Der Jesuslauf am Mittwoch, den 9.Oktober 2019 nach Christus

Der persönliche  Studiengang rund um das Leben und die Bibel, um durch tägliche Inspirationen kontinuierlich zu lernen, Jesus nachzufolgen und alle dafür Interessierten anzuregen, sich ihm anzuschließen und sich zunehmend besser von ihm durchs Leben führen zu lassen. Holgus

Die aktuellen Studien und Kontemplationen - über anklicken der Banner unten - entdecken!

Die nächsten Leseabschnitte: Apostelgeschichte 9,31-43 - Apostelgeschichte 10,1-23 - Apostelgeschichte 10,24-48

Die aktuellen Inspirationen

Foto Fotolia

.

9.10.

Mittwoch 9.10.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger von Jesus und ihr Wirken nachj der Himmelfahrt von ihm – Der Fokus: Apostelgeschichte 8,26-40 Philippus und der ÄthiopierApostelgeschichte 8,26Als Gesandter Gottes lebenMALGBK 144+157 - Meine Arbeit Teil von Gottes Werk

Aus der engen Freundesbeziehung mit Jesus heraus, sich von ihm unser Leben organisieren lassen, von einem vorbereiteten Werk, bis zum Nächsten

Die Faszination:

Apostelgeschichte 8,26 Philippus aber wurde von einem Engel des Herrn beauftragt: "Geh Richtung Süden auf die selten benutzte Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt."

Das Einzige, was mir die richtige Einstellung zu Gott, zu mir selbst, meiner Arbeit und meinen Mitmenschen gibt, ist, dass Jesus seine Hand auf meine Schulter gelegt und mir gesagt hat: „Geh!“ Nur so kann meine Arbeit wirklich ein Teil von Gottes Werk auf dieser Erde sein, und nicht ein eigenes Projekt, das sich mit seinem Werk reibt. – Die Apostelgeschichte lehrt uns, dass Jesu Sendung in die Welt sich in einer Beweglichkeit vollzieht, in dern die Bereitschaft des Menschen mit Gottes Geist zusammenspielt, auf eine Art, die der Prophet Jeremia so ausgedrückt hat: „… betend lasse ich sie wallen“ Jer.31,9 Magnus Malm aus „Gott braucht keine Helden“ Seite 144+157

Foto Fotolia

.

8.10.

Dienstag 8.10.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: 2.Korinther 13,11-13 Das Wichtigste zum Schluss des Briefes – 2.Korinther 13,13 / Philipper 2,1Die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist - koinonia - Frederick Brotherton Meyer - Wachsamkeit - zartes Gewissen

Zunehmend innigere Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist feinsinnig suchen und tiefgehender finden, um ihn durch uns wirken lassen zu können  

Die Orientierung:

2.Korinther 13,13 Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Phil 2,1 Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen,

Wie oft werden diese Worte ausgesprochen, ohne dass die Tiefe ihrer Bedeutung beachtet wird. Das Wort Gemeinschaft will auf einen gemeinsamen Besitz hinweisen. - Wie groß sind doch die Vorzüge solcher göttlichen Gemeinschaft! Nie mehr brauchen wir uns einsam zu fühlen; jeden Augenblick dürfen wir uns an den heiligen Geist wenden, um Rat und Leitung. Seine Hilfsquellen sind uns jederzeit aufgeschlossen; es ist unmöglich seine Bereitwilligkeit uns zu helfen, zu stark in Anspruch zu nehmen oder gar zu erschöpfen; Er will uns begleiten bei jeglicher Arbeit, in jedes Leiden hinein! Wahrlich, wenn wir nur Zeit nähmen, uns diese wunderbaren Tatsachen zu vergegenwärtigen, so wäre kein Raum mehr da für die Verzagtheit, die uns zuweilen allen Mutes und Trostes zu berauben droht.

Es versteht sich, dass wir sehr sorgfältig umgehen müssen, mit den zarten Empfindungen, der heiligen Gesinnung unseres göttlichen Bundesgenossen. Wir können Ihn nicht rücksichtslos betrüben, durch unsere Härte oder Unreinheit, und dann im nächsten Augenblick uns um Hilfe und Leitung wieder zu Ihm wenden. Solche göttliche Verbindung verlangt von unserer Seite Wachsamkeit, ein zartes Gewissen, einen biegsamen, Gott anheimgegebenen Willen, – ein Herz, das keine andere Liebe, kein Verlangen, keinen Abgott – nichts duldet, das nicht im Einklang stände mit der Gemeinschaft des heiligen Geistes. Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

7.10.

Freitag 7.9.2012 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem aus – Der Fokus: Apostelgeschichte 8,4-13 Die gute Nachricht kommt nach SamariaApostelgeschichte 8,4-6 - Gott der Missionar - FUHDWM 30 - Mission als Teil von Gott begreifen

Den Heiligen Geist ganz in uns aufgehen und uns von ihm inspirieren lassen, dass wir die Zeichen setzen und die Frucht bringen können, die Gott in die Wege leitet

Der Lebensstil:

Apostelgeschichte 8,4-6 Die zerstreuten Gläubigen aber machten das Evangelium bekannt. Philippus zum Beispiel ging in eine Stadt von Samarien und predigte, dass Jesus der Messias ist. Die Menge hörte Philippus mit großer Aufmerksamkeit zu, denn sie hatten von den Wunderzeichen gehört, die er tat, und waren sogar selbst Augenzeugen geworden.  

Wir verstehen Mission allzu oft als Funktion der Kirche, als ihre Aufgabe in der Welt, aber Hartenstein war darauf bedacht, Mission als Teil von Gott und Gottes Handlung zu sehen. Wir, die Kirche, sind ein bloßer Partner in dem was Gott bereits tut, aber die Initiative geht nie von uns aus. Jemand der von Jesus ergriffen ist, kann Mission nie nur als Aufgabe mit speziellem Stellenwert bei Gott sehen, sondern stets als Teil seines Charakters, seines Wesens. Er selbst ist Mission. Michael Frost und Alan Hirsch aus "Der wilde Mesias" Seite 30

Foto Fotolia

.

5.10.

Samstag 5.10.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 50,15-26 Josephs Edelmut und sein Tod1.Mose 50,20Gott der GestalterWatchman Nee - Lebensweg von Gott vorausgeplant

Gott der geniale Gestalter des Lebens, entwirft aus den Dramen von uns Menschen Gottes faszinierende Stücke mit tiefem Sinn, die immer gut ausgehen

Die Ermutigung:

1.Mose 50,20 Ihr hattet zwar Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet, um zu erreichen, was heute geschieht: ein großes Volk am Leben zu erhalten.

Für Joseph hatte Gott eine besondere Aufgabe: Israel vor dem Verhungern zu bewahren. Der Weg, den er ihn führte, war höchst ungewöhnlich, aber am Ende konnte Joseph zu seinen Brüdern sagen: "Gott hat mich euch vorausgesandt, um uns alle am Leben zu erhalten." Er verstand, was Gott beabsichtigt hatte. Die Frage ist: Begreifen auch wir dies? Von unseren ersten Anfängen an hat Gott seine Hand auf uns gelegt, nicht erst dann, wenn wir bewusst seine Diener werden. Schon ehe wir geboren waren, hat er in seiner Voraussicht unsere Lebensumstände bereitet. Er bestimmte, wessen Kind wir sein sollten, auch wenn wir selber oft meinen, wir seien in die falsche Familie hineingeboren! Manche von uns sind mit ihren Eltern zwar einverstanden, aber sie hätten lieber andere Geschwister oder Verwandte! Auch Joseph hätte so denken können - mit Recht, denn sie wollten ihm Böses antun. Doch unser ganzer Lebensweg ist von Gott vorausgeplant. Bei allem hat er etwas "im Sinne", und alles gedenkt er "zum Guten zu wenden". Wenn wir Gottes weise Fügungen in unserem Leben nicht erkannt haben, ist uns eine große Gelegenheit, ihn zu preisen, entgangen. Watchman Nee aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

4.10.

Dienstag 21.5.2013 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Matth.12,33-38 An ihren Reden kann man sie erkennen - Matthäus 12,34-35 / Lukas 6,45 – Das Sprechen - CRASOT 27 - Was in uns wahrhaft lebendig ist, in einen anderen Menschen hineinsprechen

Unsere Seele so oft wie möglich vom Geist Gottes tränken lassen, dass sich in uns das Sprechen herausbildet und aus uns heraus fließen kann, das verbindet und heilt, das nicht spaltet oder zerstört.

Die Faszination:

Mt 12,34+35 Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat. 

Die Liebe und Freude des wahren Lebens können wir nicht erfahren, solange wir nicht auf der Ebene der Seele miteinander in Verbindung treten. Von der Freiheit, die zu sein, die wir wahrhaftig sind, können wir nichts wissen, solange wir nicht dieses wahrhaftige Selbst einem anderen Menschen hinhalten und von diesem Menschen angenommen werden. Wir können nicht mit einer auf andere gerichtete Energie und edlen Absichten in die Welt hinausgehen, solange wir innerlich allein bleiben – unerkannt, unerforscht, unentdeckt und unberührt. Das Leben Gottes strömt nicht von uns zu anderen über. Nur selten sprechen wir mit Vollmacht in das Leben eines Menschen hinein. Und wenn wir es versuchen, erweist sich unser Wort meist als spaltende, zerstörerische Macht. – Das Fundament alles anderen Guten, das wir tun, muss darin bestehen, dass wir uns auf der Ebene der Seele mit jener Kraft begegnen, die nur Jesus Christus gibt. – Das ist SoulTalk: Das, was in uns wahrhaft lebendig ist, in einen anderen Menschen hineinsprechen und dieses Leben empfangen, wenn es von einem anderen her zu uns kommt. Lawrende Crabb aus "Soultalk" Seite 27

Foto Holgus

.

2.10.

Mittwoch 2.10.2019 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Lukas 4,16-30 Der Prophet Jesus in seiner VaterstadtLukas 4,16-21 / Jesaja 61,1Gott der seine Zusagen erfülltSCHEVA 78f

Eintauchen in die Erfüllungen des Wortes Gottes in der Bibel, um selbst ein Teil von ihnen zu werden und zu erleben, dass die Zeit still steht und Gott gegenwärtig sein kann

Die Faszination:

Lukas 4,16-21 So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Wie gewöhnlich ging er am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen, reichte man ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja. Er rollte sie auf und fand die Stelle, wo es heißt: "Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen ihre Freilassung zu verkünden, den Blinden zu sagen, dass sie sehend werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen." Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn erwartungsvoll an. "Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, in Erfüllung gegangen", fing er an.

Im neuen Testament findet sich das klassische Modell der Entschlüsselung, das uns Jesus selbst gegeben hat. Es findet sich im Evangelium nach Lukas 4,16f. In der Synagoge zu Nazareth faltet er die Jesajarolle auf. Sein Blick fällt auf folgende Stelle Jesaja 61,1: „Der Geist des Herrn ist bei mir“. „Ist“ steht da. Dieses Ist meint das Jetzt und Hier dieser Anwesenheit, seiner „Parusie“ in der Zeit. – Und seine Auslegung hat nur einen Satz, und dieser Satz nur ein Wort, in dem es gipfelt: „Heute“. Heute ist diese Schrift erfüllt im prophetischen „Ist“. – Es gibt Augenblicke im Leben von Jesus Christus, da bricht dieses Heute der erfüllten Zeit durch alle Vorstellungen hindurch und überflutet sein ganzes Bewusstsein. So entschlüsselt sich das Inkognito, das durch die Bibel geht. Alles steht auf das Jetzt und Hier, das meines ist. Wo die Stimme vernommen wird, da sind die Zeiten aufgehoben, da ist das Einst anwesendes Heute, da ist das Jenseits inseits geworden. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 78f

.

1.10.

Dienstag 30.7.2013 - Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose.46,28-34 Jakobs Wiedersehen mit Joseph1.Mose 46,29+30Gott der Menschen erhöht -MACFBM 212 - Hoheit des Glaubens - Segen austeilen

Gesegnet durch Christus, in vollem Vertrauen - trotz aller menschlicher Verwicklungen - erwarten, dass er sich durch unser Leben verherrlicht und nur wir noch darüber staunen können

Die Faszination:

1.Mose 46,29+30 Josef ließ seinen Wagen anspannen und zog seinem Vater Israel nach Goschen entgegen. Als er ihn zu Gesicht bekam, fiel er ihm um den Hals und weinte lange. 30 "Nun will ich gerne sterben!", sagte Israel zu ihm, "nachdem ich dich wiedergesehen habe und weiß, dass du noch am Leben bist."

Das Überlisten und Feilschen, Überlegen und Planen, die ungläubigen, selbstsüchtigen Befürchtungen und Sorgen, alle diese finsteren Wolken der Natur scheinen verschwunden zu sein, und Jakob tritt in der ganzen Hoheit des Glaubens auf, um Segen auszuteilen und Würden zu verteilen, gemäß der heiligen Erkenntnis, die man nur in der Gemeinschaft mit Gott erlangt. – Nach Ansicht der Natur war Josef tot, aber Gott sah ihn lebendig und den höchsten Platz der Authorität nach dem Thron einnehmen. „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben (1.Kor.2,9).“ Möchten unsere Seelen tiefer in das Verständnis Gottes und seiner Wege eindringen! C.H.Mackintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 212

Foto Fotolia

.

30.9.

Mittwoch 21.1.2015 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 45,1-28 Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen - 1.Mose 45,1-3Gott als Versöhner - LUXJOS 173 - Theaterbühne

Sich von Jesus überraschen lassen, der sich immer wieder wie Josef in unserem Leben enthüllt und alle Verwirrungen unseres Lebens zu Wundern werden lässt.

Die Faszination:

1.Mose 45,1-3 Da konnte Josef sich vor seinen Leuten nicht länger beherrschen. Schnell schickte er sie alle hinaus. So stand niemand mehr bei ihm, als er sich seinen Brüdern zu erkennen gab. Er weinte so laut, dass die Ägypter es hörten; auch am Hof des Pharao hörte man bald davon. "Ich bin Josef!", sagte er zu seinen Brüdern. "Lebt mein Vater noch?" Seine Brüder aber brachten kein Wort heraus; fassungslos standen sie vor ihm.

Mit dem Ausspruch „Ich bin Josef“ zerriss er den Schleier der Verhüllung, der über all dem lag, was ihnen in Ägypten widerfuhr. Die Welten der Brüder und Josefs Welt wurden wieder zusammen geführt. Musste ihnen diese fremde Welt bisher nicht wie eine Theaterbühne erscheinen, unwirklich auf der ein unbekannter Regisseur vom Schnürboden aus die Strippen zog? Mit den Worten „Ich bin Josef“ hob sich der Schleier, der über allem lag: der merkwürdige Ägypter, die Geldbeutel in den Getreidesäcken, das rätselhafte Interesse an ihrem Vater und dem jüngsten Bruder, der silberne Becher. War es nicht so als seien sie bisher durch lauter Unwirklichkeiten dahingeschritten. Mit diesem einen denkbar knappen Satz lagen alle Geheimnisse plötzlich in vollkommener Klarheit vor ihnen. Rüdiger Lux aus "Josef" Seite 173 

.

27.9.

Dienstag 20.1.2015 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes -  Genesis / 1.Mose 43,15-34 Joseph empfängt die Brüder fürstlich1.Mose 43,20-23Gott als Versöhner - LUXJOS 158 - Das verborgene Handeln Gottes

Gott als schlauen Weisen verstehen, der uns - wie besondere Rabbis – hart aber voll Liebe zur Umkehr führen möchte und uns mit hinein nehmen will in sein Liebesspiel mit uns Menschen.

Die Faszination:

1.Mose 43,20-23 "Bitte Herr", sagten sie zu ihm, "wir sind das vorige Mal wirklich nur hergekommen, um Getreide zu kaufen. Als wir dann aber in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, fanden wir das ganze Geld, das wir bezahlt hatten, oben im Sack liegen. Darum haben wir es wieder mitgebracht  und dazu neues Geld, um Nahrungsmittel zu kaufen. Wir wissen nicht, wer uns das Geld wieder in die Säcke gelegt hat." Doch er sagte: "Friede sei mit euch! Habt keine Angst! Euer Gott, der Gott eures Vaters, hat euch einen Schatz in eure Säcke gegeben! Euer Geld habe ich erhalten." Dann brachte er Simeon zu ihnen

Der fremde Hausverwalter öffnet ihnen die Augen für das verborgene Handeln Gottes. Natürlich weiß er, dass Josef selbst es war, der den Auftrag gab, das Geld in ihre Säcke zurück zu legen. Aber Josef handelte ja als einer der „Gott fürchtet“, und daher handelt Gott durch ihn. Fast mutet es grotesk an an: alle Welt erkennt, dass dieser hebräische Mann in besonderer Weise von Gottes Geist und Willen durchdrungen ist, Potifar, der Gefängnishauptmann, der Pharaoh und nun auch Josefs eigener Hausverwalter. Rüdiger Lux aus „Josef“ Seite 158 

Ja Vater, durch unsere Gewissensnöte und durch unsere Gottesfurcht, aber insbesondere durch Deine schlaue Weisheit führst Du uns zur Umkehr. Wir haben es nicht verdient, dass Du uns wie die Söhne Jakobs beschenkst, aber auch nicht dass Du uns hart rannimmst. Wen Du liebst, den erziehst Du! So erziehe Du uns weiter uns lass auch deine weise Schlauheit auf uns übergehen, dass wir mitspielen können mit deinem weisen Spiel mit den Menschen. Ja lehre Du uns zu lieben, Dich und unsere Mitmenschen. Das ist ein hartes Geschäft wie es uns das folgende Zitat aufzeigt. „Die tatsächlich geübte Liebe ist hart und grausam im Vergleich zu einer Liebe, von der man nur träumt.“ (Ein Mönch zu einer Frau die nicht weiß wie sie lieben kann. Aus dem Roman „Die Brüder Karamasov). Es tut wunderbar gut zu wissen, dass Du durch unser Schicksal auch an unseren blutsverwandten, aber auch geistlichen Geschwistern weise arbeitest.

Foto Fotolia

.

Mittwoch 25.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 41,37-52 Joseph wird der Stellvertreter des Pharaoh und wird verheiratet1.Mose 41,50-52 - Die Krisen der Person - Holgus

In den Herausforderungen, Krisen und besonders in den Bedeutungslosigkeiten unseres Lebens weiter reifen, kontinuierlich an Kompetenz zunehmen und sie dann von Gott selbst einsetzen lassen

Die Ermutigung:

1.Mose 41,50-52 Bevor die Hungerjahre herankamen, gebar Asenat, die Tochter des Priesters von Heliopolis, Josef zwei Söhne. Den Ältesten nannte Josef Manasse, Vergessen-Macher. "Denn Gott", sagte er, "hat mich alle Not und den Verlust meines Vaterhauses vergessen lassen." Den zweiten nannte er Efraïm, Fruchtbar-Macher. "Denn Gott hat mich im Land meines Elends fruchtbar gemacht", sagte er.

