4+7 Er (Gott) hat versprochen, dass ihr Anteil an seiner göttlichen Natur bekommt. Denn ihr seid ja dem Verderben entflohen, dem diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist. Deshalb müsst ihr nun auch allen Fleiß daransetzen, eurem Glauben ein vorbildliches Leben folgen zu lassen,  der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, der Selbstbeherrschung die Geduld, der Geduld die liebevolle Ehrfurcht vor Gott, der Gottesfurcht die geschwisterlichen Liebe, der Liebe zu den Gläubigen folgt schließlich die Liebe zu allen Menschen.

Der Fleiß ist im Grunde ein Fleiß des Glaubens, eine immer neue Glaubensenergie. Wenn eine böse Untugend nicht weichen will, so verzage an deiner Kraft, aber nicht an der Kraft, die dir Gott im Herrn Jesu darreichen will! In ihm hast du den Sieg, dabei beharre, gehe nicht weg vom Herrn, sei zudringlich, halte ihm seine Verheißung vor, und du wirst es erfahren: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus! Du hast in ihm neues Leben; ruhe nicht, bis dieses Leben auf allen Punkten durchdringt und sich durchsetzt! Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

22.11.

Freitag 22.11.2019 – Die Hauskreisstudie zur ZukunftsorientierungDie Chronik: KlimawandelDer Fokus: 2.Petrus 3,1-10  Das kommende Gericht und die Heilsabsichten Gottes - 2.Petrus 3,10HOLGUS - Klimawandel

Sicher auf der Arche Christus, die aufkommenden, stärker werdenden Stürme des Weltgeschehens wahrnehmen, jeden Tag alles gottmögliche zur Bewahrung der Erde tun und gleichzeitig Jesus erwarten, der im Sturm auf uns zukommen wird und die ewige Stille schaffen wird

Die Orientierung:

2.Petrus 3,10 Der Tag des Herrn wird aber so unerwartet kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel unter schrecklichem Lärm vergehen und die Himmelskörper im Feuer verglühen. Die Erde und alles, was der Mensch auf ihr gemacht hat, werden dann verbrannt werden. 

Der Zeittext - Der Kampf gegen den Klimawandel sei – nach dem Schriftsteller Jonathan Franzen – realistisch betrachtet aussichtslos. Seit dreißig Jahren ist der Ernst der Lage klar – geändert hat sich aber bisher nicht viel. Das liegt, so Franzen, an der menschlichen Natur, die lieber in der noch relativ heilen Gegenwart, als in der bedrohlichen Zukunft lebt, die sowohl individuell wie kollektiv tödlich enden wird. – Um die Emissionen zu stoppen und die Erderwärmung vielleicht noch aufhalten zu können, brächte es die volle Unterstützung der breiten Weltbevölkerung. Diese müsste die Realität des Klimawandels akzeptieren und Vertrauen in die ergriffenen Maßnahmen haben.  – Wie soll man sich in der Gegenwart angesichts des Kommenden verhalten? Wobei Zukunft hier gerade nicht mehr als Raum der Hoffnung, Planung und Gestaltung erwartet, sondern als unkontrollierbares Chaos befürchtet wird. Auszüge aus dem Artikel „Himmel und Erde werden vergehen“ aus der Zeitschrift Publik Forum

Wir haben uns darauf einzurichten, dass schwierige, ja schwere Zeit auf uns, auf die ganze Weltbevölkerung zukommen werden. Die noch heile Gegenwart  können wir dankbar genießen, alles menschenmögliche dazu tun, dass dies so bleibt. Dabei sind geistlich und ganz praktisch alles Register zu ziehen, weil wir Christen unerschütterliche Optimisten sind, die nie den Kopf in den Sand stecken, sondern jeden Tag einen Apfelbaum pflanzen, auch wenn morgen die Erde untergeht, wie es der Reformator Martin Luther empfohlen hat. Jeder Christ darf sich wie Noah und seine Familie auf der Arche einrichten, die für ihn Christus ist, die uns zum Ziel durch alle Stürme hindurch bringt. Eines Tages wird dann Jesus auf dem stürmischen Meer auf dem Wasser gehend auf uns zukommen und uns wie Petrus bitten auf dem Wasser zu gehen, bis die ewige Stille uns erfasst und wir in ihr leben können. Holgus 22.11.