Es scheint so, dass Gott Menschen, aber auch Völker in Bedrückungen bewähren möchte, um sie dann zu benutzen. Joseph ist ein Vorbild für alle, um in schwierigen Zeiten Fähigkeiten besser entwickeln und erfolgreich anwenden zu können. Es ist nicht selbstverständlich, dass Josef im Haus Potiphars, aber auch im Gefängnis Karriere macht. Sie entsteht nicht aus dem  Nichts, sondern aus einem gründlichen Vorgehen, die von Gott inspiriert ist und dabei von aller Selbstgefälligkeit gereinigt wurde. Gott ermutigt uns in solchen Zeiten wie Josef durch kleine Erfolge, um wieder ermutigt Gott weiter zur Wirkung kommen lassen zu können. Die Aufgabe besteht darin nicht nachzulassen, das von Gott inspirierte Gute anzustreben und zu tun, um anschließend festzustellen, dass wir in der Bewährung an Kompetenzen zunehmen, die er irgendwann einmal einsetzen kann. Zwei Jahre dauerte es, bis sich die ersten Traumdeutungen auswirkten und diese Genialität zur Ehre Gottes, sowie  zur Hilfe einer Region in Notzeiten freigesetzt wurden. Holgus

Foto Holgus

.

Dienstag 18.1.2011 - Die Chronik; Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 39,1-23 Josefs Karriere und Sturz in Potifars Haus1.Mose 39,2-4Den Segen wirken lassenLUXJOS 88 - Trost - Ermutigungsgeschichte

Auf Gott und seinen Segen in Christus vertrauen, dabei alle Lasten wie in eine Hängematte ableiten und dann seinen Segen durch unser Sein und Tun wirken lassen

Die Ermutigung:

1.Mose 39,2-4 Doch Jahwe stand Josef bei, sodass ihm alles gelang, was er tat. Er durfte im Haus seines ägyptischen Herrn bleiben. Und weil der Ägypter sah, dass Jahwe Josef beistand und ihm alles gelingen ließ, schenkte er ihm seine Gunst und machte ihn zu seinem persönlichen Diener. Er übergab ihm die Aufsicht über sein Hauswesen und vertraute ihm die Verwaltung seines ganzen Besitzes an.

Ein Leben in der Fremde kann gegen alle Widerstände gelingen, weil JHWH selbst mit den Seinen in der Fremde ist. Die Josefsgeschichte wurde für das Diasporajudentum durch die Jahrhunderte zur Trost- und Ermutigungsgeschichte. Bis in unsere jüngste Geschichte hinein lässt sich vielfältig belegen, dass das Judentum der Diaspora für die Völker, unter denen es lebte und sich frei entfalten konnte, zum Segen wurde. Der kulturelle, wissenschaftliche und ökumenische Beitrag, den Juden in ihren jeweiligen Gesellschaften geleistet haben und immer noch leisten, trug erheblich zu deren Wohlfahrt bei. Der Segen JHWHs lässt sich nicht privatisieren. Erst in der Weitergabe kommt er zum Ziel. Rüdiger Lux aus "Josef" Seite 98

Foto Fotolia

.

19.9.

Donnerstag 18.7.2013 - Die Chronik: Die Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 37,12-28 Die Brüder verkaufen Josef nach Ägypten - 1.Mose 37,19+20 - Die Prophetie - RAGBDU 242 - Expedition im Segen Tag 11 -  

Träume in und um uns - auch unter Leiden - zulassen und lernen sie zu deuten, dass sich Gottes Schöpferkraft durch deren Verwirklichung zu seiner Ehre durchsetzen kann.

Die Orientierung:

1.Mose 37,19+20 Und sie sprachen zueinander: Seht, da kommt der Träumer her! Jetzt wollen wir ihn doch töten und in eine Zisterne werfen und sagen, ein böses Tier habe ihn gefressen; so wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird.

Die Vorsehung tritt im Leben Josephs zunächst als individuelles hervor. Eine ihrer Formen ist der Traum. Wir haben seine Bedeutung als Organ für die Sache Gottes, als Vision, Gesicht, schon am Beispiel des Jakobstraumes von der Himmelsleiter erwähnt. In der Geschichte Josephs wird seine Rolle noch größer. Der Traum hat aber noch allgemeine Bedeutungen: er ist als Vision und wohl auch noch als Ahnung, Intuition, die damit jedenfalls verwandt sind, ein Organ der Schöpfung. Ohne ihn kein wirkliches Schaffen, keine Kunst, nur Handwerk im menschlichen Sinne, nur Maschine und ohne ihn jedenfalls keine Geschichte, weder im Großen noch im Kleinen, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, weder für die Gemeinschaft noch für den Einzelnen. – Der Traum, an den wir hier denken, ist vor allem auch Weissagung. Es kommt in ihm der schöpferische Sinn des Lebens zum Ausdruck. – Dabei taucht aber sofort eine Erscheinung auf, welche wie ein Schatten alle Träume und Visionen der Propheten und Genies begleitet: das Nichtverstandenwerden, von Seiten der Bestehenden und seiner Vertreter, der Hohn des bloßen Verstandes und die Eifersucht des bloßen Bestandes, die sich nicht durch etwas Größeres, als sie selbst sind, überbieten und verdrängen lassen wollen – auch ein Ur-Element der Geschichte. Leonhard Ragaz aus "Die Bibel eine Deutug - Urgeschichte" Seite 242

Foto Fotolia

.

18.9.

Mittwoch 18.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: 1.Mose 33,1-16 Das Widersehen mit Esau1.Mose 33,1-4Gott als Versöhner MACFBM 193 – Versöhnung zwischen Esau und Jakob -  Die Chronik Israel: 18.9.2019 - SZ - Parlamentswahlen – Israel steuert auf Einheitsregierung zu

Das sich nach Versöhnung sehnende Herz auf Gott vertrauen lernen lassen, dass er immer wieder Streitigkeiten oder Distanzen auflösen kann

Die Ermutigung:

1.Mose 33,1-4 Als Jakob aufblickte, sah er Esau mit seinen 400 Männern kommen. Da verteilte er die Kinder auf Lea, Rahel und die beiden Sklavinnen. Dann stellte er die Sklavinnen mit ihren Kindern voran, dahinter Lea und ihre Kinder und zuletzt Rahel mit Josef. Er selbst ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde, bis er zu seinem Bruder kam. Da lief Esau ihm entgegen und umarmte ihn; er fiel ihm um den Hals und küsste ihn; beide weinten.

Gott zeigt uns hier, wie nutzlos die Unruhe des Herzens ist. Das Geschenk Jakobs war unnötig und sein Plan nutzlos. Gott „versöhnte“ Esau mit Jakob, wie er schon Laban mit ihm versöhnt hatte. So findet Gott stets seine Freude daran, unsere furchtsamen und ungläubigen Herzen zu beschämen und alle unsere Befürchtungen zu zerstreuen. Anstatt dem Schwert Esaus zu begegnen, findet Jakob die offenen Arme  und die Küsse seines Bruders. Anstatt gegeneinander zu streiten, vergießen sie Tränen. Das sind die Wege Gottes. Wer wollte ihn nicht ehren durch Vertrauen des Herzens? C.H.Mackintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 193

Foto Fotolia

.

17.9.

Dienstag 17.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 32,2-22 Jakob bereitet sich auf die Begegnung mit Esau vor1.Mose 32,9-11Die Demut - Carl Eichhorn - Demut macht Menschen anziehend

Sich durch Gott demütigen lassen, um unsere Hoffnung nur allein auf ihn zu setzen und alles von ihm zu erwarten

Die Lebensschule:

1.Mose 32,9-11 denn er sagte sich: "Wenn Esau auf das eine Lager trifft und alles erschlägt, kann doch das andere entkommen." Dann betete Jakob: "Jahwe, Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak! Du hast zu mir gesagt: 'Kehr in deine Heimat und zu deiner Verwandtschaft zurück; ich werde es dir gut gehen lassen!' Ich bin zu gering für alle Barmherzigkeit und Treue, die du an mir, deinem Sklaven, erwiesen hast. Denn nur mit meinem Stab bin ich über diesen Jordan gegangen, und nun bin ich zu zwei Lagern geworden. 

Wahre Frömmigkeit hat zum Kennzeichen innere Beugung und herzliche Demut. Wer bin ich, ruft David aus, dass du mich bis hierher gebracht hast? Diese herablassende Güte seines Gottes ist ihm unbegreiflich. - Alle Wege Gottes mit den Menschen zielen dahin ab, ihn klein zu machen. Jakob nahm er in eine zwanzigjährige Demutsschule bei seinem geizigen und lieblosen Onkel Laban. Da wurde er nicht verhätschelt, vielmehr hart gehalten und ausgenutzt. Das wirkte dämpfend für sein ehrgeiziges und hochstrebendes Wesen. Er wurde innerlich zermürbt, doch nicht verbittert. Die Barmherzigkeit und Treue seines Gottes wurde ihm erst recht groß gegenüber menschlicher Härte und Treulosigkeit. Sein Gott überschüttete ihn mit Gnadenerweisungen und hielt ihm Wort. Dies beugte ihn. Die innere Bescheidenheit und ungeheuchelte Demut machen einen Menschen anziehend und liebenswürdig für alle, die noch ein edles Empfinden haben. Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

Foto Pixabay

.

16.9.

Montag 16.9.2019 – Die PredigtstudieDer Fokus: Matth.11,28-30 Die Seelenruhe bei JesusMatthäus 11,28-30 - Geführt von JesusRUSHEI - Erfüllung des Lebens

Sich jeden Tag auf den Tanz und die Führung des Lebensmeisters – egal welche Musik das Schicksal gerade spielt – zunehmend ununterbrochen einlassen

Die Faszination:

Matthäus 11,28-30 Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt! Ich werde euch ausruhen lassen. Nehmt mein Joch auf euch, und lernt von mir! Dann findet euer Leben Erfüllung, denn ich quäle euch nicht und habe ein demütiges Herz. Und mein Joch drückt nicht, meine Last ist leicht."

Wenn wir auf unsere Probleme schauen und uns nur mit ihnen beschäftigen, aber auch wenn wir mehr oder weniger unbewußt durch den Tag gehen, können wir unser Leben nicht souverän gestalten. Wenn wir aber geführt von Jesus, wie bei einem Tanz durch den Tag gehen und geführt werden, dann bestehen wir alle Herausforderungen. Sinngemäß nach einer Predigt von Heinrich Rust am 15.9.2019

.

13.9.

Freitag 13.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: 1.Mose 30,25-43 Jakob bekommt den verdienten Lohn1.Mose 30,29+30 / Epheser 1,3Den Segen wirken lassen - Aiden W.Tozer - Segen in und durch Christus

Sich in Christus zunehmend mehr heimisch machen und alle Segnungen von ihm wahrnehmen, um immer fruchtbarere Spuren für unsere Nächsten, bei jedem Schritt zu hinterlassen

Der Lebensstil:

1.Mose 30,29+30 Jakob aber sprach zu Laban: Du weißt, wie ich dir gedient habe und was aus deinem Vieh geworden ist unter mir. Du hattest wenig, ehe ich herkam; nun aber ist ist’s geworden zu einer großen Menge, und der Herr hat dich gesegnet auf jeden meiner Schritte – Epheser 1,3 Gepriesen sei unser Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn durch Christus hat er uns Anteil gegeben an der Fülle der gesitlichen Segens in der himmlischen Welt.

Diese geistlichen Segnungen in der Himmelswelt, die wir in Christus haben, kann man in drei Gruppen teilen: Die ersten sind solche, die wir sofort erhalten, wenn wir der Errettung glauben. - Die zweite Gruppe besteht aus unserem Erbteil, das wir aber erst tatsächlich nach der Wiederkunft unseres Herrn genießen können. - Die dritte Gruppe besteht aus den geistlichen Schätzen, die uns durch das Blut der Versöhnung zuteilwurden, die wir aber erst erfahren, wenn wir es ernstlich wollen. Dazu gehören die Befreiung von den Sünden des Fleisches, der Sieg über uns selbst, dass der Heilige Geist unsere Persönlichkeit durchflutet, Fruchtbarkeit im Dienst für Christus, das Bewusstsein der göttlichen Gegenwart, Wachstum in der Gnade, ein zunehmendes Bewusstsein vom Einssein mit Gott und ein Geist, der ununterbrochen Gott anbetet. Dies alles ist für uns, was das Verheißene Land für Israel war und in das wir hineinkommen können, soweit unser Glaube und unser Mut reichen. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

12.9

Donnerstag 12.9.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: Philipper 1,1-7 Begrüßung und Motivation – Philipper 1,5+6 / Philipper 4,15+16 - Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia - John F. MacArthur - Reich Gottes - Partner

Als von Gott befähigter Partner in der Organisation des Reich Gottes, im ununterbrochenen Geben und Nehmen, dessen Existenz, Entwicklung und Erfolg zur Ehre Gottes anstreben

Der Lebensstil:

Philipper 1,5+6 Denn ihr habt euch vom ersten Tag an mit mir für die gute Botschaft eingesetzt. Und das tut ihr bis heute. Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und am Tag, an dem Christus wiederkommt, vollenden wird.

In letzter Zeit verwendet man unter Christen gern das griechische Wort koinoonia als das neutestamentliche Wort für "Gemeinschaft", obwohl es auch mit "Partnerschaft"  oder "Teilhabe" übersetzt wird. In Philipper 1,5 verwendet Paulus es, um die Teilhabe der Philipper an vielerlei Verkündigungsarbeit zu betonen. – In Römer 12,13 finden wir einen Aspekt dieser Partnerschaft oder Teilhabe: Beitragszahlung. Das war eine der Sparten von Gemeinschaft, die von der Gemeinde in Philippi Paulus gegenüber eifrig gepflegt wurde. So sagt er in Philipper 4,15-16: "Ihr wisst ..., dass ... als ich aus Mazedonien wegging, keine Versammlung mir in Bezug auf Geben und Empfangen mitgeteilt hat, als nur ihr allein. Denn auch in Thessalonich habt ihr mir einmal und zweimal für meine Notdurft gesandt."Sie waren Partner an seinem Dienst; denn durch ihre finanzielle Unterstützung war er in der Lage, das Evangelium erfolgreicher zu verkündigen. - Die Philipper wussten, dass Paulus die ungeheuren Sorgen für alle Gemeinden auf dem Herzen trug. Der Liste all dessen, was er als Apostel auszuhalten hatte, fügt er hinzu: "Außer dem, was außergewöhnlich ist, noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden"(2. Kor. 11,28). Die Philipper erleichterten in gewisser Weise diese Last, indem sie fest zu Paulus und zu seiner Lehre und seinem Gott wohlgefälligen Lebensstil standen. Das bereitete ihm große Freude. - Und du? Erhalten deine Leiter durch dich Ermutigung, weil du dich an der Ausbreitung des Evangeliums beteiligst? Mache dir klar, dass du dann teilhast an der heiligen Partnerschaft mit Christus und deinen Mitchristen in diesem Werk, genau wie die Philipper mit Paulus. Freue dich über dies Vorrecht und mache heute das Beste daraus! -Beteilige dich an der heiligen Partnerschaft. Christi und deiner Mitchristen zur Förderung des Evangeliums. John F. MacArthur aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

11.9.

Donnerstag 13.1.2011 -  Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: 1.Mose 28,10-22 Jakob erlebt den Segen des Himmels1.Mose 28,11-15Den Segen wirken lassenLUBAES 60 - Himmel und Erde in ständigem Austausch 

Im ständigen Austausch mit dem Himmel Menschen, Familien, Beziehungsfelder, Gemeinden, Städten, Völkern und Kontinente durch segnen Segen zukommen lassen

Die Faszination:

1.Mose 28,11-15 Dabei kam er an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, weil die Sonne schon untergegangen war. Er nahm einen der Steine des Platzes, machte ihn zu seinem Kopflager und legte sich schlafen. Im Traum sah er einen Treppenaufgang, dessen Spitze bis an den Himmel reichte. Engel stiegen auf ihm hinauf und herab. Und auf einmal stand Jahwe über ihm und sagte: "Ich bin Jahwe, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich ausbreiten nach Westen und Osten, Norden und Süden. Durch dich und deine Nachkommenschaft sollen alle Sippen der Erde gesegnet werden. Und ich werde dir beistehen. Ich beschütze dich überall, wo du hingehst, und bringe dich wieder in dieses Land zurück. Ich werde dich nicht verlassen und tue alles, was ich dir versprochen habe."

Niemand weiß was ein Heiliger ist. Er hat gegeben, und nun empfängt er; Himmel und Erde stehen in ständigem Austausch. Er bindet die Erde an den Himmel; aus Abgründen erwächst die ungekannte Freude des Himmels, nicht nur für den Heiligen: Sie strömt über auf den Müden, die Sterblichen, die Blinden und Lahmen im Geiste; sie bahnt sich ihren Weg und bringt Segen, sie richtet auf, zieht an und heilt. Willst Du wissen was Liebe ist, frag den Heiligen. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 60

Foto Fotolia

.

10.9.

Mittwoch 12.1.2010 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 26,12-35 Isaak findet ein ruhiges und gesegnetes Leben  - 1.Mose 26,22-25Leben in der Gegenwart Gottes - MACFBM 167 - Lebensgestaltung - Beispiel eines besseren Lebens

Die Gegenwart Gottes bei der Lebensgestaltung suchen, um den Segen und den weiten Raum genießen zu können, das persönliche Land das er für uns vorgesehen hat

Die Orientierung:

1.Mose 26,22-25  Danach zog er von dort weiter und grub noch einen Brunnen. Um den gab es keinen Streit. Deshalb nannte Isaak ihn Rehobot, Weite, und sagte: "Jetzt hat Jahwe uns freien Raum gegeben, dass wir uns im Land ausbreiten können." Von dort zog er nach Beerscheba hinauf. In derselben Nacht erschien ihm Jahwe und sagte: "Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Hab keine Angst, denn ich stehe dir bei! Wegen Abraham werde ich dich segnen und deine Nachkommenschaft zahlreich machen." Isaak baute dort einen Altar und rief den Namen Jahwes an. Er schlug sein Lager in der Nähe auf, und seine Leute begannen, einen Brunnen zu graben.

Um Gottes Gegenwart erleben zu können, müssen wir da sein, wo er ist, und gewiss finden wir ihn nicht mitten im Streit und Gezänk einer gottlosen Welt. Solange sich Isaak bei den Philistern aufhielt, hatte er weder Ruhe in seinem Geist, noch übte er einen heilsamen Einfluss auf sie aus. Manche meinen, den Menschen dieser Welt dadurch helfen zu können, dass sie Verbindung mit ihnen suchen. Doch wirklich nützlich kann man ihnen nur sein, wenn man in der Kraft der Gemeinschaft mit Gott von ihnen getrennt lebt und ihnen so das Beispiel eines besseren Lebens gibt. Beachten wir die geistlichen Fortschritte in der Seele Isaaks und die moralischen Folgen seines Weges: "Er zog von dort hinauf nach Beerseba","der Herr erschien ihm", "er baute dort einen Altar", "er rief den Namen des Herrn an", „er schlug dort sein Zelt auf",, "und die Knechte Isaacs gruben dort einen Brunnen". Das waren herrliche Fortschritte. Von dem Augenblick an, als Isaak den ersten Schritt auf dem richtigen Weg tat, ging er von Kraft zu Kraft. C.H.Mackintosh aus "Die fünf Bücher Mose" Seite  167

.

9.9.

Dienstag 10.1.2017 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und Gottes Segen - 1.Mose 23,1-20 Abraham erwirbt Grundbesitz im Land Kanaan - 1.Mose 23,4-6 / 1.Joh.3,1 - MACFBM 153 - Die Qualität der Kultur der Ehre - Die schönsten Züge des Glaubens sind die, die der natürliche Mensch am unbegreiflichsten findet.

Ein Fürst Gottes werden, durch den geheimnisvolles Wirken durch Segen, Güte und Weisheit, der ehrenvoll mit anderen Menschen umgeht und Respekt erwirbt.

Die Faszination:

1.Mose 23,4-6 "Ich bin ein Ausländer und lebe nur als Gast unter euch. Verkauft mir ein Stück Land als Grabstätte für meine Familie, dass ich meine Tote dort bestatten kann." Die Hetiter erwiderten Abraham: "Hör uns an, Herr! Du bist ein Fürst Gottes unter uns. Bestatte deine Tote im vornehmsten unserer Gräber! Keiner von uns wird dir sein Grab verweigern, damit du deine Tote begraben kannst."  

Zwar macht der Glaube uns von den Menschen dieser Welt unabhängig, aber er belehrt uns auch stets, ihnen gegenüber ehrenhaft zu sein. - Abraham ist für uns in seinem Verhalten gegenüber den Kindern Heth ein schönes Vorbild. Er zeigt in seinem Tun Würde und Uneigennützigkeit. Er war „ein Fürst Gottes“ unter ihnen, und sie hätten sich gefreut, ihm einen Gefallen tun zu können, aber Abraham hatte gelernt, nur von dem Gott der Auferstehung Beweise der Zuneigung anzunehmen, und während er den Hethitern die Höhle von Machpela bezahlte, wartete er auf Gott hinsichtlich des Landes Kanaan. – Die Hethiter mochten es seltsam finden, dass Abraham wegen eines Grabes so viele Umstände machte, aber „deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat“ (1.Joh. 3,1). Die schönsten Züge des Glaubens sind die, die der natürliche Mensch am unbegreiflichsten findet. C.H.Mackintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 153 

Foto Fotolia

.

5.9.

Donnerstag 5.9.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: 2.Kor.8,1-15 Die Gebefreudigkeit der Makedonier – 2.Korinther 8,1-5BOOZKO 175 - Die Gemeinschaft unter Christen - koinonia

An Gebefreudigkeit und Freude durch die tiefere Wahrnehmung und den Empfang der Gnade zunehmen

Die Fazination:

2.Korinther 8,1-5 Wir wollen euch jetzt berichten, liebe Geschwister, was die Gnade Gottes in den Gemeinden Mazedoniens bewirkt hat. Sie haben sich nicht nur in schwerer Bedrängnis bewährt, sondern ihre übergroße Freude und ihre tiefe Armut hat sich in den Reichtum ihrer Freigebigkeit verwandelt. Ich bezeuge, dass sie gaben, so viel sie konnten, ja noch mehr: Über ihre Kräfte haben sie freiwillig gegeben. Sie haben sich geradezu aufgedrängt und uns darum gebeten, sich an diesem Werk der Gnade, dem Hilfsdienst für die Heiligen, beteiligen zu dürfen. Sie haben mehr getan, als wir erhofft hatten, denn sie gaben sich geradezu selbst hin - zuerst dem Herrn und dann nach Gottes Willen auch uns. – Paulus erlebt auf seinem Weg durch Mazedonien, in welch bewegender Weise  die Gemeinde dort die Sammlung für die Christen in Jerusalem durchgeführt haben, unter schwierigsten Umständen. Soll die große und relativ wohlhabende Gemeinde in Korinth dahinter weit zurückbleiben? - Paulus geht es nicht um die menschliche Leistung der Makedonier, die jetzt zur Beschämung und Anstachelung der Korinther gerühmt wurde. Das unerwartete Ergebnis der Sammlung, das in seiner Höhe nicht genannt wird, ist „Gnade Gottes“, die in den Gemeinden dort „geschenkt worden ist“. Dass wir von unserer Ichhaftigkeit gelöst werden, die nicht geben mag, dass wir von innen heraus zum Geben und Helfen willig werden, das ist ein Geschenk! Gottes befreiende Gnade hat das in unserem Herzen bewirkt. Werner de Boor aus der „Wuppertaler Studienbibel zum 2.Korintherbrief“ Seite 175

Foto Fotolia

.

4.9.

Montag 9.1.2016 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes - Genesis / 1.Mose 22,1-19 Gott stellt Abraham auf die Probe - 1.Mose 22,1+2 - RAGBDU 217 - Von Gott alles nehmen und ihm wieder zurück geben - Opfer - Isaak

Gottes Geschenke an uns immer wieder an ihn zurück geben, damit sie nicht in unserem Besitz, sondern in seinem bleiben

Die Orientierung:

1.Mose 22,1+2 Nach diesen Geschichten versuchte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Siehe, hier bin ich. Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir nennen werde!

Alles von Gott Gegebene muss doch ihm bleiben, es darf nicht absolutes Eigentum des Menschen bilden, sondern muss Gott zum Opfer gegeben werden. Auch das edelste Streben, auch die ersehnteste Erfüllung unserer Ideale, sie dürfen nicht einfach Besitz werden, wir dürfen nie daran hängen bleiben, wir müssen stets bereit sein, sie aufzugeben, sie preiszugeben an Gott, so furchtbar, so unbegreiflich uns das erscheinen mag. Mit anderen Worten: Der Glaube vollendet sich im Gehorsam und der Gehorsam in der Entsagung. Das ist eine Grundordnung der Welt Gottes. Sie kommt am Kreuz Christi zur Erfüllung. Aber auf das Kreuz folgt die Auferstehung. Isaak wird gerettet und seine Opferung  in der Willigkeit des Gehorsams die gewaltigste Erfüllung der Verheißung, ihre Besiegelung und Heiligung. Leonhard Ragaz aus "Die Bibel eine Deutung / Die Urgeschichte und Mose" Seite 217  

Foto Fotolia

.

3.9.

Dienstag 3.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und das Drama MenschDer Fokus: 1.Mose 18,16-33 Abraham betet für Sodom1.Mose 18,22+23Alfred ChristliebGebet als Fürbitte - Verheißung - Isaak - Sodom 

In inniger Beziehung mit Gott bleiben und vor ihm stehen bleiben, wenn uns etwas betroffen gemacht hat und dafür vor ihm eintreten

Der Lebensstil:

1.Mose 18,22+23 Da wandten sich die Männer ab und gingen nach Sodom, während Jahwe noch bei Abraham stehen blieb. Nun trat Abraham vor und sagte: "Willst du wirklich den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen?

Für unsere Zeit ist nichts so notwendig als Menschen, von denen es heißt, wie von Abram: "Er blieb stehen vor Gott.''Wir wollen täglich eine Zeit haben, wo Gott allein vor uns steht und wir vor Gott. - Abram bekam über dem Gebet immer mehr Mut. Zuerst bat er Gott, Sodom zu verschonen, wenn 50 Gerechte darin waren. Zuletzt wagte er zu bitten, Gott möge schonen, wenn auch nur 10 Gerechte sich vorfänden. Mit dem Mute wuchs aber auch in gleichem Maße die Demut Abrams. Es ist nichts von unehrerbietiger Dreistigkeit bei ihm zu spüren. Er sieht sich nicht an als eine bevorzugte Person, sondern spricht: "Ach siehe, ich habe mich unterstanden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin." Als Abram merkt, dass Gott auf sein Bitten um Schonung eingeht, spricht er: "Zürne nicht, dass ich noch mehr rede." Und späterhin heißt es: "Ach, zürne nicht, dass ich nur noch einmal rede!"- So sieht echtes Gebetsleben aus. Je höher der Glaubensflug, desto tiefer die Demut. - Das wollen wir lernen von Abram als Beter. Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

2.9.

Montag 2.9.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: Galater 2,15-21 Das neue Leben Christus in uns - Galater 2,19+20 / 2.Petrus 1,4THOTKN 95 - Die Umgestaltung - Göttliche Natur

Das Mitgekreuzigtsein im Glauben nicht nur denken, sondern so lange wahrnehmen, bis die göttliche Natur in uns Christus zunehmend aufleben kann

Der Lebensstil:

Galater 2,19+20 Ich bin mit Christus gekreuzigt und lebe praktisch nicht mehr. Christus lebt in mir. Und das Leben, das ich jetzt noch in meinem sterblichen Körper führe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat. - 2.Petrus 1,4 Durch diese Macht haben wir auch die kostbaren und allergrößten Zusagen erhalten. Er hat versprochen, dass ihr Anteil an seiner göttlichen Natur bekommt. Denn ihr seid ja dem Verderben entflohen, dem diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist.

In deinem Herzen bedeutet das: Jesus Christus hat durch seinen Heiligen Geist in deinem menschlichen Geist als auch in deinem Herzen Einzug gehalten und leitet nun deinen Verstand, deinen Willen und deine Gefühle. Auf diese Weise wird sein Leben durch alles, was du tust, sagst und bist, der Umwelt sichtbar. – Die Menschen um Dich herum stellen fest, auch wenn sie es nicht begreifen, dass du durch die teuren und allergrößten Verheißungen tatsächlich der „göttlichen Natur teilhaftig“ geworden bist – Major W.Ian Thomas aus „Tote können nicht sterben“ Seite 95

Foto Fotolia

.

30.8.

Samstag 8.1.2011 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und das Drama MenschDer Fokus: Genesis / 1.Mose 15,1-21 Gottes Bund mit Abraham und seine konkreten Verheißungen für ihn - 1.Mose 15,4+5DUVEZI 88 – Gottes Visionen im Glauben verwirklichen - Vision und Vertrauen

Wie Abraham den Bund Gottes mit uns im Glauben erleben und seine Verheißungen wie neue Sonnensysteme realisieren

Die Faszination:

1.Mose 15,4+5 Aber des HERRN Wort geschah zu ihm: Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der von dir selbst kommen wird, der soll dein Erbe sein! Und er führte ihn hinaus und sprach: Siehe doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also soll dein Same werden!

Christen rechnen über ihre vorfindliche Realität hinaus immer auch mit der Realität Gottes, mit einer Realität, die Gott erst noch schaffen möchte – und zwar mit unserer Hilfe. Dazu gibt er Menschen eine Vision, ein Bild von der Realität, die da kommen soll. Glaube bedeutet nicht nur zu sagen: „Das sehe ich kommen.“ Sondern der Glaube gibt einem gleichzeitig auch die Kraft, das was man kommen sieht, mit herbeizuführen. Wo Vertrauen und Vision zusammenkommen, bricht sich die neue Realität Gottes Bahn. Klaus Douglass und Fabian Vogt aus "Expedition zum ICH" Seite 88

Ja abba Vater, Du bist selbst zu Abraham heruntergefahren und dann wieder in den Himmel aufgestiegen. Durch Deinen Sohn bist Du immer mehr oder weniger gegenwärtig in unserem Leben. Was ist das doch für ein gewaltiger Unterschied, dessen ich mir immer mehr bewusst werden will. Erst wir Christen heute haben die Voraussetzung dafür tadellos zu wandeln. Unser Leben verändert sich gewaltig, wenn wir das als unser wichtigstes Lebensziel annehmen. Das ist die größere Vision aus der sich alle anderen Visionen ableiten können. Unser Leben wird achtsamer, konzentrierter, langsamer und gelassener.

Du hast zudem Verheißungen wie Sterne an den Himmel gesetzt, die sich in meinem Leben verwirklichen sollen und ich lasse sie wie Sternschnuppen verglühen. Deine Verheißungen sollen sich erfüllen ohne die alle Visionen in sich zusammenfallen.

Ich möchte Isaaks zeugen und keine Ismaels, von denen haben wir leider genug. Wir suchen die Verheißungen auf unsere Art und Weise zu verwirklichen, dagegen willst Du sie doch verwirklichen, meist erst nach unseren Leb- oder Arbeitszeiten. Ich danke Dir für Tim Ruthvens Leben, dessen Stern, dessen Nachfolger ich geworden bin, Dir lieber Rabbi zur Ehre und ihm zum Lohn. Ich will das Thema Verheißungen fruchtbar werden lassen wieder neu wie vor zwei Jahren aufgreifen und nun verwirklichen. Wöchentlich werde ich jetzt eine Verheißung nach der anderen auswendig lernen und Dich lieber Rabbi sie in mir verwirklichen lassen.

So will ich Dir meine Visionen im Gebet weiter bringen Vater im Himmel, dass Du die verwirklichst die Dich verherrlichen.

Foto Fotolia

.

29.8.

Donnerstag 29.8.2019 – Aktuelle StudieDer Fokus: Joh.15,9-17 Bleiben in der Liebe von JesusJohannes 15,11-14 / 1.Johannes 1,3+4BARWNT 80 – Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia - Freude - Liebe - Freunde

Zunehmend intimere Freundschaft mit Jesus leben, indem wir auf seine Anliegen eingehen, dann entsteht christliche Gemeinschaft mit voller Freude automatisch

Die Faszination:

Johannes 15,11-14 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein! Ich gebiete euch, einander genauso zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. – 1.Johannes 1,3+4 Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft (Koinonia) mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Es gibt im christlichen Leben eine koinonia, die Freundschaft bedeutet und ein Verbleiben in der Gesellschaft anderer (Apg.2,42 / 2.Kor. 6,4). Es ist sehr interessant zu erfahren, dass diese Freundschaft auf gemeinsame Erkenntnisse der Christen gegründet ist (1.Joh.1,3). Nur diejenigen, die Freunde Christi sind, können in Wirklichkeit auch Freunde untereinander sein. William Barclac aus „Aus dem Wortschatz des neuen Testaments“ Seite 80

Foto Fotolia

.

28.8.

Mittwoch 28.8.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und das Drama MenschDer Fokus: Genesis / 1.Mose 12,1-9 Gott beruft Abram1.Mose 12,2+3 / Galater 3,14RUTEAT 0501 – Den Segen wirken lassen - Abraham - Glaube - Offener Brunnen

Die Segensquelle in uns Jesus Christus durch uns Leben fließen lassen, um den Segen Gottes in unseren Umfeldern zur Wirkung kommen zu lassen

Die Ermutigung:

1.Mose 12,2+3 Ich will dich zu einem großen Volk werden lassen; ich werde dich segnen und deinen Namen bekannt machen. Du wirst ein Segen für andere sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen. Alle Sippen der Erde werden durch dich gesegnet sein." - Galater 3,14 So sollte der Segen, den Abraham erhielt, durch Jesus Christus zu allen Völkern kommen, damit wir durch den Glauben den zugesagten Geist empfingen.

Durch Glauben wurde Gottes Verheißung empfangen und begann, sich zu verwirklichen. Der Glaube, der uns erfüllt, wird uns durch Gottes Gnade in gleicher Weise zu einem göttlichen Segen für die Familien der Erde machen. Wenn Gotts sie gesegnet hat, dann dürfen sie ein Segen für andere sein.  Erlauben Sie dem Segen Gottes, durch sie hindurchzuströmen? Ist Ihr Glaube ein offener Brunnen, durch den Gott segnen kann? Tim Ruthven aus "Edelsteine Altes Testament" 0501

Foto Pixabay

.

27.8.

Dienstag 27.8.2019 – Aktuelle Studie -  Der Fokus: Johannes 21,15-19 Jesus und PetrusJohannes 21,18 - SCAGRS 193 – Entschieden Jesus folgen - Selbstbezogenheit - Spiritualität

In die Umlaufbahn Gottes um Jesus Christus einschwenken und auf ihr - auch schlingernd - bleiben, um Leben durch uns zu ermöglichen

Die Mahnung:

Johannes 21,18 "Und ich muss dir noch etwas sagen: Als du jung warst, hast du dir selbst den Gürtel gebunden und bist gegangen, wohin du wolltest. Doch wenn du alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dir den Gürtel binden und dich dorthin bringen, wo du nicht hingehen willst."

Ich erlebe mich selbst als Zentrum meiner Welt. Ich kann nicht anders. Es sind meine Augen, durch die ich die Welt betrachte. -  Diese Selbstbezogenheit prägt sogar meine Spiritualität. Ich verhalte mich auch Gott gegenüber so, als sei ich das Zentrum des Universums. Weil das so ist, deshalb besteht die spirituelle Reise in ihrem Kern darin, dass wir aus dieser Selbstbezogenheit herauswachsen. - Wenn wir im Glauben wachsen wollen, muss eine korpernikanische Wende in der Weise stattfinden, wie wir uns selbst in Bezug auf andere sehen und verstehen. Als Kopernikus behauptete, nicht die Sonne dreht sich um die Erde, sondern es sei vielmehr umgekehrt, stellte das die damalige Welt auf den Kopf. Peter Scazzero „Glaubensriesen Seelenzwerge“ Seite 193

Foto Wikipedia

.

26.8.

Montag 26.8.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und das Drama MenschDer Fokus: 1.Mose 11,1-9 Der Turmbau von Babel1.Mose 11,4 / Jesaja 9,8SCHDKL 103 – Der Götze Gigantismus

Sich hochmütig Denkmäler zu setzen, um Beachtung und Anerkennung zu finden, endet im Zusammenbruch

Die Mahnung:

Das Buch Genesis beschreibt die Urgeschichte vom Turmbau zu Babel das innere Muster der Haltung: 1.Mose 11,4 Dann sagten sie: "Los! Bauen wir eine Stadt und einen Turm, der bis an den Himmel reicht! So werden wir uns einen Namen machen und verhindern, dass wir uns über die ganze Erde zerstreuen." Wie ein Echo auf diese Arroganz der Macht den religiösen Hochmut weissagt der Prophet Jesaja (Jes.9,8+9) über ein stolzes Volk: Das ganze Volk sollte zur Einsicht kommen, Efraim und wer in Samaria wohnt, alle, die hochmütig prahlten: Die Ziegelmauern sind gefallen, jetzt bauen wir mit Quadern; die Maulbeerbäume hat man gefällt, jetzt pflanzen wir Zedern. – Die Dynamik, dass Dinge, die doch versprochen hatten, um zu dienen, uns stattdessen beherrschen und unser ganzes Leben ihrem Einfluss unterwerfen, wohnt allen Götzen inne. Erst locken sie uns, dann binden sie uns. Darum müssen wir wachsamer auf die Art des Wachstums achten und mutiger auch von ungerechtem Wachstum sprechen. Man darf Wachstum also keinesfalls mit Expansion verwechseln! Im Gegenteil! – Auch ein Krebsgeschwür ist nichts anderes als Wachstum, krankhaftes Wachstum, das nichts anderes als waschen will. Krebsgeschwüre verkörpern ein bitter erlittenes Sinnbild unserer Zeit: Nicht jeses wachstum hat mit einer organischen Entwicklung zu tun. Martin Schleske aus „Der Klang“ Seite 103f

Foto Fotolia

.

23.8.

Mittwoch 25.9.2013 - Die Bücherstudie: Weg zur Freiheit - Der Fokus: Psalm 104,1-38 Lob dem Gott der Schöpfung - Psalm 104,29-31 – JVTWZF 76 - 5. Du sollst nicht töten - Die Herrlichkeit des Herrn

Den lebensspendenden Atem Gottes wahrnehmen und das eigene Leben wertschätzen, dass Menschen in unserer Nähe aufatmen können und nicht außer Atem kommen

Die Faszination:

Psalm 104,29-31 Verbirgst du dein Antlitz, so erschrecken sie; nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie und werden wieder zu Staub; sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen, und du erneuerst die Gestalt der Erde. Die Herrlichkeit des HERRN währe ewig! Möge der HERR Freude erleben an seinen Werken!

Die antiken Völker sahen einen offenkundigen Unterschied zwischen den Lebenden und den Toten darin, dass in den Körpern der Lebenden Luft ein- und ausströmt. Der Begriff der „bewegten Luft“ wird in modernen Sprachen mit „Atem“, „Wind“ oder „Geist“ übersetzt, aber in den antiken Sprachen ist all dies ein einziger Begriff, der außerdem eng mit dem der Gottheit verknüpft ist. Die zweite, ältere Erzählung der Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis beschreibt den Ursprung der Menschheit als das Handeln eines Gottes, der in der Nase eines aus Lehm geformten Geschöpfes Atem hineinbläst. – Der Mensch trägt in sich etwas, das direkt vom Schöpfer kommt und niemals auf diese Welt reduziert werden kann. Seine Heimat ist Gott, deshalb kann der Psalm 104 vom Tod als eine Art Ent-Schöpfung sprechen, von einer Umkehrbewegung, in welcher der Atem des Lebens zu Gott zurückkehrt und Adam (Mensch) wieder in die adamah „Erde“ zurücksinkt. Frere John von Taize JVTWZF 76

Foto Fotolia

.

Donnerstag 22.8.2019 – Aktuelle StudieDer Fokus: 1.Kor.6,12-20 Der ganze Mensch gehört Gott1.Korinther 6,17+19LEBDSH 142 – Die Kontemplationen - Plätze - Gott erleben

Kontemplationen wie unterschiedliche Plätze wahrnehmen, wo wir Gott auf immer wieder neue Weise erleben und uns mit ihm vereinigen können

Die Faszination:

1.Korinther 6,17+19 Wer sich an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; …

Seit Etty (Hillesum) begonnen hat, ihren geistlichen Weg zu gehen, entdeckt sie das, was man als Kon-templation bezeichnet: Das Wort hängt mit dem Begriff „Tempel“ (lat. Templum) zusammen, abgeleitet vom griechischen temenos – ein umgrenzter abgeschiedener Ort, und bezeichnet diesen Raum jenseits aller „Nützlichkeit“, allein der Aufnahmeund der Offenbarung einer Gegenwart vorbehalten. Ein kontemplativer Blick ist frei von Besitzinstinkt und Beherrschen-Wollen und erfasst intuitiv die Schönheit der Welt, den tief und geschenkten Sinn des Seienden und der Dinge. Etty berichtet auf einer der ersten Seiten ihres Tagebuches von einem inneren Ereignis, das ihr den Zugang zu einer kontemplativen Offenheit eröffnete: „Wenn ich da ausgestreckt auf meinem Rücken liege, dann ist es mir, als schmiege ich mich an die gute alte Erde selbst, während ich doch in Wirklichkeit nur auf einer weichen Matratze liege. Aber während ich da so liege, so intensiv und ausgestreckt und voller Dankbarkeit für alles, dann ist es gerade so, als sei ich verbunden mit – ja, womit eigentlich? Mit der Erde, mit dem Himmel, mit Gott , mit allem“. Paul Lebeau aus „Das suchende Herz“ Seite 142

Foto Fotolia

.

21.8.

Mittwoch 21.8.2019 - Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und das Drama Mensch - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 3,8-13 Die Sehnsucht Gottes nach den Menschen - 1.Mose 3,9 - DUVEZI 41 – Das Gespräch mit Gott - Wo bist Du - Adam - Symbolname

Gottes sehnsüchtigen Ruf nach uns wahrnehmen, darauf antworten und zunehmend in eine wechselseitige Kommunikation mit ihm kommen

Die Faszination:

Genesis / 1.Mose 3,9 Da rief Gott nach Adam: "Wo bist Du?"

Die Erzählung legt nahe, dass dies eine Geschichte ist, die wir alle irgendwo in uns tragen und ständig aufs Neue wiederholen. Dass ich mit dieser Aussage richtig liege, wird schon durch die Wahl des Namens "Adam" bestätigt. Denn Adam ist hebräisch und bedeutet einfach "Mensch". Adam ist in dieser Geschichte ein Symbolname. Die Rede ist vielmehr vom Menschen überhaupt, von ihnen und mir. - Die Frage ob Adam und Eva wirklich gelebt haben, führt auf eine falsche Spur, denn sie führt von uns selber weg. Nur wenn wir beim Bedenken dieses Textes dazu kommen, über uns selbst zu reden, werden wir ihnen gerecht. Douglass/Vogt aus „Expedition zum ICH“ Seite 41

Foto Fotolia

.

20.8.

Dienstag 20.8.2019 – Aktuelle StudienDer Fokus: Apg.2,42-47 Die erste Christengemeinschaft - Apg.2,42 / Römer 14,17KOLHEA 48 – Die Gemeinde als Reich Gottes

Die Glut im direkten Umfeld in der Gemeinde, von Glied zu Glied neu entfachen, dass das Reich Gottes sie ganz durchdringen kann.

Die Ermutigung:

Apostelgeschichte 2,42 Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten. – Römer 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im heiligen Geist.

Ein guter Freund, freikirchlicher Pastor, sagte einst seufzend zu mir: „Die Gemeinden sind die Sackgassen des Reiches Gottes.“ Und warum findet sich umgekehrt bisweilen auch in landeskirchlichen oder katholischen Gemeinde eine geistliche und missionarische Ausstrahlung, eine Kreativität der Basis, als handle es sich um eine wirklich freie evangelische Gemeinde? Das muss damit zusammenhängen, dass das charismatische Modell der Urkirche insgeheim auch unter auch unter patriarchalen und hierarchischen Strukturen virulent und wirksam sein kann. Es ist niemals und nirgendwo ganz erloschen. Es schimmert immer und überall immer wieder durch. Wenn ich nicht geglaubt hätte, dass im innersten Kern jeder Gemeinde die pfingstliche Urgemeinde schlummert und wartet, hätte ich nicht Pfarrer sein können, egal, wie viel oder wenig von dem geglaubten ich auch kommen sehen durfte. Dietrich Koller aus „Heilige Anarchie“ Seite 48

Foto Fotolia

.

19.8.

Montag 16.11.2015 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung und sein Drama Mensch - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 1,28-31 Der völlig gesegnete Mensch1.Mose 1,31DEIAGD 24 - Die geistliche Vorbereitung - Gott - gut - Qualität

In Gott und in sein Gutsein eintauchen und mich in ihn neu verlieben, um seine Liebe und sein Gutsein während des ganzen Tages verkörpern und verwirklichen zu können

Die Faszination:

Genesis / 1.Mose 1,31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag. 

Das Himmelreich die Sache mit Gott, ist gleich einem Verliebten, der seiner Geliebten ein kostbares Geschenk machen wollte. Mit ganzer Aufmerksamkeit arbeitete er an der Gabe , und gleichzeitig spürte er in seinem Herzen mit ungeteilter Aufmerksamkeit das Glück der liebevollen Nähe des geliebten Menschen. – Später fiel mir ein. Ich dachte daran, dass Martin Luther gelegentlich davon gesprochen hat wie gut wir deutschen es haben, weil in unserer Muttersprache die Worte „Gott“ und „gut“ aus einem Wortstamm kommen und entsprechend gut zusammenklingen und zusammenstimmen. Gott und Güte, Gott und Qualität, das kann und darf man nicht auseinanderreißen, seit der Schöpfer selbst sein „Und siehe, es war alles sehr gut“ 1.Mose 1,31 über sein Werk gesprochen hat. Darum ist die Liebe zu meinem Gott und mein Verlangen nach Qualität, nach der Güte meines Tuns, nicht zweierlei, sondern eins. Reinhard Deichgräber aus "All meine Gedanken sind bei Dir" Seite 24

Foto Holgus

.

Freitag 16.8.2019 – Hauskreisinspiration – Psalm 51,14Jürgen WerthAbhängig von Gott lebenHauskreisstudien HKFO190815

Abhängig von Gott hilfsbedürftig wie Jesus bleiben, der ununterbrochen von ihm untestützt wurde seine wunderbaren Werke zu tun

Der Lebensstil:

Psalm 51,14 Erfreue mich wieder mit Deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus

Ich bin der, der auf Hilfe angewiesen ist, immer wieder. Ich bin der, der sich beschenken lassen muss immer wieder. Und ich will Gott und Menschen bitten: „Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe und mit einem willigen geist rüste mich aus.“ Ich bin aber auch der, der anderen hilft. Ich bin der, der andere beschenkt! Dann will ich das so tun, dass es den anderen leicht fällt, meine Hilfe anzunehmen, weil sie keine Hilfe von oben ist, sondern eine von unten. Weil ich vor dem Knie, der auf meine Hilfe angewiesen ist, auf meine helfende Hand oder auf ein freundliches Wort. Jürgen Werth

Foto Fotolia

.

15.8.

Donnerstag 15.8.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Timotheus 4,1-18 Gottes Fürsorge für seinen treuen Diener2.Timotheus 4,7+8 / 1.Johannes 3,3William MacDonald - Eintritt in das ewige Leben

Die bereitliegende Ehrenkrone wahrnehmen und alles dafür tun, dass Jesus unser König sie uns nach unerem Tod aufsetzt

Die Erwartung:

2.Timotheus 4,7+8 Ich habe einen guten Kampf gekämpft und habe das Ziel erreicht! Den Glauben habe ich unversehrt bewahrt. Jetzt liegt der Ehrenkranz für mich bereit, die Gerechtigkeit, die der Herr als gerechter Richter mir an jenem großen Tag zuerkennen wird - aber nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die sich auf seine Erscheinung lieb gewonnen haben.  

Viele Jahre lang dachte ich, dass mit diesen Worten die Gläubigen gemeint wären, die freundliche, überschwengliche Gefühle in Bezug auf die Wiederkunft des Herrn hätten. Sie würden mit der Krone der Gerechtigkeit belohnt werden, weil ihre Herzen glühten, sooft sie über die Entrückung nachdachten. Aber ganz bestimmt ist hier noch mehr gemeint. Seine Erscheinung zu lieben, heißt auch, im Lichte Seines Wiederkommens zu leben, sich so zu verhalten, als ob Er schon heute wiederkäme. Es bedeutet also, in moralischer Reinheit zu leben. Denn auch Johannes ermahnt uns: "Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist" (1. Joh.3,3). Es bedeutet auch, sich nicht in die Dinge dieses Lebens zu verstricken. Wir sollen unsere Liebe und Zuneigung den himmlischen Dingen zuwenden, nicht denen, die auf dieser Erde wichtig sind. - Wenn wir heute schon wirklich dem Herrn nachfolgen und ganz nach Seinem Willen leben, dann könnten wir am besten genauso weitermachen wie bisher. Wenn wir aber jetzt nur für uns selbst gelebt haben, dann würde das Wissen um Seine kurz bevorstehende Wiederkunft einige umwälzende Veränderungen verlangen. Es ist nicht genug, nur ein paar freundliche Gedanken zum Thema Wiederkunft des Herrn zu haben. Die Krone der Gerechtigkeit ist denen vorbehalten, die Jesu Wiederkommen so lieb haben, dass sie es geschehen lassen, wenn die Wahrheit ihr Leben umformt. Es ist nicht genug, wenn wir an der Wahrheit über seine Wiederkunft festhalten; diese Wahrheit muss vielmehr uns festhalten. William MacDonald aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

Donnerstag 15.8.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Timotheus 4,1-18 Gottes Fürsorge für seinen treuen Diener2.Timotheus 4,7+8 / 1.Johannes 3,3William MacDonald - Eintritt in das ewige Leben

Die bereitliegende Ehrenkrone wahrnehmen und alles dafür tun, dass Jesus unser König sie uns nach unerem Tod aufsetzt

Die Erwartung:

2.Timotheus 4,7+8 Ich habe einen guten Kampf gekämpft und habe das Ziel erreicht! Den Glauben habe ich unversehrt bewahrt. Jetzt liegt der Ehrenkranz für mich bereit, die Gerechtigkeit, die der Herr als gerechter Richter mir an jenem großen Tag zuerkennen wird - aber nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die sich auf seine Erscheinung lieb gewonnen haben.  

Viele Jahre lang dachte ich, dass mit diesen Worten die Gläubigen gemeint wären, die freundliche, überschwengliche Gefühle in Bezug auf die Wiederkunft des Herrn hätten. Sie würden mit der Krone der Gerechtigkeit belohnt werden, weil ihre Herzen glühten, sooft sie über die Entrückung nachdachten. Aber ganz bestimmt ist hier noch mehr gemeint. Seine Erscheinung zu lieben, heißt auch, im Lichte Seines Wiederkommens zu leben, sich so zu verhalten, als ob Er schon heute wiederkäme. Es bedeutet also, in moralischer Reinheit zu leben. Denn auch Johannes ermahnt uns: "Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist" (1. Joh.3,3). Es bedeutet auch, sich nicht in die Dinge dieses Lebens zu verstricken. Wir sollen unsere Liebe und Zuneigung den himmlischen Dingen zuwenden, nicht denen, die auf dieser Erde wichtig sind. - Wenn wir heute schon wirklich dem Herrn nachfolgen und ganz nach Seinem Willen leben, dann könnten wir am besten genauso weitermachen wie bisher. Wenn wir aber jetzt nur für uns selbst gelebt haben, dann würde das Wissen um Seine kurz bevorstehende Wiederkunft einige umwälzende Veränderungen verlangen. Es ist nicht genug, nur ein paar freundliche Gedanken zum Thema Wiederkunft des Herrn zu haben. Die Krone der Gerechtigkeit ist denen vorbehalten, die Jesu Wiederkommen so lieb haben, dass sie es geschehen lassen, wenn die Wahrheit ihr Leben umformt. Es ist nicht genug, wenn wir an der Wahrheit über seine Wiederkunft festhalten; diese Wahrheit muss vielmehr uns festhalten. William MacDonald aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

14.8.

Mittwoch 14.8.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Tim.3,1-17 Der Abfall von Gott und dessen Überwindung2.Timotheus 3,5 / Jesaja 9,3SCHDKL 72 – Die GnadeDie tägliche Arbeit - Der Abfall von Gott

Die Gnade und die Arbeit zunehmend ununterbrochen zusammenspielen lassen, wie zwei Hände, die etwas tun, um Gott zur Wirkung kommen zu lassen und ihn dadurch zu ehren

Der Lebensstil:

2.Timotheus 3,5 Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft wahrer Gottesfurcht wollen sie nichts wissen. Halte dich von solchen Menschen fern! – Jesaja 9,3 Denn wie am Tag von Midian, zerbrichst du das drückende Joch, das ihnen den Rücken gebeugt, den Stock, der sie angetrieben hat

Der Schwärmer rühmt die Gnade, aber er scheut die gründliche Arbeit. Sein Leben ist „ein Schein von Frömmigkeit“ 2.Tim.3,5. Der innerlich Getriebene sieht all die Arbeit, aber er hat den Bezug zur Gnade verloren. – Erst das Zusammenspiel von Arbeit und Gnade macht für mich den reiz des Glaubens aus. Man könnte diese Kräfte wie die Hände unseres Körpers verstehen. Sie sind spiegelverkehrt einander zugeordnet und gehen doch gerade darum gemeinsam ans Werk. Darum verlieren Gnade und Arbeit etwas von der Reinheit, wenn sie einander nicht dienen. – So bilden Gnade und Arbeit in einem reifen Leben doch immer eine Resonanz. Das heißt: Das eine bringt das andere erst zur Geltung. Die Spannung zwischen Gnade und Arbeit, zwischen Lebenskraft und Lebensinhalt, hat ihren Grund letztlich in Gott selbst! Denn er ist – so sagt es die alte Sprache – der Gebende und zugleich der Gebietende. Martin Schleske aus „Der Klang“ Seite 72

Foto Pixabay

.

13.8.

Dienstag 13.8.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Tim.2,1+2 Das Testament des Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus2.Timotheus 2,1ENGMAK 116Die Gnade - Zentrum von Gottes Willen

Zunehmend mehr unter der Gnade stehen und bleiben, dass wir in allen Tages- und Lebensabschnitten im Dienst für Gott seinen überfließenden Segen mehr erleben

Der Lebensstil:

2.Timotheus 2,1 Timotheus, mein lieber Sohn, sei stark in der Gnade, die uns in Jesus Christus gegeben ist.

Gottes Segen kann mit einer fest installierten Duschbrause verglichen werden. Je nachdem,  wir wir uns hinstellen, fällt der ganze Segensstrom auf uns herab.  – oder wir bekommen lediglich noch ein paar Spritzer davon ab. Wer versucht, an dem Platz zu stehen, den ihm Gott zugeordnet hat, um im Zentrum von Gottes Willen zu bleiben, wird reichen Segen erfahren; wer seinen eigenen Willen tun will oder ein Grenzgänger des Glaubens ist, der bewegt sich außerhalb des Segenskreises für Gottes Söhne und Töchter und wird nur noch durch die allen Menschen geltende allgemeine Gnade Gottes erreicht. – Sicher können sie sich nun vorstellen, was es bedeuten könnte, in der Gnade zu wandeln. Gott will uns bewahren, aus der Gnade heraus zu treten. Dies tut er durch seinen Geist, der in uns das Bewusstsein dafür wecken und uns warnen will, wenn wir das Reich der Gnade verlassen. Manfred Engeli aus „Makarios“ Seite 116

Foto Fotolia

.

12.8.

Dienstag 25.3.2014 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: 2.Tim.1,3-18 Der Auftrag des Paulus an Timotheus - 2.Timotheus 1,6+7 - GROHHG 91 - Die Salbung mit dem Heiligen Geist - Geist - Kraft - Liebe - Besonnenheit

Ununterbrochen das in uns entzündete Feuer am Brennen halten, ihm Nahrung geben durch unsere Hingabe unseres Lebens, um so viel wie möglich Kraft, Liebe und Besonnenheit von uns ausgehen zu lassen. 

Die Faszination: 2.Tim.1,6+7 Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Der Heilige Geist kann seine eigentliche Wirkung nur entfalten, wenn er in der Person eines Menschen eine Wohnung findet. So sagt Paulus zu Timotheus: Bewahre das herrlich anvertraute Gut - der Worte, die du von mir gehört hast - durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt. Wohnen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Heilige Geist die Möglichkeit erhält, kontinuierlich in uns und durch uns zu wirken. Vor der Wiedergeburt konnte der Geist Gottes uns nur im Einzelfall von außen her beeinflussen, jetzt wirkt er von innen her, wenn wir uns nicht gegen seine Wirkung wehren, und versucht uns zu führen und uns nach dem Bild Christi umzugestalten. Siegfried Großmann aus "Haushalter der Gnade Gottes" Seite 91 

Foto Fotolia

.

22.7.

Donnerstag 23.6.2016 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: 1.Tim.5,17-25 Das Verhalten gegenüber den Älteren - 1.Timotheus 5,24+25 - BÜRETI 185 -  Dynamiken in der Gemeinde

Die vorbereiteten guten Werke zunehmend gleichmütig, eines nach dem anderen - vor Gott ausüben, um sie zur Anbetung werden lassen zu können und ihre Früchte heranreifen zu sehen.

Die Orientierung:

1.Tim 5,24+25 Bei einigen Menschen liegen die Sünden schon jetzt offen zutage. Sie laufen dem Gericht Gottes gleichsam voraus. Bei anderen kommen sie erst dann ans Licht. Ebenso sind auch die guten Taten schon jetzt für alle sichtbar. Und selbst wenn es einmal nicht so ist, können sie doch nicht verborgen bleiben.

Überall wo der Sünder hinkommt, weiß man schon von seiner Tat, ist er schon gerichtet von allen die darum wissen. Aber schwierig ist es dort, wo Sünden und Fehler verborgen sind, wenn etwa einer gierig ist oder sich heimlich bereichert – Die guten Werke sollen und werden, wenn sie wirklich gut, das heißt in Gott getan sind, nicht den Menschen, sondern den Vater im Himmel preisen. Welches sind nun die Werke, bei denen es sich anders verhält? Die meisten Ausleger nehmen an, dass auch hier gute Werke gemeint sind, die im Gegensatz zu den offenbarten kaum, erst allmählich oder nie zu Lebzeiten des Täters bekannt werden. Die Gefahr für Timotheus würde dann darin bestehen, dass er einen zum Dienst in der Gemeinde geeigneten Mann übersieht, weil dessen Qualitäten und Gaben verdeckt und nicht ohne weiteres erkennbar sind. Hans Bürki aus "Wuppertaler Studienbibel 1.Timotheus" Seite 185 

Foto Vineyard

.

19.7.

Freitag 19.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - 1.Timotheus 3,1-7 Voraussetzung für die Gemeindeleitung1.Timotheus 3,5 - BÜRETI 103 - Die Gemeindeleitung  - Würde - Innere Authorität

Um Gemeindeleiter bitten und sie fördern, dass sie voller Würde, aber auch Konsequenz, der Gemeinde - wie in der Familie - vorstehen und deren wachstunm fördern können

Die Herausforderung:

1.Tim 3,5 Denn wenn jemand seiner eigenen Familie nicht vorstehen kann, wie soll der für die Gemeinde Gottes sorgen können?

Wie das eheliche Verhältnis die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde widerspiegelt, so stellt der Familienverband in einem großen Haus das Abbild und die Urzelle der Familie Gottes  dar, von dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Namen hat. Die Heiden sind durch den Glauben an Christus „HausgenossenGottes“ geworden. – Die Christen ließen sich im Gegensatz zur griechischen Umwelt ihre Kinder nicht durch Pädagogen-Sklaven erziehen, sondern sie übernahmen diese Aufgabe selber. Am echten Gehorsam (der das Gegenteil ist von zwang, denn echter Gehorsam ist Frei-Willigkeit) und der daraus entstehenden zuchtvollen Selbstständigkeit der heranwachsenden Kinder kann man die Würde des freundlichen Vaters erkennen. Man kann es auch anders sagen: Nur wer wirkliche Autorität hat, kann den Gehorsam würdig fördern; wer unfrei und unsicher ist, wird zu Gewaltmitteln greifen und dadurch die Kinder zur Rebellion, nicht aber zur freien Unterordnung führen. „Mit aller Würde betont die innere Autorität, die über dem Gegensatz autoritäre/antiautoritäre Erziehung steht. Hans Bürki aus „Wuppertaler Studienbibel 1.Timotheus“ Seite 103

.

18.7.

Donnerstag 18.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 1.Timotheus 2,1-7 Das Gesellschaft und Familie umfassende Gemeindeleben1.Timotheus 2,1+2 - BÜRETI 77 – Das Gebet als Fürbitte - Machtträger 

Die Amtsträger des Staates, aber auch von Organisationen, als von Gott eingesetzt wahrnehmen und für sie beten, dass die Ämter zum Wohl aller ausgeübt werden

Der Lebensstil:

1.Timotheus 2,1+2 Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann.

Das Gebet für die Herrscher und Amtsträger gründet auf die biblische durchgängige Überzeugung, dass jede Autorität (Macht) von Gott abgeleitet ist und nur im Zusammenhang mit Gottes Macht und Willen bestehen kann. Wer immer Macht ausübt, kann es nur tun, weil ihm diese Macht verliehen ist, was freilich Verantwortlichkeit des Machtträgers bedeutet und demzufolge Missbrauch der Macht ausschließt. Weil jeder Mächtige durch die Macht besonders gefährdet ist, bedarf er des Gebetes derer, die auf Gottes Macht vertrauen, darum soll das Evangelium auch den Statthaltern und Königen verkündet werden. Hans Bürki aus „Wuppertaler Studienbibel 1.Timotheus“ Seite 77

Foto Fotolia

.

17.7.

Dienstag 18.März 2014 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: 1.Timotheus 1,3-7 Der Irrtum der Lehrer - 1.Timotheus 1,5+6 - BÜRETI 53 - Die echte Liebe - EIDW - Strömungen des Herzens - Reinheit der Motive - Liebe aus Vorwand

Die Strömungen des Herzens von Gott in seiner Tiefe reinigen lassen, um echte Liebe mit echten wärmenden Gefühlen ausleben zu können

Die Herausforderung:

1.Timotheus 1,5+6 Das Ziel allen Denkens und Lehrens ist aber nichts anderes als Liebe, die aus einem reinen Herzen und einem guten Gewissen kommt. Gefragt ist eine ungeheuchelter Glaube, doch genau den findet man bei den Leuten nicht, die sich leerem Geschwätz und hohlen Gedankengebäuden zugewandt haben. Fred Ritzhaupt RITWDA 622

Gott selber muss die dem Menschen unbekannten Strömungen des Herzens in der Tiefe erforschen und ausrichten, denn das "Herz" umfasst auch die unbewussten Wünsche und Ängste des Menschen. Durch den gehorsam gegenüber der Wahrheit wird das Innere gereinigt und so zu brennender Liebe aus reinem herzen fähig.; in der echten Liebe ist Wärme des echten Gefühls mit der Reinheit der Motive, das heißt der "Beweg-Gründe" verbunden. Geheuchelte Liebe ist unkeusch, unlauter, weil absichtlich: "durch Liebe" soll etwas bezweckt werden. Es ist Liebe aus Vorwand. So kann denn auch die geheuchelte Liebe nur falsche "Wärme" erzeugen. Hans Bürki aus "Wuppertaler Studienbibel 1.Timotheus" Seite 53

Foto Fotolia

.

16.7.

Mittwoch 17.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Thessalonicher 2,13-172.Thessalonicher 2,16Charles H.Spurgeon - Die Gnade - Trost

Jeden Tag in die Gnade abtauchen, so lange bis wir aufgewärmt und gestärkt sind,um sie ausleben zu können

Die Ermutigung:

2.Thessalonicher 2,16 Gott, unser Vater, hat uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung geschenkt.

Die Jünger von Jesus haben einen ewigen Trost, einen Trost, der keinem Wechsel der Zeit unterworfen ist. Dafür können wir nicht genug loben und danken. Diesen Trost haben wir gefunden in dem, der uns geliebt hat und sich selbst für uns gegeben hat. Seine Gnade und sie allein hat uns getröstet, und in seiner Gnade dürfen wir Tag für Tag und Jahr für Jahr unsere Herzen stillen durch alle Anfechtung hindurch. Wir sind getröstet, und werden täglich auf's Neue. Darum sagt der Apostel: der tröste eure Herzen. O, wie tröstet der Herr so gerne alle, die es ganz mit ihm halten! Hat er doch vor dem Scheiden so herzlich vom Tröster gesprochen. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

15.7.

Mittwoch 5.9.2018 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Fokus: 2.Thessalonicher 2,1-12 Das Auftreten des Antichrist2.Thessalonicher 2,9-12Aiden Wilson TozerDer Antichrist - Täuschungen - Irrtum

Die Wahrheit intensiv an uns wirken lassen und lieben, dass wir die Täuschungen in unserem Umfeld, aber auch in der Welt erkennen und ihnen nicht erliegen

Die Orientierung:

2.Thessalonicher 2,9-13 Dieser Gesetzlose wird mit Satans Hilfe auftreten und alle möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder vollbringen und die Menschen verblenden. Alle, die ins Verderben gehen, wird er mit seinen Verführungskünsten zum Bösen verleiten. Sie werden ihm erliegen, weil sie es abgelehnt haben, die Wahrheit zu lieben, die sie gerettet hätte.  Aus diesem Grund liefert Gott sie der Macht der Täuschung aus, dass sie der Lüge glauben. Denn alle, die der Wahrheit nicht geglaubt und Gefallen am Unrecht gefunden haben, werden verurteilt werden.  

Es gibt Gebiete christlichen Denkens – und wegen des Denkens auch des Lebens –, in denen Gleichheit und Unterschied so schwierig zu trennen sind, dass es oft schwerfällt, nicht ganz und gar betrogen zu werden! Überall in der Welt reisen Irrtum und Wahrheit auf der gleichen Straße, arbeiten auf denselben Feldern und in den gleichen Fabriken, sie besuchen die gleichen Gemeinden, benutzen die gleichen Flugzeuge und kaufen in den gleichen Geschäften ein. Der Irrtum kann so geschickt die Wahrheit imitieren, dass beide dauernd verwechselt werden. Man braucht heute ein scharfes Auge, um zu erkennen, welcher Bruder Kain und welcher Abel ist!

Darum ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Christen vollen Gebrauch von allen Hilfsmitteln machen, die Gott ihnen bereitstellt, damit sie nicht betrogen werden. Die bedeutsamsten von ihnen bilden zusammen einen sicheren Schutzschild: Glaube, Gebet, beständiges Nachdenken über die Heilige Schrift, Gehorsam, Demut, viel ernstes Überlegen und die Erleuchtung des Heiligen Geistes. Aiden Wilson Tozer aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

12.7.

Montag 15.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 13,20-25 Segenswünsche und Grüße  -  Hebräer 13,21 / Matthäus 25,21ENGGOA 240 / Holgus - Die geistliche Vorbereitung

Innerlich von Gott aufgeräumt und vorbereitet, die Werke so angehen, dass er sie durch uns, zu seiner Ehre, tun kann

Die Orientierung:

Hebr 13,21 Der Gott des Friedens aber, …, der rüste euch mit allem Guten aus, seinen Willen zu tun, indem er selbst in euch schafft, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Mitarbeiter Gottes haben sich entschieden, nur dort Hand anzulegen, wo Gott bereits am Werk ist; sie versuchen, die für sie vorbereiteten Werke zu erkennen und zu tun; sie wollen sie unter der Leitung des Heiligen Geistes, in der Authorität von Jesus und aus Gottes Kraft tun. Entscheidend dabei ist nicht der Erfolg, sondern die Treue in der Erfüllung des Auftrags. Gottes Urteil „Recht so, du guter und treuer Knecht“ (Matthäus 25,21) genügt ihnen und bedeutet für sie die größte Ermutigung. Fürarbeiter lassen sich durch eigene ziele, die Not anderer Menschen oder äußere Umstände bestimmen. Es ist für sie sehr entmutigend, wenn iher Anstrengungen nicht vom erfolg gekrönt sind. Sie sind auf Lob und Anerkennung von Menschen angewiesen. Manfred Engeli aus „Gottes Angebote“ Seite 240

Das Christentum ist meist falsch verstanden worden. Gott ist der Arbeiter und wir sind die Zulasser. Solange wir nicht gelernt haben, seine Arbeit an uns zuzulassen, solange überfordern wir uns und bringen nur wenig zustande. Gott möchte uns von einem guten Werk bis zum Nächsten führen, während des Tages meist kurze und während unseres Lebens lange, für die wir Visionen und große Ausdauer brauchen. Wichtig ist dabei sich auf sie vorbereiten zu lassen, um sie so vollbringen zu können, dass er dadurch verherrlicht wird. Holgus 15.7.2019

Foto Fotolia

.

11.7.

Donnerstag 11.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 12,3-15 Die Erziehung GottesHebräer 12,15SANUIM 267 - Bittere Wurzeln - Bitterkeit

Bitterkeit in uns an ihren Auswirkungen erkennen, um dann Gnade in diese Lebensbereiche fließen zu lassen, um voll davon unser Leben zu führen

Die Orientierung:

Hebräer 12,15 Seht zu, dass niemand die Gnade Gottes versäumt, dass keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden, …

Das gesegnete Ende der Umgestaltung der bitteren Wurzeln ist zunächst einmal die Tatsache, dass wir immer wieder überrascht sein werden. Die Dinge laufen einfach nicht mehr so ab wie früher. Auf einmal machen uns Menschen Komplimente oder zeigen uns ihre Liebe – oder welche Umkehrung des Alten man sich nur denken mag – wo wir es nie für möglich gehalten hätten. Nun passieren segensreiche „Unfälle“, keine verhängnisvollen mehr. Alles dient uns nun zum Besten. Es ist richtig offensichtlich. – Das Leben bekommt einen neuen Auftrieb. Neue Perspektiven öffnen sich vor unseren Augen und es dämmert uns , dass wir immer blind an ihnen vorbei gegangen sind; wir konnten sie einfach nicht sehen. John und Paula Sanford aus dem Kapitel „Bittere Wurzen“ aus „Umgestaltung des inneren Menschen“ Seite 267

Foto Fotolia

.

10.7.

Mittwoch, 10.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 11,4-31 Beispiele des Glaubens – Hebräer 11,4+10+13+16Ramey HughesDie himmlische Stadt - Abel - Jakob

Im Glauben leben und erkannt werden, wie auf einem Seil gehen, der zu einem für unsere Mitmenschen unbekannten Ort führt, zur himmlischen Stadt

Die Faszination:

Hebräer 11,4+10+13+16 Die gestorbenen Vorläufer des Glaubens reden heute noch, wie Abel, von dem es in Hebräer 11,4 steht, dass er heute noch redet, obwohl er gestorben ist. Die Vorläufer sind wie Jakob, der auf die Gründung einer Stadt wartete, wie es in Hebräer 11,10 steht, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott. Sie sind im Glauben gestorben, wie es in Hebräer 11,13 steht, sie haben das Verheißene nicht erlangt, sondern nur von Ferne gesehen und gegrüßt. Sie haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf der Erde sind. Gott schämt sich ihrer nicht, ihr Gott zu sein, wie es in Hebräer 11,16 steht, den er hat ihnen eine himmlische Stadt zubereitet.

Geographisch gesehen kannst du in Jerusalem sein aber nicht in Zion, doch kannst du nicht in Zion sein, ohne zuerst in Jerusalem gewesen zu sein. Du kannst von neuem geboren und doch nicht Sein Wohnort sein, aber nicht andersherum. Genau wie es eine Entscheidung ist, den Herrn Jesus zu bekennen und an Ihn zu glauben, so ist es eine Entscheidung in Zion geboren zu sein. Ramey Hughes

Foto Fotolia

.

9.7.

Dienstag 9.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 10,19-25 Das Leben im AllerheiligstenHebräer 10,19+20 - HESSZW 111 – Das Allerheiligste - Nähe zu Gott

Die offene Tür zu Gott immer wieder wahrnehmen und voll Zuversicht eintreten, weil das Blut Jesu Christi uns angenehm vor ihm macht, um mit ihm intime Gemeinschaft zu haben

Die Faszination:

Hebräer 10,19+20 Wir haben also jetzt einen freien und ungehinderten Zugang zum wirklichen Heiligtum, liebe Geschwister. Jesus hat ihn durch sein Blut für uns eröffnet. Er hat uns einen neuen Weg durch den Vorhang hindurch gebahnt, einen Weg, der zum Leben führt.

Wir müssen uns jeden Tag und bei jedem Problem für das Leben im Allerheiligsten entscheiden. Es ist ein großer Trost, dass uns in jeder Notsituation , in die wir geraten, jederzeit dieser Ort der intimsten Nähe zu Gott, den wir das Allerheiligste nennen, zur Verfügung steht. Und wenn wir uns mit nichts geringerem zufriedengeben, dann dürfen wir durch das Blut jesu Christi in großer Freimütigkeit wieder eintreten und unser Leben im Allerheiligsten fortsetzen. Roy Hession „Vom Schatten zur Wirklichkeit“ Seite 111

Foto Fotolia

.

8.7.

Freitag 11.7.2008 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Hebräer 9,11-15 Das Heiligtum und das Opfer des Neuen Bundes - Hebräer 9,11+12 - HESSZW 89 - Der Tempel Gottes Jesus - Stiftshütte - Tempel - Vorhang zerriss

Der Himmel ist durch den Tod von Jesus aufgerissen, dass wir ungetrübte Gemeinschaft mit Gott genießen können, wie unter der Sonne bei blauem Himmel

Die Orientierung:

Hebräer 9,11+12 Christus aber ist gekommen als ein Hohepriester der zukünftigen Güter durch die größere und vollkommenere Stiftshütte, die nicht mit Händen gemacht ist, das ist: die nicht von dieser Schöpfung ist. Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben.

Wenn dass Heilige den alten Bund versinnbildlichte, dann stellt das Allerheiligste den neuen Bund dar – der Vorhang wurde zerrissen und der Weg in das Heiligtum, in die hintere Kammer, ist geoffenbart. Als Jesus am Kreuz vor den Toren Jerusalems sein Leben aushauchte, geschah in der Stadt ein symbolisches Ereignis: „Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke von oben bis unten.“ Die jahrhundertelange Trennung zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten. Roy Hession "Vom Schatten zur Wirklichkeit" Seite 89

Foto Fotolia

.

6.7.

Donnerstag 8.7.2016 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Hebräer 8,1-13 Der Vermittler des neuen Bundes - Hebräer 8,10 - HESSZW 71 - Abhängig von Gott leben - Gott, Teil unserer Persönlichkeit

Nicht nur im Notfall oder wenn etwas nicht in uns funktioniert auf Neuprogrammierung durch Gott umschalten, das unser Leben mit Liebe erfüllt ist und selbstverständlich wirken kann.

Die Faszination:

Hebräer 8,10 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen will nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.

Das Gesetz Gottes ist kein äußerlicher Moralkodex mehr, dem wir unseren Gehorsam entgegenbringen. Es kommt in uns, in unser innerstes Wesen hinein und wird auf unser Herz geschrieben. Es wird zu einem Teil unserer Persönlichkeit, so dass wir nicht mehr das Gefühl haben, etwas tun zu müssen, sondern dass wir etwas tun wollen. Heiligkeit und Liebe werden zu Leitlinien, die uns wie angeboren sind. Wir halten dies nicht für möglich, können es kaum glauben, wir können kaum den Schimmer dieser Natürlichkeit sehen. Wenn die Gnade jedoch das Werk vollenden wird, dann brauchen wir nur unsere eigene Leere  und unseren Mangel vor Gott bringen, dies ist die einzige Voraussetzung, die wir erfüllen müssen. Roy Hession aus "Vom Schatten zur Wirklichkeit" Seite 71 

Foto Fotolia

.

5.7.

Mittwoch 9.7.2008 - Die Chronik: Die Vollendung der Pulauslehre - Der Fokus: Hebräer 7,23-28 Der allzeit dienende Hohepriester - Hebräer 7,25 - HESSZW 58 - Der Retter Jesus - Melchisedek - Hohepriester - Errettung

Sich von Jesus zum ersten Mal und uns dann während unserer Lebenszeit vollständig retten lassen, um ihn dann in seinem Rettungsdienst unterstützen zu können

Die Ermutigung:

Das Ergebnis der Fürsprache von Jesus für mich vor dem Vater ist eine fortlaufende, allzeit vorhandene Erlösung. „ Daher kann er auch völlig erretten, die durch ihn zu Gott kommen.“ Hebräer 7,25. Diese Errettung ist eine zweifache. Ich darf erstens die Erfahrung machen, dass ich ständig von der Schuld und Befleckung durch die Sünde gereinigt werde, die in meinem Leben auftauchen kann. Nichts veranlasst uns mehr, ehrlich zu sein und im Zerbruch zu leben, als das Wissen um die Tatsache, dass die schlimmste wie auch die geringste Sünde und Schuld in diesem köstlichen Blut bereits vergeben und erledigt ist, das er dem Vater präsentiert. Diese ständige Erlösung schließt noch ein weiteres ein. Mein Hohepriester im Himmel versorgt mich ständig mit seinem eigenen Leben. Man stelle sich einen taucher vor, der sich auf dem Grund des Meeres befindet und in der Lage ist mit uns zu reden. Wir fregen ihn, wie er dort unten im Wasser leben kann. "Nun ja ich habe oben einen Freund, und zwischen ihm und mir ist eine Leitung. Wenn er nicht wäre, wäre ich sofort tod. Roy Hession aus "Vom Schatten zur Wirklichkeit" Seite 58

.

4.7.

Donnerstag 4.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 5,11-6,13 Die Gefahr nachlässig zu werdenHebräer 5,13+14Frederick B. MeyerDie Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden

Die Sinne der Seele schärfen, indem wir als Kinder Gottes immer festere Speise zu uns nehmen und verdauen, um dann Gut und Böse unterscheiden zu können

Der Lebensstil:

Hebreäer 5,13+24 Wer aber nur Milch verträgt, ist noch ein Kind. Er ist nicht in der Lage, die Lehre von der Gerechtigkeit Gottes zu begreifen. Feste Nahrung dagegen ist für Erwachsene, für reife Menschen, die durch ständigen Gebrauch geschärfte Sinne haben, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Der Wert unserer leiblichen Sinne ist kaum zu überschätzen. Wie ist doch z. B. der Sinn des Geruchs der Vermittler höchsten Genusses, wenn er uns den Duft der Gärten, Wälder und Felder zuträgt; wie kann er uns auch schützen vor verborgenen Gefahren, die unseren sorglosen Schritten drohen. Durch Gottes gnädige Vorsorge strömen schädliche Stoffe, widrige Gerüche aus, wodurch wir vor zu großer Annäherung gewarnt werden. Auch die Seele ist mit Sinnen begabt, die im Gebiete des inneren Lebens von ungeheurer Wichtigkeit sind. Je rascher wir sind im Unterscheiden des Guten und Bösen, desto mehr können wir mit stets zunehmender Sicherheit das eine erwählen und das andere vermeiden. Schon von ferne ahnen wir entweder den zu erwartenden Segen, oder den drohenden Fluch. Frederick B. Meyer aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

3.7.

Mittwoch 3.Juli 2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebreäer 4,14-5,10 Christus ist der wahre Hohepriester Hebräer 4,15Charles H.SpurgeonDer Hohepriester Jesus - Den Kampf in uns um uns gewinnen

Im inneren Kampf in und um uns nicht allein bleiben, sondern Jesus als Hohepriester und König bis zum Sieg mitkämpfen lassen 

Die Herausforderung:

Hebräer 4,15 Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns - aber er blieb ohne Sünde.

Die Wahrheit, dass Jesus in den gleichen Versuchungen gewesen ist wie ich, ist meinem matten Herzen oft wie Nektar gewesen. Er ist in gleicher Weise wie wir versucht worden, und deshalb weicht nicht von ihm. Es ist ein dunkler Raum, durch den ihr geht, aber Jesus hat ihn vor euch durchschritten. Es ist ein harter Kampf, den ihr auszufechten habt, aber unser Herr hat mit demselben Feind gekämpft. - Für die Mazedonier war es bei ihren ermüdenden Märschen eine große Ermunterung zu sehen, dass Alexander ihre Beschwerden teilte. Wäre Alexander geritten, während die Soldaten marschierten, so würden diese bald ermattet aufgegeben haben. Aber er marschierte wie ein einfacher Soldat, und als das Wasser knapp wurde, durstete Alexander mit ihnen und wollte nicht einmal das bisschen Wasser trinken, das als königlicher Luxus aufbewahrt worden war. "Nein", sagte er, "ich will mit meinen Leuten leiden." Sie gewannen ihre Schlachten und trieben den persischen Haufen vor sich her, wie Löwen eine Herde Schafe treiben, und das hauptsächlich dank der persönlichen Tapferkeit Alexanders. Er war der erste, der in den Graben sprang, der erste, der über den Fluss ging, der erste, der den Wall erstieg, der erste, der alles für Tod oder Ruhm wagte. Und jeder Mann wurde beim Anblick dieses Helden selbst ein Held. - Lasst es mit den Nachfolgern Jesu ebenso sein! Jesus bleibt nicht im Zelt, wenn seine Brüder im Kampf stehen; er kleidet sich nicht in Scharlach wie ein König, der die Ruhe liebt, sondern er ist uns im Kampf vorangegangen. Charles H.Spurgeon

Foto Fotolia

.

2.7.

Dienstag 2.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 4,1-13 Die Ruhe Gottes für sein VolkHebräer 4,9-11 - Augustinus / Johannes vom Kreuz - Die Ruhe Gottes / In die Ruhe Gottes eingehen und in ihr bleiben

Die Verheißung Gottes in ihm Ruhe zu finden annehmen, wahrnehmen und erleben, dass er auch in uns zur Ruhe kommen kann

Die Faszination:

Hebr 4,9-11 Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes. Denn wer in diese Ruhe hineinkommt, wird sich von all seiner Arbeit ausruhen, so wie Gott von der seinen ruht. Wir wollen deshalb alles dransetzen, zu dieser Ruhe zu gelangen, um nicht wie jene frühere Generation durch den gleichen Ungehorsam zu Fall zu kommen.

So wie Du jetzt in uns wirkst, wirst Du in uns ruhen. Das wird Deine Ruhe sein, während jetzt all unser Wirken Dein Wirken durch uns ist. Augustinus - Man muss dem Inneren die entspannte Ruhe zugestehen, auch wenn man überzeugt ist, die Zeit im Nichtstun zu verlieren. Das Einzige, was man in diesem Zustand tun kann, ist dies: Man soll das Innere frei lassen von Wahrnehmungen und Gedanken, Meditationen und Erwägungen und sich ausschließlich hingeben an ein liebevolles und friedvolles Innewerden Gottes. Johannes vom Kreuz

Foto Holgus

.

1.7.

Montag 1.Juli 2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 2,1-4 Das Wort zum Heilwerden achtenHebräer 2,1HESSZW 127 – Die permanente Umkehr

Sich nicht durch die Strömungen des Zeitgeistes davon abhalten lassen, den Wind des Geistes zu nutzen und Gottes Ziele konzentiert anzusteuern

Die Mahnung:

Hebräer 2,1 Darum sollen wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa daran vorbeigleiten.

Paulus warnt uns vor der Gefahr des Vorbeigleitens. Dieses Vorbeigleiten geschieht nicht aus einer festen Absicht heraus. Wir tun ganz im Gegenteil überhaupt nichts, unter bestimmten Bedingungen treiben wir einfach allmählich ab, wie ein Ruderboot aus dem wir heraus angeln und das langsam durch den Wind, dem Geist der Welt abtreibt. So kann auch ein Christ, der Gott einst offensichtlich sehr nahe war, von ihm und von seiner Gnade abgetrieben werden. Dieses Vorbeigleiten hat nicht mehrere, sondern im Wesentlichen nur eine einzige Ursache – die Vernachlässigung der Buße. Der Gläubige, der in diese Situation gerät, hat mit der Sünde gespielt – vielleicht nur im Blick auf geringfügige Dinge. Wenn er nicht falsche Handlungen duldete, so doch falsche Haltungen und Einstellungen; und er hat nicht erkannt, dass ihn diese Dinge von Gott trennen. Roy Hession aus „Vom Schatten zur Wirklichkeit“ Seite 127

Foto Fotolia

.

29.6.

Freitag 2.7.2010 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Hebräer 1,1-3 Gottes Reden durch seinen Sohn - Hebräer 1,1 - RUTEAT 4.11. - Die geistliche Vorbereitung

Sich jeden Morgen auf Gott durch das Hören auf sein Wort und das volle Einlassen auf seinen Geist einstimmen, um den ganzen Tag mit ihm harmonisch mitzuschwingen.

Der Lebensstil:

Hebräer 1,1 …, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, 

Wenn wir das hören wollen, was Gott sagt, dann müssen wir uns von allen anderen Wünschen abwenden, so dass unser Herz allein nach Gott verlangt. Alles was wir tun, sagen und sind, muss eine Folge davon sein, dass Gott der Mittelpunkt unseres Lebens ist. Er ist wie eine Stimmgabel für unser Leben. Alles muss so werden, dass es mit Gott in Einklang steht, dass es auf ihn abgestimmt ist. Tim Ruthven aus "Edelsteine Altes Testament" Tag 4.11.

Foto Fotolia

.

28.6.

Donnerstag 9.2.2012 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Epheser 6,10-20 Die Waffenrüstung Gottes - Epheser 6,11+12 - LEANMF 109/126 - Der geistliche Kampf

Jeden Tag die Waffenrüstung Jesus Christus vollständig anziehen, um das Königreich Gottes gemeinsam mit geistlicher Gewalt in unseren Kampffeldern an uns reißen.   

Die Mahnung:

Epheser 6,11+12 Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. 

 Wenn Du nicht jeden Tag die ganze Waffenrüstung Gottes anziehst, wirst Du einfach nicht in der Lage sein, das Königreich mit Gewalt an Dich zu reißen, und Du wirst in dem Wettlauf, an dem Du teilnimmst nicht siegen. Wenn der Feind wie eine Wasserflut über Dich hereinbricht, wirst Du zu Fall kommen. Du wirst nicht imstande sein, gegen die listigen Anschläge des Teufels zu bestehen. – Wenn ich die ganze Waffenrüstung angezogen habe, dann habe ich Jesus angezogen. Larry Lea aus "Nicht mit Fleisch und Blut" Seiten 109/126

Foto Fotolia

.

27.6.

Mittwoch 8.2.2012 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Epheser 5,1-20 Als Kinder des Lichts leben - Epheser 5,15-17 / Johannes 9,4 - MDOLFW 2701 - Die tägliche Arbeit

Jeden Tag die Arbeit Gottes - durch sein Wort und seinen Geist -  zulassen, um durchgecheckt und versorgt ihn durch mich wirksam - zu seiner Ehre - arbeiten zu lassen

Der Lebensstil:

Epheser 5,15-17 Sehet nun zu, wie ihr vorsichtig (umsichtig) wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kaufet die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständig, sondern suchet zu verstehen, was des Herrn Wille sei! – In einer Zeit, wo die Menschen dieser Welt der Arbeit gegenüber immer allergischer werden, müssen alle Christen aus jedem einzelnen Augenblick das Beste machen. Es ist eine Sünde Zeit zu vergeuden. Menschen jeden Zeitalters bezeugen die Wichtigkeit sorgfältiger und gewissenhafter Arbeit. Jesus sagt sellbst: „Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, so lange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Joh.9,4 - Arbeit ist ein Segen. Durch sie finden wir Erfüllung in unserem Bedürfnis nach Kreativität. Geist und Körper funktionieren am besten, wenn wir fleißig und gewissenhaft arbeiten. Der größte Nutzen eines Lebens ist, wenn es für etwas verwendet wird, das länger währt als es selbst. William MacDonald aus "Licht für den Weg" 27.1.

Foto Fotolia

.

26.6.

Mittwoch 26.6.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Epheser 4,1-16 Die Mahnung zur EinigkeitEpheser 4,15Charles H.SpurgeonAngeschlossen an das Haupt Christi

Mit der Person und dem Wesen von Jesus Christus verschmelzen, dass er uns als Einzelne und als Gemeinschaften einfach koordinieren und bewegen kann

Der Lebensstil:

Epheser 4,15 Lasst uns fest zur Wahrheit und zur Liebe stehen und in jeder Hinsicht zu Christus, unserem Haupt, hinwachsen.Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und durch verbindende Glieder zusammengehalten.

Wenn wir unter der Gnade reif werden wollen, so müssen wir zu Jesu kommen, in seine Gegenwart, müssen in dem Sonnenschein seines milden Lächelns einsteigen. Wir müssen liebliche Gemeinschaft mit Ihm pflegen. Wir müssen den Anblick seines Angesichts aus der Ferne aufgeben und nahe herzutreten, und wie Johannes das Haupt an seinen Busen schmiegen; alsdann werden wir erfahren, dass wir zunehmen in der Heiligung, in der Liebe, im Glauben, in der Hoffnung, ja, in jeder köstlichen Gabe. Gleichwie die Sonne zuerst nur den Gipfeln hoher Berge aufgeht, und sie mit ihren Strahlen vergoldet, und so dem Auge des Wanderers einen unvergleichlichen Anblick bereitet: so ist's eine der wonnevollsten Erfahrungen in der Welt, wenn man die feurige Glut vom Lichte des Geistes das Haupt eines Heiligen verklären sieht, der in geistlicher Gestalt, einem Paulus gleich, alle seine Genossen überragt, bis dass er gleich einem mächtigen, schneebedeckten Alpenriesen vor seinen Miterwählten die Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit wiederstrahlt, und den Schimmer seines Glanzes hoch aufleuchten lässt, dass alle es sehen und ihren Vater im Himmel preisen können. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

26.6.

Freitag 11.1.2019 – Die Chronik: HolgusJohannes 10,10 / Epheser 3,19HolgusDas Lebensziel Fülle

Die Fülle Christi ersehnen und als Lebensziel für uns Christen annehmen und erleben wollen, um Gott dadurch zu verherrlichen.

Die Herausforderung:

Johannes 10,10 Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluß haben. – Eph 3,19 und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf dass ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.

Die ganze Fülle Gottes in Christus zu erfahren ist das Lebensziel für das Paulus für seine Mitchristen in Ephesus auf den Knien betet. Es ist ein langer Weg, ein Prozess, den er sich für sie ersehnt. Die ganze Fülle ist, wenn er ununterbrochen durch uns Christen am Werk sein kann und wir alles zur Verfügung haben, um ihm jeden Tag so zu dienen, dass er verherrlicht wird. Um das zu erfahren, möchte uns der Heilige Geist lehren innerlich leer und empfangsbereit zu werden, dass der Strom des lebendigen Wassers uns ausfüllen und zu anderen Menschen überfließen kann. Er will uns auch lehren auf der Liebe unser Leben zu gründen, uns wie in Erde zu verwurzeln und uns durch sie zu ernähren. Alle Erkenntnis die wir haben, muss aber vorher in der Erkenntnis gipfeln, dass wir die Liebe Christi erkennen und von ihr leben lernen. Holgus 11.1.2019

Foto Fotolia

.

24.6.

Donnerstag 6.10.2016 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Epheser 2,1-10 Vom Tod zum Leben erweckt - Epheser 2,10 - MALGBK 31+29 - Die Einstellungen der Nachfolge

Sich von allen Rollenfixierungen durch die Gnade, wie von ihnen entkleidet in einem Bad lösen und reinigen, um Gott durch uns ans Werk kommen lassen zu können.

Die Orientierung:

Spricht nicht Paulus von guten Werken? Er schreibt doch der Gemeinde in Ephesus, dass wir in Christus dazu geschaffen sind in unserem Leben die guten Werke zu tun  Eph 2,10 welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. Sehr richtig! Aber diese von Gott vorbereiteten Werke sind nur dem zugänglich, der keinerlei Anspruch mehr erhebt, sich durch sein Tun selbst rechtfertigen zu können. In den vorausgegangenen Versen wiederholt Paulus sechsmal, dass unsere Rechtfertigung Gottes Werk ist. Solange wir Gottes Führung suchen, um eine Aufgabe zu bekommen, die ihm unseren Wert beweist, werden wir lauter verschlossene Türen vorfinden. Auf diese Masche lässt sich Gott nicht ein. Aber der Mensch, der alle derartigen Spekulationen fallen lässt und so zu Gott kommt, wie er ist – selbst wo dies zu keinerlei sichtbarer Arbeit für Gott führen sollte -, der wird einen Gott finden, der mehr als bereit ist, sich mit ihm einzulassen. – Ich werde nie vergessen, wie einer meiner Seelsorger mit mir betete: „In Jesu Namen spreche ich Dich frei von Nytt Liv (Zeitschrift von Magnus Malm), dortzubleiben, und frei zu gehen. Magnus Malm aus "Gott braucht keine Helden" Seite 31+29

Foto Fotolia

.

22.6.

Donnerstag 27.2.2014 - Die Chronik: Die Vollendung des Pauluslehre - Der Fokus: Epheser 1,15-23 Gebet um Erkenntnis der Herrlichkeit Christi - Epheser 1,18-20 - HAREPI - Die Offenbarung

Die Augen unseres Herzens durch den Heiligen Geist öffnen und schärfen lassen, dass wir den Reichtum, der uns durch Christus geschenkt ist erkennen und von ihm leben können.

Die Faszination:

Epheser 1,18-20 Gott öffne die Augen Eures Herzens, damit ihr die Hoffnung erfassen könnt, die er euch schenken will. Ihr sollt wissen welch unermesslicher Reichtum als Erbe auf Euch  und alle anderen Glaubensgeschwister wartet. Es ist unvorstellbar, was Gott unter uns tun wird. Seine Kraft und seine Möglichkeiten sind unbegrenzt. Denkt nur daran, welche Kraft Jesus aus dem Tod ins Leben zurückgeholt hat!

Ich glaube, Gott möchte, dass wir einen Zugang zur Bibel finden, durch den vieles von dem, worum Paulus hier bittet, für uns real wird. Gott will unsere Herzen erleuchten, er will uns große Dinge zeigen. Ich glaube, dass Gott regelmäßig auf ganz persönliche Weise zu uns durch sein Wort sprechen möchte, so wie er es zum ersten Mal in der Wüste mit mir getan hat. - Religiöse Sätze - oder Epignosis? Der Unterschied zwischen biblischem Kopfwissen und echter Offenbarung (im Folgenden einfach ,,Epignosis") ist riesig. Epignosis verändert etwas in mir, sie ergreift meine Gefühle und lässt die Sache, um die es geht, bedeutsam werden. Kopfwissen dagegen ist tot. Gott erleuchtet meine Augen für eine bestimmte Bibelstelle, er lässt mich plötzlich etwas erkennen, was ich bei den fünfzig vorigen Malen nicht erkennen konnte. Folgende Kennzeichen echter Bibel-Epignosis fielen mir dabei auf:  Bibel-Epignosis ist nicht übertragbar. So wie die törichten Jungfrauen im Gleichnis das Öl für ihre Lampen selbst kaufen und nicht von den Gefährtinnen leihen können, so kann man sich nur selbst auf die Reise nach seiner eigenen Epignosis machen. - Bibel-Epignosis ist ansteckend. Nichts ist so ansteckend wie ein Mensch, der Gott begegnet ist. Es gibt ein geheimnisvolles Sinnesorgan im Menschen, Und dieses Sinnesorgan nimmt wahr, ob man authentisches berichtet oder Angelesenes. Dr. Johannes Hartl aus "Epignosis: Herzwissen" Aufatmen 2013/02

Foto Fotolia

.

19.6.

Dienstag 16.2.2010 - Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Kolosser 3,1-17 Das christliche LebenKolosser 3,3 - CHAÄHN 359 -  Wir in Christus

Das Leben in Christus als große Sicherheit wahrnehmen und schätzen lernen, dass Menschen um uns darauf aufmerksam werden.

Die Ermutigung:

Kolosser 3,3 denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. 

Mein Leben ist verborgen in Gott, wie im tiefsten Safe einer Bank, eingeschlossen vor jedem Diebstahl und fremdem Zutritt, ich preise Dich dafür. Wir tun so als ob es die unsicherste Sache der Welt wäre, das geheiligte Leben zu leben. Dieses Leben ist das Sicherste, was es geben kann, weil der allmächtige Gott darin ist und dahintersteckt. Oswald Chambers aus "Mein Äußerstes für sein Höchstes alte Version" Seite 359

Foto Holgus

.

18.6.

Montag 17.6.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der Pauluslehre - Der Fokus: Kolosser 2,1-4 Der Dienst des ApotelsKolosser 2,1+2 / Offenbarung 3,17HÖHLAL  27 – Die Voraussetzungen um Liebe leben zu können - Selig sind die Armen

Schwach vor Gott werden, um sich ihm hingeben zu können, dass er die Menschen durch uns lieben kann    

Die Mahnung:

Liebe und die Bereitschaft arm zu sein, hängen eng miteinander zusammen. Doch von Natur aus bin ich nicht gerne „arm“. Ich komme nicht gerne in Verlegenheit oder ans Ende meiner Weisheit. Ich möchte stark sein und aus dem Vollen schöpfen. Und ich möchte einen guten Eindruck machen, das Leben, auch das christliche Leben, im Griff haben. Aber jetzt spüre ich deutlich, dass mich Jesus einlädt, auf eine neue, mir bisher wenig vertraute Weise „arm zu werden“ und den Weg der Liebe zu wagen. – wenigstens weiß ich, dass ich mit meinen Kämpfen nicht allein bin. Jesus legte es schon der satten Gemeinde in Laodizea ans Herz, ihren falschen Reichtum zu durchschauen und loszulassen: Du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und weißt nicht, dass du elend,  bemitleidenswert, arm, blind und bloß bist (Offenbarung 3,17) Ging es Jesus bei den Laodizeern wohl um die Liebe? Eine andere Stelle, deutet jedenfalls in diese Richtung, an der Paulus die Kolosser wissen lassen will, welch großen Kampf ich um euch habe, um euch und die in Laodizea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben, damit ihre Herzen ermutigt werden, vereinigt in Liebe (Kolosser 2,1-2) – Arm werden, um lieben zu können – ich habe den Eindruck, dass ich etwas ganz Entscheidendem auf der Spur bin.

Foto Fotolia

.

17.6.

Dienstag 18.6.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der Gemeindelehre – Der Fokus: Kolosser 1,9-14 Das Gebet des Paulus für die KolosserKolosser 1,10-12ENGGOA 252-254 – HOLGUS 190618 – Für Gottes Ehre leben

Zunehmend als Töchter und Söhne Gottes Gott durch unseren Lebensstil in unseren Beziehungsfelder Gottes Lob und Ehre suchen und sein

Der Lebensstil:

Kolosser 1,10-12 Denn ihr sollt den Herrn mit eurem Leben ehren und ihn erfreuen mit allem, was ihr tut. Euer Leben wird dann als Frucht alle Art von guten Werken hervorbringen, und ihr werdet Gott immer besser verstehen.Und ihr werdet auch die herrliche Kraft Gottes an euch erfahren, damit ihr alles geduldig und standhaft ertragen könnt. Dann werdet ihr mit Freude dem Vater danken, dass er euch fähig gemacht hat, an dem Erbe teilzuhaben, das für sein heiliges Volk im Licht bestimmt ist.

Der Lebensstil der Töchter und Söhne Gottes: 2. Sich Gott für diesen Tag hingeben, um etwas zu seiner Ehre zu sein. Er soll seine Werke durch uns und die Menschen durch uns lieben können. Manfred Engeli aus „Gottes Angebot“ Seite 252-254 – Jeder Christ soll durch sein Leben, sein Sprechen und seine Taten die Verherrlichung Gottes suchen. Einüben kann das jeder der sich dafür entscheidet am besten, indem er Loblieder singt und selbst ein Loblied für ihn sein möchte. Es dauert normalerweise lange, bis wir mit diesem Fokus unser Leben gestalten können. Es tut gut zu wissen, dass Gott dieses Leben durch seine Kinder selbst führen möchte. Es entwickelt sich wie die Persönlichkeit eines Kindes, das vieles unbewusst und dann immer mehr bewusst tut. Es entwickelt sich aus sich selbst, wenn darauf das Vertrauen gesetzt wird. Wenn wir die Ehre der Menschen suchen, dann können wir nicht glauben und dieses Leben führen, das Gott ehrt. Holgus 190618

Foto Fotolia

.

14.6.

Montag 14.5.2018 – Die Chronik: Die Gründungszeit des Gottesstaates Israel - Der Fokus: 1.Sam. 27,1-12  David sucht Zuflucht in Ziklag - 1.Samuel 27,1 -  Jakob Kroeker - In den Herausforderungen bestehen 

In den Herausforderungen des Lebens uns von Gott leiten lassen, dass er uns durch seine Genialität und Kraft inspirieren kann, ein Zeugnis für ihn zu sein

Die Warnung:

1.Samuel 27,1 David aber sprach zu seinem Herzen: Ich werde doch eines Tages Saul in die Hände fallen! Es ist nichts besser für mich, als daß ich in der Philister Land entrinne, so wird Saul davon ablassen, mich forthin in allen Landmarken Israels zu suchen, [und] so werde ich seiner Hand entrinnen. 

Bewähren vermag der Glaube sich nur auf jenen Wegen, die Gott ihn führt. Daniel konnte in den engsten Hof- und Regierungskreis der Babylonier hineingezogen werden und bewährte sich überall in seiner Stellung als Knecht Gottes, während Lot sich unfähig erwies, in den Toren Sodoms zu wohnen. Im Terebinthental blieb durch das Auftreten Davids sowohl in der Seele Israels als auch der Feinde Davids das Bild der Kraft Gottes zurück, während David in dem König Achis zu Gath nur das Bild eines Unsinnigen zurückließ. So muss die Welt immer von dem Wesen der Gesalbten des Herrn ein ganz falsches Bild gewinnen, wenn diese sich auf ihrem Boden nicht als die bewähren, die sie wirklich sind: von Gott berufene Träger eines neuen Lebens und einer neuen Zukunft. Jakob Kroeker aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

13.6.

Donnerstag 13.6.2019 – Die Chronik: Die Gründungszeit des Gottesstaates IsraelDer Fokus: 1.Sam.25,2-35 Nabals Undankbarkeit und Abigeils Klugheit1.Samuel 25,6HolgusFrieden ausleben

Frieden, der höher ist als alle Vernunft, zu allen Menschen von uns ausgehen lassen, von der Begrüßung bis zum Abschied   

Der Lebensstil:

1.Samuel 25,6 Ich wünsche dir alles Gute! Friede sei mit dir, mit deiner Familie und mit allem, was du besitzt. 

An dieser Aussage kann jeder einschätzen, was die Einstellung von David gegenüber seinen Mitmenschen war und warum Gott sein Leben so wertschätzte, dass er ihn zum König über Israel dann eingesetzt hat. Auch sein Vorgehen gegenüber Saul ist so von Frieden und Gewaltlosigkeit geprägt, die im Alten Testament nur bei wenigen Menschen Gottes erkennbar ist. Er ist so ein wahrer Vorgänger von Jesus auf seinem Thron. David hat ihm einen Thron geschaffen, auf den er sich setzen konnte. Von dem Frieden mit Gott, den er uns eröffnet hat können wir Christen heute leben. Wir folgen ihm nach, wenn wir es seinem Vorgänger David gleich tun: Friede zuerst. Ohne Frieden können wir nicht miteinander leben und Beziehung pflegen. Deshalb sind seine Nachfolger Menschen des Friedens, die auf Unfreundlichkeit und Härte gegenüber ihren Mitmenschen verzichten. Wenn der Friede Gottes welcher höher ist als alle unsere Vernunft von Christen ausgeht, dann sind sie die Mission Gottes überall wo sie sind, das wird gute Früchte mit sich bringen und uns zu Königssöhnen machen, die Gott durch ihr Leben ehren. Holgus 13.6.2019

Foto Fotolia

.

12.6.

Dienstag 8.8.2017 – Die Chronik: Die Gründungszeit des Gottesstaates Israel - Der Fokus: David befreit Kegila von den Philistern / 1.Samuel 23,1-12 - 1.Samuel 23,1-5 - REDLEH 88 - Das Gebet als Hören

Vor alltäglichen, besonders aber vor schwierigen Entscheidungen, alle Stimmen ins sich zur Ruhe kommen lassen und dann auf Gott - bei Widerständen besser zwei mal - hören

Die Ermutigung:

1.Samuel 23,1-5 Es wurde aber dem David angezeigt: Siehe, die Philister streiten wider Kehila und plündern die Tennen! Da fragte David den HERRN und sprach: Soll ich hingehen und diese Philister schlagen? Und der HERR sprach zu David: Geh hin, du wirst die Philister schlagen und Kehila erretten! Aber die Männer Davids sprachen zu ihm: Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda, und nun sollen wir gar nach Kehila gegen das Heer der Philister ziehen? Da fragte David den HERRN wieder. Und der HERR antwortete ihm und sprach: Wohlauf, ziehe hinab gen Kehila; denn ich will die Philister in deine Hand geben! Also zog David samt seinen Männern gen Kehila und stritt wider die Philister und trieb ihr Vieh hinweg und fügte ihnen eine große Niederlage zu. Also errettete David die Einwohner von Kehila.

Haben sie Zweifel? Eine Stimme mag ihnen sagen: „Gehe diesen Weg.“ Die Klugheit mag Ihnen eine Sache vorschlagen, der Glaube die andere. Die Weisheit der Welt sagt: diesen Weg, aber die Stimme des Geistes sagt: jenen Weg. Wenn sie unsicher sind, suchen sie die Einsamkeit mit Gott, bis alle anderen Stimmen schweigen und alle menschlichen Meinungen ausgeschlossen sind. Lernen sie auf den Herrn zu sehen. Alan Redpath aus "Leben nach dem herzen Gottes" Seite 88 .

Foto Fotolia

.

11.6.

Dienstag 11.6.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Die Verheißung des Geistes / Johannes 14,15-26Johannes 14,23 / 1.Korinther 14,1SCHHER 120 – Jesus lieben

Der Lebensstil:

Johannes 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. – 1.Korinther 14,1 Die Liebe soll euer höchstes Ziel sein. Aber bemüht euch auch um die besonderen Gaben, die der Geist zuteilt, vor allem um die Gabe der Prophetie.

Die Liebe ist die einzige Quelle, aus der heraus wir Erkenntnis Gottes schöpfen, sie ist das einzige Gefäß, das der Himmel mit seinen Gaben erfüllen kann. Während ich eine Vortrag über die Gnadengaben des Heiligen Geistes vorbereitete, geschah etwas Schroffes. Ich sah, dass Jesus sich zu mir umdrehte und sagte: „Ich will dich etwas fragen: Auf welche Weise wollt ihr mir eure Liebe zeigen?“ – Es liegt an uns, Antwort zu geben, auf welche Weise wir Gott unsere Liebe zeigen wollen. Es ist unsere Würde und unser Mitspracherecht an diesem Leben. Wenn wir uns vor dieser heiligen Antwort drücken, konfrontiert uns das Leben mit einem schroffen Klang. – Es gibt keinen anderen Weg zu unserer Wahrheit, als dass wir darauf Antwort geben. Es ist der Weg zu unserem Charisma. Martin Schleske aus „Herztöne“ Seite 120

Foto Fotolia

.

Montag 19.1.2018 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Der Herr befreit die Seinen / Psalm  34 - Psalm 34,9 - DEIAGD 100 - Leben in der Gegenwart Gottes 

Gott immer wieder, mal länger oder nur einen Augenblick wahrnehmen und ihn in seiner Vielfalt zunehmend schmecken lernen

Der Lebensstil:

Psalm 34,9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut!  

Wir müssen während unserer Arbeit und bei anderen Beschäftigungen, auch beim Schreiben und Lesen (selbst von geistlichen Inhalten), ja sogar bei äußeren Andachtsübungen und mündlichen Gebeten, hin und wieder, so oft wir nur können, einen ganz kleinen Augenblick innehalten, um Gott im Grunde unseres Herzens anzubeten und ihn dort, wenn auch nur im Vorübergehen und ganz heimlich, zu schmecken. – Was kann Gott angenehmer sein, als dass wir so tausend- und abertausendmal den Tag über alle Geschöpfe verlassen, um in unser Inneres einzukehren und uns dahin zurückzuziehen und ihn dort anzubeten. Bruder Lorenz zitiert aus  "All meine Gedanken sind bei dir" von Reinhard Deichgräber Seite 100

Foto Fotolia

.

8.6.

Samstag 6.8.2011 - Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: David besucht seine Brüder und hört das Prahlen der Philister / 1.Samuel 17,17-30 - 1.Samuel 17,23-25 - REDLHG 20 - Das Stadtleben - Der Satan             

Vollkommen geschützt in Christus, unseren Gegner im eigenen Leben, sowie in Stadt und Land im Auge, zur Aufgabe zwingen.                                   

Die Mahnung:

1.Samuel 17,23-25 Und während er noch mit ihnen redete, da trat der Zweikämpfer namens Goliath,  aus dem Heer der Philister von Gat hervor und redete wie zuvor; und David hörte es. Aber alle Männer von Israel flohen vor dem Mann, wenn sie ihn sahen, und fürchteten sich sehr. Und es sprach ein israelitischer Mann: Habt ihr diesen Mann gesehen, der da heraufkommt? Denn er ist aufgetreten, um Israel Hohn zu sprechen! Darum, wer ihn schlägt, den will der König reich machen und ihm seine Tochter geben und will seines Vaters Haus in Israel frei machen.

In jeder Stadt können wir einen modernen Satan entdecken. Gekleidet in alle möglichen, glänzenden Gewänder. Er ist in der modernen Gesellschaft in so vielfältiger Weise eingehüllt, dass ich es kaum aufzuzählen brauche. Es steht da ein gewaltiger Riese, für jeden von uns viel zu stark, um ihn anzugreifen. Vielleicht sagen Sie, ich glaube nicht an ihn; aber das ist nur ein anderer Beweis seiner Macht, denn die Bibel sagt uns, dass der Gott dieser Welt, der Satan, „den Ungläubigen den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes." 2.Kor.4,4 Der Satan unserer Zeit ist ein sehr anziehender, kluger, geistreicher, fast unverwundbarer Riese. Alan Redpath REDLHG20 

Foto Fotolia

.

7.6.

Freitag 5.8.2011 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates IsraelDer Fokus: Samuel wird nach Bethlehem gesandt um David zu salben 1.Samuel 16,1-13 - 1.Samuel 16,13 / 1.Johannes 2,27REDLHG 16 – Die Salbung mit dem Heiligen Geist

Erschöpft vom Eigenleben und hungrig nach Leben aus Gott, die Salbung erneuern lassen und sich vom Geist Gottes in allem lehren zu lassen 

Der Lebensstil:

1.Samuel 16,13 Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David, von dem Tage an und forthin. 1.Joh 2,20+27 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisset alles. Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin!

Hat der Geist Ihr Herz erforscht und sie überführt von ihrem Mangel an Gnade, Liebe, Freundlichkeit, Christusähnlichkeit? Haben Sie sich selbst erkannt in ihrem Mangel an Kraft und Freude, ohne Anzeichen seines Lebens in Ihnen? Schreit ihr Herz heute nach Reinigung, während sie sich beugen mit gedemütigtem und gebrochenem Sinn? Dann sage ich Ihnen beanspruchen Sie heute Ihre Salbung; denn Gott hat versprochen, dass das Feuer seines Geistes und die glühende Kraft seiner Liebe auf jedes ihm geweihte Leben herabkommen will, das nicht auf das Fleisch vertraut, sondern nach einem von Gott erneuerten Herzen der Heiligkeit und Gerechtigkeit hungert. Alan Redpath aus "Leben nach dem Herzen Gottes" Seite 16

Foto Fotolia

.

6.6.

Donnerstag 6.6.2019 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates IsraelDer Fokus: Krieg mit den Philistern und Sauls Ungehorsam 1.Samuel 13,1-23 . 1.Samuel 13,9-13 - Frederick Brotherton Meyer - Das Lamm Gottes  - Die Gnade

Gott für unseren Alltag und besonders für die Herausforderungen gnädig stimmen, dann wird er uns als seine Arbeiter bestätigen und uns Gelingen schenken

Die Mahnung:

1.Samuel 13,9-13 Da sagte Saul: "Bringt mir die Tiere für das Brand- und Freudenopfer her!" Dann brachte er selbst das Opfer dar. Als er gerade mit dem Brandopfer fertig war, kam Samuel. Saul ging ihm zum Segensgruß entgegen."Was hast du da getan?", fragte Samuel. "Ich sah, dass das Volk mir davonlief", erwiderte Saul, "und du kamst nicht zur vereinbarten Zeit, und die Philister standen schon in Michmas. Da dachte ich: Nun werden sie nach Gilgal herunterkommen, und ich habe Jahwe noch nicht gnädig gestimmt. Da habe ich es gewagt und das Brandopfer selbst dargebracht." "Das war sehr dumm von dir!", sagte Samuel. "Du hast den Befehl von Jahwe, deinem Gott, nicht ausgeführt. Denn gerade jetzt hätte er dein Königtum über Israel für immer bestätigt. 

Die Tat schien an sich unbedeutend, und einem oberflächlichen Urteil gegenüber mochte sie den Verlust des Königreichs nicht rechtfertigen; aber sie deutet auf einen tieferen sittlichen Mangel. Saul hatte nicht gelernt, dem Befehl des Herrn zu gehorchen; wie sollte er regieren können? Er konnte die raschen Eingebungen seiner Natur nicht beherrschen: wie sollte er Gottes erwähltes Werkzeug sein? Er handelte mehr nach den Grundsätzen der Vernunft, als nach dem Glauben: wie konnte er ein Mann sein nach dem Herzen Gottes? – Die Unruhe und Hast, wodurch unsere gegenwärtige Zeit sich kennzeichnet, darf unsere Arbeit für den Herrn nicht berühren, denn dadurch würde der Fortschritt des Evangeliums eher aufgehalten, als gefördert. - Wir müssen auf Gott warten lernen. Er mag sich vielleicht nicht zeigen, bis die bestimmte Zeit beinahe vorbei ist; aber Er wird kommen. Er wartet auf den genauen Augenblick, da Er uns seine Hilfe am besten erweisen kann; zwar nicht ehe die Geduld geübt, aber doch ehe sie ausgegangen ist. Indessen können wir ruhig sein; unsere Sicherheit ist verbürgt; Er wird schon dafür sorgen, dass uns die Philister nicht überwältigen. - Frederick Brotherton Meyer  aus Evangeliums.net

Foto Holgus

.

5.6.

Mittwoch 5.6.2019 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates IsraelDer Fokus: Sauls Sieg über die Ammoniter 1.Samuel 11,1-151.Samuel 11,4-7 / Jesaja 35,3Wilhelm BuschDie Führung durch den Heiligen Geist

Nicht nur in schwierigen Situationen mit dem Eingreifen des Geistes Gottes rechnen und Mut für die Bewältigung der Herausforderungen  bekommen

Die Faszination:

1.Samuel 11,4-7 Die Boten kamen auch nach Gibea, dem Heimatort Sauls. Als sie dem Volk die Lage schilderten, brachen alle in Tränen aus. Saul kam gerade mit seinen Rindern vom Feld und fragte: "Was ist mit den Leuten los? Warum weinen sie alle?" Sie berichteten ihm, was die Männer von Jabesch gesagt hatten. Als Saul das hörte, kam der Geist Gottes über ihn, und er wurde sehr zornig. Er schlachtete zwei seiner Rinder und zerstückelte sie. Dann schickte er Boten mit den Stücken in alle Gegenden Israels. Sie sollten sagen: "Wer nicht mit Saul und Samuel in den Kampf zieht, dessen Rindern wird es ebenso ergehen!" Da fiel der Schrecken Jahwes auf das ganze Volk, und es meldete sich geschlossen zum Kampf. 

Schon diese Frage des Saul war eine Anklage. Aus dieser Frage klingt heraus die Beschämung: „Wie kann Gottes Volk so verzagt sein?! Haben wir nicht den zum Vater, der die Seinen wie auf Adlerflügeln trägt?! Ihr tut ja, als sei Gott gestorben!" - Da stürzen sie auf ihn zu und erzählen ihm das Furchtbare: „Der Feind ist eingefallen in Gottes Land! Nirgendwo ist Hilfe!" - So, nun wird Saul ihr Weinen verstehen und auch verzagen! Aber nein! Im Gegenteil! Die Bibel erzählt: „Da geriet der Geist des Herrn über Saul." Er tut, was zu tun ist. Und all sein Tun ist erfüllt von Glaubenszuversicht, dass das Volk getröstet wird, den Kampf wagt und auch gewinnt. - Es wird immer so sein, dass Gottes Volk in Not gerät. Das Volk Gottes im Neuen Bund hat geradezu den Auftrag, dem Herrn das Kreuz nachzutragen. Und da wird es auch zu allen Zeiten so sein, dass Gottes Volk darüber sehr verzagt und mutlos wird. Dass doch der Herr in solchen Zeiten Seiner Gemeinde immer den Saul schenke, den Einen, der „sein Licht brennend" erhält und seine „Lenden gegürtet" hat! Es braucht das nicht immer der Stärkste oder Klügste zu sein. Ein Knabe kann es sein wie David bei Goliath. Oder eine Frau wie Debora. - Auf die innere Stellung kommt's an: auf die klare Bekehrung, auf den völligen Gehorsam und den rechten Glauben. Dann kann man tun, was die Schrift befiehlt: „Stärket die müden Hände und erquickt die strauchelnden Knie." Amen. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

4.6.

Montag 30.4.2018 – Die Chronik: Die Gründerzeit des ersten Staates IsraelDer Fokus: Saul bei Samuel in Rama 1.Samuel 9,1-271.Samuel 9,9 / Joel 3,1 / Apostelgeschichte 2,17 GRÜBVJ 144f  – Die Gabe der Prophetie

Unsere Seele bei Gott beruhigt und gestillt, das sehen lernen worauf Gott unsere Aufmerksamkeit lenken und durch uns hinein sprechen will in die Welt

Die Orientierung:

1.Samuel 9,9 Vorzeiten sagte man in Israel, wenn man ging, Gott zu befragen: Kommt, lasst uns zum Seher gehen! Denn die man jetzt Propheten heißt, die hieß man vorzeiten Seher.

Das Alte Testament kennt noch eine andere Bezeichnung für den Propheten – „den Seher“. „Denn wer heute Prophet genannt wird, hieß früher Seher.“ (1.Sam.9,9). Das griechische Wort „prophetes“ meint einen Menschen, der offen und verbindlich spricht. Ein Prophet ist, wer für jemanden, an seiner Stelle und in seinem Auftrag, anderen etwas mitteilt. – Jesus ist der, der uns verkündet, was er selbst gesehen hat. „Der einzige, der Gott ist uns am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. (Johannes 1,8) Jesus ist der wahre Seher. Er lässt uns teilhaben an dem, was er gesehen hat. Wenn er seinen Geist über uns ausgießt, dann werden wir selbst zu Propheten. So sagt es uns Lukas in der Apostelgeschichte: “Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.“  Joel 3,1 /  Apostelgeschichte 2,17 – Prophet sein heißt für mich, dass ich durch mein Leben etwas von Gott ausdrücke, das nur durch mich in dieser Welt Ausdruck finden kann. Gott will durch mich in diese Welt etwas hineinsprechen, was er nur durch mich, so wie ich geworden bin, vernehmbar machen kann. – Jesus, der von Gott gesandte Prophet  ermutigt mich, dem zu trauen, was ich gesagt habe. Er macht mich zugleich sensibel dafür, dass ich es nicht aus mir selbst heraus verkünden kann, sondern nur, wenn ich durchlässig bin für Gottes Geist. Anselm Grün aus "Bilder von Jesus" Seite 144f

.

3.6.

Montag 2.6.2014 - Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Israel begehrt einen König 1.Samuel 8,1-22 - 1.Samuel 8,7 - FOSNAF 152 - Gott als König - EmdK

Unsere Lebenssituationen und -bereiche vom Geist Gottes durchtränken lassen, um auf eigene oder fremde Macht verzichten und von Gottes Kraft leben zu können

Die Orientierung:

1.Sam 8,7 Da sprach der HERR zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll.

Es kam ein Tag, an dem Israel selbst die Propheten zurückwies, weil es sich einen König wünschte. Von dieser Zeit an war der Prophet ein Außenseiter. Er war eine einsame Stimme in der Wüste. – Als Volk, als Gemeinde hatten sie beschlossen, unter der unmittelbaren Herrschaft des Heiligen Geistes zu leben. Sie wollten weder totalitär menschliche Herrschaft noch Anarchie. Sie lehnten sogar die Demokratie, d.h. die Herrschaft der Mehrheit ab. Sie hatten es gewagt, auf der Basis der Herrschaft des Heiligen Geistes zu leben, nicht die 51% strebten sie an, nicht Kompromisse, sondern geistgewirkte Einmütigkeit. Und sie hatten Erfolg auf diesem Weg. Richard Foster aus "Nachfolge feiern" Seite 152

Foto Fotolia

.

30.5.

Freitag 30.5.2014 - CHRISTI HIMMELFAHRT - Predigttext: Epheser 1,15-23 - Epheser 1,19-21 - ROHWLG 149/150 - Der Prophet Jesus

Im Heiligen Raum, in dem Jesus Christus als König, Priester und Prophet regiert zunehmend intensiver bleiben und dadurch verwandelt werden

Die Verwandlung:

Epheser 1,19-21 Ihr sollt begreifen, wie überwältigend groß die Kraft ist, mit der er an uns, den Glaubenden, wirkt. Es ist dieselbe gewaltige Kraft, mit der er an Christus gewirkt hat, als er ihn vom Tod auferweckte und in der himmlischen Welt an seine rechte Seite setzte. Dort thront jetzt Christus über allen unsichtbaren Mächten und Gewalten, über allem, was irgend Rang und Namen hat, in dieser Welt und auch in der kommenden.

 - Wir müssen uns in den heiligen Raum ziehen lassen, der auch der Schwellenraum bezeichnet werden kann. Dort findet jede Art von Transformation statt. - Im Heiligen Raum kann die alte Welt zusammenbrechen, und die neue Welt kann sich enthüllen. Wenn wir in unserem Leben keine Schwellenräume finden, beginnen wir, die Normalität zu vergöttern. Schließlich glauben wir, dass die Normalität die einzige Realität sei, und unser Leben verwelkt. - Ich finde es interessant, dass Jesus als Priester, Prophet und König bezeichnet wird. Wir führen seine Priesterschaft jeden Sonntag im Gottesdienst fort, wir haben Feste und Symbole, die Christus als König feiern, aber niemals in der gesamten Welt, habe ich eine Kirche gefunden, die den Namen „Christus der Prophet“ trug. Und es gibt keinen Feiertag des Propheten Christus. Wir wollen nicht, dass Christus das System abbaut. Wir wünschen uns den Christus, der den Status Quo absegnet. – Echte Mystiker werden sowohl der Kirche als auch dem Staat wirklich bedrohlich. Sie sind nicht käuflich, weil ihr Lohn irgendwo anders herkommt. – Richard Rohr aus "Wer loslässt wird gehalten" Seite 149/150

Foto Pixabay

.

29.5.

Donnerstag 11.4.2013 - Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Folkus: Die Daniter nehmen den Götzen und Priester Michas mit Richter 18,14-26 - Richter 18,18-20 - RAGBDI 94 - Der Götzendienst

Uns als Christen nicht benutzen lassen oder anderen Fixierungen nachgehen, was uns Anerkennung und Einfluss verspricht, aber Gott nicht mehr Gott sein lässt

Die Mahnung:

Richter 18,18-20 Als nun jene in Michas Haus kamen und das geschnitzte Bild, das Ephod und die Teraphim und das gegossene Bild nahmen, sprach der Priester zu ihnen: Was macht ihr? Sie antworteten ihm: Schweig! Lege deine Hand auf den Mund und zieh mit uns, dass du uns Vater und Priester seiest! Was ist besser für dich, Hauspriester eines einzelnen Mannes, oder Priester eines Stammes und Geschlechts in Israel zu sein? Da ward dem Priester wohl ums Herz; und er nahm das Ephod und die Teraphim und das geschnitzte Bild und trat unter das Volk.

Der Eine, heilige und lebendige Gott wohnt sozusagen bloß in der Stiftshütte. Er lebt, ohne Bild gesprochen, inmitten Israels bloß als Geheimnis und Erkenntnis weniger. Er ist sozusagen mehr eine Möglichkeit als eine selbstverständliche Wirklichkeit. Die Breite der Wirklichkeit wird nicht vom Reich Gottes beherrscht, sondern von der Religion; nicht von dem Einen, heiligen und lebendigen Gott, sondern von allerlei Göttern und Götzen; nicht vom Gehorsam und der Gerechtigkeit, sondern vom Kultus. Und allerlei Menschlichkeiten hängen daran, besonders Geld und Macht. - Wohnt nicht auch inmitten der Christenheit Gott, der Eine, heilige und lebendige, mehr als Möglichkeit denn als Wirklichkeit? Ist er nicht doch auch die heilige Macht und Wirklichkeit, die immer wieder in der revolution Gottes ausbrechen kann. Leonhard Ragaz aus "Die Bibel eine Deutung - Die geschichte Israels" Seite 94

Foto Fotolia

.

28.5.

Mittwoch 23.4.2018 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates IsraelDer Fokus: Simson erschlägt tausend Phillister Richter 15,9-20 - Richter 15,18+19 / Psalm 84,6Alfred Christlieb - Das Gebet als Anrufen

Der Schrei nach Gottes Eingreifen für seine Kämpfe, die er durch uns führt, wird erhört durch neue Stärkung

Die Faszination:

Richter 15,18+19 Da ihn aber sehr dürstete, rief er den HERRN an und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes dieses große Heil gegeben; soll ich nun aber vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen? Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lechi ist, so daß Wasser herausfloß; und als er trank, kehrte sein Geist wieder, und er lebte auf. Darum heißt man sie noch heute «Quelle des Anrufers»; sie ist bei Lechi.

Niemand sollte verzagen, wenn ihm sterbenselend zumute ist. Gott leitet manchmal die Wunder seiner Hilfe ein, indem er uns in jämmerliches Elend versetzt. Er will, dass wir schreien lernen. Wandle nur dein brennend heißes Verlangen in Anrufung Gottes, in flehendes Schreien: "Du hast Heil gegeben, nun muss ich vor Durst sterben!" Es wird auch bei dir heißen: "Da spaltete Gott die Höhlung, dass Wasser herausging." - Ein einziger Anrufer kann für eine ganz öde Gegend Belebung durch Gott erlangen. Fast immer geht es dabei durch hoffnungslose Nöte. Nie mag es dem Simson so jämmerlich zumute gewesen sein, als damals bei Lehi. An keiner Stelle mag man aber auch so dankbar seiner gedacht haben als dort. Die Stadt war gerettet, und die wasserlose Gegend hatte eine Quelle erhalten: Des Anrufers Brunnen! Psalm 84, 6 f. sagt: "Wohl den Menschen, die Gott für ihre Stärke halten und von Herzen ihm nachfolgen, die durch das Jammertal gehen und machen daselbst Brunnen." - Möchten viele Brunnen des Anrufes entstehen, wo es jetzt noch dürre ist! Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

Foto Fotolia

.

27.5.

Donnerstag 9.4.2015 – Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Manoahs Gebet Richter 13,8-24 - Richter 13,17-20 / Jeremia 23,29 / Lukas 12,49  - RAGBDI 83 - Jesus der Feuerwerker

Das Opfer Gottes, Christus ihm immer wieder neu mit unserem Leben darbringen, dass das Feuer vom Himmel entzündet und sein wunderbares Licht sichtbar wird.

Die Faszination:

Richter 13,17-20 Und Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wie heißt du? Denn wenn dein Wort eintrifft, so wollen wir dich ehren! Aber der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen? - er ist ja wunderbar! Da nahm Manoach das Ziegenböcklein und das Speisopfer und opferte es dem HERRN auf dem Felsen, und er tat ein Wunder; Manoach aber und sein Weib sahen zu. Denn als die Flamme vom Altar gen Himmel stieg, fuhr der Engel des HERRN in der Flamme des Altars hinauf. Als Manoach und sein Weib solches sahen, fielen sie auf ihr Angesicht zur Erde. – Lukas 12,49 Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!  

Wo Gott der Lebendige hervortritt, da geschieht es stets im Feuer. „Ist nicht mein Wort wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zerschlägt? (Jer.23,29) Aber noch bedeutsamer ist die Antwort, die Gott auf die Frage des Manoach gibt, wie sein Name sei: „Was fragst du nach meinem Namen – ist er doch wunderbar.“ Der lebendige Gott ist stets das Wunder. Leonhard Ragaz aus "Die Bibel eine Deutung - Die Geschichte Israels" Seite 83

Foto Pixabay

.

24.5.

Freitag 24.5.2019 – Die Chronik: Die Mission GottesDer Fokus: Die Glieder des Leibes Christi und ihre Dienste 1.Korinther 12,12-311.Korinther 12,18HOLGUS 190524 - Sich als Glied des Leibes Christi wahrnehmen - Hauskreisstudien HKFO190523

Die Faszination:

1.Kor 12,18 Nun aber hat Gott die Glieder, jedes Einzelnen von ihnen, so am Leibe gesetzt, wie er gewollt hat.

Das ist das Werk Gottes, dass er überall auf der Welt die Glieder seines Leibes einsetzt und von seinem Haupt Christus her regieren will. Die Frage ist, ob wir das als Glieder Christi vorbehaltlos annehmen, sein Vorgehen mit uns annehmen und uns auf die Bewegungsabläufe seines Leibes einlassen. Es ist wunderbar wahrzunehmen, dass jeder Christ ein Teil dieses Leibes ist und sich selbst auch so sehen kann. Gott will unsere Stärken als Glieder benutzen, aber besonders auch unsere Schwächen, besonders wenn wir sie so annehmen können und nicht den Starken heraushängen müssen. Holgus 24.5.2019

Foto Holgus

.

Dienstag 31.7.2007 - Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Gott offenbart sich Samuel 1.Samuel 3,1-18 - 1.Samuel 3,10+11 / Johannes 11,41 - CHAÄHN 71 - Das Gebet als Hören                      

Der Lebensstil:         

1.Samuel 3,10+11 Da trat Jahwe an Samuel heran und rief wie vorher: "Samuel, Samuel!" Der Junge erwiderte: "Sprich, dein Diener hört!" Da sagte Jahwe zu ihm: "Pass auf! Ich werde in Israel etwas tun, dass es jedem, der davon hört, in den Ohren dröhnt. - Johannes 11,41 Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

Das Ziel meines geistlichen Lebens ist eine so vollständige Einheit mit Jesus Christus, dass ich Gott immer höre und weiß, dass auch er mich hört.(Joh.11,41)  Wenn ich mit Jesus Christus eins bin, höre ich Gott ständig mit der Wachheit der Liebe. Eine Blume, ein Baum oder auch ein Christ kann mir vermitteln, was Gott mir sagen will. Was mich am Hören hindert, ist meine Aufmerksamkeit für anderes. Nicht dass ich Gott nicht hören wollte, aber die entscheidenden Bereiche meines Lebens gehören nicht ihm. Sie gehören den Dingen, auch der Arbeit oder meinen eigenen Überzeugungen. Dann kann Gott sagen was er will, ich höre ihn einfach nicht. Wer Gottes Kind ist, der sollte immer mit der Einstellung beten: "Rede, denn dein Knecht hört." Oswald Chambers aus "Mein Äußerstes für sein Höchstes" Seite 71          

Foto Fotolia

.

23.5.

Montag 11.4.2011 - Die Chronik: Die Gründerzeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Knechtschaft unter den Phillistern Richter 10,6-18 - Richter 10,15 / Johannes 4,7 - CHAÄHN 37 - Die Beziehung mit Gott vor allem leben

Egal wie es mir geht und was für Bedürfnisse ich habe, vor allem die Beziehung mit Gott suchen und ihm gefallen, dann fällt uns alles andere zu

Die Herausforderung:

Richter 10,15 Aber die Kinder Israel sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt; tue du uns, was dir gefällt; nur errette uns noch zu dieser Zeit! 

Macht mein ganzes Wesen ihn froh oder beschwere ich mich immer nur, weil anscheinend nicht alles nach meinen Wünschen läuft? Wer vergisst was Gott wichtig ist, verliert die Freude. Es ist schön wenn man weiß, dass Jesus Christus Bedürfnisse hat, die wir erfüllen können. „Gib mir zu trinken!“ Joh.4,7. Wie viel Rücksicht habe ich in der letzten Woche auf seine Wünsche genommen? Konnte man an mir erkennen, wie er wirklich ist? Liebe ich ihn so, dass ich nicht nachdenke, wohin er mich führt? Oswald Chambers aus "Mein Äußerstes für sein Höchstes" Seite 37